Ümraniyespor

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Ümraniyespor
Ümraniyespor.png
Basisdaten
Name Ümraniye Spor Kulübü
Sitz Ümraniye (Istanbul)
Gründung 1938
Farben rot-weiß
Präsident Recep Yoğurtçu
Website umraniyespor.com
Erste Mannschaft
Cheftrainer Ahmet Taşyürek
Spielstätte Ümraniye İlçe Stadı
Plätze 500
Liga TFF 1. Lig
2017/18 4. Platz
Heim
Auswärts

Ümraniyespor ist ein türkischer Fußballverein aus dem Istanbuler Stadtteil Ümraniye auf der anatolischen Seite der Stadt und wurde 1938 gegründet.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründung und die ersten Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Verein wurde 1938 im damaligen Istanbuler Vorort Ümraniye gegründet. Der auf der asiatischen Seite Istanbuls gelegene Verein spielte lange Zeit in den unteren regionalen Amateurligen. Nach dem Militärputsch in der Türkei 1980 wurde der Vorort in die Stadt Istanbul eingegliedert. Mit dieser Eingliederung begann die direkte Teilnahme Ümraniyespors an den Istanbuler Amateurligen.

Einstieg in den Profifußball und die Drittligajahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem zum Sommer 1980 der türkische Profifußball von bisher drei auf lediglich zwei Profiligen reduziert worden war, wurde 1984 auf Direktive des damaligen Staatspräsidenten Turgut Özal die dritthöchste professionelle Fußballliga, die 3. Lig, mit heutigem Namen TFF 2. Lig, wieder eingeführt. Darüber hinaus wurde verkündet, dass man nach Erfüllung bestimmter Auflagen und Bedingungen eine Ligateilnahme beantragen könne. Um die Stadtentwicklung voranzutreiben, bemühten sich mehrere Stadtnotabeln darum, die Auflagen zu erfüllen. Nachdem das gelungen war, bestätigte der türkische Fußballverband die Teilnahme. So nahm Ümraniyespor in der Spielzeit 1984/85 der wiedereingeführten 3. Lig teil. In den ersten beiden Spielzeiten dieser Liga belegte der Verein zwar Tabellenplätze in der unteren Tabellenhälfte, weil aber diese Spielzeit ohne Abstieg gespielt wurde, blieb der Verein in dieser Liga. In der Spielzeit 1986/87 beendete man die Liga als Tabellenletzter und stieg, da die Liga diesmal mit Abstieg gespielt wurde, ab. Zum Sommer 1990 kehrte der Verein wieder in den Profifußball zurück, stieg aber erneut nach drei Saisons ab. 1999 nahm man wieder an der 3. Liga teil, stieg aber bereits zum Saisonende erneut in den Amateurfußball ab.

Rückkehr in den Profifußball[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem der Verein zwölf Jahre in der regionalen Amateurliga verbracht hatte, stieg er zum Sommer 2011 in die vierthöchste türkische Spielklasse, in die TFF 3. Lig, auf. Nachdem er hier in der ersten Saison den Klassenerhalt sicher schaffte, spielte er in der Viertligasaison 2012/13 lange Zeit um den Aufstieg in die TFF 2. Lig. Zum Saisonende verpasste er durch den 5. Tabellenplatz den direkten Aufstieg, stattdessen qualifizierte er sich für die Playoffs der Liga. In diesen Playoffs wurden die letzten drei Aufsteiger ausgespielt. Ümraniyespor erreichte hier zwar das Finale, verpasste aber im Finale durch eine 0:5-Niederlage gegen Dardanelspor den Aufstieg.

In der Saison 2013/14 gelang dem Klub am 30. Spieltag durch ein 2:1-Sieg über Yeşil Bursa SK die Meisterschaft der TFF 3. Lig und damit der direkte Aufstieg in die TFF 2. Lig. Damit kehrte der Verein nach 14-jähriger Abwesenheit wieder in die dritthöchste türkische Spielklasse zurück.[1]

Aufstieg in die TFF 1. Lig[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Über die gesamte Drittligasaison 2015/16 lieferte sich Ümraniyespor mit dem Stadtrivalen İstanbulspor ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um die Drittligameisterschaft. Nachdem sich beide Vereine über die Saison mehrmals sich gegenseitig als Tabellenführer abgelöst hatten und İstanbulspor die Hinrunde als Herbstmeister beenden konnte, kam es am 32. Spieltag zu einem Entscheidungsspiel zwischen beiden Vereine. Ümraniyespor führte vor dieser Partie mit 72 Punkten die Tabelle an und hatte auf den Zweitplatzierten Gegner İstanbulspor einen Fünftpunktevorsprung. Im Auswärtsspiel besiegte die Mannschaft den ärgsten Verfolger İstanbulspor mit 3:0 und sicherte sich damit zwei Spieltage vor Saisonende die Drittligameisterschaft und damit den ersten Aufstieg der Vereinsgeschichte in die TFF 1. Lig.[2]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ligazugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2. Liga: Seit 2016
  • 3. Liga: 1984–1987, 1990–1993, 1999–2000, 2014–2016
  • 4. Liga: Seit 2011–2014
  • Untere Amateurligen: bis 1984, 1987–1990, 1993–1999, 2000–2011

Aktueller Kader 2018/19[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Letzte Aktualisierung: 3. April 2019
Nr. Nat. Name Geburtstag im Verein seit Vertrag bis
Tor
1 TürkeTürke Metin Erol 24. Jan. 1987 2016 2019
35 TürkeTürke Burak Öğür 18. Sep. 1989 2014 2020
97 TürkeTürke Enes Fidayeo 01. Mär. 1997 2018 2022
Abwehr
2 GabonerGaboner Aaron Appindangoyé 20. Feb. 1992 2017 2018
4 TürkeTürke Sezer Özmen 07. Juli 1992 2019 2019
5 TürkeTürke Yasin Akkuru 19. Mai 2000 2018 2019
15 TürkeTürke Birol Parlak 01.  1990 2018 2019
32 TürkeTürke Karahan Yasir Subaşı 01. Jan. 1996 2018 2021
58 TürkeTürke Cenk Doğan 20. Mär. 1998 2018 2022
81 TürkeTürke Tarık Tekdal 15. Nov. 1990 2013 2020
Mittelfeld
6 AserbaidschanAserbaidschan TürkeTürke DeutscherDeutscher Timur Temeltaş 13. Jan. 1992 2016 2020
7 GriecheGrieche Andreas Vasilogiannis 01. Dez. 1994 2017 2018
10 TürkeTürke Bahadır Taşdelen 01. Okt. 1990 2011 2020
11 TürkeTürke Emircan Altıntaş 15. Juli 1995 2014 2021
23 TürkeTürke Recep Aydın (Leihe) 27. Jan. 1990 2018 2019
20 TürkeTürke Serkan Göksu 19. Mai 1993 2018 2021
22 TürkeTürke Alaaddin Okumuş 23. Aug. 1995 2018 2021
27 TürkeTürke Uğur Aygören 08. Juli 1994 2019 2022
28 TürkeTürke Merthan Açıl 15. Feb. 1982 2016 2019
72 TürkeTürke Muhammed Gönülaçar 27. Sep. 1994 2018 2021
88 TürkeTürke Gökhan Lale 07. Juni 1993 2018 2021
92 GabunGabun Lévy Madinda 11. Juni 1992 2019 2022
Sturm
9 BrasilienBrasilien Leandrinho 06. Juni 1986 2018 2019
29 TürkeTürke Fuat Bavuk 11. Aug. 2000 2018 2023
77 SenegalSenegal Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Boubacar Dialiba 12. Juni 1988 2018 2019
99 TürkeTürke Atabey Çiçek (Leihe) 25. Juli 1995 2018 2019

Trainer (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. hurriyet.com.tr: "Sezonun ilk şampiyonu Ümraniyespor oldu" (abgerufen am 7. April 2014)
  2. tff.org: "Ümraniyespor şampiyon oldu" (abgerufen am 18. April 2016)