Corona-Warn-App

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Corona-Warn-App

Corona Warn-App Logo 5.2020.svg
Cwa detail android.png
Die Corona-Warn-App ist eine App, die helfen soll, Infektionsketten des SARS-CoV-2 (COVID-19-Auslöser) in Deutschland nachzuverfolgen und zu unterbrechen.
Basisdaten

Entwickler SAP & Deutsche Telekom
Erscheinungsjahr 2020
Aktuelle Version 1.0.4[1]  (Android
Google Play Store)
20. Juni 2020
1.0.4 (iOS)
3 Juli 2020[2]
Betriebssystem Android, iOS
Kategorie COVID-19-App
Lizenz Apache-Lizenz, Version 2.0
deutschsprachig ja
www.coronawarn.app

Die Corona-Warn-App ist eine in Deutschland seit dem 16. Juni 2020 durch Download verfügbare COVID-19-App, die als mobile App mittels Kontaktnachverfolgung die Infektionsketten unterbrechen soll, um so die COVID-19-Pandemie einzudämmen.[3] Herausgeber ist das Robert Koch-Institut (RKI), entwickelt wurde sie von den Unternehmen SAP und Deutsche Telekom AG unter Beteiligung von rund 25 weiteren Unternehmen.[4][3] Die App nutzt die Schnittstellen der Betriebssysteme von Apple und Google und die Protokolle von DP-3T und TCN.[5]

Funktionsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Komponenten
Derzeitige Architektur

Die App besitzt diese Hauptfunktionen: die Risiko-Ermittlung, die Meldung des positiven Corona-Tests, die Risikobewertung sowie die Information und Handlungsempfehlung.[6][4][5][7][8][9] Neben der auf Millionen von Smartphones installierten App gibt es auf der Open Telekom Cloud installierte Software (Client-Server-Modell). Dort werden zentrale Software-Dienstleistungen für die Corona-Warn-App angeboten (Corona-Warn-App-Server), die Überprüfung der von den Nutzern eingegebenen Daten wird dort gemacht (Verifikations-Server) und zusätzliche Webseiten zur Information der App-Nutzer können dort angesehen werden (Webserver).

Risiko-Ermittlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sofern eine Person im Menü der App die Funktion „Risiko-Ermittlung“ eingeschaltet hat, sendet das Smartphone mit Bluetooth Low Energy vier Mal pro Sekunde Kennungen (Rolling Proximity Identifiers, RPI).[7] Die Kennungen werden im Smartphone in kurzen Abständen unterschiedlich verschlüsselt aus einem Schlüssel abgeleitet, der jeweils um Mitternacht gewechselt wird („Tagesschlüssel“). Zugleich überprüft die App, ob andere Smartphones in der Nähe sind, bei denen die App ebenfalls solche Kennungen aussendet. Trifft dies zu und sind bei diesem Kontakt Bedingungen erfüllt, die nach Einschätzung des RKI eine Virus-Übertragung möglich erscheinen lassen, so werden die Kennungen, die Signalstärke sowie Datum und Uhrzeit und die Dauer des Empfangs auf dem empfangenden Smartphone 14 Tage lang gespeichert. Durch die kurzfristig wechselnde Verschlüsselung der gesendeten Kennungen erhalten weder das empfangende Smartphone noch Dritte, die vielleicht den Datenaustausch abfangen, Informationen über die Identität des jeweils sendenden Smartphones oder dessen Nutzers.
Sofern der Smartphone-Nutzer im Menü der App die Option „Benachrichtigungen mitteilen“ eingeschaltet hat, lädt die App automatisch einmal täglich auf Grund eines Zeitgebers in der App oder auf Anforderung des Nutzers durch Polling vom Verifikations-Server die Liste aller Tagesschlüssel derjenigen Smartphones herunter, zu denen dort in den letzten 14 Tagen positive Testergebnisse gespeichert wurden. Eine Schnittstelle („Exposure Notification Framework“), die in neueren Versionen des Betriebssystems von Apple und Google vorhanden ist, leitet auf dem abfragenden Smartphone aus den heruntergeladenen Tagesschlüsseln die Kennungen (RPI) der Personen mit Infektions-Meldung ab und prüft, ob einige davon denjenigen Kennungen entsprechen, die in den letzten 14 Tagen von benachbarten Smartphones empfangen und gespeichert wurden.

Meldung des positiven Corona-Tests[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die App enthält im Menü „Überblick“ die Funktion „Benachrichtigung anderer“.
Hier kann schon nach Probenabgabe für einen Corona-Test dessen Status und Ergebnis abgefragt werden, sofern das Labor hierzu technisch eingerichtet ist.
Außerdem kann über diese Funktion ein positives Test-Ergebnis auf anonyme Weise zur Warnung von Kontaktpersonen registriert werden: Falls durch den „Corona-Test“ (in der Regel ein RT-PCR-Test) eine Infektion mit dem Erreger von COVID-19, dem Virus SARS-CoV-2, als wahrscheinlich eingestuft wurde, gilt die untersuchte Person als „Corona-positiv getestet“ (vereinfachend „infiziert“ genannt). Sofern das Gesundheitsamt oder Testlabor bereits in die Struktur des für die App eingerichteten Systems digital eingebunden ist, sendet es der Corona-positiv getesteten Person einen QR-Code. Freiwillig kann sie dann den QR-Code in die App einlesen. Sofern das Gesundheitsamt oder Testlabor noch nicht digital eingebunden ist, kann diese Person freiwillig per Anruf in einer Hotline ihren positiven Corona-Test autorisieren lassen, worauf ein von ihr genanntes Telefon eine TeleTAN erhält. Die Person kann dann freiwillig die TeleTAN in die App eingeben. In beiden Fällen werden daraufhin die Tagesschlüssel des Smartphones aus den letzten 14 Tagen auf den zentralen Verifikations-Server hochgeladen,[7] der im Auftrag des RKI nur für die Corona-Warn-App betrieben wird,

Risikobewertung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das RKI wählt nach eigener Angabe zur Risikobewertung von Kontakten einen epidemiologischen Ansatz, der aufgrund neu gewonnener Erkenntnisse abgewandelt und durch Updates in die App übertragen werden kann.[10]

„Die Risikobewertung in der App erfolgt auf Basis eines komplexen Modells, in dessen Entwicklung verschiedene Faktoren eingeflossen sind. Das Übertragungsrisiko wird dabei in einem vierstufigen Verfahren bewertet. Dazu gehören die Auswertung, wie lange es her ist, dass die Nutzerin oder der Nutzer eine Corona-positive Person getroffen hat, wie lang der Kontakt bestanden hat, wie nah sich die Personen gekommen sind und welches Übertragungsrisiko bei der Corona-positiven Person bestand.“[11]

Jedem der Faktoren wird dabei ein Wert zwischen 0 und 8 gegeben, anschließend werden die Faktoren multipliziert.[7] Ist mindestens einer der Faktoren 0, beispielsweise da der Kontakt mehr als 14 Tage zurückliegt, so wird auch das Gesamtrisiko für diesen Kontakt als 0 berechnet.[12]

Information und Handlungsempfehlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die App informiert über das Ergebnis des Abgleichs der Kennungen und gibt abhängig vom Ergebnis eine Handlungsempfehlung:[13][14]

  • niedriges Risiko. Die Person wird darüber informiert, dass die Risiko-Überprüfung ihrer Begegnungs-Aufzeichnung keine Begegnung mit nachweislich Corona-positiv getesteten Personen ergeben hat oder dass etwaige Begegnungen nicht über dem definierten Schwellenwert lagen. Sie wird über allgemein geltende Abstandsregelungen und Hygiene-Empfehlungen informiert.
  • erhöhtes Risiko: Die Person wird darüber informiert, dass die Risiko-Überprüfung ihrer Begegnungs-Aufzeichnung ein erhöhtes Infektionsrisiko ergeben hat, da innerhalb der vergangenen 14 Tage Begegnungen in riskanter Nähe und Dauer mit mindestens einer Corona-positiv getesteten Person stattgefunden haben. Es wird nur der Tag, nicht aber die Uhrzeit der Begegnung mitgeteilt. Die Person erhält die Empfehlung, sich, wenn möglich, nach Hause zu begeben bzw. zu Hause zu bleiben sowie mit ihrem Hausarzt, dem ärztlichen Bereitschaftsdienst unter 116117 oder dem Gesundheitsamt Kontakt aufzunehmen und dort das weitere Vorgehen abzustimmen.
  • unbekanntes Risiko: War die Risiko-Ermittlung durch die Person nicht lange genug aktiviert, konnte zu diesem Zeitpunkt kein Infektionsrisiko berechnet werden.

Anforderungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Europäisches Recht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Entschließung des EU-Parlaments vom 17. April 2020 zu „abgestimmten Maßnahmen der EU zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie und ihrer Folgen“ wurde gefordert:[15]

  • die Nutzung von Anwendungen, die von nationalen und EU-Behörden entwickelt wurden, darf nicht verpflichtend sein – ein Ausschluss der Verpflichtung durch Gesetz wird in Deutschland diskutiert
  • die gesamte Datenspeicherung muss dezentralisiert erfolgen – lediglich die Tagesschlüssel von Smartphones, zu denen eine Infektion autorisiert gemeldet wurde, werden 14 Tage lang auf dem Verifikations-Server gespeichert, ihre Verschlüsselung soll eine Identifikation des Smartphones verhindern
  • es müssen klare Prognosen darüber vorgelegt werden, wie die Verwendung von Apps zur Ermittlung von Kontaktpersonen durch einen Teil der Bevölkerung in Verbindung mit spezifischen anderen Maßnahmen zu einer deutlich geringeren Zahl infizierter Personen führen wird – solche Prognosen und auch erste Auswertungen aus anderen Staaten, die Tracing-Apps ebenfalls eingeführt haben, kommen zu widersprüchlichen Ergebnissen

Deutsches Recht[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Behörden, Regierung und Anbieter verweisen darauf, dass die Nutzung der App freiwillig ist und Personen ohne Nutzung nicht diskriminiert werden dürften. Eine gesetzliche Klarstellung in dieser Richtung wurde durch die Bundesregierung abgelehnt.
  • Zur Altersgrenze gibt es verschiedene Angaben:[16] In ihrer Version für Apple-Geräte soll die App erst von Personen ab 17 Jahren genutzt werden.[2] Für Android-Geräte dagegen ist die App mit „FSK; ab 0 Jahren“ eingestuft.[1] In der App selbst heißt es in den Nutzungsbedingungen: „Die App richtet sich an Personen, die mindestens 16 Jahre alt sind. Personen unter 16 Jahren dürfen die App nur mit Zustimmung ihres/ihrer Sorgeberechtigten verwenden“. In der Datenschutzerklärung heißt es sowohl für die Android-Version[17] als auch für die iOS-Version[18]: „Die App richtet sich an Personen, die sich in Deutschland aufhalten und mindestens 16 Jahre alt sind“.
  • Auf Android-Geräten kann die App regulär nur über vom RKI ausgewählte Länderversionen des Play-Stores installiert werden. Insbesondere Android-Nutzern aus anderen Ländern steht sie damit nicht zur Verfügung, selbst wenn sie sich in Deutschland aufhalten. Als Gründe werden Datenschutzrechtliche Erwägungen angegeben.[19]
  • Die Nutzung der App ersetzt nicht die Bestimmungen hinsichtlich COVID-19 im Infektionsschutzgesetz, darunter die Erfassung umfangreicher personenbezogener Daten von Personen, bei denen der Verdacht einer Erkrankung, die Erkrankung sowie der Tod durch COVID-19 festgestellt wurde, und die Meldung dieser Daten auf dem Behördenweg an das RKI oder bei bestimmten Personen an die Bundeswehr.[20]
  • Eine Warnung durch die App ist arbeitsrechtlich keine Krankschreibung, sondern nur ein Hinweis, Kontakt zum Gesundheitswesen aufzunehmen. Die Empfehlung in der App bei Feststellung eines erhöhten Risikos, sich nach Hause zu begeben bzw. zu Hause zu bleiben, ist keine amtliche Anordnung von Quarantäne.[14]
  • Die Warnung durch die App, dass eine Person ein niedriges oder erhöhtes Corona-Risiko hat, bedeutet nicht, dass sie eine Kontaktperson der Kategorie I, II oder III ist, wie sie das RKI für andere Zwecke definiert.[21]

Technische Voraussetzungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Installation der App benötigt unter iOS etwa 19, unter Android etwa 31 MB Speicherplatz.
  • Zum Austausch der Kennungen muss das Gerät über Bluetooth Low Energy (BLE) verfügen.
  • Zum Einlesen des QR-Codes muss das Gerät über eine Kamera verfügen.
  • Zum Senden der Tagesschlüssel und der Nachricht über die Infektion an den Verifikations-Server und zum Abfragen der Tagesschlüssel bei diesem muss das Gerät mit dem Internet verbunden sein.
  • Bisher ist die App nur für Geräte vom Format Smartphone vorgesehen, nicht dagegen für Tablets oder Wearables.[22]
  • Geräte von Apple müssen unter iOS 13.5 oder neuer laufen, da die erforderliche Schnittstelle für Verfolgung von Begegnungen (Exposure Notification API) erst mit iOS 13.5 eingeführt wurde. Dieses Update ist nur für Geräte ab dem iPhone 6s verfügbar.
  • Geräte mit Android-OS müssen unter Version 6.0 („Marshmallow“) oder neuer laufen, da erst dessen API-Level 23 das Exposure Notification Framework unterstützt. Außerdem müssen sie Google Play Store und dessen Dienste installiert haben, was bei neueren Geräten aus China (zum Beispiel von Huawei aus Lizenzgründen) nicht Standard ist. Huawei baut die nötige Schnittstelle selbst über die Huawei Mobile Services in ihr Betriebssystem ein.[23][24] Bei Geräten mit älteren Versionen des Android-OS muss außerdem zur Nutzung von Bluetooth die „grobe Standortermittlung“ anhand von WLAN- oder Mobilfunkdaten aktiviert sein. Die App-Entwickler versichern aber, dass davon weder die App noch die Schnittstelle zum Betriebssystem Gebrauch macht.[6][22]

Nationale Zuordnung des Store-Kontos[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die App wird zwar inzwischen in jedem Apple App Store und bei Play Store angezeigt, konnte aber zunächst nur in solche Smartphone heruntergeladen werden, in denen das Store auf „Deutschland“ eingestellt ist. Diese Einschränkung galt auch, wenn die Internetverbindung des Smartphones beim Download-Versuch auf einen deutschen Server zugriff und das Betriebssystem auf „Deutschland“ lokalisiert war. Daher konnten Personen, die den Store ihres Smartphones außerhalb Deutschlands standardmäßig eingerichtet haben, die App auch in Deutschland nicht herunterladen, beispielsweise ausländische Arbeitnehmer und Pendler in Grenzregionen. Der im Play- und App-Store hinterlegte Staat kann zwar nachträglich geändert werden, das führt aber bisweilen zu Problemen: Bei den App-Verzeichnissen von Apple und Google kann bereits erworbenes Guthaben nicht von einer Ländervariante in die andere übertragen werden. Google erlaubt darüber hinaus nur einmal jährlich einen solchen Umzug. Außerdem setzen beide Konzerne eine aus dem gewählten Staat stammende Zahlungsmethode voraus.[25] Etwa 2 Wochen nach Verfügbarkeit der CWA hat das RKI schrittweise die App im Google Play Store und Apple App Store weiterer 10 europäischer Länder veröffentlicht: Niederlande, Belgien, Luxemburg, Frankreich, Österreich, Tschechien, Polen, Dänemark, Rumänien und Bulgarien. Je nach Land müssen die dort geltenden rechtlichen Vorgaben etwa Datenschutzangaben für nötige Auskunftansprüche sowie Vertrags- und Verbraucherschutzregularien berücksichtigt werden.[26]

Anlaufprobleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nur etwa 20 Prozent der Kapazitäten zur Bestimmung der Infektion mit Sars-CoV-2 waren bei Einführung der App digital angebunden.[27] Bisher kann daher in den meisten Fällen das positive PCR-Testergebnis nicht autorisiert durch den QR-Code anonym mit der App gemeldet werden. Stattdessen erhält die meldende Person[7] zur Autorisierung eine TAN auf ihr Smartphone, was die Kenntnis ihrer Mobilfunknummer voraussetzt und damit Anonymität ausschließt.
Falls das Labor auch keine TANs versenden kann, erhält diese Person den Hinweis auf den positiven PCR-Test per Brief und muss dann eine „Verifikations-Hotline“ anrufen: 0800 754 000 2 (von Deutschland aus kostenlos). Diese ist nicht identisch mit der Hotline für technische Fragen (Endziffer 1).[28][29] Psychologisch geschulte Mitarbeiter von einem als externer Dienstleister verpflichteten Callcenter prüfen dann die Angaben der anrufenden Personen zu ihrem positiven PCR-Test. Dies soll sicherstellen, dass andere Smartphones nur dann benachrichtigt werden, wenn ein Test tatsächlich positiv ausgefallen ist, die Meldung also nicht missbräuchlich erfolgte. Der Anruf und die Beantwortung der Fragen lassen allerdings eine Anonymität nicht zu. Dieser „Medienbruch“ von der App zur telefonischen Hotline ist aus Sicht des Datenschutzes „keine gute Lösung“. Das RKI und das Bundesgesundheitsministerium müssten so „schnell wie möglich“ die notwendigen Voraussetzungen dafür schaffen, dass das Verfahren über den QR-Code von möglichst allen App-Anwendenden genutzt werden kann.[30][31] Auch technisch ist die Übergangslösung nachteilig: das Verfahren über die Hotline dauert gegenüber der Nutzung der QR bis zu vier Tage länger.[27]

Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die große Aufmerksamkeit, die der App bereits am Tag ihrer Vorstellung zuteilwurde, führte auch in den darauffolgenden Tagen zu hohen Downloadzahlen in den App-Stores von Google und Apple.[32]

Bis zum 17. Juni, einen Tag nach dem Start der App, gab es 6,5 Millionen Downloads und nach 16 Tagen, bis zum 2. Juli, gab es insgesamt 14,4 Millionen Downloads.[33][34]

Erwartungen und Akzeptanz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem vor der Veröffentlichung von Infratest-Dimap durchgeführten ARD-Deutschlandtrend gaben 42 Prozent der Befragten an, dass sie eine solche App nutzen würden. Der häufigste Grund für die Ablehnung war der Datenschutz.[35]

Das Umfrage-Institut YouGov führte in der Zeit vom 17. bis 19. Juni 2020 in Deutschland eine bevölkerungsrepräsentative Umfrage durch. Damals gaben 25 Prozent der Befragten an, die Corona-Warn-App bereits auf ihrem Smartphone installiert zu haben, 72 Prozent noch nicht. Unter den Befragten, die bisher noch nicht installiert hatten, war mit 27 Prozent die häufigste Begründung „Ich glaube nicht, dass die App etwas nützt“, dicht gefolgt von 26 Prozent, die sich um ihre Daten sorgen, und 25 Prozent, die sich durch den Staat überwacht fühlen würden. Mit etwas Abstand folgt mit 21 Prozent die Begründung, dass das Bluetooth des Smartphones für die Nutzung der App dauerhaft angeschaltet sein müsse. Weitere oft genannte Gründe, die App bisher nicht installiert zu haben, waren mit jeweils 19 Prozent „Ich will nicht, dass die App verfolgt, wen ich treffe“, „Ich finde das Thema Corona wird übertrieben“ sowie „Ich will erst abwarten bis andere die App getestet/von ihren Erfahrungen berichtet haben“. Erst im Anschluss folgen Begründungen wie ein zu altes oder kein Smartphone (13 Prozent) und Befürchtungen zum Akkuverbrauch (13 Prozent). 10 Prozent fühlten sich bisher nicht ausreichend informiert. Lediglich 8 Prozent wollten damals die App noch installieren.[36]

Laut einer Umfrage des ZDF-Politbarometers vom 26. Juni 2020 gehen nur 38 Prozent davon aus, dass die Corona-Warn-App einen großen Beitrag zur Begrenzung der Pandemie in Deutschland leisten wird, aber eine Mehrheit von 56 Prozent bezweifelt das.[37]

In einer Umfrage des Bundesinstituts für Risikobewertung gaben 28 Prozent der Befragten an, die App zu nutzen, unter 40-jährige deutlich häufiger (40 %) als über 60-jährige (19 %).[38]

Verzahnung mit den Gesundheitsämtern[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eines der Ziele der App ist es, den Gesundheitsämtern die Ermittlung von Kontaktpersonen zu erleichtern. Entsprechend schätzte ein Vertreter des Deutschen Städte- und Gemeindebunds vor Einführung der App, sie werde ein nützliches Hilfsmittel bei der Verfolgung der Kontaktketten, indem sie die Nachverfolgung der Gesundheitsämter ergänzen könne. Von Vertretern der Gesundheitsämter dagegen kam Kritik: Sie seien mangelhaft eingebunden und über die Funktionsweise der App zu kurzfristig informiert worden. Durch die App sei zudem mit mehr Arbeit statt mit einer Entlastung zu rechnen.[39] Diese Sorge wurde nach Einführung der App durch eine Vertreterin des Bundesverbandes der Ärztinnen und Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes bestätigt: Zu den Aufgaben der Gesundheitsämter gehört zwar die gesundheitliche Information, die Aufklärung und Beratung der Bevölkerung. Aber die Einführung der Corona-Warn-App habe den Gesundheitsämtern eine Flut von Anfragen in Bezug auf medizinische Fragen, aber auch zur Technik der App beschert. Das habe „alle Dimensionen gesprengt, die wir je hatten“.[40]

Zuverlässigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erfassung des Kontakt-Abstands[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Da Smartphones mit dieser App allein anhand der Stärke des Bluetooth-Signals den Abstand zueinander schätzen, können Fehler entstehen. Es kann einerseits zu falsch-positiven Meldungen kommen, etwa wenn die Personen mit den Smartphones durch eine dünne Wand oder Glasscheibe getrennt sind. Die Apps der Geräte könnten dies als kritischen Kontakt registrieren, obwohl die Wand bzw. Glasscheibe eine Übertragung des Virus verhindert. Zu falsch-negativen Meldungen kann es kommen, weil Bluetooth durch die Smartphones nicht ideal kegel-, sondern keulenförmig ausgestrahlt wird. Das empfangende Smartphone kann daher aus der Signalstärke eine größere Entfernung schätzen, als sie tatsächlich ist, falls es sich querab vom Sendekegel befindet. Ebenfalls wird die Entfernung zu hoch geschätzt, wenn die Smartphones durch die Benutzer so mitgeführt werden, dass das Bluetooth-Signal auf dem Weg zum empfangenden Smartphone den Körper der Besitzer oder eine Tasche passieren muss.[41] SAP gibt an, dass in Tests insgesamt etwa 20 Prozent der Begegnungen falsch klassifiziert wurden.[42] Schließlich kann die App nicht erfassen, ob eine Begegnung unter Bedingungen erfolgt, welche die Erregerübertragung erschweren: unter freiem Himmel, in körperlicher Ruhe und bei ruhiger Luft. Das Risiko wird dagegen erhöht beispielsweise in einem geschlossenen Raum (Restaurant, Verkehrsmittel) und durch eine Luftströmung von der infektiösen zur Kontaktperson (Ventilator, ungeeignete Umluft-Klima-Anlage).[43] Auch sind die beim Ausatmen verteilten Aerosole bei lautem Sprechen, Singen und Sport zahlreicher und werden weiter verteilt.[44]

Empfangs-Lücken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Um die Belastung des Akkus zu begrenzen, geht die App nur jeweils 2 bis 4 Sekunden lang mit Pausen von bis zu 5 Minuten auf Empfang, um Kennungen aus der App anderer Smartphones zu erfassen. So können selbst in nächster Nähe erfolgte Kontakte von hoch infektiösen Personen der Entdeckung entgehen.[7]

Verlässlichkeit von Testergebnissen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nützlichkeit der Corona-Warn-App hängt wie bei anderen Formen der Kontaktverfolgung zentral von der zuverlässigen Diagnose einer COVID-19-Erkrankung als Basis für die Information der Kontaktpersonen ab. Die Zuverlässigkeit der Diagnose beruht dabei auf der Zuverlässigkeit des Nachweisverfahrens für den Virus SARS-CoV-2. Dabei kann es je nach Testverfahren und -durchführung zu unterschiedlich vielen falsch-positiven wie falsch-negativen Tests kommen. Für Details dazu siehe SARS-CoV-2#Nachweismethoden.

Bisher gibt es keine Möglichkeit, einmal in den Verifikations-Server erfolgte Einträge positiver Tests zu löschen, wenn ein Wiederholungs-Test, wie er vor allem bei klinisch atypischen Fällen auch vom RKI empfohlen wird, den ersten Test nicht bestätigt.

Häufigkeit und Verteilung der Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sofern beispielsweise 14 Millionen Personen in Deutschland die App installiert haben und sich die Installationen gleichmäßig auf die Bevölkerung verteilen, ist die Wahrscheinlichkeit nur etwa drei Prozent, dass bei einer Begegnung von 2 Personen beide die App installiert haben. In 97 Prozent der Fälle bliebe also ein Kontakt unbemerkt.[45] Die dieser Berechnung zu Grunde liegenden Annahmen sind allerdings nicht immer erfüllt:
Die gemeldeten Download-Zahlen sind nicht identisch mit der Zahl der Smartphones mit aktivierter Funktion „Risiko-Ermittlung“ in der App: Es gibt Gründe, die App mehr als ein Mal herunterzuladen, etwa wenn jemand mehr als ein Smartphone besitzt. Außerdem führt nicht jeder Besitzer sein Smartphone angestellt und mit aktivierter Funktion „Risiko-Ermittlung“ mit sich. Zudem dürfte der Besitz und die Nutzung von Smartphones und die Installation und Nutzung der App sozialen Einflüssen unterliegen,[46][41] etwa bei Älteren seltener als bei Jüngeren, die Verteilung also inhomogen sein. Schließlich kommt hinzu, dass Menschen sich gerne unter ihresgleichen, also in Subpopulationen, begegnen, unterschieden etwa durch Einstellung zur Technik, Herkunft, Religion, Bildung und sozialem Stand. In ihnen wird die App mit unterschiedlicher Wahrscheinlichkeit Begegnungen aufzeichnen und Risiken bewerten.

Wirksamkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Inwieweit die App ihre beiden Ziele erfüllt – Eindämmung der COVID-19-Pandemie in Deutschland und Unterstützung der Gesundheitsämter – kann erst nach einiger Zeit und möglichen Anpassungen der App durch das RKI beurteilt werden. Am 23. Juni 2020 wurden die ersten Warnungen durch die App verteilt.[47] Allerdings waren es wesentlich weniger, als angesichts der Zahl der durch das RKI ohne Anwendung der App gemeldeten Infektionen zu erwarten war.[48]

Autoren und Zuständigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Corona-Warn-App ist ein System, für dessen technische, rechtliche, medizinische und organisatorische Funktionen, und ein fortwährender Prozess, für dessen Abstimmung, Anpassung und kontinuierliche Verbesserung zahlreiche Organisation beitragen und zuständig sind:[4][49][17][18]

  • Herausgeber der App: Deutsche Bundesregierung, vertreten durch das RKI
  • Eigentum an der App (einschließlich des Quellcodes): SAP SE & Co. KG
  • Autoren des Quell-Codes der App: zahlreiche Professionelle und Freiwillige, darunter SAP, vertreten durch SAP Deutschland SE & Co. KG; Deutsche Telekom, vertreten durch T-Systems International GmbH; Fraunhofer-Gesellschaft; HealthyTogether; Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren einschließlich CISPA – Helmholtz-Zentrum für Informationssicherheit; RKI; TÜVIT; mehr als 7.000 Eingaben aus der übrigen IT-Szene
  • Autoren des Quell-Codes der Schnittstelle Exposure Notification Framework: Google und Apple, unterstützt unter anderem durch Fraunhofer
  • Datenschutz-Verantwortlicher: RKI
  • Auftragsverarbeiter gem. Art. 28 DSGVO: T-Systems International GmbH und die SAP Deutschland SE & Co. KG
  • Verantwortlich für den Datenschutz der Schnittstelle zum Betriebssystem und des Betriebssystems: Google und Apple
  • Verantwortlich für Aspekte des Infektionsschutzes und der Epidemiologie: RKI
  • Betrieb und der Wartung eines Teils der technischen Infrastruktur: T-Systems International GmbH und SAP Deutschland SE & Co. KG, Runtime-Umgebung in der Open Telekom Cloud
  • Betrieb der Hotline: kommerzielle Call-Center als Sub-Unternehmer von T-Systems

Kosten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entwicklungskosten betragen rund 20 Millionen Euro, von denen gehen 9,5 Millionen Euro an SAP und bis zu 7,8 Millionen Euro an die Telekom-Tochter T-Systems. 3,5 Millionen Euro werden für Werbung ausgegeben und etwa 100.000 Euro gehen an Sicherheitstester. Zusätzlich soll in den kommenden Jahren in Abhängigkeit von der Nachfrage für „Wartung und Pflege der App“ bei SAP bis zu 1,9 Millionen Euro und für den „Betrieb der App“, einschließlich Wartung, Sicherheit, Netzwerk und Hotlines, bis zu fast 43 Millionen Euro für T-Systems ausgegeben werden.[50] Die Verifikations-Hotline hat einen 24/7-h-Betrieb und ist in Deutsch, Englisch und Türkisch nutzbar, während die technische Hotline nur von 07:00 Uhr bis 22:00 Uhr besetzt ist und in Deutsch und Englisch nutzbar ist.

Bei der Vorstellung der App am 16. Juni kündigte Timotheus Höttges (Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom AG) an, dass die Mobilfunk-Betreiber in Deutschland ihren Kunden keinen Datenverkehr der App berechnen würden.[51]

Diskussion und Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gesetzliche Klarstellung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einem weit verbreiteten Rechtskommentar wird die Auffassung vertreten, soweit die Mitarbeiter Smartphones dienstlich nutzen, könnten Arbeitgeber zum Schutz ihrer Belegschaft die Installation der Corona-Warn-App anordnen, eine Verpflichtung der Mitarbeiter zur tatsächlichen Nutzung der Corona-Warn-App sei dagegen nicht möglich. Bei Nutzung der App seien die Arbeitnehmer aber aufgrund der gegenseitigen Fürsorgepflicht verpflichtet, dem Arbeitgeber ein positives Testergebnis mitzuteilen.[52]
Vor dem Hintergrund solcher Darstellungen empfehlen oder fordern mehrere Organisationen, einen Missbrauch der App vor allem durch Behörden und Unternehmen sowie zum Nachteil von Verbrauchern oder Kunden durch ein Begleit- oder Einführungsgesetz zu untersagen,[53] so beispielsweise.der Sachverständigenrat für Verbraucherfragen,[54] der das Bundesjustizministerium berät, der DGB,[55] der Deutsche Anwaltverein,[56] amnesty international,[57] die Caritas,[58] in Verbindung mit Gesetzesentwurf die Partei Bündnis 90/Die Grünen,[59] und die Partei Die Linke.[60]
Dagegen lehnte Bundesjustizministerin Christine Lambrecht lehnte ein Begleitgesetz zur App ab: Es sei unnötig, alle datenschutzrechtlichen Fragen seien abgedeckt, es gelte die DSGVO.[61][62]

Universitätsstudie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wissenschaftler der Technischen Universität Darmstadt, der Philipps-Universität Marburg und der JMU Würzburg warnen in einer Publikation vom 9. Juni 2020, dass sie unter Alltagsbedingungen Datenschutz- und Sicherheitsrisiken bei dem in der Corona-Warn-App verwendeten Verfahren nachgewiesen haben: Die App kann demnach in der Mitte Juni 2020 zur Nutzung vorgesehenen Version zum Erstellen personenbezogener Bewegungsprofile und möglicherweise zur De-Anonymisierung von Infizierten missbraucht werden. Auch können demnach Kontakte vorgetäuscht und damit die Genauigkeit des Systems beeinträchtigt werden. Die Autoren weisen außerdem darauf hin, dass zwar der Code der deutschen App durch Veröffentlichung überprüfbar geworden sei, nicht aber der Code der Betriebssysteme von Apple und Google, der die App-Daten weiterverwendet.[63]

Chaos Computer Club[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Linus Neumann vom Chaos Computer Club veröffentlichte am 6. April 2020 zehn Prüfsteine für die Beurteilung von „Contact Tracing“-Apps.[64] Diese müssten folgenden Punkten standhalten: Epidemiologischer Sinn und Zweckgebundenheit, Freiwilligkeit und Diskriminierungsfreiheit, grundlegende Privatsphäre, Transparenz und Prüfbarkeit, keine zentrale Entität, der vertraut werden müsse, Datensparsamkeit, Anonymität, kein Aufbau von zentralen Bewegungs- und Kontaktprofilen, Unverkettbarkeit, sowie Unbeobachtbarkeit der Kommunikation. Nach Kenntnis des Codes der Version, die seit dem 16. Juni 2020 herunterladbar ist, äußerte Neumann: „Von der Community wurden bereits viele Verbesserungsvorschläge eingebracht, die SAP und Telekom umgesetzt haben“. Dies wurde durch einige Medien so interpretiert, dass IT-Experten und Hacker mit dieser App-Version „zufrieden“ seien.[65][66][67]

Sachverständigenrat für Verbraucherfragen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In einer Veröffentlichung des Sachverständigenrates für Verbraucherfragen von Juni 2020 wird die Wirksamkeit in Frage gestellt, die von mehreren Faktoren abhänge:

  • Anzahl der Smartphones
    • in der Bevölkerung – gerade die Risiko-Gruppe (Ältere) besitzt allerdings seltener ein Smartphone
    • welche die technischen Voraussetzungen zur Installation und Nutzung erfüllen
  • Anzahl der Besitzer solcher Smartphones, die
    • die App installieren
    • bereit sind, permanent Bluetooth angeschaltet zu haben
    • bereit sind, ihr positives Testergebnis in den Server eintragen zu lassen

Angesichts der derzeit geringen Anzahl von COVID-19-Neuinfektionen wäre die Wirksamkeit der App fraglich. Die Verwendung könne derzeit allenfalls dazu dienen, Erfahrungen zu gewinnen, um bei einer eventuellen zweiten Infektionswelle besser vorbereitet zu sein.[46]

Weitere Stellungnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bundesbeauftragte für Datenschutz urteilte „solider Eindruck“, der TÜV Informationstechnik gab an, „die App werde stabil und sicher laufen, ohne die Anwender auszuspionieren. Unbefugte könnten keine Daten abgreifen“.[68]

Stellungnahmen zur Version vor Juni 2020[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Christian Drosten, Virologe an der Berliner Charité, meinte am 7. April 2020: „Wenn 60 Prozent der Bevölkerung so eine App installieren würden und wenn dann wieder ungefähr 60 Prozent derjenigen, die informiert werden, dass sie zu Hause bleiben sollen, auch wirklich zu Hause bleiben, dann könnte man schon R0 unter eins senken. Das ist erstaunlich. […] das würde tatsächlich viel mehr oder fast das Gleiche bringen wie so ein richtiger Lockdown.[69][70]

Rena Tangens und Nils Büschke von Digitalcourage veröffentlichten am 8. April 2020 eine Einschätzung zu der geplanten Contact-Tracing-App nach dem Konzept von PEPP-PT.[71] Nach dessen Einschätzung sei das Konzept nicht „anonym“, sondern bestenfalls pseudonym.

Klaus Müller, der Chef der Verbraucherzentrale Bundesverband mahnte am 11. April 2020, „der Einsatz [müsse] freiwillig, verhältnismäßig und zeitlich befristet sein. […] Die Corona-Krise dürfe nicht als Einfallstor dienen, um Unternehmen neue Zugriffe auf private Daten zu geben.“[72]

Am 14. April 2020 hat das Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung eine umfassende Datenschutz-Folgenabschätzung für die Corona-App veröffentlicht.[73]

Linus Neumann, Sprecher des Chaos Computer Clubs, begrüßte am 26. April den Wechsel vom „zentralen“ zum „dezentralen“ Konzept für die geplante Corona-Tracing-App.[74]

In der ZDFzoom-Dokumentation (Erstausstrahlung 29. April 2020)[75] wurde kontrovers über die Corona-App berichtet. Zur Erfassung der benachbarten Geräte mittels Bluetooth Low Energy sollte die App auch im Hintergrund bei gesperrten Smartphone lauffähig sein, was zu der Zeit noch nicht gegeben war.[76]

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zentraler Ansatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Laut Spiegel entschieden sich Regierungschefs von Bund und Ländern am 15. April 2020 für die Unterstützung der Initiative PEPP-PT, die Software entwickeln wollte, auf dessen Grundlage unterschiedliche nationale Contact-Tracing-Apps in Europa entstehen können. Als Teil des Leadership Teams wurde Chris Boos in der Öffentlichkeit bekannt, wohl auch weil er zuvor schon Mitglied im Digitalrat der Bundesregierung[77][78] und auf der Bilderberg-Konferenz 2019 war.[79] Unter diesem Dach versammelten sich mehrere Entwicklergruppen, wobei auch konkurrierende Ansätze verfolgt wurden. Anfangs schien es so, dass sich Dank der Unterstützung der Bundesregierung der „zentrale Ansatz“ für eine deutsche Contact-Tracing-App durchsetzen würde. Als diese Vorentscheidung der Bundesregierung öffentlich deutlich wurde, setzte Kritik daran ein. Im Verlaufe der Diskussion wurde von Seiten der Bundesregierung gesagt, dass über die App zusätzliche Erkenntnisse für die epidemiologische Forschung gewonnen werden sollen.[80] Mit der Entscheidung von Apple und Google ihre Betriebssysteme für Contact-Tracing-Apps anzupassen, bekamen die Vertreter des „dezentralen Ansatzes“ mächtige Unterstützer, da auf Apple-Smartphones die Funktechnik Bluetooth Low Energy normalerweise nicht im Hintergrund läuft, wie es bei dieser Anwendung sinnvoll und mit Nutzung der von Apple aktuell programmierten Software möglich ist.

Laut Nachfrage[81] in einer Pressekonferenz vom 16. April 2020 wollte die Bundesregierung trotz des gemeinsamen Vorstoßes von Apple und Google weiter auf Chris Boos’ Projekt setzen.[82] Auf eine schriftliche Frage von Anke Domscheit-Berg wurde am 20. April 2020 mitgeteilt, dass weiterhin verschiedene Alternativen betrachtet werden (DP-3T, PEPP-PT sowie die in Österreich eingesetzte Lösung Stopp Corona der Accenture GmbH).[83]

Wechsel zum dezentralen Ansatz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erst seit dem 25. April 2020 bevorzugte die Bundesregierung einen dezentralen Ansatz.[84][74] Sie werde „eine dezentrale Architektur“ vorantreiben, die „die Kontakte nur auf den Geräten speichert und damit Vertrauen schafft.“

Eine Pressemitteilung vom 28. April 2020 stellte die Herausgabe der App durch das Robert Koch-Institut nach „Fertigstellung durch die Telekom und die SAP“ in Aussicht.[85][86]

Am 12. Mai 2020 wurde ein Quellcode-Repository auf GitHub eingerichtet.[87][88]

Ziel des Projektes ist eine dezentrale Lösung mit einer Datenspeicherung lokal auf den Smartphones basierend auf den Privacy-Preserving-Contact-Tracing-Spezifikationen von Apple und Google mittels Bluetooth. Die Technik ist stark inspiriert von den DP-3T- und TCN-Protokollen und wie diese werden Apps und Backend-Infrastruktur vollständig Open Source unter Apache-2.0-Lizenz gestellt werden.[87]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Corona-Warn-App – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Installationsseite für Android. In: Google Play. Abgerufen am 26. Juni 2020.
  2. a b Vorschauseite für iOS. In: App Store (iOS). Abgerufen am 26. Juni 2020.
  3. a b Unterstützt uns im Kampf gegen Corona. In: Bundesregierung.de. Abgerufen am 16. Juni 2020.
  4. a b c Juergen Mueller: COVID-19: Die technische Grundlage der Corona-Warn-App in Deutschland, online 20. Mai 2020, Abruf 18. Juni 2020
  5. a b Marianne Westenthanner, Michael Humpa, Konstantinos Mitsis: Corona-App steht kurz vor dem Start: Scheitert das Warn-Tool an einem einfachen Problem? In: Chip. 8. Juni 2020, abgerufen am 9. Juni 2020.
  6. a b Verbraucherzentrale Bundesverband: Corona-Warnung per App: Fragen und Antworten zur neuen Tracing-App, online 16. Juni 2020, Abruf 17. Juni 2020
  7. a b c d e f GitHub: Corona-Warn-App Solution Architecture, kontinuierliche Updates, Abruf 20. Juni 2020
  8. DEMIS − Deutsches Elektronisches Melde- und Informationssystem für den Infektionsschutz. In: rki.de. Abgerufen am 9. Juni 2020.
  9. Florian Gehm: Die Corona-Warn-App im ersten Test – Anonymität gilt nur bis zur Infektion. In: welt.de. 16. Juni 2020, abgerufen am 16. Juni 2020.
  10. CWA Team: Epidemiological Motivation of the Transmission Risk Level. (PDF) In: github.com/corona-warn-app. 15. Juni 2020, abgerufen am 17. Juni 2020 (englisch).
  11. Infektionsketten digital unterbrechen mit der Corona-Warn-App. RKI, 16. Juni 2020, abgerufen am 16. Juni 2020.
  12. Corona-Warn-App: Distanz und Dauer des Kontakts für Infektionsrisiko. In: IOMIDS. 18. Juni 2020, abgerufen am 18. Juni 2020 (deutsch).
  13. Corona-Warn-App: Antworten auf häufig gestellte Fragen. Deutsche Telekom, abgerufen am 16. Juni 2020.
  14. a b Die Bundesregierung: Corona-Warn-App Die wichtigsten Fragen und Antworten, Stand 15. Juni 2020, Abruf 30. Juni 2020
  15. Entschließung des Europäischen Parlaments vom 17. April 2020 zu abgestimmten Maßnahmen der EU zur Bekämpfung der COVID‑19-Pandemie und ihrer Folgen. (PDF) In: europarl.europa.eu. S. 13, Punkt 52, abgerufen am 16. Juni 2020.
  16. Open-Source-Projekt für Corona-Warn-App: Häufig gestellte Fragen zum Corona-Warn-App-Projekt, Hrsg.: SAP, ohne Datum, Abruf 28. Juni 2020
  17. a b Datenschutzinformationen, wie sie in der Android-App angezeigt werden. privacy_de.html. In: GitHub. RKI, 13. Juni 2020, abgerufen am 23. Juni 2020.
  18. a b Datenschutzinformationen, wie sie in der iOS-App angezeigt werden. privacy-policy.html. In: GitHub. RKI, 13. Juni 2020, abgerufen am 23. Juni 2020.
  19. Warum ist die App nicht in einigen internationalen App Stores verfügbar? In: Häufig gestellte Fragen zum Corona-Warn-App-Projekt. Corona Warn-App Open-Source Project, abgerufen am 30. Juni 2020.
  20. Infektionsschutzgesetz (IfSG)
  21. RKI: Kontaktpersonen­nachverfolgung bei respiratorischen Erkrankungen durch das Coronavirus SARS-CoV-2, Stand 15. Juni 2020, Abruf 26. Juni 2020
  22. a b Corona-Warn-App Open Source Project: Häufig gestellte Fragen zum Corona-Warn-App-Projekt, Abruf 17. Juni 2020
  23. Neue Corona-Warn-App für alle HUAWEI Smartphones. In: huawei.com. 10. Juni 2020, abgerufen am 27. Juni 2020 (englisch).
  24. Mishaal Rahman: Huawei releases its “Contact Shield” API for COVID-19 contact tracing. In: XDA Developers. 8. Juni 2020, abgerufen am 27. Juni 2020 (englisch).
  25. Kim Rixecker: Corona-Warn-App: Das Problem mit ausländischen Store-Konten, in: t3n.de, online 20. Juni 2020, Abruf 21. Juni 2020
  26. Corona-Warn-App: Rollout im Ausland beginnt, in: Connect.de, ohne Datum, Abruf 29. Juni 2020
  27. a b Angaben von SAP und DTAG zur App, online 16. Juni 2020, Abruf 17. Juni 2020
  28. Bundesregierung: Corona-Warn-App - Haben Sie Fragen zu Gebrauch und Funktionsweise der App?, ohne Datum, Abruf 20. Juni 2020
  29. T-Online: „Corona-App: Infizierte sollen sich per Hotline melden“, online 5. Juni 2020, Abruf 20. Juni 2020
  30. Ulrich Kelber: Datenschutz bei Corona-Warn-App ausreichend, Pressemitteilung des Bundesbeauftragten für Datenschutz (online 16. Juni 2020, Abruf 17. Juni 2020)
  31. Marcel Rosenbach: Datenschutzbedenken Corona Warn-App startet mit heikler Telefon-Hotline. In: spiegel.de. 5. Juni 2020, abgerufen am 15. Juni 2020.
  32. Corona-Warn-App – Apps bei Google Play. Abgerufen am 16. Juni 2020.
  33. Infektionsketten digital unterbrechen mit der Corona-Warn-App. In: rki.de. 2. Juli 2020, abgerufen am 2. Juli 2020.
  34. Svenja Bergt: Zwei Wochen Corona-App: Jede:r Sechste hat sie. In: Die Tageszeitung: taz. 3. Juli 2020, ISSN 0931-9085 (taz.de [abgerufen am 3. Juli 2020]).
  35. ARD-DeutschlandTREND: Juni 2020. In: infratest-dimap.de. Juni 2020, S. 2, abgerufen am 23. Juni 2020.
  36. Manuel Medicus: Corona-Warn-App – Warum Nutzer die App nicht installieren, in: Connect.de, online 22. Juni 2020, Abruf 23. Juni 2020
  37. Corona-Warn-App: Mehrheit sieht keinen großen Nutzen. In: Politbarometer. 26. Juni 2020, abgerufen am 27. Juni 2020.
  38. BfR-Corona-Monitor. Bundesinstitut für Risikobewertung, 26. Juni 2020, S. 27, abgerufen am 2. Juli 2020.
  39. Gudrun Mallwitz: Corona-App startet endlich - und es gibt Kritik, online 15. Juni 2020, Abruf 21. Juni 2020
  40. Gesundheitsämter klagen über unzählige Anfragen, online 17. Juni 2020, Abruf 21. Juni 2020
  41. a b Rebecca Nordin Mencke, Anja Knöchelmann: Corona-Warn-App: Wichtig ist auch, wer sie nutzt, in MDR Aktuell, online 11. Juni 2020, Abruf 26. Juni 2020
  42. Jenni Thier: Nun hat auch Deutschland eine Corona-Warn-App – was Sie dazu wissen müssen, in: Neue Zürcher Zeitung, online 16. Juni 2020, Abruf 16. Juni 2020
  43. #Faktenfuchs: Sind Klimaanlagen Virenschleudern?, in: Bayerischer Rundfunk, online 25. Juni 2020, Abruf 4. Juli 2020
  44. Andreas Sten-Ziemons: Corona und Sport: Zwei Meter reichen nicht, in: Deutsche Welle, online 9. April 2020, Abruf 4. Juli 2020
  45. Sören Müller-Hansen: Wird die Corona-App helfen? In: sueddeutsche.de. 25. Juni 2020, abgerufen am 27. Juni 2020.
  46. a b Susanne Dehmel, Peter Kenning, Gert G. Wagner, Christa Liedtke, Hans W. Micklitz, Louisa Specht-Riemenschneider: Die Wirksamkeit der Corona-Warn-App wird sich nur im Praxistest zeigen. Der Datenschutz ist nur eine von vielen Herausforderungen (= Veröffentlichungen des Sachverständigenrats für Verbraucherfragen). Sachverständigenrat für Verbraucherfragen, Berlin Juni 2020 (bmjv.de [PDF]).
  47. Hanno Böck: Covid-19: Erste Warnungen an Corona-App-Nutzer. In: golem.de. 23. Juni 2020, abgerufen am 24. Juni 2020.
  48. Twitter-Korrespondenz von Tim Pritlove mit anderen Entwicklern der App, 22. Juni 2020
  49. Rebecca Beerheide: Corona-Warn-App: Infektionsketten digital stoppen, in: Dtsch Arztebl 2020; 117(26): A-1305 / B-1109, online 26. Juni 2020, Abruf 30. Juni 2020, als PDF: [1]
  50. Oliver Voss: Warum die Corona-Warn-App so viel kostet. In: Tagesspiegel.de. 18. Juni 2020, abgerufen am 24. Juni 2020.
  51. Zero Rating: Mobilfunk-Provider berechnen keinen Traffic für Corona-Warn-App. In: heise online / dpa. 16. Juni 2020, abgerufen am 17. Juni 2020.
  52. Katharina Schmitt: Was Arbeitgeber zum Einsatz der Corona-Warn-App wissen müssen, in: haufe.de/personal, online 16. Juni 2020, Abruf 29. Juni 2020
  53. Tim Szent-Ivanyi: Corona-Warn-App – Freiwilligkeit per Gesetz garantieren, online 14. Juni 2020, Abruf 14. Juni 2020
  54. Sachverständigenrat für Verbraucherfragen empfiehlt Gesetz für Warn-App, in: Interview mit Handelsblatt mit Dietmar Neuerer, online15. Juni 2020, ASbruf 29. Juni 2020
  55. Deutscher Gewerkschaftsbund: Corona-App und Arbeitsrecht: Was darf mein Chef?, online 19. Juni 2020, Abruf 29. Juni 2020
  56. Eren Basar: Anwaltstag fordert gesetzliche Grundlage für App, online 16. Juni 2020, Abruf 29. Juni 2020
  57. Markus Reuter: Amnesty International - Große Missstände bei internationalen Corona-Tracing-Apps, online 16. Juni 2020, Abruf 29. Juni 2020
  58. Präsident Peter Neher: Caritas setzt sich weiter ein für gesetzliche Grundlage der Corona-Warn-App, online 15. Juni 2020, Abruf 4. Juli 2020
  59. Ingo Dachwitz:Grüne legen Gesetzentwurf für Corona-Warn-App vor, online 17. Juni 2020, Abruf 29. Juni 2020, PDF des Gesetzentwurfs: [https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/200/1920037.pdf}
  60. [https://www.linksfraktion.de/presse/pressemitteilungen/detail/corona-warn-app-freiwilligkeit-gesetzlich-garantieren/ Anke Domscheit-Berg: Corona-Warn-App: Freiwilligkeit gesetzlich garantieren}, online 15. Juni 2020, Abruf 29. Juni 2020
  61. Die Warn-App kommt - ein App-Gesetz nicht, in: tagesschau.de, online 15. Juni 2020, Abruf 29. Juni 2020
  62. Bundesjustizministerin Lambrecht hält Corona-App-Gesetz für unnötig, in zdf.de, online 15. Juni 2020, Abruf 29. Juni 2020
  63. Lars Baumgärtner u.a.: Mind the GAP: Security & Privacy Risks of Contact Tracing Apps. (PDF; 2,7 MB) In: arxiv.org. 9. Juni 2020, abgerufen am 15. Juni 2020 (englisch).
  64. Linus Neumann: 10 Prüfsteine für die Beurteilung von „Contact Tracing“-Apps. In: ccc.de. 6. April 2020, abgerufen am 20. April 2020.
  65. Hacker sind zufrieden mit Corona-App. In: focus.de. 12. Juni 2020, abgerufen am 15. Juni 2020.
  66. IT-Experten zufrieden mit Corona-App. In: fuldainfo.de. 12. Juni 2020, abgerufen am 15. Juni 2020.
  67. IT-Experten zufrieden mit Corona-App. In: oldenburger-onlinezeitung.de. 12. Juni 2020, abgerufen am 15. Juni 2020.
  68. Dominik Lauck: So funktioniert die Warn-App. In: tagesschau.de. 14. Juni 2020, abgerufen am 15. Juni 2020.
  69. Rettung aus Lockdown? Neue Studie ist laut Virologe „wirklich ein Hoffnungsschimmer“. In: Focus Online. 7. April 2020, abgerufen am 7. April 2020.
  70. Coronavirus-Update: Handy-Apps können eine Perspektive bieten. In: NDR. 7. April 2020, abgerufen am 7. April 2020.
  71. Einordnung zur geplanten „Corona-Kontakt-Tracing-App“ des RKI.
  72. Covid-19 – Anti-Corona-App: Verbraucherschützer formulieren Bedingungen.
  73. Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) für eine Corona-App. Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung e.V..
  74. a b Kristin Becker, Christian Feld: Corona-Tracing: Bundesregierung denkt bei App um. In: Tagesschau.de. 26. April 2020, abgerufen am 26. April 2020.
  75. Chaos um die Corona-Apps – Mit dem Smartphone aus der Krise? In: ZDFzoom. ZDF, 29. April 2020, abgerufen am 30. April 2020 (Video verfügbar bis 2021-04-29).
  76. Hartmut Gieselmann: Wie die Corona-Warn-App von SAP und Telekom funktioniert. Abgerufen am 16. Juni 2020.
  77. Jan Vollmer: „Anonym, kompatibel, verlässlich“: Chris Boos erklärt das Backend gegen Corona. In: t3n.de. 8. April 2020, abgerufen am 18. Juni 2020.
  78. Marcel Rosenbach und Hilmar Schmundt: Projekt Pepp-PT: Die Anti-Corona-Technik hat noch Tücken - DER SPIEGEL - Netzwelt. In: Spiegel.de. 17. April 2020, abgerufen am 18. Juni 2020.
  79. List of participants 2019. In: BilderbergMeetings.org. Abgerufen im Juni 2020 (englisch).
  80. Ingo Dachwitz: Debatte um Corona-Apps - Bewegt euch endlich! In: netzpolitik.org. 26. April 2020, abgerufen am 18. Juni 2020 (deutsch).
  81. Lina Rusch: Hier der Ausschnitt aus der RegPK dazu, @paul_dalg weiß sonst mehr:pic.twitter.com/ZSBxphXxE0. 16. April 2020.
  82. Stephanie Jarnig: Corona-App: Es eilt.
  83. Friedhelm Greis: Corona-App: Bundesregierung setzt auf zentrale Datenspeicherung. In: golem.de. 22. April 2020, abgerufen am 15. Mai 2020.
  84. Caroline Turzer: Corona-App: Bundesregierung favorisiert dezentralen Ansatz. In: welt.de. 25. April 2020, abgerufen am 26. April 2020.
  85. Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit, des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat und des Bundeskanzleramts zum Projekt "Corona-App" der Bundesregierung. In: bundesregierung.de. Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, 28. April 2020, abgerufen am 16. Juni 2020.
  86. Dominik Lauck: Kampf gegen Pandemie: Daran hakt es bei der Corona-App. In: tagesschau.de. 29. April 2020, abgerufen am 2. Mai 2020.
  87. a b Corona-Warn-App auf GitHub
  88. Corona-Warn-App soll Coronavirus-Ausbreitung verhindern. Wo lassen sich weitere Informationen und Daten zur App einsehen? (Nicht mehr online verfügbar.) In: Bundesregierung.de. 15. Mai 2020, archiviert vom Original; abgerufen am 20. Mai 2020.