Diskussion:Paul Schreyer

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Rezension Watson[Quelltext bearbeiten]

Philipp Löpfe: So ticken die Putinversteher. In: Watson, 10. März 2019. – Rezension zur erw. Neuaufl. 2019 Wir sind immer die Guten. --Jonaster (Diskussion) 13:53, 20. Apr. 2019 (CEST)

Wie reputabel sind Watson.ch und speziell Löpfe als Wirtschaftsexperte in dem Kontext? Er behauptet beispielsweise, Schreyer und Bröckers würden Trumps Wahl zum Präsidenten begrüßen. Das passt nicht so recht zu dem, was Schreyer sonst zu Trump schreibt. „Sie kennen selbst die banalsten Fakten nicht. So galten beispielsweise die russischen Hackerangriffe nicht dem Homeserver von Hillary Clinton, wie Bröckers und Schreyer schreiben, sondern dem Server des Hauptquartiers der Demokratischen Partei.“ Hier wäre die genaue Textstelle aus dem Buch interessant: Einmal wegen der genauen Formulierung (Ist wirklich explizit von Clintons privatem Server die Rede?) und es gab auch das Leak von Mails aus Clintons Zeit als Außenministerin, als sie ein privates E-Mail-Konto nutzte. Das war ein anderer Leak als die Mails der Partei, in denen es um die Bevorzugung Clintons gegenüber Sanders ging und die von Wikileaks veröffentlicht wurden. --Gamba (Diskussion) 18:10, 20. Apr. 2019 (CEST)
Diese Rezension im Schweizer Magazin "Watson" ist ein kleiner journalistischer Skandal für sich genommen. Darin werden uns, den Autoren, ganz einfach Aussagen unterstellt, die wir nicht getätigt haben, um uns auf dieser Grundlage dann zu "kritisieren". Die Veröffentlichung einer angemahnten Gegendarstellung wurde unter bemerkenswerten Gründen verweigert. Im Schweizer Magazin "Zeitpunkt" habe ich den Sachverhalt ausführlich dargestellt, siehe hier. Kritik in der Sache hin oder her: Diese Rezension, ihr Autor und der Chefredakteur haben grundlegende journalistische Standards verletzt. Wenn so etwas womöglich als "seriöse Quelle" Platz bei Wikipedia findet, dann wäre damit eine neue Stufe erreicht.--Paul-schreyer (Diskussion) 21:08, 20. Apr. 2019 (CEST)
Die Gründe dafür, dass keine Gegendarstellung abgedruckt wurde, sind nach den dort zitierten Worten des Chefredakteurs Maurice Thiriet in der Tat bemerkenswert: „Ein Buch, beziehungsweise dessen Inhalt, ist jedoch keine reine Tatsache, sondern von Vornherein auch ein Interpretationsgegenstand für den Rezipienten. Ich würde deshalb von einer Gegendarstellung absehen mit der Begründung, dass die Interpretation eines Buchinhalts immer im Gesamtkontext des Werkes gesehen werden muss und deshalb eine den Autoren allenfalls missfallende oder nicht beabsichtigte Interpretation von Teilen des Inhaltes nicht als falsche Tatsachendarstellung gelten kann.“ Weil Dir also diese Interpretation im Watson-Artikel nicht gefällt, soll diese hier unterdrückt werden? Meinst Du nicht ernst, oder? --Jonaster (Diskussion) 21:31, 20. Apr. 2019 (CEST)
Watson ist ebenso reputabel wie der konkrete Autor. Wir schreiben hier keine Hagiographie. Gegendarstellungen beziehen sich auf umstrittene Tatsachen, nicht aber auf umstrittene Wertungen. Ich mache ja viel mit, um einen neutralen und ausgewogenen Artikel zu gewährleisten, Paul-schreyer, aber nicht Ihre Rosinenpickerei. Natürlich kann diese Rezension rein. --JosFritz (Diskussion) 23:25, 20. Apr. 2019 (CEST)

Falschbehauptungen oder zulässige Deutung?[Quelltext bearbeiten]

Also falls es zutrifft, dass Löpfe schlichte Falschbehauptungen aufstellt, hätte ich (Überraschung) für Schreyer an dem Punkt volles Verständnis. Das würde sich wohl niemand gefallen lassen. Nur stimmt es denn? Stellt man nur einmal die Texte der Rezension und der Gegendarstellung gegenüber, dann fällt auf:

Löpfe:

"In dieser Sicht [der 'Putinversteher'] ist der Maidan-Putsch im Jahr 2014 kein Volksaufstand gegen einen verhassten, korrupten und unfähigen Diktator. Nein, der gestürzte Präsident Viktor Janukowitsch wurde das Opfer eines vom CIA eingefädelten Staatscoups.
Den ideologischen Beistand dazu soll jemand geleistet haben, der bei den Putinverstehern immer auftaucht: Zbigniew Brzezinski, der ehemalige aussenpolitische Berater von Präsident Jimmy Carter und ewiger Rivale von Henry Kissinger. Finanzielle Unterstützung soll – wie könnte es auch anders sein – George Soros geleistet haben.
Beweise für diese Thesen liegen keine vor, dafür teils haarsträubende Spekulationen."

Schreyer:

"So heißt es, wir würden ohne jeden Beleg behaupten, die CIA, Brzezinski und Soros hätten den Putsch in der Ukraine eingefädelt. Richtig ist, dass wir deren Rolle im Land zwar intensiv beleuchten, und das auch mit zahlreichen Quellen belegen, eine direkte operative Verantwortung für den Staatsstreich aber nicht unterstellen – ganz einfach weil wir generell nichts behaupten, was wir nicht klar belegen können. Das ficht den Rezensenten jedoch nicht an..." 
  • "Ohne jeden Beleg" steht nicht bei Löpfe, sondern "Beweise [Plural] für diese Thesen liegen keine vor".

Offenbar sieht der Rezensent in Schreyers "zahlreichen Quellen" eben keine "Beweise", sondern eher Spekulationen. Löpfe bewertet offenbar die vorgelegten Quellen und deren Auswertung anders als die Autoren. Für Löpfe deuten die Autoren nur Thesen an, die sie aber nicht beweisen. Warum er das nicht kritisieren darf oder was daran falsch ist, macht Schreyers Replik nicht klar. Denn die Kritik deckt sich ziemlich genau mit dem, was Schreyer selber sagt: Er räumt ja ein, dass er die "direkte operative Verantwortung für den Staatsstreich" nicht belegen kann. Somit erscheint Löpfes Aussage "Beweise liegen keine vor" als legitime Interpretation, nicht als Falschdarstellung. Wer hier letztlich Recht hat, könnte man nur durch die detaillierte Überprüfung aller im Buch vorgelegten Quellen feststellen, aber dafür sind Wikipedianer nicht zuständig.

  • "eingefädelt" schreibt Löpfe nur mit Bezug auf die CIA. Er zählt CIA, Brzezinski und Soros nicht gleichrangig auf, sondern stuft ab: CIA fädelte ein, ideologischer Beistand kam von Brzezinski, finanzieller von Soros. Er stellt das Buch hier also differenzierter dar als Schreyer selbst. Die Verkürzung liegt hier auf seiten Schreyers. Dieser fasst die Rezension so zusammen, dass er ihre Aussage verändert und ihre Differenzierung unterschlägt: ungünstig, wenn man Falschdarstellungen und eine verweigerte Gegendarstellung kritisieren will. Dann müsste man zunächst selbst den Wortlaut jeder (angeblichen) Falschdarstellung korrekt wiedergeben.

Löpfe:

"Da erstaunt es nicht, dass für Bröckers und Schreyer der Abschuss des malaysischen Passagierjets MH17 – entgegen allen offiziellen Erkenntnissen – den ukrainischen Streitkräften in die Schuhe geschoben wird."

Schreyer:

"Nirgendwo im Buch schreiben wir, die Ukrainer seien für den Abschuss verantwortlich. Wir erläutern lediglich, weshalb der Fall MH17 bislang nicht abschließend geklärt ist und dass die Beweise für das gängige „Russland war‘s“ bei gründlicher Prüfung eher fragwürdig erscheinen."

Mal angenommen, Schreyer sagt hier die Wahrheit: Selbst dann kann man einem Rezensenten nicht verwehren, aus den Zweifeln an russischer Täterschaft deutende Schlüsse zu ziehen. Löpfe ist offenbar so überzeugt von den "offiziellen Erkenntnissen", dass er schon Zweifel an den Beweisen für russische Täterschaft mit einer Schuldzuweisung an (dann wohl nur übrig bleibende) Ukrainer gleichsetzt. Oder aber es finden sich in dem Buch tatsächlich Aussagen, die die Möglichkeit ukrainischer Täter andeuten oder nahelegen. So oder so ist Löpfes Schluss eine Interpretation, klar. Aber auch eine illegitime?

Das wäre sie, wenn irgendwo im Buch explizit formuliert wäre, "wir sehen Ukrainer ebensowenig in der Verantwortung" oder "wir sagen damit nicht, die Ukrainer waren's" oder "wir haben keine Anhaltspunkte dafür, dass es dann nur die Ukrainer gewesen sein können" oder ähnlich. Offenbar fehlen derartige klare Aussagen im Buch, sonst hätte der Rezensent den Eindruck einer Schuldzuweisung an Ukrainer da nicht herauslesen können.

Kurz: Schreyers Replik überzeugt nicht. Die Rezension ist zwar mE auch nicht besonders informativ. Aber Kritik in eigener Sache wegen angeblichen Falschdarstellungen auszuschließen, die Schreyer gar nicht belegt hat: Das geht zu weit!

Es zeigt sich einmal mehr, wohin ein Interessenkonflikt führen kann. Es wäre darum wirklich besser, Schreyer würde sich hier endlich etwas Zurückhaltung auferlegen oder aber seine öffentlichen Repliken vorab besser belegen und in verwendbaren Medien publizieren, damit er uns nicht ständig in seinen privaten Kampf um Belegdeutungen und "Neutralität in eigener Sache" verwickeln muss. Antifa.svg Benutzer:Kopilot 23:36, 20. Apr. 2019 (CEST)

Danke für die detaillierte Gegenűberstellung, das bestätigt ja noch einmal meine Anmerkung, dass sich Gegendarstellungen auf umstrittene Tatsachen, nicht aber auf umstrittene Wertungen und Interpretationen solcher Tatsachen beziehen, insofern auch die Meinung PSs dazu irrelevant ist. Ich denke, damit ist geklärt, dass diese Rezension aufgenommen werden kann. --JosFritz (Diskussion) 00:04, 21. Apr. 2019 (CEST)
Danke an Kopilot für die exakte Arbeit. --Pauelz (Diskussion) 22:47, 29. Apr. 2019 (CEST)

Rezension WELT[Quelltext bearbeiten]

Inga Pylypchuk: Kreml-Sprech mit Bröckers und Schreyer. In: Die Welt, 11. Oktober 2014. – Rezension zur ersten Aufl. 2014 Wir sind die Guten. --Jonaster (Diskussion) 22:40, 21. Apr. 2019 (CEST)

Hm. Die beiden Journalisten werfen den deutschen Leitmedien vor, die Realität rund um den Ukraine-Konflikt durch ihre Schwarz-Weiß-Begriffe zu verzerren. Zum Beispiel durch den Begriff „prorussische Separatisten“, der suggeriert, dass es nur Gut und Böse gäbe. Dagegen wollen die Autoren mit ihrem Buch [...] arbeiten. Bei näherer Lektüre lässt sich aber ein weiteres Vorhaben erkennen: die Verbreitung einer proputinschen Rhetorik, gepaart mit einem eisernen Antiamerikanismus. Erfüllt natürlich unsere Kriterien, gibt aber inhaltlich nicht viel mehr her, als dass die Rezensentin den Autoren Bröckers und Schreyer vorhält, Propaganda für die "falsche Seite" zu machen, während sie auf der "richtigen Seite" steht und vom Gegenteil überzeugt ist. Da ist wenig Fleisch am Knochen. Weil wir aber die Qualität der Rezension so wenig zu bewerten haben wie das rezensierte Werk, plädiere ich für eine möglichst kurze Zusammenfassung. --JosFritz (Diskussion) 10:25, 22. Apr. 2019 (CEST)

Rezension Deutschlandfunk[Quelltext bearbeiten]

„Die Journalisten Mathias Bröckers und Paul Schreyer interpretieren die Ukraine-Krise in erster Linie aus US-kritischer Sicht. Über die Mitschuld des Westens an der Eskalation werde viel zu wenig berichtet.“ „Gleichwohl leidet das gut geschriebene Buch ein wenig darunter, dass es den Spieß einfach umdreht und aus den Amerikanern nun die Bösen macht. Ob nun wirklich hinter jeder Freiheitsbewegung der letzten Jahre ausschließlich die CIA gesteckt hat, kann ebenso bezweifelt werden wie eine Konzeption von Außenpolitik, die sich nur mit der Sicherung von Bodenschätzen beschäftigt.“Russland und der Westen: Ansichten zweier „Putinversteher“ --Fidgetspinnerrambling (Diskussion) 02:56, 13. Mai 2019 (CEST)

Biografie[Quelltext bearbeiten]

Ich vermisse Angaben über den persönlichen Werdegang von Paul Schreyer. Mir ist selbst, über die kargen Personenangaben auf seiner Website hinaus, leider nichts bekannt, sonst hätte ich den Abschnitt hinzugefügt. Biografische Angaben könnten eventuell helfen, seine Werke besser zu verstehen. --Tom (Diskussion) 21:22, 17. Sep. 2019 (CEST)

In dieser archivierten Version seiner Website stehen einige Stichpunkte über sein Leben vor dem Einstieg in den Journalismus. Das sind natürlich seine eigenen Angaben und als Beleg daher nur bedingt geeignet, doch sehe ich keinen Grund, daran zu zweifeln, dass er in Rostock geboren wurde, auf dem Fischland aufgewachsen ist, 1996 das Abi gemacht hat usw. Es würde mich jedoch nicht wundern, wenn andere das dogmatischer sehen. --Gamba (Diskussion) 09:35, 18. Sep. 2019 (CEST)