Digitaler Impfnachweis

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Der digitale Impfnachweis ist „ein interoperables Zertifikat mit Informationen über die Impfung, das Testergebnis oder die Genesung des Inhabers, die im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie ausgestellt wurden.“ Die Verordnung (EU) 2021/953[1] regelt seit dem 1. Juli 2021 die unentgeltliche Ausstellung, Überprüfung und grenzüberschreitende Anerkennung digitaler COVID-Zertifikate in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union.[2]

In manchen Ländern wie Österreich oder Italien wird das Zertifikat auch als „Grüner Pass“ bezeichnet, in Frankreich als „Pass sanitaire“.[3]

EU-Verordnung vom 14. Juni 2021 über digitale COVID-Zertifikate[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Juli 2021 trat die EU-Verordnung 2021/953 über digitale Impfzertifikate in Kraft.[4] Sie regelt die unentgeltliche Ausstellung, Überprüfung und grenzüberschreitende Anerkennung digitaler COVID-Zertifikate in der Europäischen Union und gilt unmittelbar in jedem Mitgliedstaat. Die Verordnung tritt am 30. Juni 2022 wieder außer Kraft. Die Geltungsdauer aufgrund der Verordnung ausgestellter Zertifikate ist gegenwärtig entsprechend befristet.[5] Drei Monate vor Ablauf ihrer Geltungsdauer will die Europäische Kommission dem Europäischen Parlament und dem Rat einen Bericht vorlegen. Zusammen mit dem Bericht könnte die Kommission – je nachdem, wie sich die epidemiologische Lage entwickelt hat – eine Verlängerung der Gültigkeit des Zertifikats vorschlagen (Art. 16 VO (EU) 2021/953).[6]

Bedeutung und Inhalt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die EU-Verordnung 2021/953 bietet die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung der personenbezogenen Daten, die für die Ausstellung dieser Zertifikate erforderlich sind, außerdem für die unter Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) erfolgende Verarbeitung der Informationen, die erforderlich sind, um die Echtheit und Gültigkeit dieser Zertifikate zu überprüfen und zu bestätigen (Art. 1 Abs. 2 VO (EU) 2021/953).

Zielsetzung ist, den Inhabern die Wahrnehmung ihres Rechts auf Freizügigkeit während der COVID-19-Pandemie zu erleichtern sowie die schrittweise und koordinierte Aufhebung der Beschränkungen, die im Einklang mit dem Unionsrecht durch die Mitgliedstaaten zur Begrenzung der Ausbreitung von SARS-CoV-2 verhängt wurden.

Konkret bestehen die COVID-Zertifikate aus drei Kategorien: Impfzertifikat (Art. 5), Testzertifikat (Art. 6) sowie Genesungszertifikat (Art. 7). Eine geringe epidemiologische Gefahr kann somit durch den Nachweis erbracht werden, dass eine Person geimpft, (negativ) getestet oder genesen ist („3-G-Regel“). Im Anhang zur Verordnung befindet sich eine taxative Auflistung jener Datensätze, die in den entsprechenden Zertifikaten verarbeitet werden dürfen. So sind etwa im Impfzertifikat u. a. die Datenfelder Name, Geburtsdatum, COVID-19-Impfstoff oder -Prophylaxe und das Datum der Impfung anzugeben.[7]

Praxis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Praxis funktioniert das Zertifikat durch einen QR-Code, der entweder elektronisch (z. B. am Smartphone, Tablet) oder in gedruckter Form vorgewiesen werden kann. Das Zertifikat besteht außerdem aus einer über EU-Gateway verifizierten digitalen Signatur zur Vorbeugung von Fälschungen. Die ausstellenden Stellen (z. B. Krankenhäuser, Testzentren oder Gesundheitsbehörden) haben ihren eigenen digitalen Signaturschlüssel. Bei einer Kontrolle werden QR-Code und Signatur überprüft.[8]

Seit dem 1. Juni 2021 ist das EU-Gateway zur Prüfung der Zertifikate online verfügbar. Die Mitgliedstaaten Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Griechenland, Kroatien, Polen und Tschechien haben sich bereits an das Gateway angeschlossen und begonnen, EU-Zertifikate auszugeben.[9] Die europäische Kommission kritisierte im Juli 2021, dass die Verifizierung an Flughäfen nicht einheitlich ist. So hänge es „von den Abflug-, Transit- und Ankunftsorten jedes und jeder Reisenden ab, wie und wie oft die Zertifikate der Passagiere überprüft werden“.[10]

Seit dem 9. Juli 2021 werden Zertifikate aus den EU-/EFTA-Ländern in der Schweiz anerkannt, und umgekehrt wird das Schweizer „Covid-Zertifikat“ ebenso von den EU-/EFTA-Staaten anerkannt.[11]

Da es bislang nicht vorgesehen ist, Ausstellerzertifikate wieder zurückziehen zu können – z. B. betrügerisch erworbene, gestohlene oder missbrauchte Zertifikate – ist eine belastbare Gültigkeitsprüfung von digitalen Impfnachweisen nicht möglich.[12]

Funktionsprinzip[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nutzungshinweis
Beispiel eines QR-Codes

Im Anschluss an eine Impfung wird der digitale Impfnachweis in einer Arztpraxis, einem Krankenhaus, einer Apotheke oder einem Impfzentrum ausgestellt. Nach Eingabe oder Übernahme der Daten wird ein Impfbescheinigungstoken in Form eines QR-Codes erstellt, den die Nutzer direkt scannen können oder auf einem Papierausdruck erhalten und bei Bedarf später einscannen können. Der QR-Code enthält die Daten

  • Name und Vorname,
  • Geburtsdatum,
  • Krankheit, gegen die geimpft wird,
  • Impfstoff,
  • Produkt,
  • Hersteller,
  • Dosennummer,
  • Gesamtdosen,
  • Impfdatum,
  • Land und Aussteller des techn. Zertifikates,
  • die Identifikationsnummer für das Zertifikat (kurz UVCI).[13]

Der Code selbst ist wiederum mehrfach codiert (base45, zlib, CBOR)[14] und durch eine digitale Signatur vor inhaltlichen Veränderungen geschützt.[13][15]

Auf dem Smartphone wird der digitale Impfnachweis von den Nutzern über eine Mobile App (beispielsweise Corona-Warn-App, CovPass[16]) verwaltet. Die App speichert die Impfbescheinigung lokal auf dem Smartphone, sodass keine Internetverbindung benötigt wird.

Geprüft werden kann der QR-Code über eine entsprechende Software (z. B. CovPassCheck-App). Auch dafür ist keine Internetverbindung nötig.[17]

Mitgliedstaaten der Europäischen Union[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Titelseite des Impfzertifikats (vom Impfzentrum als PDF-Datei auch farbig)

Die Umsetzung in Deutschland erfolgt durch IBM und die Kölner Firma Ubirch.[18] Diese sollte ursprünglich auf einer Blockchain-Implementierung basieren und soll spätestens Mitte 2021 einsatzfähig sein. Einen Gewinn an IT-Sicherheit oder Datenschutz bringt die ursprünglich geplante Einbindung von fünf Blockchains nicht.[19] Zuvor hatte Ubirch bereits im bayerischen Landkreis Altötting[20] und im Zollernalbkreis Pilotprojekte mit einer ähnlichen Technologie entwickelt. In diesen Pilotprojekten wurden keine vertrauenswürdigen Impfnachweise ausgestellt. Es konnten beliebige Daten des Impfausweises als gültig angezeigt werden.[21]

Im April 2021 wurde bekannt, dass der Impfnachweis in die Corona-Warn-App integriert werden soll.[22] Die Lösung soll generell aus anderen Applikationen heraus nutzbar sein und auf einem Open-Source-Ansatz beruhen.

Realisiert wurden:

  • ein Impf-Zertifikat-Service für Impfzentren und Arztpraxen, der als Ergebnis den QR-Code erzeugt
  • eine Impf-Nachweis-App, die den QR-Code verwaltet und
  • eine Prüf-Anwendung, in der der Code entgegengenommen werden kann und die die Gültigkeit des Impfschutzes prüft.

Der digitale Impfnachweis ist in Deutschland ein freiwilliges Angebot. Jede Person mit einer Impfung kann sich Nachweise ausstellen lassen. Der Impfnachweis im gelben Impfpass aus Papier behält weiterhin seine Gültigkeit. Somit können zwei Nachweise für eine Impfung vorhanden sein.

Mitte Mai 2021 gab die Bundesregierung bekannt, dass der Impfnachweis als separate App unter der Bezeichnung CovPass implementiert wird, aber auch in andere Apps wie die Corona-Warn-App integriert werden soll. Wer bereits vollständig geimpft ist, soll den QR-Code nachträglich per Post bekommen.[23] Jedoch liegen nicht von allen Geimpften die Adressdaten vor.[24] Für den Impfnachweis ist am 27. Mai 2021 in Potsdam ein bundesweiter Feldtest gestartet. Damit soll überprüft werden, wie die Abläufe und Prozesse funktionieren.[25]

Am 10. Juni 2021 wurde die quelloffene App „CovPass“ zum Download in den verschiedenen App Stores freigegeben.[26] Entgegen der Ankündigung, das Projekt werde vollständig Open-Source, ist der Sourcecode des „Impfzertifikatsservice“, dem System für die Generierung und Signierung der digitalen Impfnachweise einschließlich QR-Codes, bisher (September 2021) nicht öffentlich einsehbar und soll es auch in Zukunft nicht werden.[27][28]

Neben der CovPass-App können die digitalen Impfnachweise auch in die quelloffene Corona-Warn-App und die proprietäre Luca-App importiert und dort genutzt werden.[29] Entgegen den Angaben des analogen Dokumentes besitzt das digitale Zertifikat jedoch eine beschränkte Gültigkeit von einem Jahr ab Beginn des Impfschutzes. Dieses Ablaufdatum wird beispielsweise in der Corona-Warn-App prominent angezeigt, nicht jedoch in der App CovPass.[30]

Seit dem 14. Juni 2021 wird der digitale Impfnachweis auch von Apotheken ausgestellt. Dies wird den Apotheken mit 18 Euro je Nachweis vergütet.[31] Die Kunden weisen hierbei ihre vollständige Impfung durch die Vorlage einer Impfbescheinigung oder ihres Impfpasses nach und identifizieren sich mit Personalausweis oder Reisepass. Dabei ist nicht ausgeschlossen, dass auch gefälschte analoge Impfnachweise digitalisiert werden. Grund hierfür sind fehlende Sicherheitsmerkmale in den analogen Dokumenten.[32]

Ab dem 1. Januar 2022 werden Versicherte zudem die Möglichkeit erhalten, alle Impfungen digital auf der elektronischen Patientenakte speichern zu lassen. Der separate digitale Impfnachweis für die COVID-19-Verimpfung soll dann nicht mehr nötig sein.

Österreich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Österreich wurde ab dem Frühling 2021 an einer Lösung gearbeitet, die dem Zertifikat der EU entspricht und zum Nachweis von Impfungen, negativen Testergebnissen und überstandene COVID-19-Erkrankungen dienen soll. Im März wurde diese Lösung bereits für April angekündigt, dieses Datum war jedoch nicht haltbar.[33]

Anfang Mai 2021 gab die Regierung bekannt, dass die unter dem Namen "Grüner Pass" beworbene Lösung ab 4. Juni eingesetzt werden sollte.[34] Die ab 19. Mai erforderlichen 3-G-Nachweise mussten von den Personen aus uneinheitlichen Quellen abgerufen und vorgezeigt werden, sie waren zudem nicht mit dem Zertifikat der EU kompatibel. Am 31. Mai 2021 wurde bekannt, dass der Start des Systems verschoben wird. Grund seien kurzfristig von der EU bekannt gegebene technische Änderungen.[35] Laut EU-Stellen seien die technischen Spezifikationen jedoch seit dem 21. April unverändert geblieben.[36] Am 10. Juni ging die Anwendung im Gesundheitsportal in Betrieb, zunächst jedoch im eingeschränkten Umfang mit Testzertifikaten und Genesenennachweis.[37] Impfzertifikate konnten laut Minister Mückstein vorerst noch nicht ausgestellt werden, da "eine komplizierte Datenbank dahintersteckt".[38] Alternativ war ein Impf-Beleg über den elektronischen Impfpass abrufbar.[37] Seit 20. Juni werden auch Impfnachweise mit EU-konformen QR-Codes erstellt und können über den "Grünen Pass" abgerufen werden.[39]

Die Anwendung „Grüner Pass“ ist über das Öffentliche Gesundheitsportal Österreichs abrufbar. In der Anwendung werden sämtliche Impfungen und Tests, die über Testzentren durchgeführt wurden, automatisch hinterlegt und mit Zertifikaten versehen. Die Zertifikate können im PDF-Format heruntergeladen werden und enthalten einen EU-konformem QR-Code.[40] Eine Handy-App oder ein Programm für den Desktop gibt es nicht.[41] Dieser Umstand wurde medial kritisiert,[42] ein Wiener Webentwickler stellte auf seiner Webseite ein Tool zur Verfügung, um das PDF-Zertifikat in Kartenapps (wie Apple Wallet) zu importieren.[43]

Im Rahmen der behördlichen Maßnahmen können die Zertifikate entweder digital oder in ausgedruckter Form in Kombination mit einem Lichtbildausweis vorgezeigt werden, um als sogenannter 3-G-Nachweis akzeptiert zu werden.

Italien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Italien will von allen Arbeitnehmern des Landes den Nachweis von Corona-Impfungen oder negativen Tests verlangen, wenn sie ihrer Arbeit nachgehen. Wer kein Zertifikat vorweisen kann, darf ohne Bezahlung freigestellt werden.[44]

Weitere Länder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bislang haben sich 16 Nicht-EU-Länder (und Regionen) dem digitalen COVID-Zertifikatsystem der EU angeschlossen:[45] Albanien, Andorra, Schweiz, Färöer, Israel, Island, Liechtenstein, Marokko, Monaco, Nordmazedonien, Norwegen, Panama, San Marino, Türkei, Ukraine und Vatikanstadt.

Schweiz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 4. Juni 2021 verabschiedete der Bundesrat die Verordnung über die Covid-Zertifikate. Sie trat drei Tage später in Kraft.[46] Ein technisch und inhaltlich mit dem Zertifikat der EU kompatibles Zertifikat wurde in der Schweiz zum 9. Juni 2021 im Testbetrieb eingeführt. Das Zertifikat dokumentiert den Status geimpft, getestet oder genesen und wird als PDF-Dokument oder in Papierform mit einem QR-Code zur Verfügung gestellt. Der QR-Code kann wiederum in eine Covid Certificate-App eingescannt werden.[47] Am 30. Juni 2021 änderte der Bundesrat die Verordnung über die Covid-Zertifikate, um es Zertifikat-Inhabern ab dem 12. Juli 2021 zu ermöglichen, eine Zertifikatskopie ohne Gesundheits-Details zu generieren und sie als «Zertifikat Light» innerhalb der Schweiz zu verwenden.[48] Zum 9. Juli 2021 wurde eine wechselseitige Anerkennung von Impfzertifikaten aus EU-/EFTA-Staaten und der Schweiz bekanntgegeben.[11]

Am 25. August 2021 startete der Bundesrat eine Konsultation zu einer Ausweitung der Zertifikatspflicht. Zugleich wurde die nationale Teststrategie angepasst und dabei unter anderem festgelegt, dass Tests für den Erwerb eines «Covid-Zertifikats» ab dem 1. Oktober 2021 nicht mehr vom Bund erstattet werden sollen.[49] Am 8. September 2021 verabschiedete der Bundesrat eine zunächst bis zum 24. Januar 2022 befristete Zertifikatspflicht für Personen ab 16 Jahren ab dem 13. September 2021 im Innern von Restaurants und Bars, von Kultur- und Freizeiteinrichtungen (Museen, Bibliotheken, Zoos, Fitnesscenter, Kletterhallen, Hallenbäder, Aquaparks, Billardhallen, Casinos) sowie in Innenräumen bei Veranstaltungen. Arbeitgeber dürfen das Vorliegen eines Zertifikats bei ihren Arbeitnehmern nur dann überprüfen, wenn es dazu dient, angemessene Schutzmassnahmen festzulegen oder Testkonzepte umzusetzen. Kantone und Hochschulen sind befugt, eine Zertifikatspflicht für das Bachelor- und Masterstudium einzuführen. Der Bundesrat schickte zudem zwei Vorlagen in Konsultation: zur Einreise von nicht-genesenen und nicht-geimpften Personen sowie zum Zugang zum Schweizer «Covid-Zertifikat» für Personen, die im Ausland geimpft wurden.[50]

Großbritannien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In England können seit 17. Mai 2021 vollständig gegen COVID-19 geimpfte Menschen digital ihren Impfstatus nachweisen. Zuständig ist der National Health Service. Alternativ kann auch ein Nachweis auf Papier genutzt werden.[51][52]

Israel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Israel wird ein als Grüner Pass bezeichneter digitaler Impfnachweis genutzt. Er ist nur im Inland gültig. Der Ausweis zeigt neben dem QR-Code die Nummer des Personalausweises, das Geburtsdatum, die Daten der Impfungen sowie den Namen auf Hebräisch und Englisch. Das Handy muss zusammen mit dem Personalausweis präsentiert werden. In der zweiten Jahreshälfte 2021 soll eine neue Version des Impfpasses verfügbar sein, die zusammen mit anderen Staaten und der WHO entwickelt werde, um weltweit anerkannt zu werden. Die aktuelle Version ist nur bis Ende Juli 2021 gültig.[53]

USA[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In den USA ist ein digitaler Impfnachweis umstritten und wird von einer Mehrheit als Gefahr für die Freiheitsrechte und Privatsphäre der Bürger eingestuft. Lediglich der Bundesstaat New York hat als bisher einziger einen digitalen Pass mit QR-Code eingeführt. Präsident Joe Biden hat erklären lassen, dass es einen einheitlichen Ausweis auf Bundesebene nicht geben wird.[54]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Verordnung (EU) 2021/953 des Europäischen Paraments und des Rates vom 14. Juni 2021 über einen Rahmen für die Ausstellung, Überprüfung und Anerkennung interoperabler Zertifikate zur Bescheinigung von COVID-19-Impfungen und -Tests sowie der Genesung von einer COVID-19-Infektion (digitales COVID-Zertifikat der EU) mit der Zielsetzung der Erleichterung der Freizügigkeit während der COVID-19-Pandemie ABl. L 211/1 vom 15. Juni 2021.
  2. vgl. Digitales COVID-Zertifikat der EU Europäische Kommission, abgerufen am 17. Oktober 2021.
  3. Pass sanitaire - digitaler Impfnachweis und Rückrufliste für Frankreich Zentrum für europäischen Verbraucherschutz, 21. Juli 2021.
  4. Verordnung (EU) 2021/953 des Europäischen Paraments und des Rates vom 14. Juni 2021 über einen Rahmen für die Ausstellung, Überprüfung und Anerkennung interoperabler Zertifikate zur Bescheinigung von COVID-19-Impfungen und -Tests sowie der Genesung von einer COVID-19-Infektion (digitales COVID-Zertifikat der EU) mit der Zielsetzung der Erleichterung der Freizügigkeit während der COVID-19-Pandemie ABl. L 211/1 vom 15. Juni 2021.
  5. Frage: Wie lange ist das digitale Impfzertifikat gültig? infektionsschutz.de, abgerufen am 12. Oktober 2021.
  6. Digitales COVID-Zertifikat der EU Europäische Kommission, abgerufen am 17. Oktober 2021.
  7. Verordnung (EU) 2021/… des Europäischen Parlements und des Rates über einen Rahmen für die Ausstellung, Überprüfung und Anerkennung interoperabler Zertifikate zur Bescheinigung von Impfungen, Tests und der Genesung mit der Zielsetzung der Erleichterung der Freizügigkeit während der COVID-19-Pandemie (EU-COVID-19-Zertifikat). In: europarl.europa.eu. 29. April 2021, abgerufen am 8. Mai 2021. Gründe.
  8. Andreas Zavadil, Maximilian Macho: Das digitale COVID-Zertifikat der EU – rechtliche Grundlagen Republik Österreich, Datenschutzbehörde, abgerufen am 16. Oktober 2021.
  9. Digitales COVID-Zertifikat der EU: EU-Gateway startet in sieben Ländern einen Monat früher als geplant. 1. Juni 2021, abgerufen am 3. Juni 2021.
  10. Überprüfung von digitalen COVID-Zertifikaten der EU bei Flugreisen: neue Leitlinien für die Mitgliedstaaten. In: europa.eu. 22. Juli 2021, abgerufen am 6. August 2021.
  11. a b EU anerkennt Schweizer Covid-Zertifikat. 9. Juli 2021, abgerufen am 12. September 2021.
  12. Sebastian Grüner: Der digitale Impfpass ist Security-Theater mit Ansage. In: golem.de. 6. August 2021. Abgerufen am 6. August 2021: „Inhaber eines digitalen Impfpasses sind also nicht unbedingt geimpft.“
  13. a b Fragen und Antworten zum digitalen Impfnachweis. Abgerufen am 6. Juni 2021.
  14. Digitaler-Impfnachweis/certification-apis auf github.com, abgerufen am 26. Juni 2021
  15. Joerg Geiger: CovPass-App ist bereit: Nachweis von Pieks Nummer 3. Abgerufen am 14. September 2021.
  16. https://digitaler-impfnachweis-app.de/; jeweils für Android und Apple
  17. Gabriele Fischl: So funktioniert der digitale Impfpass mit CovPass und CWA, connect, 17. Juni 2021
  18. Patrick Beuth: »Geheimwettbewerb« des Gesundheitsministeriums: Ubirch und IBM erhalten Zuschlag für digitalen Impfnachweis. In: Der Spiegel. 9. März 2021, abgerufen am 11. März 2021.
  19. Tim Pritlove: LNP385 Fümpf Blockchains!!! 11. März 2021, abgerufen am 24. März 2021 (deutsch).
  20. Max Muth: Erster Landkreis bietet digitalen Corona-Impfnachweis. In: Süddeutsche Zeitung. 20. Januar 2021, abgerufen am 11. März 2021.
  21. Hanno Böck: Blockchain-Impfausweis mit Schwächen. 4. Februar 2021, abgerufen am 24. März 2021.
  22. Digitaler EU-Impfnachweis soll in die Corona-Warn-App integriert werden. In: heise online. 15. April 2021, abgerufen am 18. April 2021.
  23. Digitaler Impfnachweis: So bekommen bereits vollständig Geimpfte den „CovPass“. In: aerzteblatt.de. 12. Mai 2021, abgerufen am 14. Mai 2021.
  24. Marcel Rosenbach: Corona: Digitaler Impfnachweis soll vielen per Post zugestellt werden. In: Der Spiegel. 12. Mai 2021, abgerufen am 19. Mai 2021.
  25. Mindener Tageblatt: Feldtest für digitalen Corona-Impfnachweis gestartet. Abgerufen am 27. Mai 2021.
  26. Süddeutsche de GmbH, Munich Germany: Ab heute gibt es den digitalen Impfpass. Abgerufen am 11. Juni 2021.
  27. Digitaler-Impfnachweis. In: GitHub. 16. Juli 2021, abgerufen am 17. Juli 2021 (englisch).
  28. Publication of the source code of the Vaccination Certificate Service · Issue #11 · Digitaler-Impfnachweis/documentation. Abgerufen am 29. September 2021 (englisch).
  29. heise online: Digitaler Impfnachweis lässt sich auch in Luca-App eintragen. Abgerufen am 19. Juni 2021.
  30. Corona: Warum ist der digitale Impfnachweis nur ein Jahr gültig? Abgerufen am 30. Juni 2021.
  31. WELT: Digitaler Ausweis: Apotheken erhalten 18 Euro Honorar – Code soll größtenteils per Post kommen. In: DIE WELT. 10. Juni 2021 (welt.de [abgerufen am 12. Juni 2021]).
  32. Wirtschaftswoche: Wie sicher ist der EU-Impfnachweis?: Apotheken stellen ab 14. Juni digitalen Impfpass aus – Exp. Abgerufen am 12. Juni 2021.
  33. red: Reise-Paukenschlag – Grüner Pass in Österreich ab April. Abgerufen am 2. Juli 2021.
  34. Ab 4. Juni: Grüner Pass zertifiziert uns für Eintritt ins "normale Leben". Abgerufen am 2. Juli 2021.
  35. Grüner Pass: Jetzt kommt er doch nicht am 4. Juni. Abgerufen am 2. Juli 2021.
  36. stroblm: Grüner Pass verspätet sich: Laut EU nicht ihre Schuld. 1. Juni 2021, abgerufen am 2. Juli 2021.
  37. a b Salzburg24: Grüner Pass: Genesung wird nun angezeigt. 12. Juni 2021, abgerufen am 2. Juli 2021.
  38. 15 10 Uhr, 09 Juni 2021: Mückstein erklärt Verzögerung: Grüner Pass spätestens ab 1. Juli in vollem Umfang verfügbar. 9. Juni 2021, abgerufen am 2. Juli 2021.
  39. Wiener Zeitung Online: Impfen - Nun auch digitaler Impfnachweis im Grünen Pass verfügbar. Abgerufen am 2. Juli 2021.
  40. Grüner Pass. Abgerufen am 2. Juli 2021.
  41. 22 06 2021 Um 13:10: Grüner Pass: 900.000 Zertifikate bereits abgerufen. 22. Juni 2021, abgerufen am 2. Juli 2021.
  42. elias.natmessnig: Grüner Pass zum Selberdrucken. 21. Juni 2021, abgerufen am 2. Juli 2021.
  43. Amra Duric: Grüner Pass easy am Handy – das ist die geniale Lösung. Abgerufen am 2. Juli 2021.
  44. Corona: Kein Geld ohne "Grünen Pass" in Italien Deutsche Welle, 17. September 2021.
  45. vgl. Digitales COVID-Zertifikat der EU Europäische Kommission, abgerufen am 17. Oktober 2021.
  46. Coronavirus: Bundesrat verabschiedet Verordnung über Covid-Zertifikate. In: admin.ch. BAG, 4. Juni 2021, abgerufen am 12. September 2021.
  47. Tom Sperlich: „Covid Certificate“: Schweiz startet digitales Impfzertifikat. In: heise.de. 9. Juni 2020, abgerufen am 12. September 2021.
  48. Coronavirus: Einführung des datenminimierten «Zertifikats Light». In: admin.ch. Bundesrat, 30. Juni 2021, abgerufen am 12. September 2021.
  49. Coronavirus: Bundesrat startet vorsorglich eine Konsultation zur Ausdehnung der Zertifikatspflicht. 25. August 2021, abgerufen am 12. September 2021.
  50. Coronavirus: Bundesrat dehnt Zertifikatspflicht aus und startet Konsultation zu neuen Einreisebestimmungen. 8. September 2021, abgerufen am 12. September 2021.
  51. https://digital.nhs.uk/services/nhs-app/nhs-app-guidance-for-gp-practices/nhs-covid-pass
  52. Digitaler Impfnachweis in England ab kommender Woche bereit. In: wallstreet:online. 11. Mai 2021, abgerufen am 12. Mai 2021.
  53. Pierre Heumann: Corona-Impfung: Rückkehr in die Normalität: Wie der Grüne Pass in Israel funktioniert. In: Handelsblatt. 4. März 2021, abgerufen am 7. Mai 2021.
  54. USA: Jeder Fünfte geimpft, Diskussionen um Impfpass. In: aerzteblatt.de. 9. April 2021, abgerufen am 7. Mai 2021.