Diskussion:Adjektiv

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  • Der Artikel widerspricht sich. Einerseits: "In der deutschen Grammatik lassen sich Adjektive wie folgt von anderen Wortarten unterscheiden:
    1. Adjektive werden dekliniert [...] 3. Adjektive lassen sich steigern". Andererseits: "Viele Fremdwörter und entlehnte Farbbezeichnungen [...] können weder dekliniert noch gesteigert werden (unveränderliche Adjektive)". Wenn sich Adjektive durch "Veränderbarkeit" auszeichnen, ist "unveränderliche Adjektive" ein Widerspruch.
  • "Andere Sprachen kennen auch den Elativ (auch „absoluter Superlativ“) als weitere Steigerungsstufe" -- dann gäbe es noch absoluter und relativer Komparativ und relativer Superlativ...


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Hinweise

Es wird kleingeschrieben[Quelltext bearbeiten]

Haie Gurus der deutschen Sprache ;) ... im artikel steht Es wird kleingeschrieben ...dem würd ich erstmal auch zustimmen, aber mit ausnahmen. Der Duden schreibt z.B. Schwei|zer <indekl. Adj.>: zu → Schweiz ... und das adjektiv ist ja groß?! ... kann jemand das noch in den artikel einbauen (also wann warum wie ... wäre super!) ...Sicherlich Post 09:29, 4. Sep 2005 (CEST)

Steht ja drin, ist aber so, wie es dringestanden ist (habs grad geändert), falsch (überhaupt ist der Artikel momentan nicht gerade eine Sammlung der relevantesten Aussagen zum Thema).
Die Sonderregel (§ 61 nach neuer Rechtschreibung [1]; unverändert gegenüber der alten Rechtschreibung) gilt ausschließlich für Ableitungen von Eigennamen auf -er (also z.B. Schweizer Bank, aber schweizerische Bank (solang es kein Eigenname ist)). Ob man die überhaupt als Adjektive auffassen kann, ist zumindest fraglich (weiß nicht, wie das die Literatur sieht). Die Großschreibung lässt sich eigentlich nur dadurch rechtfertigen, dass man das als eine Art Genitivform eines Substantivs auffasst (die Rechtschreibregeln verwenden den neutralen Ausdruck »Ableitung«).
Übrigens haben Ableitungen von geographischen Eigennamen auf -er noch eine Ausnahmestellung: Der eigentlich obligatorische Bindestrich bei Ableitungen von mehrteiligen Wörtern kann entfallen (nach alter Rechtschreibung war er sogar verboten), z.B. New Yorker statt New-Yorker oder Sankt Galler statt Sankt-Galler. Im Prinzip ist das eine Frühform des Deppenleerzeichens.
--.x 00:29, 7. Sep 2005 (CEST)
Fragen/Ergänzungen zur Großschreibung:
Als Ausnahme sind nur "geographische" Begriffe genannt.
Dasselbe gilt wohl auch für Personennamen: Die Galliläischen Monde, die Napoleonischen Kriege, die Oortsche Wolke, das Wilhelminische Zeitalter, das Augustinische Kloster ...
Oder fallen die unter die "Stehenden Begriffe", die hier auch zu erwähnen wären: das Grüne Gewölbe, das Blaue Wunder, der Schwarze Freitag, das Gelbe Elend, die Rote Fahne, der Heilige Stuhl ....
Wer kennt sich damit genau(er) aus?
Gruß -- Dr.cueppers - Disk. 11:49, 19. Okt. 2009 (CEST)
Ergänzung: Einfacheres Beispiel, damit klar wird, dass kein "stehender Begriff" vorliegt:
In einem Text wird auf einen vorhergehenden Gedanken eines (keineswegs berühmten) Autors Müller zurückgegriffen, was kurzerhand so formuliert wird: "Die Müllersche Vorstellung über dieses Geschehen usw."
Gruß -- Dr.cueppers - Disk. 19:59, 19. Okt. 2009 (CEST)

Liste der deutschen Adjektive[Quelltext bearbeiten]

Das Adjektiv "drogen", das wird geil

in der Liste der 240 reinen Adjektive aufgeführt ist, ist meiner Meinung nach lediglich die plattdeutsche/niederdeutsche Version der Adjektives "trocken". Hier wird auch teilweise "dreucht" oder dreugt" benutzt. Da trocken auch aufgeführt ist, ist es gewissermaßen redundant. (nicht signierter Beitrag von PADSpot (Diskussion | Beiträge) Bitte immer signieren! --Saluk 08:12, 8. Feb. 2007 (CET))

Ist ja schön, dass sich jemand die Arbeit gemacht hat, eine solche Liste anzufertigen, aber wirklich sinnvoll scheint mir das nicht zu sein. Kann man diese Liste aus dem Artikel herausnehmen und als eigenständiges Lemma stehen lassen? --Saluk 08:12, 8. Feb. 2007 (CET)

Das war ich. Es ist aber keine "Liste der deutschen Adjektive", die hätte ca. 20.000 Einträge. Deshalb ist die Frage, wie das eigenständige Lemma heißen sollte, und wie (umständlich) darauf verlinkt wird. Soviel Platz kostet die Liste hier auch nicht, und ich kann mir vorstellen, dass man sie z.B. für Schulaufgaben (Gruppierung, Gegensätze ...) gerne einmal zusammen aufgelistet sieht. Gfis 11:01, 28. Mai 2007 (CEST)
Dann würde mich interessieren, warum du aus den ca. 240 genau diese 217 herausgesucht hast. Oder sind das dann schon alle? --Saluk 11:12, 28. Mai 2007 (CEST)
Ich zähle z.Zt. 238, und mehr fallen mir nicht ein, aber es mag ja noch ein paar (strittige wie das dröge) geben. Gfis 18:31, 5. Apr. 2008 (CEST)
Danke für die Liste, war genau das was ich gerade mal eben brauchte. Aber was hat das denn mit dem e in Klammern auf sich - bezogen auf den Eintrag "selbe(e)"? (nicht signierter Beitrag von 62.117.28.24 (Diskussion) nachgetragen von --Saluk 07:20, 11. Feb. 2008 (CET))
das speziell war ein Fehler, es muss "selb(e)" heißen, denn "selb" allein ist auch ein Adjektiv, wenn auch wohl veraltet. Bei den anderen ist es leichter erkennbar: fad/fade, öd/öde, mürb/mürbe etc. Grüße, --Saluk 07:20, 11. Feb. 2008 (CET)

Eben habe ich etwas konsequentere Regeln angewendet und

  • die Liste bereinigt (schüchtern von scheu),
  • einige Ableitungen (bequem gemein geheim genau gesamt gesund) entfernt, auch wenn die Wurzel heute nicht mehr bekannt ist,
  • adjektivische Ableitungen von Präpositionen erwähnt,
  • einige kurze Fremd-/Lehnwörter wie cool, fair, fit ... entfernt und im Satz davor genannt,
  • die einfachen Farbwörter explizit aufgeführt und
  • einen Link zu den unbestimmten Zahlwörtern bzw. Indefinitpronomen aufgenommen.

zach ist wohl wie dröge zu mundartlich. Die Liste enthält zur Zeit genau 230 Wörter. --Gfis 23:27, 3. Jun. 2010 (CEST)

Naja, wenn man es so sieht, dann müssen da aber noch mehr Einträge raus, denn es gibt noch weitere Fremdwörter (krass, rar, fesch, brav, matt, platt, plan, ganz abgesehen von älteren wie klar, bunt, kurz, rund, keusch, sicher, sauber), Saxonismen (schlapp vs. schlaff, doof vs. taub, dumm vs. tumb, scheel, prall, plump) und sogar Jiddismen (schofel, kess, pleite, mies) sowie Ableitungen, die heute nicht mehr als solche erkennbar sind (deutsch, welsch, hübsch, gleich, bieder), adjektivisierte Substantive (schade, eigentlich die alte Nominativform von Schaden) und evtl. Interjektionen (mau) und (ursprünglich dialektale) Varianten wie schwul zu schwül. Wo zieht man da die Grenze? Die Liste ist reine TF und zieht fragwürdige Einträge förmlich an. :-/ --Florian Blaschke 17:43, 17. Feb. 2011 (CET)

Verbbeispiel in der Einleitung[Quelltext bearbeiten]

oder durch Verben ("das Haus, das groß ist" für "das große Haus", z. B. in vielen westafrikanischen Sprachen) ausgedrückt - Hat jemand da ein besseres Beispiel, bei dem im Deutschen auch ein äquivalentes Verb existiert, denn das groß ist ist ja schließlich nur ein Adjektiv in der prädikativen Form, man müsste es hier als das großt schreiben, um das Beispiel zu verdeutlichen, und das großt nicht, sondern schmerzt. ;-) --Saluk 08:12, 8. Feb. 2007 (CET)

Unterschied zur englischen Version[Quelltext bearbeiten]

ich habe mir gerade die englische Seite zum Thema Adjektiv angeschaut und da ist mir eine kleine Unstimmigkeit aufgefallen:

deutsche Version : "... ,fehlt die Wortart Adjektiv in vielen Sprachen." englische Version: "Not all languages have adjectives, but most, including English, do."

Welche Variante ist nun richtig? T.(Der vorstehende, nicht signierte Beitrag – siehe dazu Hilfe:Signatur – stammt von Gfis (DiskussionBeiträge) 18:31, 5. Apr. 2008 (CEST))

Beide sind korrekt. Da gibt es doch keinen Widerspruch. Wenn von 3000 Sprachen 1499 keine Adjektive haben, treffen beide Formulierungen zu, und wenn 300 Sprachen keine Adjektive haben, treffen sie immer noch beide zu. --Florian Blaschke 18:35, 17. Feb. 2011 (CET)
Ich finde diesen Abschnitt übrigens ziemlich wichtig und hatte erst befürchtet, es stünde gar nichts über dieses Thema im Artikel, weil es so weit unten und unter zwei Überschriften versteckt ist. Warum eigentlich die Unterüberschrift? Ist hier noch ein zweites Unterthema zu erwarten?
Ich frage mich außerdem, ob es ein Muster gibt, welche Adjektive in Sprachen vorhanden sind, die nur wenige Adjektive haben. Ich habe hier Daten zu einigen Bantusprachen, wo die einzigen Adjektive "groß", "klein", "jeder/alle/ganz", "anderer" und "wieviele" (Plural) sind. Es fällt ja auf, dass es gewisse Überschneidungen mit der im Artikel erwähnten Sprache Yimas gibt. -- Daina 18:28, 26. Jan. 2012 (CET)

Wikipediabezug[Quelltext bearbeiten]

Was soll einem der Satz "Die Einzelheiten des Gebrauchs des Adjektivs finden sich auf der entsprechenden Seite der englischen Wikipedia. Auf der deutschen Seite Englische Grammatik findet sich zurzeit nichts." und "Dies wird schon aus den spanischen wikipedia-Seiten zum Adjektiv und zum Attribut deutlich:" sagen und was hat es mit Wikipedia zu tun? Es gibt noch weitere Vorkommen von "Wikipedia", die mir alle schleierhaft sind. --Euku: 00:50, 18. Sep. 2008 (CEST)

Die Abgrenzung vom Adjektiv zum Adverb[Quelltext bearbeiten]

Schulmäßig beziehen sich Adjektive auf Substantive aber nicht auf Verben. Die Beschaffenheit der Adjektive, liegt bei konkreten und abstrakten Substantiven aber auch in manchen Fällen in Pronomen. (auf die Frage: ,,Wie etwas ist)

Adverben beziehen sich auf Verben jedoch nicht die Adjektive, sie charakterisieren nicht die Substantive sondern Verben


oder irre ich mich da?

Gantoxa

Groß- und Kleinschreibung[Quelltext bearbeiten]

Das wurde ja weiter oben schon gefragt: Wann werden Adjektive groß geschrieben? - Nach traditioneller Rechtschreibung (Duden 20. Aufl. 1991, R 76 ff):

  • als Teil eines geographischen Namens: die Sächsische Schweiz; aber ein sächsisches Dorf, da hier nicht Teil eines Eigennamens
  • von geographischen Namen abgeleitete Adjektive auf -er
  • von Personennamen abgeleitete Adjektive nur dann, wenn sie die persönliche Leistung oder Zugehörigkeit ausdrücken; nicht jedoch, wenn sie etwas bezeichnen, was nur nach der Person benannt ist oder an sie erinnert: die Platonischen Schriften (von Plato geschrieben), aber die platonische Liebe (nach Plato benannt), der Salomonische Tempel (von Salomon erbaut), aber ein salomonisches Urteil (im Stil von Salomon)

Wie es in reformierter Rechtschreibung ist, wie es in der reformierten Fassung der reformierten Rechtschreibung ist und ob es beim Übergang zur jetzt gültigen reformierten Fassung der reformierten Rechtschreibrefom nochmal reformiert wurde, das müßte mal jemand nachschauen, der den allerneuesten(!) Duden zu Hause hat. -- Apothekenschlumpf 01:21, 1. Nov. 2009 (CET)

Adjektiv im Englischen[Quelltext bearbeiten]

"Im Englischen wird das Adjektiv nicht flektiert. Mangels Flexion der Adjektive können Adverbien und Adjektive nicht nach ihrer Flektierbarkeit unterschieden werden."

Wie passt das mit der Steigerung der (meisten) ein- und (einiger) zweisilbigen Adjektive (wie fast, faster, the fastest) zusammen?

--Froschspast 13:50, 30. Dez. 2009 (CET)

Steigerung zählt nicht zur Flexion. Im Englischen wird das Adjektiv nicht flektiert. Ob es gesteigert wird, steht auf einem anderen Blatt. -- Apothekenschlumpf 04:11, 4. Jun. 2010 (CEST)

"Primäre" Adjektive[Quelltext bearbeiten]

Ich vermisse für diesen Terminus, der im Artikel verwendet wird, eine Erläuterung bzw. Definition. --Stilfehler 20:17, 3. Apr. 2011 (CEST)

(lat.) ad verbum = (dt.) beim Wort[Quelltext bearbeiten]

Im Artikel steht zur Abgrenzung vom Adverb: "Adverbien stehen beim Verb (lat. ad verbum), nicht jedoch beim Hilfsverb." verbum bedeutet auf deutsch aber nicht Verb, sondern Wort. (Lat.) ad verbum bedeutet demnach nicht beim Verb, sondern beim Wort. Dies deckt sich mit der Realität, da in der deutschen Sprache Adverbien nicht nur Verben zugeordnet werden können, sondern verschiedenen Wortarten. Adverben können beispielsweise auch Adjektive näher beschreiben: "Das sehr schnelle Auto..." (nicht signierter Beitrag von 132.230.190.72 (Diskussion) 16:54, 19. Apr. 2013 (CEST))

Syntax/Semantik[Quelltext bearbeiten]

Im Artikel werden im Abschnitt Syntaktische Funktion die zwei Punkte modal-adverbial und satz-adverbial aufgeführt. Dazu werden zwei unterschiedliche Beispiele angeführt, die erfolgreich den Unterschied zwischen den beiden verdeutlichen.

Um aber die Abgrenzung klarzustellen, kann man die Sache auch auf den Punkt bringen und dasselbe Beispiel verwenden: "Sie singt schnell." In diesem Satz lässt sich schnell sowohl als modal-adverbial (Ihr Gesang weist ein hohes Tempo auf.) interpretieren als auch als satz-adverbial (Es kommt schnell dazu, dass sie singt.) - der Text ist also derselbe, nur die Bedeutung ist je nach Interpretation unterschiedlich.

Zumindest der in der Informatik vorherrschenden Definition von Syntax und Semantik zufolge bedeutet dies doch nun, dass es eben keinen syntaktischen Unterschied zwischen modal-adverbialer und satz-adverbialer Funktion gibt, sondern eben nur einen semantischen. Mit einem direkten Objekt ist es andererseits auch so, dass tatsächlich ein syntaktischer Unterschied erkennbar wird - modal-adverbial: "Sie singt das Lied schnell."; satz-adverbial: "Sie singt schnell das Lied."

Auch wenn der syntaktische Unterschied somit wohl manchmal nicht existiert (bzw. selbst falls die Begriffe der Syntax und Semantik in der Linguistik grundlegend anders belegt sein sollten als in der Informatik), so sollte im Artikel zur Verdeutlichung zumindest darauf hingewiesen werden, dass sich anhand eines gegebenen Satzes mit einem adverbial verwendeten Adjektiv nicht notwendigerweise eindeutig erkennen lässt, ob das Adjektiv nun modal-adverbial oder satz-adverbial eingesetzt wird (im Gegensatz zur attributiven und prädikativen Verwendung, welche man wohl immer voneinander und von einer adverbialen Verwendung unterscheiden kann). --85.180.60.180 03:38, 4. Nov. 2013 (CET)


Ja, das Beispiel, wo sich die beiden Bedeutungen des Adverbs "schnell" unterschiedlich verhalten, wenn ein Objekt im Satz dabei steht, ist ein guter Punkt. Es ist in der (linguistischen) Syntaxtheorie strittig, ob man dazu zwei verschiedene syntaktische Strukturen aufmalt, wo die Adverbien in unterschiedlichen absoluten Positionen eingetragen sind (also wo die Knoten, die bei der syntaktischen Zusammenfügung in einem Baumdiagramm entstehen, unterschiedlich etikettiert werden), oder ob nur die relative Anordnung in der Zusammenfassung den Unterschied macht. Das Fass würd ich nicht aufmachen wollen, jedenfalls in einem Wikipedia-Artikel zum Thema "Adjektiv" nicht. --Alazon (Diskussion) 14:04, 4. Nov. 2013 (CET)

„Feststehender Begriff“[Quelltext bearbeiten]

hier sollte man einen Abschnitt „Feststehender Begriff“ erwähnen, ergo wird das Adjektiv groß geschrieben (ohne dass es am Satzanfang steht). Danke --217.189.220.214 17:07, 6. Jun. 2014 (CEST)

Fragen[Quelltext bearbeiten]

  • "Vereinzelt werden Adverbien von Adjektiven nicht als Kategorie unterschieden, sondern als Adjektive im weiteren Sinn zusammengefasst."
    Ist das allgemein gültig oder bezieht sich das beispielsweise nur aufs Deutsche?
  • "Adjektive können [...] adverbial (er singt schön) verwendet werden."
    Ist es nicht so, daß "adverbiale Adjektive" zuweilen auch als Adverbien angesehen werden? Das Beispiel "er singt schön" wäre im Englischen "he sings beautifully", also mit einem Adverb.
  • "Die Flexion nach Determiniertheit [...]. In der traditionellen Grammatik [...] wurde sie oft vernachlässigt"
    Kann das genauer ausgeführt werden? Auch in älteren Grammatiken werden starke, schwache und gemischte Deklination angeführt, auch wenn sie nicht so genannt werden.
  • "Bei jedem Adjektiv gibt es also zwei Formen von Endungen, nämlich starke und schwache, wobei manche Grammatiken mit der gemischten Flexion ein zusätzliches, drittes Paradigma veranschlagen."
    Ist es nicht üblicher, daß - zumindest bezüglich des Neuhochdeutschen - drei Formen von Endungen angesetzt werden (stark, schwach, gemischt), sodaß es eher heißen sollte "Bei jedem Adjektiv gibt es drei Formen von Endungen, [...] wobei manche Grammatiken ohne der gemischten Flexion nur zwei Paradigma vorschlagen"?
  • "Die meisten Adjektive der deutschen Sprache können gesteigert werden. [...] Das geht auch mit substantivierten Adjektiven: der/die/das Schöne, Schönere, Schönste."
    Werden dabei tatsächlich Substantive gesteigert und nicht, was naheliegender ist, unterschiedliche Adjektivstufen substantiviert?
  • "Andere Adjektive, etwa Bezeichnungen absoluter Eigenschaften wie schwanger, tot (Absolutadjektive) können zwar dekliniert, jedoch nicht gesteigert werden. Hingegen können Farbbezeichnungen wie blau auch gesteigert werden, da sie keine absolute Eigenschaft beschreiben."
    1. Gibt es nicht auch Auffassungen, die Farbadjektive als unsteigerbar ansehen?
    2. Können nicht auch Absolutadjektive unter Umständen (Umgangssprache, Dichtung) gesteigert werden? Ein "schwangerer Mensch" könnte einer sein, bei dem die Schwangerschaft weiter fortgeschritten ist. Mit "In Dialekten bzw. in der Umgangssprache werden auch sonst nicht komparierbare Wörter gesteigert" wird das bestätigt, sodaß die vorhergehende Aussage wohl abgeschwächt werden sollte.
  • "In Dialekten bzw. in der Umgangssprache werden auch sonst nicht komparierbare Wörter gesteigert oder Adverbien als Adjektive gebraucht: rosa – rosaner."
    Was soll das Beispiel zeigen? rosaner sollte ein - vielleicht umgangssprachlicher - Positiv sein, was dann keinen Bezug zur Aussage hätte.
  • "Da es im Spanischen kein Substantiv im Neutrum gibt, gilt dies auch für Adjektive."
    Und was ist mit Commune/Utrum, Animatum, Inanimatum? Sollte die Ausage zum Nichtvorhandensein nicht eher entfernt werden?

-91.16.49.82 00:21, 31. Jul. 2015 (CEST)