Diskussion:Deutsche Demokratische Republik

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Diese Diskussionsseite dient dazu, Verbesserungen am Artikel „Deutsche Demokratische Republik“ zu besprechen.

Persönliche Betrachtungen zum Thema gehören nicht hierher. Für allgemeine Wissensfragen gibt es die Auskunft.

Füge neue Diskussionsthemen unten an:

Klicke auf Abschnitt hinzufügen, um ein neues Diskussionsthema zu beginnen, und unterschreibe deinen Beitrag bitte mit Signatur und Zeitstempel oder --~~~~.

Hinweise

Archivübersicht Archiv
Wie wird ein Archiv angelegt?
Automatische Archivierung
Auf dieser Seite werden Abschnitte montags automatisch archiviert, deren jüngster Beitrag mehr als 30 Tage zurückliegt und die mindestens 2 signierte Beiträge enthalten. Um die Diskussionsseite nicht komplett zu leeren, verbleiben mindestens 5 Abschnitte.
Automatische Archivierung
Auf dieser Seite werden Abschnitte automatisch archiviert, wenn sie mit {{Erledigt|1=~~~~}} markiert sind. Um die Diskussionsseite nicht komplett zu leeren, verbleiben mindestens 5 Abschnitte.
Eine mögliche Redundanz der Artikel Deutsche Demokratische Republik#Grenztruppen und Grenztruppen der DDR wurde im Februar 2008 diskutiert (zugehörige Redundanzdiskussion). Bitte beachte dies vor der Anlage einer neuen Redundanzdiskussion.

Literatur[Quelltext bearbeiten]

Zusätzlich zu im Literatur-Abschnitt angegebenen Werke sind folgende wissenschaftlichen Werke zum Artikelausbau wertvoll:

  • ....
  • ....

Da die Geschchte der DDR eines der am besten erforschten Gebiete ist sollte von der Verwendung von Biografien und nichtwissenschaftlichen Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln zum Artikelausbau abgesehen werden.
(Der vorstehende Beitrag wurde am 4.11.2016, 15:41 [MEZ] abgesendet.)

Dieser Baustein verhindert die automatische Archivierung dieses Abschnitts und seiner Unterabschnitte.

Johannische Kirche?[Quelltext bearbeiten]

Was soll die mit nichts begründete Bemerkung zur "Johannischen Kirche" am Ende des Absatzes zu Religion? Auch im Artikel über diese Kirche selbst ist rein gar nichts zu erkennen, dass diesen Satz begründen würde. Ich sähe den Satz gern gestrichen oder aber begründet bzw. zumindest durch einen Link belegt. Tharlarion (Diskussion) 01:34, 6. Jul. 2017 (CEST)

Verteilung der Geldvermögen[Quelltext bearbeiten]

„Die Verteilung der Geldvermögen in der DDR konterkarierte sozialistische Grundsätze: Etwa zehn Prozent der Konteninhaber besaßen 60 Prozent der Geldvermögen“

Konteninhaber waren auch der Staat, Betriebe und Organisationen usw. Ist klar das die auch bei Gleichverteilung immer am meisten haben. Daher halte ich das für eine Nonsense-Information. --Uranus95 (Diskussion) 11:09, 4. Mai 2018 (CEST)

Betrachtet wurden das Einkommen und die Vermögensverhältnisse der ehemaligen DDR-Bürger.--Lectorium (Diskussion) 11:52, 4. Mai 2018 (CEST)
Ahja, und für welchen Zeitraum? Worauf stützt sich diese Info? Findet sich dazu irgendwas in der Quelle? Es geht nicht um die Person Schröder, aber Aussagen sollten schon Hand und Fuß haben.--scif (Diskussion) 12:39, 4. Mai 2018 (CEST)

Gesetzmäßige Wahrheit des Marxismus-Leninismus[Quelltext bearbeiten]

Betr. Revert von Phi vom 9.5, was soll das sein? --Freital (Diskussion) 16:22, 10. Mai 2018 (CEST)

Gesetz nicht im Sinne von Strafgesetz, sondern von Naturgesetz. So besser? --Φ (Diskussion) 20:53, 10. Mai 2018 (CEST)
Ja, viel besser, als Jüngling musste ich in DD gegenüber dem Goldenen Reiter mehrere Monate lesen: Die Lehre von Karl Marx ist allmächtig, weil sie wahr ist!--Freital (Diskussion) 21:12, 10. Mai 2018 (CEST)
Der Marxismus-Leninismus war als Quasi-Religionsersatz angelegt, nicht als Quasi-Naturgesetz. Die gottgegebenen Zehn Gebote fanden ihr Pendant in den atheistischen Zehn Geboten der sozialistischen Moral und Ethik, die Sozialistische Eheschließung sollte ein Surrogat der kirchlichen Trauung sein, Jugendweihe statt Konfirmation, usw..--Lectorium (Diskussion) 12:20, 11. Mai 2018 (CEST)
Mag ja alles sein, aber es gibt weder einen validen Beleg dafür noch einen Konsens. Ich halte deine Formulierungen für POV. MfG --Φ (Diskussion) 13:04, 11. Mai 2018 (CEST)
Deine Formulierung und die Verlinkung auf Naturgesetz ist theoriefindender, unbelegter POV. Was denn für Naturgesetze? Wer sagt denn das außer dir? Zweitbeleg Manuael Becker in "Religionsähnliche Züge im Marxismus-Leninismus der DDR" nennt es - wie viele andere valide Quellen auch - Religionsersatz.--Lectorium (Diskussion) 13:33, 11. Mai 2018 (CEST)
Die Einleitung soll ja eh nur den Artikeltext zusammenfassen, und Religionsersatz kommt da nirgends vor. Ich stütze mich auf Ilko-Sascha Kowalczuk: Die 101 wichtigsten Fragen. DDR, Beck, München 2009, S. 27 f., aber Naturgesetzlichkeit kommt im Artikeltext ebenfalls nicht vor. Dann lassen wir's am besten beides weg.
Ganz offenkundig fehlt ein Abschnitt == Ideologie ==. Da sollte der ML in seiner DDR-typischen Ausprägung beschrieben werden, mit seinem Anspruch, quasi naturgesetzliche Wahrheiten zu verkünden, und mit den verschiedenen Deutungen von außen, u.a. eben als politische Religion: Das ist ja nur eine Deutung von vielen. Wer macht's? --Φ (Diskussion) 13:41, 11. Mai 2018 (CEST)
Ich würde dir gerne den Vortritt lassen, aber weder auf gesetzmäßige oder absolute Wahrheit zurückstellen wollen, nur weil wir derweilen das Religionsersatz-Vakuum im Fließtext haben. Vllt. kannst du die Darstellung auch auf Religion und Kirche in der modernen Gesellschaft: polnische und deutsche Erfahrungen, herausgegeben von Ewa Kobylińska, stützen? Sie konstatiert u.a. den absoluten Mangel an Ethik am marxistischen Religionsersatz und beschreibt die Nachbildung religiöser christlicher Riten in der DDR. --Lectorium (Diskussion) 14:07, 11. Mai 2018 (CEST)
Kenn ich nicht, das Konzept Politische Religion ist nur eines unter vielen. Wie gesagt, das gehörte in einen erst noch zu schreibenden Abschnitt Ideologie, für die Einleitung ist das nichts.
Einverstanden, wenn wir in der Einleitung schreiben »… auf die „Erziehung zur sozialistischen Persönlichkeit“ gemäß der Ideologie des Marxismus-Leninismus ausgerichtet«?
MfG --Φ (Diskussion) 14:12, 11. Mai 2018 (CEST)
Kann man vorrübergehend so schreiben. Einen Abschnitt auf Konzepte Voegelins aufzubauen führt aber an der Sache vorbei, geht es hier doch konkret um Religionsersatz, nicht um "politische Religion". Zur Zeit steht der rituelle Religionsersatz Jugendweihe umseitig nur einmal deplaziert als geldwerte Leistung zum Mopedkauf unter 5.2.5 Verkehrsmittel. Da 95% der Kinder an der Jugendweihe teilnahmen, wurden Firmung, Kommunion oder Konfirmation fast vollständig durch das System ersetzt. Das ist Religionsersatz im Wortsinn und gehört in den Abschnitt Abschnitt 2.3 Religion. Ob man das dort nun Religionsersatz oder Ersatzreligion nennt ist dabei einerlei. --Lectorium (Diskussion) 15:10, 11. Mai 2018 (CEST)
Dann hatte ich dich missverstanden. Ich setz die neutrale Formulierung ein. Schönes Wochenende --Φ (Diskussion) 18:06, 11. Mai 2018 (CEST)
Dasselbe. Dein Vorschlag ist ja nicht vom Tisch. Ich wollte nur erstmal ein paar Zahlen und Eckdaten liefern. Der von einem Großteil der Bevölkerung als sozialistischer Religionsersatz angenommene quasireligiöse, antifaschistische Staatskult kann jetzt gerne in einem eigenen Abschnitt == Ideologie == dargestellt werden. --Lectorium (Diskussion) 12:43, 12. Mai 2018 (CEST)

Frau Merkel nicht jugendgeweiht durfte die EOS besuchen[Quelltext bearbeiten]

Diese Aussage war bis gestern unbestritten im Artikel enthalten. Die Tatsache ist allgemein aus iherer Biografie bekannt: Keine Jugendweihe und EOS Besuch. Also wo fehlt ein Beleg? --Freital (Diskussion) 21:41, 14. Mai 2018 (CEST)

Es wurde keiner genannt. Du hast die Angabe einfach vor EN 19 geklatscht, dabei kommt in dem dort genannten Buch von Klaus Schroeder, das mir vorliegt, Angela Merkel gar nicht vor. Das ist hart an der Grenze zur Belegfälschung. --Φ (Diskussion) 21:44, 14. Mai 2018 (CEST)
(BK) Der Beleg wird für die Aussage benötigt, es handele sich um eine "bemerkenswerte Ausnahme". Wer sieht das so (Fundstelle)? Und warum ist das für den Artikel über die DDR relevant, wäre meine zweite Frage. --Prüm 21:45, 14. Mai 2018 (CEST)
Die Aussage war bis gestern unbestritten, woher plötzlich die Dramatik? Es gab Ausnahmen von der Regel, wieviele wissen wir nicht. Es gab auch kein Gesetz für die EOS-Zulassung oder kennt ihr eines? Die eine Ausnahme kennen wir und sie war immerhin bis gestern bemerkenswert.--Freital (Diskussion) 21:53, 14. Mai 2018 (CEST)
Deine persönlichen Ansichten interessieren hier herzlich wenig. Einschlägig ist hier Wikipedia:Belege#Grundsätze. --Prüm 21:58, 14. Mai 2018 (CEST)
Hallo! Darf ich mal auf einen wesentlichen Punkt hinweisen, der dort fehlt. Es fehlt die grundsätzliche Beschreibung des mehrstufigen Schulsystems. Ende der 80er Jahre galt in Berlin die 10% Quote. Also von 50 Abgängern der 10. Klasse POS durften nur 5 Schüler zur EOS. Die Verweigerung lag also keinesfalls immer nur an der fehlenden Jugendweihe, auch wenn manche das selbst geschichtsklitternd so darstellen. Die 5 wurden dazu noch beeinflusst von möglichen Offiziersanwärtern für NVA, Polizei und Stasi. Männliche Schüler wurde der EOS-Besuch verwehrt, wenn die Ablehnung zum dreijährigen Wehrdienst bereits in der POS bekundet wurde. Frau Merkel war wie andere Schülerinnen nicht betroffen. Ich kenne keine Quelle, die sich mit dieser Situation überhaupt beschäftigt. Aber vom Lebensalter vermute ich mal, daß Frau Merkel zu einem Jahrgang gehört, wo die Trennung bereits nach der 8.Klasse erfolgte. Also ist die Verallgemeinerung nicht zulässig. Mir persönlich sind eher Fälle bekannt, wo die Verweigerung zum Eintritt in die FDJ zum offenen Ausschluss von der höheren Bildung führte. Auch das mit dem Motiv des christlichen Elternhauses. Die Jugendweihe in Klasse 8 und der FDJ Eintritt in Klasse 8 traf dann mehr zufällig auf die Empfehlung zum Abitur in Klasse 8, aber das weder in der gesamten DDR-Geschichte noch der gesamten DDR. Denn der FDJ-Eintritt erfolgte in der Regel im September zum Schuljahresbeginn. Die EOS-Empfehlungen gab es mit dem Halbjahreszeugnis im Februar, die Jugendweihen erfolgten auch im nichtchristlichen DDR-System nach/um Ostern herum im April/Mai.Oliver S.Y. (Diskussion) 21:57, 14. Mai 2018 (CEST)
Ohne Beleg muss all das leider draußen bleiben, siehe WP:Q#Grundsätze. --Φ (Diskussion) 22:00, 14. Mai 2018 (CEST)
Das weiß ich, nur wenn Freital mein, das es hier "unbestritten" war, heißt es nicht, daß es gut geheißen wurde. Du kennst mich, ich teile gern meine Erfahrungen mit, aber trenne die zu 99% von der Artikelarbeit. Nur als Zeitzeuge kenne ich die Vielfalt vieleicht ein wenig besser als manch anderer hier, der erst durch sowas auf bestimmte Fakten kommt. Oder war Dir der Umbruch so geläufig wie der Ablauf der FDJ-Aufnahme? :) Oliver S.Y. (Diskussion) 22:03, 14. Mai 2018 (CEST)
Ich fände es gut, wenn wir alle unsere Jugenderinnerungen und -erfahrungen komplett hier raushalten würden. Entweder ich kenne Belege, dann können die eingepflegt werden, oder nicht, dann halte ich für meinen Teil die Füße still. Immer bereit --Φ (Diskussion) 22:08, 14. Mai 2018 (CEST)
Beleg, dass sie auf der EOS war, ist vorhanden. Dass sie sich nicht hat jugendweihen lassen, auch. Was fehlt den noch? --Freital (Diskussion) 22:14, 14. Mai 2018 (CEST)
WP:KTF ist bekannt? Lies endlich das Regelwerk, sonst wirst du dir hier wenige Freunde machen. --Prüm 22:17, 14. Mai 2018 (CEST)
Phi, nun komme mal bitte runter, denn Du sitzt keinesfalls im Sattel des Rosses, sondern bestenfalls weiter hinten. Deine Anmaßung gegenüber anderen Benutzern ist legendär, und viele störst Du darum noch vielmehr als ich es könnte. Denn wenn ich etwas erlebt habe, und Du dafür Belege forderst, Verstoß gg. WP:KPA entfernt.--Lectorium (Diskussion) 02:02, 15. Mai 2018 (CEST) Siehe Erweiterte Oberschule, der Wechsel erfolgte 1981/1984. Und maule bitte die Autoren dort voll, wenn Du Quellen für etabliertes Allgemeinwissen haben willst, nur weil Du es nicht hast. Es ging mir eher um den vermeintlichen Kontext der Jugendweihe und EOS-Aufnahme. Der für Merkels Biografie nicht wesentlich war, die 1973 das Abitur ablegte. Nur war mir das Datum nicht bekannt, und beim Jahr mit dem Wechsel war ich mir wegen der Angaben nicht sicher. Hätte vermutet, daß es bei mir schon 1978 so war, dafür kannst Du dann wirklich einen Beleg erwarten, aber nicht, daß es diesen Wechsel gab, genauso wie der Zeitpunkt von Jugendweihe, FDJ-Aufnahme und EOS-Empfehlung mit dem Halbjahreszeugnis. Wobei es auch da in den 80ern einen Wechsel gab, da man sich für Berufsausbildung mit Abitur mit dem Abschlusszeugnis der 9.Klasse bewerben musste.Oliver S.Y. (Diskussion) 22:24, 14. Mai 2018 (CEST)

Ich denke nicht, dass Frau Merkels Bildungsweg für einen Überblicksartikel zur DDR relevant ist. Bevor hier jetzt aber weiter Legenden gepflegt werden: es gibt mittlerweile genügend Beispiele, die widerlegen, das für einen Mann für ein Studium zwingend 3 Jahre Wehrdienst notwendig waren. Es gibt genügend Beispiele, die beweisen, das trotz unausrottbarer Klischees auch Kinder mit christlichem Elternhaus die EOS besuchten und studieren durften. Das Argument wird ja immer gern in oppositionellen Kreisen verwandt, erstaunlich sit dann trotzdem, was dann so mancher studiert hat. Es ist bei solchen Themen unabdingbar, die Zeitschiene und auch durchaus die Region zu beachten. Wo in sehr funktionärslastigen Schulbezirken sehr scharf agiert wurde, kann es in ländlichen Räumen ganz anders ausgesehen haben. Es gab letztlich nicht für sämtliche Schüler in der DDR zu jeder Zeit an jedem Ort die selben Bedingungen und Wege, es gab genügend Ausnahmen.--scif (Diskussion) 23:08, 14. Mai 2018 (CEST)

Da stimme ich Dir ausdrücklich zu, und ich finde es schade, daß sich kein Bildungshistoriker scheinbar damit grundsätzlich befasst hat. Wobei die "Klischees" teilweise auch einfach auf der bloßen Wiederholung der selben Schicksale bestehen. Irgendwo stand auch, daß es auch in einigen Landeskirchen entsprechende "Anweisungen" gegenüber den Gläubigen und ihren Familien gab, welche Jugendweihe und Konfirmation ausschloss, obwohl die zur selben Zeit andernorts als Anpassung durchaus möglich war. Frage ist hier wohl, schreiben wir gar nichts, eine Colloge aufgrund von wenigen ENWs in Medien und Erinnerungsliteratur, oder stellen wir vieleich hier im Übersichtsartikel das da, was allen gemein ist, daß es sowohl eine quantiative Beschränkung des Zugangs zum Abitur gab (hier in Pankow 2 EOS für 32 POS) und eine individualisierte Beschränkung durch positiver wie negativer Beachtung von Einflüssen wie Dienst bei den Bewaffneten Organen, Elternhaus und persönlicher Eignung. Denn mir sind auch Fälle bekannt, wo man als Arbeiterkind einen Platz bekam, das Kind aus einem Angestellten oder Intelligenzhaushalt bei gleicher Befähigung nicht. Steht sicher auch irgendwo, da dies Grundsatz der SED-Politik war, ganz ohne Beachtung der Konfession. Nur ist hier dafür der richtige Raum? Ich denke für eine relativierende Zusammenfassung ja.Oliver S.Y. (Diskussion) 23:20, 14. Mai 2018 (CEST)
Ich darf dann weiterhin anmerken, das im Abschnitt Bildungswesen die 10 Jahre vor der POS komplett ausgeblendet werden und auch das Abitur mit Berufsausbildung vergessen wurde. Will sagen: eh hier über den Bildungsweg einzelner prominenter Personen räsoniert wird, sollte man vielleicht erst mal die Basics vervollständigen. Denn mir sind auch Fälle bekannt, wo man als Arbeiterkind einen Platz bekam, das Kind aus einem Angestellten oder Intelligenzhaushalt bei gleicher Befähigung nicht. Dies ist weder neu noch ungewöhnlich, dabei sicher auch abhängig von der Zeitschiene. Angesichts weiterer Möglichkeiten, das Abitur zu erreichen ( eine Zeitlang Abi mit Berufsausbildung (Gregor Gysi), Berufsausbildung mit Abi oder auch Feierabendabi und ABF) um studieren zu können, halte ich die Diskussion eh für künstlich angeheizt. Aus heutiger war ein Fakt ungerecht: es zählte nicht zwingend nur das Leistungsprinzip und es wurde Schülern aufgrund Herkunft, Religion etc. der direkte erste Weg zum Abi über die EOS verbaut. Was aber nicht heißt, dass sie letztlich gar nicht studieren konnten, da ihnen in der Regel Alternativen zur Erlangung der Hochschulreife offenstanden.--scif (Diskussion) 07:58, 15. Mai 2018 (CEST)
Ehrlich gesagt wundert es mich bei handverlesenen 10 % der Schüler schon, daß überhaupt irgendjemand irgendeine Chance hatte, der nicht sowohl hundertprozentig linientreu als auch hundertprozentig gymnasialreif als auch fürs Militär dienstverpflichtet war... wenn man so wenige Plätze hat, müßte man meinen, dann sucht man sich die Leute doch aus...---2001:A61:260C:C01:94E4:BEFB:CE6B:39B5 14:55, 17. Mai 2018 (CEST)

Sich entwickelnder Rechtsextremismus[Quelltext bearbeiten]

Ich darf mal darauf hinweisen, das diese Broschüre der FES auch online ist. Dort mag sich jeder selbst ein Bild machen. Bevor hier suggeriert wird, das die DDR schon in den 60ern ein republikweit bekanntes Naziproblem hate, sollte man die Broschüre vielelicht mal verstehend lesen. Außerdem wäre mal zu hinterfragen, ob diese Erkenntnisse auch in anderen Publikationen weiten wissenschaftlichen Widerhall finden. Eine Broschüre der FES ist für mich noch nicht zwingend einschlägig wissenschaftliche Literatur. Es darf an der Stelle dann auch durchaus hinterfragt werden, warum selbige Informationen im Artikel zur Bundesrepublik fehlen....--scif (Diskussion) 21:10, 15. Mai 2018 (CEST)

Interessant. Du löscht nur genau die Textstelle zum AKTENKUNDIGEN Rechtsextremismus in der DDR - des reputablen Autors Richard Stöss - die DIR nicht gefällt. Das ist eine Information, die man laut Stöss in der DDR mit allen möglichen Stasi-Mitteln und -Tricks versucht hat jahrzehntelang zu vertuschen. Heutzutage wird das aber nicht mehr unter den Teppich gekehrt und hat jetzt auch einen eigenen Artikel: Rechtsextremismus in der DDR. Oder sollen wir etwa das Fortbestehen von Rechtsextremismus in der DDR dort auch löschen? Natürlich nicht.
Die gebetsmühlenartige Propaganda von der angeblich antifaschistischen DDR hat sich als Mär herausgestellt, das ist der relevanzstiftende Punkt, und gehört am Besten im neu zu erstellenden ==Ideologie== Abschnitt ausführlichst eingeflochten.--Lectorium (Diskussion) 22:26, 15. Mai 2018 (CEST)
Verstehendes Lesen. Ich zitiere ihn mal: Rechtsextremismus zählte zu den vielen Problemen der DDR-Gesellschaft, mit der sie sich nicht wirklich auseinandersetzte. Daher sind unsere Kenntnisse über den Rechtsextremismus in der DDR auch höchst begrenzt. Selbst wenn dereinst alle verfügbaren Akten aufgearbeitet sein werden, dürfte das Bild wegen der eingeschränkten Wahrnehmung der Behörden äußerst lückenhaft sein. Dir sollte aufgefallen sein, das ich die 60er herausgenommen habe. Niemand kehrt hier was unter den Teppich. Es soll aber auch nicht der Eindruck suggeriert werden, das rechtsextreme Straftaten vor allem in den 60igern schon ein dauerhaftes latentes Problem waren. Weder gab es organisierte mandatstragende Vereinigungen, noch publikumswirksame Kameradschaftstreffen oder andere öffentlichkeitswirksame rechtsextreme Erscheinungen, schon gar nicht in den 60ern. Niemand bestreitet, das es Rechtsextremismus in der DDR gab. MAn sollte das Thema aber auch nicht größer machen , als es ist. Außer in den 80gern war es eher randständig, einen Oktoberfestanschlag gab es auch nicht. Zudem war jedes gegen den den Staat auflehnen irgendwann bei der Jugend mal cool, scheinbar ging manchen halt einer ab, den Hitlergruß zu zeigen. Auch in der DDR war da die Mitläufermasse groß. Was schreibt denn Herr Stöß zu organisiertem Rechtsextremismus? Ich zitiere ihn wieder: 1986 waren der Kripo der DDR 1500 Jugendliche bekannt, die zu rechtsextremistischen Ideen und Aktivitäten neigten. Muß ich noch mehr zitieren? [1] Stöß verliert sich übrigens auf 4 dünnen Seiten zur DDR, wahrlich eine fundierte Quelle. Auf das ausführlichste Einflechten der 4 Seiten bin ich jetzt schon gespannt. Natürlich auch auf deine Privattheorien, das somit die Ostdeutschen den Pegidismus quasi schon in der florierenden rechtsextrem verseuchten DDR genetisch eingeimpft bekamen. Darum geht es dir doch eigentlich.--scif (Diskussion) 00:45, 16. Mai 2018 (CEST)
Wie kommst du denn nur auf die Schnapsideen, dass es in den 1960igern keine rechtsextreme Straftaten und keine organisierten Vereinigungen, und publikumswirksame Kameradschaftstreffen oder andere öffentlichkeitswirksame rechtsextreme Erscheinungen gegeben hat? Du lässt hier nur deinen POV raus, obwohl eins drüber 2x auf WP:Q#Grundsätze hingewiesen wurde, wie unter anderem die 1959 erfolgte Bildung einer SS-ähnlichen Bande von Schülern der POS in Beeskow (BezirkFrankfurt/0.) oder die Anfang 1960 erfolgte Inhaftierung von ca. 40 Jugendlichen aus Ostberlin und Potsdam zeigt, die unter Führung eines Studenten eine rechtsextremistische Untergrundgruppe gegründet hatten. --Lectorium (Diskussion) 02:00, 16. Mai 2018 (CEST)

Dur wirst mir sicherlich gleich gut belegt darlegen, wo in den 60ern der Rechtsextremismus in der DDR öffentlichkeitswirksam war, mit anderen Worten, einen medialen Niederschlag fand. Und deine 2 Einzelbeispiele sind der Beleg für einen sich entwickelnden Rechtsextremismus? Wo waren organisierte Vereinigungen wie die NPD, später die Wehrsportgruppe Hoffmann etc, um mal Vergleichsmöglichkeiten zu bieten. Dies hier ist ein Übersichtsartikel zur DDR. Nenne mir eine Veröffentlichung zur DDR, die die DDR in ihrer Gänze behandelt, sei es Weber, Mählert oder andere, wo der Rechtsextremismus in der DDR erwähnt und als Problematik dargestellt wird. Damit du es verstehst: es geht nicht um eine sich speziell mit dieser Thematik befassende Veröffentlichung, sondern um ein Übersichtswerk zur DDR, genauso, wie es hier der Artikel sein soll. Und falls du hier noch auf Offiziere usw. abhebst: dazu ist im feldgrauen Erbe von Niemetz alles gesagt. Und meine Zitate von Stöß sind dann auch POV? Und was schreibt denn Kinner so? Sind das deine 2 oben genannten Beispiele? Wie äußert sich eine SS-ähnliche Bande, woran wurde eine rechtsextremistische Untergrundorganisation festgemacht? --scif (Diskussion) 07:49, 16. Mai 2018 (CEST)

Von öffentlichkeitswirksam kann keine Rede sein. Bekanntlich hat die Staatssicherheit alles getan, um das Nazitum in der DDR nicht öffentlich bekannt werden zu lassen. Neonazigewalt wurde zudem ab Ende der 1950er als "Rowdytum" sprachlich kaschiert:
  • Die progromartigen Ausschreitungen in Rostock-Lichtenhagen 1992 waren für Ostdeutschland KEIN Nachwendephänomen!
    „Rassistische Angriffe auf Wohnheime für Ausländer gab es in der DDR von 1975 an“, so Waibel. In der DDR-Zeit dokumentierte der Historiker Waigel knapp 40 solcher Attacken in den Akten der DDR-Staatssicherheit. Er hat zudem Hunderte Übergriffe mit den genauen Tatorten verzeichnet. Die Angriffe auf ein Wohnheim für Ausländer in Hoyerswerda 1991 waren also NICHT die ersten Pogrome in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg, sondern mit 40 solcher neonazistischen und rassistischen Progrome DDR-Realität, verursacht durch einen sich seit den 60ern entwickelnden rassistischen Mob, der sogar Lynchmorde beklatschte, wie bei der Saalschlacht in Merseburg 1979.--Lectorium (Diskussion) 12:41, 16. Mai 2018 (CEST)
Nochmal für dich ganz langsam: ich störe mich an der zeitlichen Fixierung auf die 60ger. Niemand leugnet vorhandenen Rechtsextremismus in der DDR. darunter Tötungen von Afrikanern, Brandanschläge, pogromartige Aktionen an Ausländerunterkünften, Angriffe auf sowjetische Truppen, Gewalt gegen Abtrünnige oder angehende Terrorgruppen wenn du auch nur einen Funken Ahnung von der DDR hättest, würdest du wissen, das diese Vertragsarbeiter frühestens in den 70ern in die DDR kamen. Du zitierst ja Waibel selbst mit 1975 . Auch sonst ist es mit verstehendem Lesen nicht weit her. Es geht um die Bedeutung des Rechtsextremismus im Gesamtkontext zur DDR. Dies hier ist ein Überblicksartikel. Bist du ernsthaft der Meinung , das in 40 Jahren DDR 8.600 registrierte Taten überhaupt einen prozentualen Wert erreichen, also für die DDR-Historie in einem Überblicksartikel wesentlich? Jede Tat ist eine zuviel, keine Frage. Aber das gehört in den Spezialartikel. Ich hatte nach Überblicksliteratur gefragt, nicht nach Spezialmonographien, wie Waibels Studie offensichtlich eine ist. Es wäre hilfreich, wenn du mal zielgerichtet auf meine Fragen antwortest. Du blamierst dich wieder hochgradigst. Überdies gibt es zu Herrn Waibels Qualitäten als Historiker durchaus sehr ambivalente Meinungen, er hatte ja in WP auch mal einen Account. Sein Buch über die NS-Vergangenheit von DDR-Persönlichkeiten kam ja seltsam beleglos daher und genügte wissenschaftlichen Ansprüchen nicht. Wenn das dein Niveau ist.... Was überdies staatlichen Antisemitismus betrifft, da bist du bei mir an der richtigen Stelle. ich beschäftige mich derzeit unter anderem mit den Herren Noel Field und Paul Merker, falls dir die Namen überhaupt was sagen. Du mußt schon früher aufstehen, wenn du hier jemanden beeindrucken willst. Vor allem aber: zielgerichtet antworten. Gastarbeiter nix 60er, 1960 nix 1975, Ok. PS: auch in dem Artikel von der bpb lese ich nur von den 80ern. Achso, nochwas: wenn Tohma einen link der amadeu-antonio-stiftung sieht, solche linksextremen Vereinigungen sind keine Links vom feinsten, das laß dir gesagt sein, das gibt Senge von ihm.--scif (Diskussion) 13:15, 16. Mai 2018 (CEST)
Die Pogrome mit unzähligen Verletzten und mindestens 10 Toten in den 1970er und 1980er Jahren gehören auch in einen anderen Abschnitt, auch dass ehemalige Nazis funktionaler Bestandteil der von der SED dominierten Eliten waren. Der Anti-Faschismus der SED, also die Staatsideologie, ist gegenüber den Neo-Nazis, Rassisten und Anti-Semiten in der DDR gescheitert und gehört wie gesagt in einen neuen ==Ideologie== Abschnitt, und den möchtest du doch auch, oder scif?
Neonazigruppen haben sich der staatlichen Überwachung und Strafverfolgung nach dem Prinzip der ‚kleinen Gruppe‘ entzogen, und sich in insgesamt fünf Phasen der Radikalisierung in einem nazistischen Netzwerk, das in allen Teilen der DDR präsent war, selbsttätig handelnd einfügt. Du müsstest nun also konsequent den Zweitbeleg auch tilgen (Grund?), denn der belegt die Entwicklung ab den 1960ern mit vielen Beispielen aus der sozialen Realität! --Lectorium (Diskussion) 13:46, 16. Mai 2018 (CEST)
Weißt du was dein Problem ist? Das du vom Thema so gar keine Ahnung hast, und davon viel. Du plapperst nur unreflektiert das nach was du dir in online-Schnipseln zusammengestoppelt hast. Der Anti-Faschismus der SED, also die Staatsideologie, ist gegenüber den Neo-Nazis, Rassisten und Anti-Semiten in der DDR gescheitert Wenn ich so einen Satz lese. Wer behauptet das? auch dass ehemalige Nazis funktionaler Bestandteil der von der SED dominierten Eliten waren Nur sollte man dazu wissen, das der übergroße Anteil dieser sogenannten Nazis als einziges Merkmal eine NSDAP-Mitgliedschaft nachweisen konnten. Nenne mir unzählige NS-Juristen, SS-Mitglieder usw. die nach dem Krieg in der DDR in der Polizei, in der Justiz, im Diplomatischen Korps, im Geheimdienst oder der Armee Karriere machten, und das in Größenordnung. Zudem wurden ihre Dienstzeiten in der NS-Dienstzeit für die Pension angerechnet. Ach, verwechselt, das war ja der andere deutsche Staat. Neonazigruppen haben sich der staatlichen Überwachung und Strafverfolgung nach dem Prinzip der ‚kleinen Gruppe‘ entzogen, und sich in insgesamt fünf Phasen der Radikalisierung in einem nazistischen Netzwerk, das in allen Teilen der DDR präsent war, selbsttätig handelnd einfügt. Sagt wer? Was sind die fünf Phasen? Über wieviel Personen reden wir? Und zuletzt nochmal die Gebetsmühle: hier Übersichtsartikel nix Spezialthema--scif (Diskussion) 19:51, 16. Mai 2018 (CEST)
Belege sind oben alle genannt, aber du liest ja nicht mal den Zweitbeleg für die 60er. Prüf endlich den Beleg, auch wenn sich das nicht mit der offiziellen Fiktion des SED verträgt. Der Anteil der rassistischen Angriffe liegt bei ca. 725 Vorfällen, laut Archivmaterialien sind über 8 600 neo-nazistische, rassistische und anti-semitische Propaganda- und Gewalttaten belegt; der Anteil anti-semitischer Angriffe liegt bei ca. 900 Vorfällen, davon betreffen ca. 145 Vorfalle Schändungen von jüdischen Friedhöfen und Gräbern. Trotzdem behauptete die SED zu den Themen „Anti-Semitismus“, „Neo-Nazismus“ und „Rassismus“ stets, das würde es in der DDR alles nicht gegeben haben. Angesichtes der unwiderlegbaren historischen Informationen aus den Quellen der Archive des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Ministeriums für Staatsicherheit der ehemaligen DDR (BStU), die einen speziellen und wirkungsmächtigen Rassismus in der DDR zeigen, müsstest du nun endlich mal genau begründen, warum wir den Artikel in diesem Punkt aus Sicht der SED schreiben sollen, die konsequent ein Publizierungs- bzw. Forschungsverbot zu Neonazi- und rassistischen Ereignissen äußerst „erfolgreich“ durchsetzte. Stattdessen dozierst du hier abseitiges über Pensionen, oder kommt doch noch was?--Lectorium (Diskussion) 12:55, 17. Mai 2018 (CEST)
Die gebetsmühlenartige Propaganda von der angeblich antifaschistischen DDR hat sich als Mär herausgestellt
Ich verteidige die DDR ungern, aber daß es irgendwo Neonazis gibt, heißt nicht, daß der betreffende Staat faschistisch ist. Bei allem, was der DDR zu Recht vorgeworfen wird, habe ich bislang noch nicht gehört, daß sie Neonazismus nicht, wo sie konnte, unterbunden, gegebenfalls auch verfolgt und ganz sicher dagegen gepredigt hat. Es mag natürlich das bekannte Phänomen "antinomische Reaktion; Ausschwingen des Pendels in die Gegenrichtung" vorgekommen sein, insbesondere nach der Wende. Wenn man den Faschismus als das exakte Gegenteil des herrschenden Kommunismus betrachtet - und es ist dafür relativ irrelevant, ob er das ist - dann ist der, der letzteren nicht mag, versucht, ersteren auszuprobieren; aber daß die DDR somit durch einen unklugen Exzeß den Faschismus entgegen ihrem Willen gefördert haben könnte, ändert nichts daran, daß sie selbst antifaschistisch war. Und auch daß die herrschende Partei ihre mangelnden Erfolge, die Nazis zu unterdrücken, (wie in anderen Beziehungen auch) schöngeredet hat, ist in sich selbst verwerflich, macht sie ändert aber nichts an ihrer Anti-Nazi-Einstellung. Es bezweifelt auch niemand den Willen der DDR, ihre Bevölkerung mit Autos zu versorgen, nur weil das nur höchst prekär geklappt hat.--2001:A61:260C:C01:94E4:BEFB:CE6B:39B5 15:02, 17. Mai 2018 (CEST)
Nach BK Ich mach mir echt Sorgen um deine Lesekompetenz. Nochmal: Dies hier ist ein grober Überblicksartikel. Da gehören spezielle Erwähnungen nicht rein. So wie es jetzt in der Fassung drinsteht, reicht es doch. Was den Zweitbeleg über die 60er betrifft: bis du nicht Willens, technisch dazu nicht in der Lage oder einfach zu faul mitzuteilen, das diese Schrift online ist? Möchtest du weiterhin aufgrund dieser einzelnen Beispiele konstatieren, das die DDR bereits in den 60igern ein Rechtsextremismusproblem hatte? Ich frage mich nachwievor, wo du anhand von 40 Schülern in Potsdam und 50 Schülern im ganzen Bezirk Dresden bereits für die 60iger ein Rechtsextremismusproblem feststellst und was deshalb an der jetzigen Artikelfassung auszusetzen ist. Ich lese da was von "faschistischen Provokationen", über die Qualität schweigt der Autor. Ich lese da nichts von öffentlichkeitswirksamen rechtsextremen Schlägern, Politikern etc. wohlgemerkt in den 60ern. Überdies, aber das nur am Rande: bei allen Zitierungen aus MfS-Akten, Akten von zentralen DDR-Organisationen usw. sollte man immer im Kopf behalten, das der Begriff Faschismus geradezu inflationär verwendet wurde und Meinungsäußerungen, die heute tw. unter Meinungsfreiheit fallen, damals politisch überhöht auch mitunter als faschistische Provokation dargestellt wurden. Nicht selten wurden solche Ermittlungsergebnisse auch dahingehend verwendet, um Personen zu maßregeln, wenn man keine anderen Möglichkeiten sah. Aus kritischen Fragen über die NS-Zeit konnten da schon mal faschistische Provokationen werden. Es wäre nahezu grotesk, wenn ausgerechnet du plötzlich dir die Sprache der DDR-Behörden zu eigen machst, um zu beweisen, was für ein Rechtsextremismusproblem die DDR hatte. Aus inhaftierten Kommunisten, die im 3. Reich als Zeugen gegen andere Kommunisten auftraten, wurden zu DDR-Zeiten auch schnell mal NS-Verbrecher. Auch Kinner hat für die 60er nur holzschnittartige Einzelbelege, als Quelle z.B. den Zentralrat der FDJ. Zum übergroßen Til setzt er sowohl beim RE als auch beim Rassismus in den 70ern an. Was die bewaffneten Organe betrifft: gähn. Das kannst du meinethalben im Artikel zur NVA unterbringen. Ich kann es wiederum nur noch mal wiederholen: das hier ist ein Überblicksartikel. Diese ganzen Einzelbeispiele und Statistiken sind ein Fall für den Spezialartikel Rechtsextremismus in der DDR .--scif (Diskussion) 15:07, 17. Mai 2018 (CEST)