Dimitar Rangelow

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Dimitar Rangelow

Dimitar Rangelow (2010)

Spielerinformationen
Geburtstag 9. Februar 1983
Geburtsort SofiaBulgarien
Größe 183 cm
Position Stürmer
Vereine in der Jugend
1993–1999
1999–2001
Lewski Sofia
Slawia Sofia
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1999–2006
2006–2007
2007
2007–2009
2008
2009–2012
2009
2010–2011
2011–2012
2012–
Slawia Sofia
Racing Straßburg
FC Erzgebirge Aue (Leihe)
Energie Cottbus
Energie Cottbus II
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund II
Maccabi Tel Aviv (Leihe)
→ Energie Cottbus (Leihe)
FC Luzern
118 (21)
15 0(2)
16 0(5)
50 (15)
1 0(0)
11 0(1)
2 0(0)
22 0(2)
30 (12)
54 (12)
Nationalmannschaft2
2003–2004
2004–
Bulgarien U-21
Bulgarien
12 0(5)
31 0(3)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 13. Mai 2014
2 Stand: 5. April 2014

Dimitar Rangelow [dimitar rangɛɫɔf] (bulgarisch Димитър Рангелов, englische Transkription/FIFA-Schreibweise: Dimitar Rangelov; * 9. Februar 1983 in Sofia, Bulgarien) ist ein bulgarischer Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten]

Verein[Bearbeiten]

Rangelow begann mit dem Fußballspielen bei Lewski Sofia. Von 1999 bis 2006 spielte er für Slawia Sofia und kam als 17-Jähriger zu seinem ersten Einsatz in einem Meisterschaftsspiel. Im Sommer 2006 absolvierte er ein Probetraining beim FC Erzgebirge Aue. Eine Verpflichtung scheiterte an der höheren Ablösesumme, die der französische Klub Racing Straßburg für ihn zahlte.

Im Elsass kam Rangelow in der Hinrunde der Saison 2006/07 zwar zu 15 Spielen (zwei Tore), wurde aber mehrfach nur ein- und ausgewechselt. Im Januar 2007 nahm er erneut an einem Probetraining beim FC Erzgebirge Aue teil. Daraufhin liehen die Erzgebirger den Bulgaren von Racing Straßburg bis Ende Juni 2007 aus.

In Aue wurde Rangelow sofort zum Stammspieler. Im Spiel gegen Wacker Burghausen am 16. Februar 2007 erzielte er sein erstes Tor für die Elf von Trainer Gerd Schädlich, nachdem er am vorangegangenen Spieltag in der Begegnung bei der SpVgg Greuther Fürth mit einem Strafstoß an Torhüter Stephan Loboué noch gescheitert war. In den folgenden Spielen war Rangelow immer in der Stammelf zu finden und dabei einer der wenigen Auer Spieler, denen in der Rückrunde Normalform attestiert wurde.

Zur Saison 2007/08 wechselte Rangelow, wiederum leihweise, zu Energie Cottbus. Nach Ablauf der Ausleihe am Saisonende nutzte der Verein eine Kaufoption und band Rangelow längerfristig. Nach dem Abstieg von Energie Cottbus aus der Bundesliga wechselte Rangelow zur Saison 2009/10 zu Borussia Dortmund. Beim BVB unterzeichnete er einen Vertrag bis zum 30. Juni 2013.[1] Am 27. Spieltag der Saison 2009/10 erzielte er in der 87. Minute mit dem 3:0-Siegtreffer gegen Bayer 04 Leverkusen seinen ersten und einzigen Treffer für den BVB.

Ab dem 6. September 2010 war er an Maccabi Tel Aviv ausgeliehen.[2] Zur Saison 2011/12 wechselte er – wiederum auf Leihbasis – zu Energie Cottbus.[3] In der Sommerpause 2012 unterschrieb Rangelow einen Zweijahresvertrag mit Option auf eine weitere Spielzeit beim FC Luzern.[4]

Beim FC Luzern erzielte er im Hinspiel der UEFA-Europa-League-Playoffs das 1:0 gegen den KRC Genk (Endresultat 2:1), kassierte im Rückspiel jedoch eine rote Karte wegen einer Tätlichkeit. Der FC Luzern verlor das Spiel mit 0:2 und schied aus. Ein verschossener Elfmeter und eine weitere rote Karte in der Meisterschaft trugen zu einem schwachen Start der Luzerner in die Saison 2012/13 bei. Dieser wurde von den Fans zu Beginn an der Person von Rangelow festgemacht. Gegen Ende der Hinrunde konnte er durch seinen überdurchschnittlich hohen Einsatz und Kampfwillen die Sympathien der Fans gewinnen und avancierte zu einem der Publikumslieblinge. Dennoch erzielte er in der Saison 2012/13 nur ein einziges Meisterschaftstor. In der Saison 2013/14 entwickelte er sich zum unverzichtbaren Stammspieler und erzielte in der Hinrunde sechs Treffer. Die Treffsicherheit ging ihm auch im Frühling nicht ab und er schoss weitere fünf Tore. Dabei unterstrich er seine Wichtigkeit für den Sturm des FC Luzern. Diese Elf Saisontore stellen die erfolgreichste Saison in einer höchsten Spielklasse Dimitar Rangelows dar. Neben diesen elf Meisterschaftstoren schoss Rangelow in der Saison 2013/14 zudem in fünf Cup-Spielen sechs Tore.

Nationalmannschaft[Bearbeiten]

Für Bulgarien bestritt er am 17. November 2004 beim 0:0 gegen Aserbaidschan sein erstes Länderspiel, als er in der 58. Minute für Dimitar Berbatow eingewechselt wurde.

Wissenswertes[Bearbeiten]

Sein Vater Dimiter Rangelow war in den 1980er-Jahren Motocross-Fahrer.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. bvb.de: Dimitar Rangelov unterschreibt Vierjahresvertrag: „Ein großer Schritt nach vorn in meiner Karriere“
  2. BVB leiht Rangelov an Maccabi Tel Aviv aus. DerWesten, 7. September 2010, abgerufen am 7. September 2010 (deutsch).
  3. FC Energie leiht Dimitar Rangelov aus. Stürmer kehrt für ein Jahr zurück in die Lausitz. FC Energie Cottbus, 28. Juni 2011, abgerufen am 28. Juni 2011.
  4. Dimitar Rangelov wechselt zum FC Luzern, Mitteilung auf der Homepage von Borussia Dortmund vom 3. Juli 2012 (abgerufen am 3. Juli 2012).