Christine Zierl

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Christine Zierl (* 12. Juli 1962[1] in München, gebürtig Christina Giannakopoulos) ist eine deutsche Schauspielerin. Sie wurde bekannt unter ihrem Künstlernamen Dolly Dollar, benutzt jedoch seit Anfang des 21. Jahrhunderts wieder ihren bürgerlichen Namen.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einer Ausbildung an der Ballettschule Roleff Kingie und der Schauspielschule Gernot Heindl in München wurde sie von dem Produzenten Karl Spiehs für Komödien wie Cola, Candy, Chocolate entdeckt und spielte auch in Kinofilmen des Regisseurs Klaus Lemke wie Arabische Nächte und Flitterwochen mit. In der zweiten Folge der Fernsehserie Monaco Franze, Die italienische Angelegenheit, trat sie als Dolly auf. Danach war sie hauptsächlich in leichten Film- und Fernsehkomödien zu sehen, später konnte sie auch als Charakterdarstellerin in dramatischen Rollen überzeugen. U. a. war sie 1992 in der Tatort-Folge Experiment neben Manfred Krug und Charles Brauer zu sehen. Gelegentlich agiert sie als Theaterschauspielerin. 2001 wirkte sie bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg in einer Dramatisierung von Der Schatz im Silbersee mit,[2] 2015 übernahm sie eine Rolle bei STEINERS THEATER.[3]

Zu Beginn der 1980er Jahre versuchte sie sich als Sängerin und veröffentlichte die LPs Come a little bit closer und I mog koa Bier. 1985 eröffnete sie ihr Lokal „Dollys Treff“ in München. In dieser Zeit firmierte sie auch ihrer großen Oberweite wegen als „Busenwunder“[4]. Im September 2016 nahm sie unter ihrem Künstlernamen Dolly Dollar an der vierten Staffel der Sat 1- Reality-Show Promi Big Brother teil.

Von 1988 bis 2001 war sie mit dem Schauspieler Helmut Zierl verheiratet, mit dem sie zwei Söhne (* 1992 und 1995) hat. Aus einer früheren Beziehung stammt ein weiterer Sohn (* 1982). Zierl lebte in Lütjensee.[5]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Angabe laut Langen Müller’s Schauspielerlexikon der Gegenwart, München, 1986, ISBN 3-7844-2058-3; auch von filmportal.de u. a.
  2. 7 Tage mit Dolly Dollar, Dagmar Thater in Die Zeit/28/2001 über Christine Zierl und die Karl-May-Festspiele
  3. Eine Neue für Steiners Theater (Memento des Originals vom 12. November 2016 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.regioevent.de
  4. Dolly Dollar: Was macht eigentlich das Busenwunder der 80er-Jahre? In: bild.de. (bild.de [abgerufen am 26. August 2018]).
  5. „Eis am Stiel“- Star wird 50 Dolly Dollar: Botox kommt mir nicht ins Gesicht, berliner-kurier.de vom 9. August 2012