Diskussion:Forschungsfrage

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Form und Inhalt[Quelltext bearbeiten]

Hi zusammen! Ich bin auch grad per Zufall durch die Redaktion Physik über den Artikel gestolpert ... hhmmm ... Vorweg: Den Begriff an sich finde ich wichtig und beschreibenswert, aber mit der aktuellen Form des Artikels hab ich so meine Probleme:

Danke für deine vielfältigen Vorschläge und Überlegungen, ich antworte mal direkt darauf. Mein Interesse ist, dass der Artikel verbessert wird. Das ist sicher Aushandlungssache zwischen Leuten aus verschiedenen Disziplinen. Mein Hintergrund sind Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften und aus anderen Wissenschaftsbereichen hab ich was von wissenschaftlichen Denkstilen mitbekommen, weil ich da erwerbstätig war. Mein Eindruck ist: Wir sehen beide, dass es wesentliche Unterschiede zwischen Disziplinen gibt und nun ist imho die Frage, wie wir dieses Wissen in diesem Artikel gewichten wollen. --Pipifaxa (Diskussion) 00:08, 26. Okt. 2013 (CEST)
  • Einleitung:
  • Die Einleitung könnte (IMHO) etwas kompakter und mit deutlich weniger Stilblüten ("Leute, die etwas erforschen", "sogenanter Stand der Forschung"...)
Hättest du einen konkreten Vorschlag? --Pipifaxa (Diskussion) 00:08, 26. Okt. 2013 (CEST):
  • "Dann gilt die Forschungsfrage so lange als beantwortet wie das Ergebnis nicht widerlegt worden ist." ... hhmmmm ist das wirklich so? Das kann man so interpretieren, dass bis zu ihrer Wiederlegung eine einmal gefundene Theorie war ist, denn sie ist ja die Antwort auf eine Forschungsfrage (z.B. Frage aus der Physik: "Welche Kraft F wirkt auf einen Apfel in r=2 Metern Höhe?" Antwort: F=m*9.81m²/s², hängt also nicht vom Abstand des Apfels r ab. ... Nun ist das aber nur lokal eine gute Näherung, wie man später fand, denn das ganze Newtonsche Gravitationsgesetz hat eine etwas komplexere Form. War also die erste Antwort auf die Frage richtig und absolut war, solange das Newtonsche Gravitationsgesetzt nicht bekannt war? Oder hat man nur im Rahmen der Messgenauigkeit eine gute Antwort gefunden? Kommt dem Gravitationsgesetzt nur dann Realität zu, wenn wir es kennen?
Der Satz kann von mir aus gestrichen werden. Ich hab bei Gläser/Laudel, meiner Quelle zu Beginn dieses Artikels 2005, nachgesehen (S. 65, Fußnote 6) und da steht es nicht (der Satz davor allerdings schon, da könnte dieser Beleg dran) - also hab ich das frei dazugeschrieben und es gehört nicht zum Belegbaren. --Pipifaxa (Diskussion) 00:08, 26. Okt. 2013 (CEST)
Nicht belegbares gehört hier nicht hin (Wikipedia:Theoriefindung) --Jkrieger (Diskussion) 13:22, 26. Okt. 2013 (CEST)
  • "Sie bildet meist den Beginn eines wissenschaftlichen Erkenntnisprozesses, manchmal kann sie aber auch erst im Zuge eines Vorhabens gestellt werden." Was ist denn der Unterschied zwischen Vorhaben und Erkenntnisprozess? Das zweitere ist doch - bei seiner Ausführung - ein Erkenntnisprozess, oder?
Wird hier synonym gebraucht. --Pipifaxa (Diskussion) 00:08, 26. Okt. 2013 (CEST)
Das wird leider gar nicht klar (Satzbau) --Jkrieger (Diskussion) 13:22, 26. Okt. 2013 (CEST)
  • Im letzten Absatz der Einleitung sollte klar gesagt werden, was der Unterschied zwischen Untersuchungsfrage und Forschungsfrage genau ist.
Hättest du einen konkreten Vorschlag? --Pipifaxa (Diskussion) 00:08, 26. Okt. 2013 (CEST)
Nein! Du verwendest die Begriffe aber so, als ob es einen Unterschied gäbe, also musst Du ihn auch definieren, oder nicht behaupten! --Jkrieger (Diskussion) 13:22, 26. Okt. 2013 (CEST)
  • Allgemeine Aspekte:
  • Hier sollte zunächst mal eine genaue Definition des Begriffs stehen. Im Moment wird beschrieben, wie eine Forschungsfrage angewendet wird, nicht, was das ist.
Hättest du einen konkreten Vorschlag? Übrigens, diese Formulierung habe ich kürzlich auf eine Anregung aus der Redaktion Chemie hin erfunden, weil ich den Vorschlag gut fand, dass dargestellt wird, wer sowie eine Forschungsfrage eigentlich braucht. It's a wiki. --Pipifaxa (Diskussion) 00:08, 26. Okt. 2013 (CEST)
Ich dachte Du hast eine Idee von dem begriff, den Du hier beschreibst ... Ich sage nicht, dass das WIE nicht in den Artikel gehört, aber zunächst muss das WAS definiert werden! --Jkrieger (Diskussion) 13:22, 26. Okt. 2013 (CEST)
  • " In manchen Gebieten der Wissenschaft reichen Untersuchungsfragen aus, in anderen nicht, in weiteren Gebieten spricht man eher von Fragestellung und in wieder anderen Gebieten ist eine Unterscheidung in verschiedene Arten oder Aspekte eventuell gar nicht Gegenstand der Reflexion über das fachliche Tun." ... auch hier ist Untersuchungsfrage weiterhin undefiniert. Was ist der Untrschied zwischen Forschungsfrage, Untersuchungsfrage und der hier eingeführten Fragestellung? Zum Schluss geht es noch um die "Reflexion über das fachliche Tun" ... das ist also Wissenschaftsphilosophie? Wo wird denn nicht die Fragestellung/Methodik während der Untersuchung/Beantwortung der Frage reflektiert?
Richtig. Man darf in der Forschung über sein Tun nachdenken, ohne dass es Philosophie im herrschenden Sinne sein müsste. Hier soll lediglich gesagt werden, dass die Terminologie nicht einheitlich ist und auch der Umgang mit Unterscheidungen dieser Art nicht überall zur Forschungspraxis gehört. Falls das deine Fragen klärt, findest du vielleicht eine bessere Formulierung? --Pipifaxa (Diskussion) 00:08, 26. Okt. 2013 (CEST)
Dann sag's doch einfach so! Den Ihalt hinter Worthülsen verstecken bringt nix, auch wenn's dann furchtbar gelehrt klingt! --Jkrieger (Diskussion) 13:22, 26. Okt. 2013 (CEST)
  • Von welchen Bereichen der Wissenschaft wird gesprochen, in denen keine Theorien/Methodiken für Fragestellungen bekannt sind?
Gute Frage. In der Quelle (Besio 2006) wird es nur positiv formuliert und verwiesen auf Toulmin, Human Understanding Vol. 1, 1972: 211-212. Von mir aus kann dieser Absatz raus. --Pipifaxa (Diskussion) 00:08, 26. Okt. 2013 (CEST)
Ich habe mich jetzt so entschieden, dass ich den Aspekt, der da wichtig war, anders eingeführt habe. Danke für deinen Einwand. --Pipifaxa (Diskussion) 09:34, 14. Dez. 2013 (CET)
An dem Aspekt, den ich hier im Kopf hatte, wollte ich mal weiterschreiben in die Richtung, dass Disziplinen sich auch darin unterscheiden, als wie stabil die Modelle oder Begrifflichkeiten anerkannt sind, mit denen gearbeitet wird. Und vor allem, dass dies einen Einfluss hat auf die Projektierbarkeit (je stabiler, desto projektierbarer lt. Besio). Den Zusammenhang einer interdisziplinären Forschungsfrage mit der Frage an welche Disziplin ich sie hauptsächlich anbinde, wenn ich Projektierbarkeit gewährleisten will, halte ich weiterhin für relevant, vielleicht schreibe ich daran mal weiter und finde bei Besio oder anderswo Belege dafür. Ideen sind willkommen. --Pipifaxa (Diskussion) 00:08, 26. Okt. 2013 (CEST)
 ??? Soweit ich die Wissenschaft verstanden habe, sollten Theorien falsifizierbar formuliert sein und alle ihre Voraussetzungen und Grenzen genau definieren. Dann ist ganz klar, wie man eine Theorie wiederlegen kann und wann sie angewendet werden kann. Was ist dann aber "Stabilität eines Modells"? Lässt sich das z.B. durch die Zeit, die es nicht wiederlegt wurde quantifizieren? --Jkrieger (Diskussion) 13:22, 26. Okt. 2013 (CEST)
  • In den einzelnen Fächern
  • Das ist eine nette Beispielsammlung ... aber man sollte sie auch so nennen, denn diese Aufzählung von Anekdoten und Einzelmeinungen kann wohl nicht so gemeint sein, dass alle Fragen in der jeweiligen Wissenschaft so ausshen!
In jeder Disziplin setzt sich Wissen letzlich aus zusammengetragenen Einzelmeinungen zusammen. Was charakteristisch für eine Disziplin ist, bekommt man aber nur heraus, wenn man mehrere von innen kennt. Hättest du für dein Fachgebiet/deine Fachgebiete einen konkreten Vorschlag für eine Zusammenstellung von Positionen dazu, die als einflussreich anerkannt sind? --Pipifaxa (Diskussion) 00:08, 26. Okt. 2013 (CEST)
Hhmmm ... zunächst als Randbemerkung: in den Naturwissenschaften würde ich eher nicht von "Einzelmeinungen" sprechen ... Ansonsten ging es mir aber grundsätzlich darum, was man mit dem Abschnitt will. Beim lesen erwartet habe ich eine klare Definition für jede der aufgeführten Disziplinen, eher keine Beispielsammlung mit fragwürdiger Repräsentativität (zumindest dort, wo ich mich auskenne). --Jkrieger (Diskussion) 13:22, 26. Okt. 2013 (CEST)
  • Stilblüte "Die Expertin der Theoretischen Physik" ... einfach die theoretische Physikerin ... wann ist man denn als Physiker Experte ... und auf welchem Teilgebiet der theoretischen Physik? Dieses Gebäude ist heute zu weitläufig, als dass es noch "Universalexperten" gäbe (mir sind zumindest keine bekannt).
It's a wiki. --Pipifaxa (Diskussion) 00:08, 26. Okt. 2013 (CEST)
  • Der Rest des Abschnitts ist ein netter algemeiner Text, der so wohl für die meisten (Natur-)Wissenschaften gilt ... für die theoretische Physik spezifisch ist er sicher nicht.
Falls du für diese Aussage einen Beleg hast, füge ihn ein. --Pipifaxa (Diskussion) 00:08, 26. Okt. 2013 (CEST)
  • Viel interessanter wäre hier z.B. eine Unterscheidung danach, wie in der Physik gearbeitet wird. Man kann z.B.:
  • Eine aufgestellte Theorie durch Experimente überprüfen und gegebenenfalls herausfinden, dass sie falsch ist, oder die Natur im Rahmen der Messung gut beschreibt
  • Eine falsifizierte Theorie kann verbessert/Erweitert werden, um die Experimente wieder zu beschreiben.
  • Man kann versuchen eine Theorie zu entwickeln, die experimentelle Beobachtungen beschreibt.
  • usw.
Beleg her und rein damit. --Pipifaxa (Diskussion) 00:08, 26. Okt. 2013 (CEST)
  • Chemie: Das ist nur eine Anekdote ... aber ist das typisch? Das würde ich mal bezweifeln.
Das es nur ein Beispiel ist, darauf hatte ich die Redaktion Chemie auch aufmerksam gemacht und um Beiträge gebeten. --Pipifaxa (Diskussion) 00:08, 26. Okt. 2013 (CEST)
  • Medizin:
  • Im ersten Satz werden Beispielfragen angekündigt, die nie aufgeführtwerden.
Die Beispielfragen sind verlinkt. Wenn du es im Artikel Forschungsfrage ausführlicher drinhaben möchtest: it's a wiki. --Pipifaxa (Diskussion) 00:08, 26. Okt. 2013 (CEST)
  • "Das heißt allerdings nicht, dass Forschungsfragen in der Medizin nicht relevant sind, sondern es ist nur ein möglicher Hinweis darauf, dass dem Nachdenken über medizinische Forschung nicht viel Raum gegeben wird, zumindest nicht so, dass es mit einem interdisziplinären Blick in leicht erkennbarer Form oder Sprache zu finden wäre." ... Das heißt also, der Autor hat nix dazu gefunden, darum gibt's das auch nicht ... Ich glaube nicht, dass forschende Mediziner sich keine Gedanken darüber machen, was sie und wie sie es erforschen ... Hier ein paar typische "Forschungsfragen" aus dem deutschen krebsforschungszentrum:
  • Entwickle ein Diagnoseverfahren für einen bestimten Krebstyp.
  • Welche Veränderungen treten bei einem Bestimten Krebstyp in den befallenen Zellen auf?
  • Wie kann man mit einem Medikament spezifisch nur bestimte Zellen treffen (z.B. nur die Krebszellen)!
  • Entwickle eine Tiermodell einer Erkrankung, um diese weiter erfoschen zu können.
  • Wie kann man einen Tumor möglichst genau lokalisieren und wie die bestrahlung durchführen, um nur den Tumor zu schädigen?
  • usw. usf.
It's awiki. Wenn du es so im Artikel drinhaben möchtest: rein damit + Beleg. --Pipifaxa (Diskussion) 00:08, 26. Okt. 2013 (CEST)
  • Allgemeiner Kommentar:
  • Taucht der Begriff in den Standardwerken der Wissenschaftstheorie auf (Ich kenne mich da leider 'ned aus)? Was wird dort dazu gesagt? Wie wird der begriff dort in den Kontext der Wissenschaftlichen Methode eingebettet?
In der Hauptquelle, die ich beim Start des Artikels 2005 verwendet habe, ist "Forschungsfrage" eingebettet in die qualitative soziologische Forschung. --Pipifaxa (Diskussion) 00:08, 26. Okt. 2013 (CEST)
Was sagt mir diese Aussage? --Jkrieger (Diskussion) 13:22, 26. Okt. 2013 (CEST)
  • Der Artikel sollte in klaren Worten den begriff definieren. Momentan ist's - sorry für die harten Worte - viel geschwurbel, ohne konkreten Inhalt.
Was klare Worte sind und was Geschwurbel ist immer Ansichtssache und hat auch mit Denkstilen (L. Fleck) zu tun. Dieser Begriff lässt sich meines Erachtens nicht aus nur einer fachlichen Perspektive definieren. Deshalb ist das Konzept des Artikels bisher interdisziplinär. Alles andere würde mich in einem enzyklopädischen Eintrag zu diesem Begriff auch nicht überzeugen. Auch eine Definition aus der Wissenschaftspraxis wäre eine Definition. Hättest du einen konkreten Vorschlag aus einem Lehrbuch in dem/den Gebieten wo du dich auskennst? --Pipifaxa (Diskussion) 00:08, 26. Okt. 2013 (CEST)
Ein Wikipedia-Artikel beschreibt einen Begriff. Wenn dieser nicht eindeutig definierbar ist, muss (im schlimmsten Fall) das gesagt werden. Aber wenn ich den Artikel nur mit dem richtig "Denkstil" verstehen kann ... was bringt er mir dann? --Jkrieger (Diskussion) 13:22, 26. Okt. 2013 (CEST)
  • Wie wird der Begriff im Rahmen der Ratgeberliteratur (z.B. "Wie schreibe ich eine Doktorarbeit" etz.) rezipiert, definiert und eingeordnet?
Fang in deinem/n Gebiet/en an, ist ne wichtige Frage, daher dieser Artikel, der ziemlich häufig angeklickt wird. --Pipifaxa (Diskussion) 00:08, 26. Okt. 2013 (CEST)
  • Als Randbemerkung: Z.B. bei Doktorarbeiten unterscheiden sich die Disziplinen massiv: Während in den Geisteswissenschaften das Finden einer Forschungsfrage oft zur Arbeit gehört, fängt man in den Naturwissenschaften oft mit einer gegebenen Fragestellung and und entwickelt diese "nur" weiter (das soll jetzt nicht wertend verstanden werden).
Das ist ein interessanter Aspekt, der fehlt. Wenn du für diese Aussage eine geeignete Quelle findest, super und rein damit. --Pipifaxa (Diskussion) 00:08, 26. Okt. 2013 (CEST)

So, ich hoffe das hilft etwas weiter. Ich habe einfach versucht den Artikel zu lesen und Informationen daraus zu extrahieren ... --Jkrieger (Diskussion) 17:53, 16. Okt. 2013 (CEST)

Versuch macht kluch. Vielleicht helfen meine Antworten auch weiter. Und danke. --Pipifaxa (Diskussion) 00:08, 26. Okt. 2013 (CEST)


Hallo Pipifaxa! Hhmmm, ich kann leider mit Deinen Antworten nur teilweise etwas anfangen. Ich habe aus zwei guten Gründen bisher keine Änderungen am Artikel vorgenommen:
  1. Ich bin in der Wissenschaftstheorie und -philosophie nicht belesen und kenne mich damit nicht genug aus, daher würde es mir schwer fallen hier Literatur zu bewerten und vernünftige Belege zu finden bzw. diese zu bewerten. Ich komme da eher aus der Praktik ;-)
  2. Ich habe aus der Artikelhistorie gesehen, dass Du bisher Hauptautor des Artikels bist und dachte ich gebe Dir als Arbeitsgrundlage/-hinweis einfach mal eine Liste von Dingen über die ich beim Lesen gestolpert bin. Oft ist ja so eine Außensicht ganz Hilfreich bei der Arbeit (auch wenn sie in diesem Fall wohl sehr negativ ausfällt).
Ich selber bin Experimental-Physiker (Biophysik/Optik/Informatik) und habe meine Anmerkungen oben aus meinen Erfahrungen gemacht, ohne diese belegen zu können (mal abgesehen von allgemeinen Dingen natürlich, wie etwa eine Sammlung von Fragestellungen aus dem DKFZ, meinem Institut). Ich habe aber das Gefühl, meinen Hauptkritikpunkt hast Du nicht ganz verstanden. Also nochmal etwas herausgestellt:
Der Artikel ist IMHO im Moment in keinem guten Zustand, weil der sein Lemma nie vernünftig definiert. Unabhängig von meinem "Denkstil" (siehe Deine Antwort oben) sollte es mir möglich sein, nach dem Lesen der Einleitung eine klare Vorstellung davon zu haben, was so eine Forschungsfrage eigentlich ist, oder zumindest welchen Denkstil ich mir aneigenen muss, um den Artikel zu verstehen. Das gleiche gilt für die Unterausdrücke "Untersuchungsfrage" etz. die zwar benutzt werden, von denen aber nie gesagt werden, was sie von dem Hauptlemma unterscheidet!
Apropos "nie": Schau mal, hier gibt es im Artikel sogar einen eigenen Abschnitt dazu: Forschungsfrage#Unterschied_zwischen_Forschungsfrage_und_Untersuchungsfrage. Ich möchte dir einen Vorschlag machen: Ich finde deine Kritikpunkte wichtig. Aber bevor wir weiter rumdiskutieren, lies bitte mal den Artikel. --Pipifaxa (Diskussion) 07:57, 28. Okt. 2013 (CET)
Ich habe obige Punkte aufgeschrieben, während ich den Artikel gelesen habe (sonst würde das wohl wenig Sinn machen). Der Abschnitt unten ist mir offensichtlich aber durch die Lappen gegangen. Er löst aber das Problem mit der Untersuchungsfragenur teilweise: So wie er momentan dasteht wird der Begriff Untersuchungsfrage (Hauptüberschrift!) nur für die Soziologie erklärt. Der Begriff wird aber viel früher und im allgemeinen Kontext eingeführt, dort aber nie erklärt. --Jkrieger (Diskussion) 08:31, 28. Okt. 2013 (CET)
Das Grundproblem hier ist doch: Eine klare Definition der verwendeten Begriffe ist Grundlage jedes Enzyklopädie-Artikels und jeder Wissenschaft. Andernfalls wird die ganze Sache einfach nur beliebig! Das verhindert auch jegliche Kommunikation über Begriffe, da diese ja nicht mehr sauber definiert sind!
Eine andere Herangehensweise (wenn sie sich belgen lässt) wäre: Sage am Anfang klar, dass es nicht DEN Begriff Forschungsfrage gibt (dann stellt sich natürlich die Frage, ob's dafür einen Artikel braucht), sondern dass er von Fach zu Fach unterschiedlich aufgefasst wirs und beginne davon ausgehend eine Systematisierung. Ich würde aber schon sagen, dass die Forscungsfragen in verschiedenen gebieten einen gemeinsamen methodischen Kern haben, der dargestellt werden kann.
Zusammenfassend: Momentan vermisse ich in dem Artikel jegliche Systematisierung und Definition des beschrieben Begriffes.
Schönes WE, --Jkrieger (Diskussion) 13:22, 26. Okt. 2013 (CEST)
PS: Zu ein paar Einzelbemerkungen oben habe ich direkt geantwortet. --Jkrieger (Diskussion) 13:22, 26. Okt. 2013 (CEST)

Forschungsfrage als Startpunkt der Entwicklung eines Projekts[Quelltext bearbeiten]

Die Kritik von Jkrieger (s.o.) ist auch meine. Für eine Verbesserung in der Systematik denke ich an den Typ Forschungsfrage, der im Zusammenhang mit der Entwicklung eines konkreten, wohldefinierten Projekts (seht da wirklich mal nach!) steht und nicht etwa ein längeres Forschungsprogramm umreißen soll. Solche Forschungsfrage ist ein Instrument zur Projektentwicklung. Die Aufgabe ist, in einem einzigen Fragesatz das ganze intendierte Forschungsvorhaben präzise zu definieren, so dass sich alles weitere allein aus dieser Frage ableiten lässt. (Und was sich nicht stringent ableiten lässt, obwohl man es doch so gerne gleich mit erforschen würde, gehört dann auch nicht zu dem Projekt, das auf dieser Forschungsfrage basiert, sondern vielleicht zu einem anderen, oder es spielt die Rolle von weiteren erwünschten Nebenergebnissen.) Dann gibt es vier zentrale Anforderungen:

  • Die Forschungsfrage muss eine Frage nach neuem Wissen sein (Betonung auf Wissen und auf neu)
  • Die Forschungsfrage muss konkret und beantwortbar sein (Methoden zum erfolgreichen Finden der Antwort müssen vorhanden oder absehbar sein)
  • Die Forschungsfrage muss erschöpfend sein (im Ergebnis muss das Projekt die Frage vollständig beantworten)
  • Die Forschungsfrage muss dem Stand der Wissenschaft entsprechend formuliert sein (bezieht sich auf die benutzten Begriffe)

- So etwa würde ich den Artikelanfang strukturieren. Was sagt die wikimmunity?--jbn (Diskussion) 20:17, 16. Okt. 2013 (CEST)

Belege? für das obige: Bauer/Bleck-Neuhaus/Dombois/Wehrtmann: "Forschungsprojekte entwickeln - von der Idee bis zur Publikation: Ein Leitfaden für die Praxis" (utb, Sep. 2013, ich hab dran mitgewirkt). Weiter erscheinen mir Quellen 4, 1, 8 aus dem Artikel vielversprechend (muss sie aber erst lesen).--jbn (Diskussion) 12:40, 17. Okt. 2013 (CEST)
Hmm, ich bin da spontan eher skeptisch. Warum sollten sich Forschungsfragen in allen Disziplinen durch einen solchen präzisen Anforderungskatalog oder gar eine präzise Definition eingrenzen lassen? "Forschungsfrage" scheint mir eher ein vages Etikett für ganz verschiedene Fragen, die sich nicht so unter einen Hut bringen lassen. Um mal ein recht willkürliches Beispiel aus Deiner Disziplin zu nehmen: Was ist z.B. mit Forschungsfragen die "exploratives Experimentieren" in der Physik leiten? Lediglich die erste Anforderung scheint mir hier klar erfüllt. Oder allgemeiner: Ein Anforderungskatalog für Forschungsfragen scheint mir trotz Quellenangabe theoriefindungsverdächtig - mir ist zumindest weder aus Wissenschaftstheorie noch in Wissenschaftsgeschichte bekannt, dass solche Anforderungskataloge üblich oder gar unkontrovers wären. Am ehsten findet man sotwas wohl in wissenschaftstheoretischen Klassikern wie z.B. Poppers Logik der Forschung. Der gegenwärtige Mainstream in Wissenschaftstheorie (oder auch -geschichte, -soziologie...) scheint mir jedoch ein methodologischer Pluralismus zu sein, der solche allgemeinen Definitionen mit Bezug auf die Vielfalt wissenschaftlicher Fragen und Methoden ablehnt. Grüße, --David Ludwig (Diskussion) 19:37, 17. Okt. 2013 (CEST)
Hocherfreut über die hier anschwellende Diskussion. - Dass Theoriefindung da nicht fernliegt, ist zuzugeben. Ich bin hier eher Empiriker und kenne einschlägige Literatur kaum. So wie dargestellt hat sich der Begriff in (multidisziplinären) Fortbildungsseminaren zur Entwicklung von (möglichst aussichtsreichen) Forschungsanträgen herausgebildet, und zwar als ein nützliches Instrument zur Konkretisierung eines überzeugenden Projekts. Nur in diesem eingeschränkten Sinn wollte ich meine Anregung verstanden wissen (wie eingangs doch klar gesagt, oder nicht?).--jbn (Diskussion) 17:57, 18. Okt. 2013 (CEST)
David Ludwigs Einwand mit Hinweis auf methodologischen Pluralismus teile ich. Und es ist mein Eindruck, dass nicht alle Forschungsfragen für die Beantragung von Forschungsprojekten geeignet sind, selbst wenn der aktuelle Trend nur denjenigen Fragen Relevanz zuzusprechen scheint, die genau diesen Zweck hintergründig zum Ziel haben. Steht darüber eventuell was in der genannten Quelle, jbn? --Pipifaxa (Diskussion) 00:16, 26. Okt. 2013 (CEST)
Ich komme gerade nicht richtig dazu, mich diesem Thema zu widmen.Vielleicht muss ich ein Missverständnis ausräumen: mit "meiner" Forschungsfrage meine ich nur einen bestimmten Zusammenhang, in welchem die Formulierung derselben aus guten Gründen an harten Kriterien gemessen werden muss. Die angegebene Quelle beschäftigt sich ausschließlich mit diesem Fall. Dass es auch etliche andere, meist wohl laxere Verwendungen des Worts gibt, sollte hier nicht wegfallen.--jbn (Diskussion) 14:54, 31. Okt. 2013 (CET)
Hallo jbn, hast du inzwischen mehr Zeit? Ich würde Infos aus der von dir genannten Quelle als Belege im Artikel sehr begrüßen. --Pipifaxa (Diskussion) 08:58, 14. Dez. 2013 (CET)
Danke für die Erinnerung! Mal sehen, ob ich über Weihnachten drangehe.--jbn (Diskussion) 12:27, 17. Dez. 2013 (CET)
Hallo, jbn, wie sieht's aus? Falls es mit dem Beleg doch zu schwierig ist oder so, könntest du eventuell etwas zum aktuellen Reviewverfahren für diesen Artikel beisteuern? Das wäre der Sache sicher dienlich, obwohl ich deinen angekündigten Beleg noch besser fände, falls dir nur eins von beidem zeitlich möglich ist. Ist alles in allem nur mein Versuch, den Artikel durch kenntnisreiche Leute verbessert zu bekommen, Gruß, --Pipifaxa (Diskussion) 21:25, 16. Jan. 2014 (CET)
Tut mir leid, dass ich noch nichts gemacht habe, obwohl es mich eigentlich interessiert. Einerseits bin ich z.Zt. sehr mit Physik-Artikeln hier beschäftigt (wo - auch? - immer wieder Leute was schreiben, die's nicht verstehen), andererseits bin ich in der Weite der Methodendiskussion selber einer, der kaum was versteht, außer der strikt instrumentellen Bedeutung des Instruments Forschungsfrage zur Klärung in der Vorbereitung eines Projekts - quer durch die Fakultäten übrigens, nach meiner Erfahrung in Fortbildungsseminaren (durchgeführt vor allem in Lateinamerika). Ob Löschung, oder besser nicht, dazu kann ich wenig sagen. Der jetzige Artikel ist oven schon gut kritisiert. Auf Naturwissenschaftler wirken die NW-Beispiele wirklich etwas albern. Der Aspekt des Begriffs, den ich vertrete, scheint mir wichtig und klar genug für ein WP-Lemma. Aber wenn ich darin zu einer kleinen r.. Minderheit gehöre oder gar der einzige bin, dann lieber doch keinen Artikel. - Unser oben genanntes Buch ist (noch) etwas unbekannt, im 2. Kapitel stellt es genau den besagten Gesichtspunkt dar. Zur Suche nach weiteren Belegen werde ich kaum kommen. --jbn (Diskussion) 23:09, 16. Jan. 2014 (CET)

Abschnitt Soziologie[Quelltext bearbeiten]

Die Ausführungen im Abschnitt Soziologie erscheinen mir recht einseitig. Zudem kann ich wenig Besonderheiten erkennen, die eine Abgrenzung zu anderen Sozialwissenschaften (oder auch anderen Wissenschaften im Allgemeinen) deutlich machen. --Zulu55 (Diskussion) Unwissen 10:44, 28. Okt. 2013 (CET)

Forschungsfrage vs. Problem[Quelltext bearbeiten]

Hallo zusammen!

noch eine Randbemerkung. Ich habe gesehen, dass einige mathematische Probleme jetzt einen Link auf Forschungsfrage enthalten. Ich kann das noch nicht ganz genau benennen, aber ich habe das Gefühl, dass gerade im Bereich der Mathematik und Informatik eher ein Link auf Problem passen würde. Hier ein paar Beispiele:

Was meint ihr? Ich habe (gerade mit den letzen Änderungen) so ein bisschen das Gefühl, die Forschungsfrage lässt sich aus einem allgemeineren Problem entwickeln, z.B. beim Brückenproblem:

  1. Problem: Gibt es einen zyklischen Weg, der jede Brücke nur einmal benutzt?
  2. Forschungsfragen:
  1. Finde einen Algorithmus, der dieses Problem in möglichst kurzer Zeit löst (also z.B. ohne alle möglichen Wege durchzuprobieren)
  2. Lassen sich allgemeine Bedingungen formulieren, unter denen das problem lösbar ist

Von dieser Struktur sind ja viele Probleme der Mathematik (vor Allem der Informatik), z.B. auch Problem des Handlungsreisenden, [Kategorie:Ungelöstes_Problem_der_Informatik] und natürlich das vielleicht wichtigste Problem der Informatik: P-NP-Problem ... Alle diese sind jetzt IMHO noch keine Forschungsfragen, die man direkt bearbeiten kann, eher Aufgaben, aus denen sich eine solche entwickeln lässt ... naja, alles etwas unsauber argumentiert ... eher ein Bauchgefühl

Davon unabhängig sollte auch die Beziehung (Abgrenzung?) zwischen den Begriffen Forschungsfrage und Problem beleuchtet werden. Schönen Abend, --Jkrieger (Diskussion) 22:25, 28. Okt. 2013 (CET)

Das hört sich erst einmal ganz gut an: Die Forschungsfrage kann (u.a.) lauten: Gibt es eine Lösung zu einem Problem, wie könnte es gelöst werden? -- was eine andere Frage ist als "Was ist die Lösung dieses Problems?". Ich vermute aber, dass sich nur ein Sonderfall von Forschungsfragen mit Problemen in dieser Hinsicht befasst.-- Leif Czerny

Sortierung und Listung der Fächer[Quelltext bearbeiten]

Ich sehe keinen Grund, warum ausgerechnet die Fächer zuerst genannt werden sollten, die hier am schlechtesten ausgearbeitet sind. Und Philosophie ist eine Geisteswissenschaft. Wenn in zwei Gruppen sortieren, dann für alle Fächer. Vielleicht gibt es hier ja Diskussionsbedarf. --Pipifaxa (Diskussion) 09:47, 16. Nov. 2013 (CET)

Nein, hier gibt es schlicht abweichende Meinungen, z.B. zur Frage, ob Philosophie eine Geisteswissenschaft unter anderen ist. Und Textumfang allein macht keine gute Ausarbeitung aus.-- Leif Czerny 17:06, 7. Dez. 2013 (CET)
Vielleicht hast du einen tauglichen Beleg für deine Position. Dann wäre es gut, wenn du ihn beibringst. Auch die Unterteilung in zwei Gruppen von Fächern plus Philosophie als nichtgruppierbar war deine Idee. Auch hierfür wäre ein Beleg gut, der nachweist, dass zum Lemma dieses Artikel eine Sortierung nach Disziplingroßgruppen was hergibt. An Mathematik könnte man das meines Erachtens testen. Zur Frage der Position von Philosophie im Fächerkanon: Wenn ich mir die Hochschulen im deutschsprachigen Raum anschaue, von denen etwa 100 gibt, spricht alles dafür, Philosophie als Geisteswissenschaft anzusehen, wenn du bis zwei zählen willst, was dir offensichtlich zum Thema des Artikels Forschungsfrage wichtig ist (mit der Ausnahme Philosophie). Was würdest du mit Mathematik machen? Wie du siehst finde ich abweichende Meinungen interessant, aber/und hier ist eine Enzyklopädie und es geht um Belegbares. --Pipifaxa (Diskussion) 08:09, 14. Dez. 2013 (CET)
ich verstehe nciht, was Du hier für eine Belegbedürftige Position hältst. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts war mathematik oft Aufgabe der Philosophischen Fakultäten. Ich verstehe auch nciht, wieso aus eine Betrachtung von Hochschulen folgen soll, das Philosophie eine Geisteswissenschaft unter anderen ist. das ist doch Unfug.-- Leif Czerny 12:05, 15. Dez. 2013 (CET)

Baustein entfernt[Quelltext bearbeiten]

Den bei Philosophie eingefügten Verbesserungsbedarf-Baustein habe ich entfernt, weil es mir erstens nicht einleuchtet, warum der nicht auch in den Abschnitten zu Theoretischer Physik, zu Chemie und zu Medizin platziert worden ist. Zweitens halte ich eine Baustein-Aktion für eine Eskalationsmaßnahme in einem Artikel, der seit 8 Jahren einen Hauptautor hat. Und ich de-eskaliere lieber. Es steht übrigens jedem frei, Fachleute direkt anzusprechen, die sich an der Verbesserung des Artikels beteiligen könnten, anstatt einen Baustein zu setzen. --Pipifaxa (Diskussion) 09:49, 16. Nov. 2013 (CET)

Ich nehme mal an, der setzer hielt sich nur für die Philosophie für kompetent? --Jkrieger (Diskussion) 10:58, 16. Nov. 2013 (CET)
Der Philosophie-Abschnitt ist deutlich lückenhaft, weil er sich auf wenige einzelne Textpassagen konzentriert. Die anderen sind sicher Auch lückenhaft. Nach acht Jahren ist das so kein gutes Ergebnis und durchaus eskalationswürdig, was immer das heißen soll. Mann kann nicht einfach die Philosophie in die Geisteswissenschaften schieben und dann hoffen, dass niemand merkt, dass dort nur eine nahezu beliebig ausgewählte Paraphrase steht. Was ide ansprache betrifft: die könnte innerhalb von 8 Jahren ja auch der Hauptautor übernehmen. -- Leif Czerny 17:05, 7. Dez. 2013 (CET)
Mir scheint eine Sonderbehandlung von Philosophie nicht sachdienlich und ich entferne den Baustein wieder. Wir sind uns darin einig, dass der Baustein an jeden Abschnitt gehören würde. Aber so ist es eben in einem Wiki wie diesem: 95% Prozent der Artikel bleiben ausbaubedürftig und ausbaubar. Dieser Artikel hat in den letzten 90 Tagen durchschnittlich fast 65 Klicks gehabt und ich bin der Ansicht, dass er zuallererst gut lesbar bleiben sollte, denn zu diesem Lemma scheint es vielfach Informationsbedarf zu geben. Bitte unterlasse daher das Platzieren eine solchen Bausteins an nur einem Abschnitt. Offensichtlich arbeiten diejenigen, die den Artikel wegen des Informationsbedarfs anklicken, an dem Artikel dann nicht mit. Mir wurde es nach einigen Jahre auch zu langweilig, das Lemma allein zu bearbeiten und ich habe dann durch Verlinkungen und explizite Anfragen bei Portalen versucht, weitere Bearbeiter auf diesen Artikel aufmerksam zu machen. Mit dem bisherigen Ergebnis bin ich noch lange nicht zufrieden. Philosophie werde ich nicht weiter ausbauen, weil mich anderes mehr interessiert, z.B. dass Mathematik fehlt und dass auch unabhängig von diesem Fach das Verhältnis von "Problem" zu "Forschungsfrage" noch immer nicht im Artikel gelandet ist, weil bei denen, die sich augenscheinlich damit auskennen, keine Belege genannt werden. Ist eben so, aber ist schade.
Hallo Leif Czerny, ich wiederhole mich (s.o. 16. November) und bitte dich, falls dir an konstruktiver Zusammenarbeit liegt, diese Handlungsoption zu erwägen: "Es steht übrigens jedem frei, Fachleute direkt anzusprechen, die sich an der Verbesserung des Artikels beteiligen könnten, anstatt einen Baustein zu setzen." --Pipifaxa (Diskussion) 08:55, 14. Dez. 2013 (CET)
Der Philosophie.-Abschnitt ist insofern Lückenhaft, als dass er nciht einmal andeutet, inwiefern andere Standpunkte relevant sind. Das habe ich - trotz der ursprünglichen Offensichtlichkeit - bereits dargelegt. Im aktuellen zustand ist der Abschnitt ehr lösch-als ergänzungswürdig, ohne Hinweis ist er grob irreführend. Wenn du der Ansicht bist, dass der Baustein auf den ganzen Artikel zutrifft, so werde ich ihn - wie üblich - am Artikelanfang einfügen. Es steht jedem frei, einen Baustein zu setzen und damit über Artbeitslisten die Experten auf den Verbesserungsbedarf aufmerksam zu machen. Sogar mir-- Leif Czerny 12:02, 15. Dez. 2013 (CET)

Review Start 14.12.2013[Quelltext bearbeiten]

Ich habe den Artikel bei Wikipedia:Review/Naturwissenschaft_und_Technik#Forschungsfrage platziert. --Pipifaxa (Diskussion) 10:00, 14. Dez. 2013 (CET)

Habe dir Dazu auf deine Disk geschrieben. -- Leif Czerny 13:01, 18. Dez. 2013 (CET)

Review[Quelltext bearbeiten]

Übertrag von hier:


Service: Der Artikel ist doppelt eingtragen: Hier steht auch noch was! --Jkrieger (Diskussion) 12:04, 18. Dez. 2013 (CET)

Eine Forschungsfrage gehört zum wissenschaftlichen Arbeiten und bezeichnet das Ausformulieren des Ziels eines Forschungsvorhabens bzw. eines Forschungsprojekts. Der Begriff Forschungsfrage wurde in der Wissenschaftsforschung bzw. im Rahmen der Methodologie entwickelt. Eine Forschungsfrage dient als Eingrenzungshilfe im Zuge der Aufgabe, das Forschungsinteresse in ein Verhältnis zum gegenwärtigen Forschungsstand, zur gewählten Methodik und zu aktuellen Paradigmen zu stellen.

Was fehlt in diesem Artikel noch? --Pipifaxa (Diskussion) 09:57, 14. Dez. 2013 (CET)

Die Einleitung ist sehr auf Geistes/Sozialwissenschaften etc. ausgerichtet, vieles trifft für Naturwissenschaften nicht oder nicht in der Form zu. Teilweise habe ich entsprechende Formulierungen geändert. So hat man beispielsweise bei Naturwissenschaften keine "Soll-Analyse". Der Natur ist völlig egal, wie sie sein soll, sie wird sich nicht durch Veröffentlichungen ändern lassen.
"Naturwissenschaften und Medizin" ... ich verstehe noch nicht ganz was der Abschnitt eigentlich sagen soll. Wenn er für jede Naturwissenschaft darstellen soll was Forschungsfragen sind, fehlt die Hälfte. Wenn er nur willkürliche Beispiele geben soll, sind die Überschriften ungeeignet. Der Physik-Abschnitt gilt quasi für alle Naturwissenschaften. Und der Abschnitt "Medizin" beschwert sich eigentlich nur darüber, dass Mediziner es schwer haben, Forschungsfragen zu finden - was absolut nichts mit dem Artikel zu tun hat. --mfb (Diskussion) 16:56, 14. Dez. 2013 (CET)
Hallo (mal wieder)! Ich habe schon vor einigen Wochen eine ganze Reihe von hinweisen zur Verbesserung gegeben. Einige sind bereits eingearbeitet, aber einiges ist IMHO immernoch suboptimal (sicher nicht vollständig ... evtl. mehr in den nächsten Tagen):
  • Am Ende der Einleitung wird weiterhin zwischen Forschungsfrage und Untersuchungsfrage unterschieden, ohne das jemals zu definieren.
  • Ein oder zwei Einzelbelege wären in der Einleitung wohl angebracht, die die gegebene Definition des Begriffs belegen. Wird das einheitlich in der Literatur gehandhabt?
  • Es fehlt als erster Abschnitt eine ausführliche Definition des Begriffs. In den ersten Sätzen des Artikels wird eine Kurzdefinition gegeben. Diese sollte aufgegriffen und vertieft werden.
  • Am Anfang gibt es den Satz
In manchen Gebieten der Wissenschaft reichen Untersuchungsfragen aus, in anderen nicht, in weiteren Gebieten spricht man eher von Fragestellung und in wieder anderen Gebieten ist eine Unterscheidung in verschiedene Arten oder Aspekte eventuell gar nicht Gegenstand der Reflexion über das fachliche Tun.
Hier ist vollkommen unklar, was der Unterschied zwischen den verschiedenen Worten Untersuchungsfragen, Fragestellung , Forschungsfrage ist.
  • Abschnitt Typen möglicher Forschungsfragen: Hier fehlen auch solche typischen Fragestellungen, wie "Lässt sich eine Theorie durch Experimente falsifizieren?", "Beschreibt eine gegebene Theorie die Realität zutreffend?", "In welchen Grenzen ist eine Theorie anwendbar?" All das sind typische Fragestellungen einer Naturwissenschaft, in der eine gewisse Trennung zwischen Theorie und Experiment existiert (etwa in der Physik, z.B. die Frage, ob die String-Theorie die Natur richtig beschreibt, bzw. sich experimentell überprüfen lässt). Irgendwie sollte man auch die Mathematik aufgreifen (typische Fragestellungen: Lässt sich eine Aussage beweisen? Mit welcher Methode lässt sich ein Problem effizient lösen? Ist ein Problem überhaupt lösbar? ...). Was ist mit den Ingenieurwissenschaften (auch teils Informatik)? Die betreiben doch auch Forschung?
  • Die letzten drei Abschnitte sind immernoch größtenteils eine Anekdotensammlung und mindestents für die Physik und Chemie nicht fach-spezifisch bzw. typisch. Als Beispiele wäre das OK, aber in der aktuellen Form, als drei Hauptkapitel erwartet man keine Beispielsammlung, sondern definitive Aussagen über die einzelnen Fächer.
Als Abschlussbemerkung: Da ich in Wissenschaftstheorie nicht fit bin, habe ich wenig/nichts im Artikel selbst editiert. Ich kann aber den Artikel aus Sicht eines Naturwissenschaftlers lesen und meine Beobachtug´ngen dabei aufschreiben. In diesem Sinne, Schönen Abend, --Jkrieger (Diskussion) 20:40, 14. Dez. 2013 (CET)
An mfb: "bei Naturwissenschaften keine "Soll-Analyse". Der Natur ist völlig egal, wie sie sein soll," --> das war ja auch nicht gemeint. Sicher hat aber die Forschung ein soll: Sie möchte einen bestimmten Punkt klären, eine Hypothese bestätigen oder widerlegen. Es gibt keine Naturwissenschaft aus bloßer Beobachtung.-- Leif Czerny 12:58, 18. Dez. 2013 (CET)
Das ist aber ein völlig anderes "Soll" als das im Artikel beschriebene. --mfb (Diskussion) 14:11, 18. Dez. 2013 (CET)
Dann verstehe ich nicht, auf welchen Teil des Artikels Du dich beziehst. Bitte entschuldige.-- Leif Czerny 16:34, 18. Dez. 2013 (CET)
"eine[] Soll-Analyse (der Kritik mit der Forderung nach Veränderung)" - ich denke damit ist eine Veränderung des Untersuchungsgegenstands gemeint. Der Untersuchungsgegenstand ist in den Naturwissenschaften die Natur, die lässt sich nicht von uns verändern (Teile der Biologie mal ausgenommen). --mfb (Diskussion) 19:25, 20. Dez. 2013 (CET)
Hmm. Da die Quelle ohne hin ein medienwissenschaftliches Buch ist, wird seine methodologische Autorität begrenzt sein. und deine Einschränkung passend. Wie gesagt, mit bezug auf den Forschungsstand macht Soll/Ist aber durchaus auch in naturwissenschaften Sinn. und natürlich kann man die Natur verändern. nicht verändern kann man nur Natrgesetze. Das ezigt aber nur, wie unscharf der Artikel ist.-- Leif Czerny 10:55, 21. Dez. 2013 (CET)

Mathematik fehlt. Ingenieurswissenschaften fehlen.---<)kmk(>- (Diskussion) 17:43, 20. Dez. 2013 (CET)

Mit den ganzen Kapiteln zu den Einzelwissenschaften (ab "Philosophie" abwärts) bewegt man sich IMHO nahe an der Theoriefindung. IMHO macht es wenig Sinn, die Forschungsfragen in den Einzelwissenschaften zu charakterisieren, dazu sind diese viel zu vielfältig. Die Betonung bestimmter Einzelaspekte, wie z.B. der Dreckeffekte in der Chemie, wird dem Thema IMHO nicht gerecht. Auch die Auswahl der Wissenschaften scheint mir problematisch. Tatsächlich ist doch einerseits eine immer weitere Ausdifferenzierung der Einzeldisziplinen zu beobachten, andererseits gewinnen auch interdisziplinäre Forschungsvorhaben an Bedeutung. Entsprechend vielfältig sind die Forschungsfragen. Die typischen Forschungsfragen sollten aus den Artikeln zu den Einzelwissenschaften hervorgehen, der Versuch eines Überblicks in diesem Artikel scheint mir hingegen hoffnungslos, ist auch in der Literatur so nicht zu finden. Mein Vorschlag: Weglassen.--Belsazar (Diskussion) 20:31, 20. Dez. 2013 (CET)

Wie grenzt sich eigentlich die "Forschungsfrage" zum "Forschungsthema" ab? Und warum nimmt die Häufigkeit von "Forschungsfrage" in der von Google erfassten Fachliteratur seit etwa 20 Jahren fast exponentiell zu, während das Forschungsthema nur langsam wächst?---<)kmk(>- (Diskussion) 23:25, 20. Dez. 2013 (CET)

Hat wohl mit Veränderungen im Wissenschaftsbetrieb zu tun: je mehr Drittmittel über Proposals besorgt werden müssen, desto eher muss eine Forschungsfrage schriftlich fixiert sein, die eben auch ein Forschungsziel (nicht nur ein Thema) festlegt.-- Leif Czerny 10:55, 21. Dez. 2013 (CET)
Vieles macht den Eindruck, dass es sich nicht um einen metawissenschaftlichen Fachbegriff, sondern um ein immer mal wieder im Kontext von Ratgebern und anderem Gewäsch zu Hausarbeiten, Abschlussarbeiten und Proposals auftretendes Wörtlein handelt. --Chricho ¹ ² ³ 23:19, 22. Dez. 2013 (CET)
  • „ist es empfehlenswert“ so etwas kann ich gar nicht leiden. „Empfehlenswert“ wofür? Für das genügen irgendwelcher abstrakter wissenschaftlicher Anforderungen? Für die Verständlichkeit eines Textes? Für die Prüfbarkeit? Für den literarischen Wert? Und wer empfiehlt das nun tatsächlich, wer behauptet das? Was da steht, ist ein Allgemeinplatz. Im Übrigen gibt es zumindest in den Geisteswissenschaften sicherlich auch hochkarätige Texte, die genau das nicht machen, aber auch anderswo gibt es Leute, die es sich erlauben können (zumindest je nach Sichtweise), ihr „Soll“ einzustreuen.
  • Zu einer kritischen Abhandlung gehört auch das Ringen um eine Definition. Das findet sich nicht, es wird einfach in der Einleitung quellenlos und unattributiert eine Definition hingestellt.
  • Viel schlimmer jedoch: Der Begriff der „Untersuchungsfrage“ wird überhaupt nicht definiert.
  • „Manche Disziplinen sind besser für die Projektform geeignet als andere […]“ – Was hat der ganze Absatz mit dem Thema zu tun?
  • „so dass eine subjektive Position wissenschaftlich fundiert wird“ – zumindest fragwürdig, eine Position ist immer subjektiv, das gehört zum Begriffsinhalt des Begriffes der Position, eine Position ist keine abstrakte Aussage, sondern immer eine Position eines Subjekts. Die Unterscheidung, um die es hier geht, ist wohl eine, die sich danach richtet, in welchem Umfang und auf welche Weise die Forschung auf bestimmten Werten aufbaut. Das „Soll“ liegt nicht darin, dass etwas subjektiv ist, sondern darin, dass es wertend ist.
  • Zum Abschnitt „Typen möglicher Forschungsfragen“: Aufzählung, na meinetwegen, ein wenig Konkretwerden kann nicht schaden. Doch dann: „Sämtliche anderen Fragetypen sollen dabei in die Unterfragen mit einfließen, wenn sie in der Hauptfrage nicht auftreten.“ Hier wird zunächst einmal die vorherige Aufzählung verabsolutiert, nur dann lässt sich nämlich von den anderen Fragetypen sprechen. Und wieso bitte sollten alle diese fünf aufgezählten Fragetypen mit einfließen, wenn vllt. manche von denen in der jeweiligen Wissenschaft oder beim spezifischen Sachverhalt oder aufgrund der Position des Forschers gar nicht anwendbar sind?
  • „Eine gute Forschungsfrage“ – „gut“ nach welchen Maßstäben?
  • Abschnitt „Forschungsfrage zwischen Theorie und Empirie“ – die Trennung zwischen „Theorie und Empirie“ gibt es nur in empirischen Wissenschaften. Der ganze Abschnitt verallgemeinert daher zu sehr, irgendwelche dort geschilderten „Balancen“ kann es in manchen Wissenschaften gar nicht geben.
  • Abschnitt „Philosophie“ – spricht Bloch hier speziell von Forschungsfragen in der Philosophie oder von allgemeineren Forschungsfragen? Das wird nicht deutlich, lediglich die Artikelgestaltung lässt ersteres vermuten.
  • Abschnitt „Theoretische Physik“ – irgendwann geht der Abschnitt zu allgemeinplatzartigen Kompetenzen und Antrieben von Wissenschaftlern über, die weder besonders spezifisch für die theoretische Physik sind (weshalb die Darstellung zurecht aus dem Artikel Physik gelöscht wurde), noch einen Bezug zu Forschungsfragen deutlich beinhalten.
  • Abschnitt „Chemie“ – welche allgemeinen Aussagen über die Chemie beinhaltet dieser Einzelfall denn? Einzelfälle sind eine tolle Sache, doch dies ist der Artikel zu einem abstrakten Begriff.
  • Abschnitt „Medizin“ – komplett TF/unbelegt. Dass sich etwas „in Anleitungen“ nichts findet, belegt man nicht durch ein Beispiel, sondern man verweist unter Attributierung im Fließtext auf jemanden, der das behauptet hat. Auch das nachfolgende ist TF.
  • Abschnitt „Sozialwissenschaften“ – ah, hier erfahre ich immerhin, was ich mir hier konkret unter einer „Untersuchungsfrage“ vorstellen kann. „im Theoriegebäude“ klingt so, als gäbe es ein monolithisches Theoriegebäude in den Sozialwissenschaften, das Zitat erscheint mir daher nicht so toll.
  • „Zu einer Forschungsfrage gehört auch im Bereich der Kommunikationswissenschaft immer eine Begründung“ – klingt nach Ratgeber fürs Schreiben einer wissenschaftlichen Arbeit. Die Begründung gehört aber nicht an sich dazu, und manches spricht auch einfach für sich selbst.
  • „In der Kommunikationswissenschaft wird dabei zwischen größeren und kleineren Forschungsfragen unterscheiden.“ – tatsächlich? Durchweg in der Kommunikationswissenschaft wird eine solche methodologische Begrifflichkeit verwendet?
  • „könnte sein“ – wer schlägt das vor?
  • „Medienangebote […]“ – impliziert, die Kommunikationswissenschaften würden sich nur mit Massenkommunikation auseinandersetzen, ist zumindest ein verengender Begriff, auf den hingewiesen werden müsste.
  • „wenn es um die Wahl eines Themas für eine Abschlussarbeit geht“ – enzyklopädisch irrelevant und unenzyklopädisch formuliert
  • „Es gibt vier idealtypische Quellen“ – wessen Ideale sind das, wieso sollte es nicht mehr geben?
  • „ist der schwierigste“ – unenzyklopädisch
  • „In der Literaturwissenschaft spricht man meist von "Fragestellung", wenn die Forschungsfrage gemeint ist“ – in der Quelle nicht belegt
  • Der ganze Artikel erscheint mir wie ein Ratgeber und nicht wie eine kritische, metawissenschaftliche Abhandlung. Dies lässt sich auch teilweise an den Titeln der Quellen erahnen: „Frei geschrieben. Mut, Freiheit und Strategie für wissenschaftliche Abschlussarbeiten“, „Knowing how to do contemporary literature?“, „Die literaturwissenschaftliche Hausarbeit“. Das sind sicherlich nicht alles wissenschaftliche Arbeiten. Um etwas schnippisch den Artikel selbst aufzugreifen: Er trennt nicht die „Ist-Analyse“ von der „Soll-Analyse“. Der Artikel geht nicht kritisch mit den konzeptionellen Grundlagen („Forschungsstand“, „Realität“, „Erklärung“, …) der einzelnen Aussagen um. Zudem ein Sammelsurium von Einzelmeinungen, es stellt sich die Frage, ein wie guter Artikel sich hier überhaupt schreiben lässt. Gibt es überhaupt einen wissenschaftlich weitgehend untersuchten abstrakten Begriff der Forschungsfrage? Daher hege ich Zweifel an der fachübergreifenden Darstellung. An der fachspezifischen Darstellung hege ich aber auch Zweifel, die gehört, falls es überhaupt relevant ist, in die Artikel zu den Einzelwissenschaften.

Schöne Grüße --Chricho ¹ ² ³ 23:17, 22. Dez. 2013 (CET) PS: Es sei dazugesagt, dass meine Kritik in vielerlei Hinsicht auch auf viele andere Artikel zu Themen aus dem akademischen Bereich übertragbar ist, die auch teils deutlich schlimmer sind. Eine tolle Lösung für die Problematiken habe ich nicht parat.

Einleitung mangelhaft. Derzeit hat dieser Artikel eine Einleitung, die fast nur aus unbelegten Aussagen besteht. Lediglich für den letzten Satz gibt es einen Beleg im Artikel. Auch stellt die Einleitung keine Zusammenfassung des Artikels dar. Ein Vorschlag, in der Einleitung die Verbindung zum aktuellen Artikelinhalt herzustellen, der mit Belegen versehen ist, wurde revertiert. Wenn sie gut sein soll, muss also die Einleitung vor allem durch Belege verbessert werden und durch konkrete Bezugnahme auf den Artikelinhalt. --Pipifaxa (Diskussion) 08:04, 23. Dez. 2013 (CET)

Die Einleitung ist sicher nicht das größte Problem des Artikels! --Jkrieger (Diskussion) 19:05, 23. Dez. 2013 (CET)
Och würde auch sagen: wirklich toll sind die belege im Rest des Artikels auch nicht, sie sind nicht einschlägig und taugen nidhts. die Einleitung fasst den Rest des Artikels nicht zusammen, weil das willkürlich ausgewähltes Zeug zum Thema ist, die Belgege geben nur die Quellen des Abschreibens an. Der Sog. Hauptautor sieht das wohl anders, hätte er lieber falsches mit Belegen aus werbeprospekten und nebenbemerkungen aus Kochbbüchern? PS: nicht alles, was unbelegt ist, ist falsch. PPS: nicht alles ist beleg-würdig, geschweige denn beleg-bedürftig.-- Leif Czerny 22:14, 30. Dez. 2013 (CET)

Löschantrag?[Quelltext bearbeiten]

Hier sind wichtige Kritikpunkte genannt. Es wurden Belege für die Kritikpunkte gefordert, aber keiner bringt sie bei. Löschantrag? --C.Koltzenburg (Diskussion) 09:25, 28. Dez. 2013 (CET)

Nein, nicht löschen. Ich würde den Artikel nur stark eindampfen auf das was allgemein zu dem Thema gesagt werden kann. Konkret: Ich würde alles ab dem Abschnitt "Philosophie" entfernen, dafür ggf. in den Literaturabschnitt noch ein Buch zur wissenschaftlichen Methode reinnehmen, wie z.B. en:The Craft of Research.--Belsazar (Diskussion) 12:44, 28. Dez. 2013 (CET)
Oder zur Methodologie, evtl. eines, das das Artikelthema auch behandelt? Ansonsten +1.-- Leif Czerny 22:14, 30. Dez. 2013 (CET)
Leider keinerlei Reaktion vom "Hauptautor" - mag sich jemand darum kümmern, oder sollten wir doch lieber in eine LD gehen, um Platz für einen Neuanfang zu machen?
  • Die Idee, "alles ab dem Abschnitt Philosophie entfernen" klingt so, als ob der Vorschlag von jemandem kommt, der mit keinem der genannten Fächer auf wissenschaftlicher Ebene verbunden ist. Könnte ja sein :-) ("Was ich nicht kenne, kann in so einem Artikel auch nicht wichtig sein.")
  • Ich hatte den Review bewusst bei N eingetragen, weil die erste Kritik überhaupt aus N kam, nachdem verschiedene Portale um Ergänzungen angefragt worden waren.
  • Den Hinweis, dass weiterhin Belege fehlen für die Punkte, die kritisiert werden, finde ich richtig und angemessen. Salopp gesagt: Meckern geht schnell, besser machen geht nicht so leicht und macht vor allem mehr Arbeit als das Kritisieren.
  • Einen Löschantrag finde ich insofern gut, als da nochmal andere Leute draufgucken.
  • Und einen Eingemeindungsvorschlag hätten wir dann auch schon.
  • Alles in Allem hat es sich gelohnt, den Review zu starten, auch wenn die Leute, die Kritik eingebracht haben, auch vorher auf der Disk nicht entsprechend mit Belegen gehandelt haben.
  • Und 2005 dieses Lemma anzulegen war auch eine gute Idee, denn es gab statistisch großen Bedarf, vor allem, seit das Lemma ordentlich in ca. 60 anderen Artikeln verlinkt worden ist.
  • Zu guter Letzt ist jetzt ein tolles Studienobjekt für (vermutlich mangelhafte Bereitschaft zur) interdisziplinäre(n) Zusammenarbeit zwischen Selbstberufenen in der deutschsprachigen Wikipedia hergestellt worden und ich danke für diese eindruckvollen Daten.
  • Fazit: Ich bin für LA, weil ich noch mehr Daten dazu sehen will.
Gutes Neues Jahr noch :-) --Pipifaxa (Diskussion) 19:21, 4. Jan. 2014 (CET)
Was bist Du doch charmant. Gibst inhaltlich vielleicht auch irgendetwas zu sagen?-- Leif Czerny 19:34, 4. Jan. 2014 (CET)

Gibt es weitere Stellungnahmen zum Löschantrag? --Pipifaxa (Diskussion) 06:14, 8. Jan. 2014 (CET)

Löschung erscheint mir überzogen. Der Begriff wird verwendet, ist bestens belegt und relevant. Aber: Ich habe den (durch keine vertiefte Fachkenntnis getrübten) Eindruck, wirklich üblich und eingebürgert ist er nur in den Sozialwissenschaften. Naturwissenschaftler sprechen von "Fragestellung", was nicht dasselbe ist, was das Lemma beschreibt. Forschungsfrage/research question wird auch in naturwiss. Zusammenhang verwendet, aber nach meinem Eindruck doch recht selten und unsystematisch. Dem Artikel mangelt es dazu an gescheiten Review-Quellen, ein so ehrgeiziges Thema an Einzelverwendungen hochzuziehen ist sehr riskant. Ich würde ebenfalls dafür plädieren, die naturwissenschaftlichen Teile erstmal rauszunehmen, bis sie besser belegt werden können.--Meloe (Diskussion) 08:42, 10. Jan. 2014 (CET)

Meloe hat recht. Die meisten Sozialwissenschaften sitzen dem Missverständnis auf, dass der Erfolg der Naturwissenschaften auf rigiden Hypothesen o.ä. beruht und formulieren deshalb "Forschungsfragen" in Form von Hypothesen, die sie dann falsifizieren wollen. Tatsächlich ist die naturwissenschaftliche experimentelle Methodik sehr viel offener als in den meisten Sozialwissenschaften.-- Alt 23:05, 10. Jan. 2014 (CET)
Hier... passiert nichts mehr, oder? Mehrere von uns haben jetzt auf gravierende Mängel hingewiesen mit runterkürzen oder Neuschreiben als besten Optionen. Der Haupautor verabschiedet sich aus seinem "Studienobjekt" nit reichlich dreistem ad hominem... -- Leif Czerny 12:53, 15. Jan. 2014 (CET)

Gibt es weitere Stellungnahmen zum Löschantrag? --Pipifaxa (Diskussion) 21:12, 16. Jan. 2014 (CET)

Bin da unentschlossen: Der Artikel hat zwar 'nen Haufen Mängel (siehe oben), die kann man aber beheben! Ich denke zunächst mal die Beispiele wegkürzen (das scheint mir wirklich eine gute Idee) und vor Allem die Definition schärfen bzw. überhaupt ordentlich reinschreiben (das fehlt mir momentan vor Allem). Dazu muss man natürlich erstmal klären, was die Definition von "Forschungsfrage" genau ist. --Jkrieger (Diskussion) 09:06, 17. Jan. 2014 (CET)
Ich bin auch unentschieden, mit Tendenz für Behalten, aber nach Umarbeiten in JKriegers Sinn. Selber könnte ich dann einen Abschnitt Forschungsfrage als Startpunkt der Entwicklung eines Projekts beisteuern.--jbn (Diskussion) 12:42, 17. Jan. 2014 (CET)
ich bitte sehr darum. Es hilft ja nichts, wenn wir hier ein Review machen, im Artikel dann aber nichts passiert.-- Leif Czerny 13:20, 20. Jan. 2014 (CET)

Es gibt bisher also eine unklare Richtung der Meinungen in Sachen Löschantrag oder nicht. Meloe (Diskussion) meint, dass der Begriff bestens belegt sei. Aber neue Belege sind noch immer keine in den Artikel eingefügt worden. Zu der Frage, in welchen Gebieten dieser Begriff Verwendung findet, schlage ich vor, das begriffliche Universum von de.wikipedia zu konsultieren, mittels Links auf diese Seite, zugegebenermaßen ein pragmatistisches Vorgehen, aber warum nicht. Daraus geht meines Erachtens hervor, dass es sinnvoll ist, mindestens aus dem Blickwinkel dieser Gebiete an den Begriff heranzugehen. Ich entferne daraufhin jetzt die Absätze zu Theoretische Physik, Chemie und Medizin. Es ist auch zu sehen, dass der Begriff weiter verbreitet ist als es derzeit im Artikel angesprochen wird. Es fehlen zum Beispiel Abschnitte zu Geschichte und zu Geowissenschaften. Aus meiner Sicht ist es weiterhin sinnvoll, belegte Abschnitte aus einzelnen Fachgebieten im Artikel zu haben, denn eine allumfassende Definition beizubringen scheint nicht so leicht möglich zu sein, zumindest nicht denjenigen, die sich bisher beteiligt haben. Es gibt auf dieses Lemma im Schnitt 50 Klicks pro Tag, was ich eine starke Anzahl finde für einen so abstrakten Begriff. Ich komme zu dem Schluss, dass das allein schon gegen einen Löschantrag spricht und ich stimme Meloe zu. --C.Koltzenburg (Diskussion) 06:58, 21. Jan. 2014 (CET)

Review beenden[Quelltext bearbeiten]

Wir brauchen nicht zu tun, was andere von uns erwarten. Es genügt vollkommen, wenn wir tun, was wir von den anderen erwarten.“ ... und für das Motto danke ich PeterGuhl. Gruß, --Pipifaxa (Diskussion) 10:54, 21. Jan. 2014 (CET)

Was willst Du uns damit sagen? Du hast den Artikel als Hauptautor hier eingetragen, beteiligst Dich aber nicht wirklich am Review ... Warum? IMHO ist's noch nicht beendet, weil immernoch diverse der angemerkten Punkte (zumindest meiner) offen sind ... --Jkrieger (Diskussion) 12:17, 21. Jan. 2014 (CET)
Offenbar sind die Erwartungen an uns äußerst gering.-- Leif Czerny 13:23, 21. Jan. 2014 (CET)

Mit Ausnahme der Einleitung finde ich den Artikel jetzt gut so. Und da niemand sonst an der Einleitung Verbesserungen vorgenommen hat, scheint es hier mit Ausnahme von mir Konsens zu sein, dass die Einleitung gar nicht zum Artikel passen muss. Zugriffszahlen sind weiterhin hoch. Hier im Review konnte geklärt weden, dass es zu Naturwissenschaften keine geeigneten Einzelheiten zu geben scheint, die im Artikel nennenswert und einer Verlinkung würdig wären. Ein Buchmitautor zum Thema seinen Beitrag angekündigt, der steht weiterhin aus. Und da ich mich äußere, ist es bestimmt ein willkommener Anlass, mit den schon bekannten Tiraden wieder zu beginnen, na dann los, wenn's noch interessant genug ist: Jkrieger und Leif Czerny. --Pipifaxa (Diskussion) 12:21, 19. Mär. 2014 (CET)

Wenn Du nur nach Bestätigung Deiner Meinung/Deines Artikels gesucht hast, bist Du wohl im Review am falschen Platz. Wir haben Dir eine ehrliche Meinung zum Artikel gegeben und dabei auch einiges an Aufwand betrieben. Man beachte, dass auch das nur Meinungen sind, aber wenn Du reklamierst es besser zu wissen und alles in den Wind schlagen kannst ... bitteschön.
Wenn das Review nicht Deiner Erwartung entsprach, sorry, aber dann mach, was Du willst ... wundere Dich aber nicht, wenn Du Gegenwind bekommst! Die Tiraden darfst Du übrigens gerne zurücknehmen, oder Dich mit aufführen ;-) Schöne Grüße, --Jkrieger (Diskussion) 12:37, 19. Mär. 2014 (CET)

Mir scheint der Review ist beendet. Wer noch dieser Meinung ist, setze auf erl. wie bei "SG?". --C.Koltzenburg (Diskussion) 13:04, 11. Apr. 2014 (CEST)

Ich schlage vor, den Artikel radikal zu kürzen. Wenn ich bis nächste Woche keine Gegenvorschläge höre, mache ich das selbst.-- 13:02, 2. Mai 2014 (CEST) Leif Czerny

Das könnte den Artikel verbessern helfen. Nach welchen Gesichtspunkten würdest du es tun und welche Literatur aus welchen Fachgebieten dafür zugrundelegen? --C.Koltzenburg (Diskussion) 22:34, 2. Mai 2014 (CEST)

Mein Vorschlag ist, zuerst weitere relevante Literatur einzuarbeiten. Zum Beispiel wurde auf der Artikeldisk am 17. Oktober 2013 verwiesen auf: Bauer/Bleck-Neuhaus/Dombois/Wehrtmann: Forschungsprojekte entwickeln - von der Idee bis zur Publikation: Ein Leitfaden für die Praxis (utb, Sep. 2013). Ob aus dem Werk tatsächlich etwas konkret für dieses Lemma relevant ist, weiß ich nicht. Wie sähe es damit aus, jbn? --C.Koltzenburg (Diskussion) 22:34, 2. Mai 2014 (CEST)

Ich sehe die genannte Quelle schon als relevant an. Es wird darin der Begriff "Forschungsfrage" als ein spezielles Zwischenziel während der Entwicklung und Präzisierung eines konkreten wissenschaftlichen Forschungsvorhabens vorgestellt, und zwar ohne Präferenz bestimmter Fachrichtungen. Unter den verschiedenen Bedeutungen des Lemmas vielleicht doch erwähnenswert, wenn auch in der sonstigen Literatur mW nicht so pointiert herausgestellt. Ich bin aber Mitautor der Quelle und deshalb vielleicht befangen, und habe außerdem z.Zt. keine Zeit, dazu einen neuen Abschnitt zu verfassen, könnte höchstens (und gern) gegenlesen.--jbn (Diskussion) 12:29, 3. Mai 2014 (CEST)

Nun, der anfragende User ist verschwunden und hier tut sich seit nun 5 Wochen nichts mehr. Können wir hier zumachen? --Druschba 4 (Diskussion) 23:36, 7. Jun. 2014 (CEST)

Nach fast 6 Wochen ohne weitere Reviewbeiträge und ohne größere Änderungen am Artikel darf der Reviewprozess wohl als beendet angesehen werden. Entsprechend den Regeln der Reviewseite hierher kopiert. --Druschba 4 (Diskussion) 22:37, 10. Jun. 2014 (CEST)

Belege erbeten[Quelltext bearbeiten]

1. Aus dem Vorspann habe ich folgende Passage entfernt, weil sie ohne Beleg ist und vom Konzept des Artikels her inzwischen weiter unten in den ersten Abschnitt gehört (wo ich im ersten Absatz Infos aus der von @Bleckneuhaus: genannten Quelle eingearbeitet habe). "Je nachdem, was als bekannt, ermittelbar oder (im gegebenen Rahmen) unerforschlich gilt, kann die Forschungsfrage von einem Vorhaben ganz oder nur teilweise beantwortet werden. Unter Umständen muss sie sogar als unbeantwortbar zurückgewiesen werden, stellt sich als Scheinproblem heraus oder kann durch das Vorhaben lediglich präzisiert werden." @Leif Czerny: hast du einen Beleg? Gruß, --C.Koltzenburg (Diskussion) 09:46, 25. Jul. 2014 (CEST)

M.E. ist das Semantik. Gängigen Wörterbüchern taucht Ff. aber leider nicht auf. Was hältst du daran für problematisch?-- Leif Czerny 09:55, 25. Jul. 2014 (CEST)

2. "Der Begriff stammt aus der Wissenschaftsforschung bzw. der Methodologie." Dies sollte mit einem Beleg in einem der unteren Abschnitte ausformuliert sein und erst dann als zusammenfassender Satz in den Vorspann; hier scheint ggf. eine historische Perspektive intendiert/gemeint zu sein, die einer Erläuterung bedarf; sonst ist es nur leeres Link-Dropping und scheint eher wichtigtuerisch als inhaltlich fundiert. --C.Koltzenburg (Diskussion) 09:46, 25. Jul. 2014 (CEST)

Es geht nicht um eine historische Zuordnung, sondern um eine Verortung in Fachbereichen. Was siehst Du hier als problematisch an?-- Leif Czerny 09:55, 25. Jul. 2014 (CEST)

3. Insgesamt sollte der Vorspann die im Artikel belegten Inhalte zusammenfassend wiedergeben und nicht neue Behauptungen ohne Belege aufstellen. Das war bisher kaum der Fall, weshalb ich mit einer Umarbeitung begonnen habe. Der Artikel wird stetig mehr als 40 Mal pro Tag angesteuert. Ein Grund mehr, den Artikel weiter zu optimieren. Gruß, --C.Koltzenburg (Diskussion) 09:46, 25. Jul. 2014 (CEST)

ich kann nicht verstehen, dass Du die einleitung kürzt und den Rest stehen lässt. (diff) das ist jedenfalls im dieser Formulierung keine allgemeine Definition. Ob der Ratgeber von Bleck-Neuhaus et al. überhaupt in dieser Hinsicht geeignet ist, möchte ich nciht beurteilen.-- Leif Czerny