Egon Straszer

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Egon Straszer (2007)

Egon Straszer (* 1966 in Malta, Kärnten) ist ein österreichischer Bildhauer und Maler.

Leben und Wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Skulptur Morgengabe an Gaia, 2009
Skulptur part, 2010
Skulpturen schmetterlingsraupe und erinnerungs_stück, 2008
Skulptur Bewegliche Objekte, 2018

Egon Straszer wurde 1966 in Malta (Bezirk Spittal an der Drau, Kärnten) geboren und absolvierte von 1981 bis 1990 Ausbildungen zu den österreichischen Lehrberufen Kunstschmied und zum Holz- und Steinbildhauer.

Seit 1989 wandte er sich künstlerischen Aktivitäten zu und begann mit freier künstlerischer Arbeit in den Steinbrüchen von Adnet bei Hallein und durch Teilnahme an den damaligen Steinbildhauersymposien ebendort (ab 1991). Zugleich begann er sich mit Bronzeguss zu beschäftigen. In Salzburg gründete er 1992 mit Peter Wiener und anderen Kolleg/inn/en die Künstler- und Bronzegussgruppe „ARGE EUG“[1]. Diese Gruppe baute einen Schmelzofen für das Wachsausschmelzverfahren und eine Versuchswerkstätte für Bronzeguss in Zusammenarbeit mit der damaligen Glockengießerei Oberascher auf. Parallel dazu war Egon Straszer 1993–1995 bei Josef Zenzmaier als Assistent an der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg (Klasse Bronzeguss und Bildhauerei) tätig.

Ab Mitte der 1990er Jahre konzentrierte er sich aber vor allem auf Steinbildhauerei und begann in experimentellen Auseinandersetzungen, die Möglichkeiten der Steinbildhauerei in der Gegenwart auszuloten, u. a. seit Beginn der 2000er Jahre durch Entwicklung neuer Varianten des künstlerischen Steinschnitts in engen parallelen Schnitten, die durch computergesteuerten Diamantschnitt im Inneren von quadratischen Steinblöcken skulpturale Formen freilegen (s. u.).

2006 erhielt Egon Straszer den Förderungspreis für Bildende Kunst des Landes Kärnten.

2007 übersiedelte er vom bisherigen Wohn- und Arbeitssitz in Kärnten (zuerst Bad Kleinkirchheim, dann Seeboden am Millstätter See) nach Großrust bei St. Pölten in Niederösterreich, wo er seither lebt und seine Werkstatt hat.

Werke von Egon Straszer befinden sich in öffentlichen und privaten Kunstsammlungen in Österreich und Deutschland, wie der Kunstsammlung des Landes Niederösterreich, dem Kunstforum Strabag[2] oder der Sammlung Infineon[3]. Seine Werke sind auch an etlichen Plätzen als Kunst im öffentlichen Raum aufgestellt, z. B. in Bad Kleinkirchheim (Brunnen im Kurpark und in der Therme St. Kathrein), in Obritzberg-Rust, bei der Raststation Hochleithen der österr. Nord-Autobahn A5, im Landesklinikum Neunkirchen, in Weinburg an der Pielach, im Skulpturenpark Thumersbach oder in der Skulpturenlinie „Steine ohne Grenzen“ ab Berlin-Buch über Hobrechtswald bis Barnim.[4]

Egon Straszer ist Mitglied des Kärntner Kunstvereins und des Vereins Kunstwerk Krastal, wo er 2009–2015 auch als Mitglied des Vorstands tätig war, sowie des Künstlerhauses Wien, wo er mit Stand 2018 auch als Bereichskoordinator für Bildhauerei tätig ist.

Werke und Formen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Entwicklung der Formensprache

Zu Beginn seines Schaffens experimentierte Egon Straszer auch mit Bronzeguss oder dem Material Holz, beschränkte sich aber bald auf das Material Stein. Seine Werke haben bisher viele Möglichkeiten in der Formgestaltung von Steinen durchgespielt, wie Höhlung des Steines, Durchbrechen und Perforieren begrenzender Steinwände, oder Freilegung und Herausformung eines Kernes.

Neue Formen durch neue Technik: Skulpturen im Durchblick

Egon Straszer lässt in seinen neueren Werken alte Traditionen der Bildhauerei (Formung eigentlich nur der Oberfläche) hinter sich und versucht durch neue technische Möglichkeiten, neue Ausdrucksformen zu finden. Diese Formen entstehen nach seinen Entwürfen mittels computergesteuerter Diamantfräsen erst im Inneren von Steinblöcken. Diese spezielle Technik des Steinschnitts kann wie folgt beschrieben werden:[5].

  • In einen Steinblock werden in engen Schichten computergesteuert Einschnitte gefräst, die im Inneren des Blockes Formen übriglassen.
  • Die sichtbare Oberfläche ist dann zunächst quadratisch, wird glatt poliert, und spiegelt. Durch die engen Abstände der Zwischenräume wirken aber Gestaltgesetze der Wahrnehmung. Wie ein Vorhang schließt sich die Steinoberfläche zunächst zusammen und stellt anfangs einfach ihre Steinmaserung (zumeist Osttiroler Serpentinit) zur Schau.
  • Die Skulpturen definieren sich aber nicht nur in dieser Außenansicht, sondern erst im Durchblick, im Wahrnehmen des Kernstücks, in den Lichtreflexionen auf Ober- und Unterfläche der geschnittenen Platten und der Lichtdurchlässigkeit der Form. Es geht um den optimalen Winkel, um die Silhouette der Figur zu erhaschen. Es sind „Skulpturen im Durchblick“.
  • Die Wahrnehmung liegt damit eigentlich im Auge des Betrachters – eine Jalousie geht auf, eine Jalousie geht zu (je nach Blickwinkel), und damit ändert sich die Wahrnehmung.

stone_clearing

In diesem experimentellen Prozess entstand in den letzten Jahren und bis heute eine umfangreiche Werkserie, die Egon Straszer selbst als „stone_clearing“ bezeichnet[6]. Die dafür verwendete Serpentinite und Granite fungieren dabei sowohl als technisches wie auch als ästhetisches Material: „Dabei geht es sowohl um die Frage nach neuen Möglichkeiten figurativer Gestaltung als auch hinsichtlich einer Materialimmanenz, das heißt einer Gestaltbarkeit im Material selbst. Hier vollzieht sich ein entscheidendes neues Moment seines bildnerischen Selbstverständnisses. Mittels minutiösen, computergesteuerten Querschnitten des Steins mit Diamantsägen gelingt es ihm, menschliche Figuren im Stein selbst zu «formen». Je nach dem Blickwinkel des geometrisch eingeschnittenen Steins wird ein menschlicher Körper dreidimensional sichtbar. Der Künstler schafft eine neue Transparenz des harten Steinmaterials, Innen und Außen verkehren sich permanent in das Gegenteil: Schwebend erscheint und verschwindet je nach Blickperspektive die in den Steinblöcken herausgearbeiteten Personagen.[7][8]

Egon Straszer als Maler

In neuerer Zeit experimentiert Egon Straszer auch als Maler mit den Ausdrucksmitteln der Zeichnung und der Lithografie[9].

Ausstellungen und Symposien (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personale Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2019 „EEU“ (mit Ulrich Plieschnig und Eduard Lesjak), Galerie II, Sankt Andrä (Kärnten), (24. Jänner – 30. März 2019)[10]
  • 2018 „Immer in Sicht“ (mit Thomas Nemec), Kunstraum pro arte, Hallein (20. April – 26. Mai 2018)[11]
  • 2015 „oel – stein – faden“ (mit Ulrich Plieschnig und Eduard Lesjak), Ausstellungsraum.at – Raum für Kunst und Alltagskultur, Wien (8. Dezember 2015 bis 20. Jänner 2016)
  • 2014 „Thuma & Straszer“ (mit Gerlinde Thuma), Kunstwerkstatt Tulln (17. Oktober – 2. November 2014)
  • 2014 „Transformation und Inversion“ (mit Larissa und Frank Tomassetti), Künstlerhaus Klagenfurt (8. – 28. Mai 2014)
  • 2013 „out_standing“, Einzelausstellung im Kunstwerk Krastal, Einöde (23. August – 23. September 2013)
  • 2013 „Wein und Kunst am Seggauberg“ (mit Gerlinde Thuma), Weingut Kodolitsch, Seggauberg (24. – 26. Mai 2013)
  • 2012 „Judith Wagner. Egon Straszer. J.W.E.S.“ (mit Judith Wagner), Ausstellungsbrücke im Landhaus St. Pölten, Sankt Pölten (23. Mai – 13. Juni 2012)
  • 2011 „Schein Raum Bewegung“ (mit Ludwig Wilding), Kunstraum Walker, Klagenfurt (1. – 17. Dezember 2011)
  • 2011 „Egon Straszer: stone_clearing“, Einzelausstellung im Kelag Schau-Kraftwerk Forstsee, Techelsberg (28. Juli – 15. August 2011)
  • 2010 „Egon Straszer: Werke“, Einzelausstellung in der Restaurant-Galerie Vierzehn, St. Gallen (25. Februar – 17. März 2010)
  • 2006 „Outdoor Show II“ (mit Sybille von Halem, Max Seibald), Kärntner Kunstverein, Künstlerhaus Klagenfurt (29. Juni – 30. September 2006)
  • 2004/ 2005 „Dinge, an sich. Zum Kantjahr“ (mit Michael Kos), Galerie Freihausgasse, Villach (17. Dezember 2004 – 22. Jänner 2005)
  • 2004 „Tellsäpfel. Michael Kos & Egon Straszer: Skulpturen, Objekte“ (mit Michael Kos), Galerie Gmünd (12. August – 20. September 2004)
  • 2000 „Baumaktion: Mitten im Wald eine baumfreie Zone, da die Skulpturen unsere Pflanzen sind, und sie brauchen einen Platz. Wir brauchen Platz. Eine Provokation – ein Wachrütteln“, Einzelausstellung im Kunstwerk Krastal, Einöde (Sommer 2000).

Ausstellungsbeteiligungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2019 Kunst aus der Kiste – die verbogene Sammlung, Kleine Galerie im Künstlerhaus Klagenfurt, (27. Juni – 2. August 2019)
  • 2019 Schwere, KUNST:WERK, St. Pölten, (15. Februar – 17. März 2019)
  • 2018 KUNSTradln in Millstatt, 25 Stationen in Millstatt am See (Egon Straszer präsent bei den Stationen 4, 6, 10, 11[12]; 11. Mai – 28. Oktober 2018)
  • 2018 „Kunst auf Rezept – art on prescription – art sur ordonnance“, Musée du Quai Branly Jacques Chirac, Paris (veranstaltet vom Kunstverein precarium, Wien, coop EHESS Paris; 8. März 2018)[13]
  • 2017 „Toda 2017: Umbrien / Österreich“, Kulturinitiative Schupfengalerie, Herzogenburg (13. Oktober – 11. November 2017)
  • 2017 „friendsandart“, kunstraum Bernsteiner in „die Tischlerei“, Wien X (24. März – 2. April 2017)
  • 2016 „Wein und Kunst am Weingut Kodolitsch“, Weingut Kodolitsch, Seggauberg (25. – 27. November 2016)
  • 2016 „Erstes Weinburger Art Festival“, Kulturbahnhof Klangen (17. – 18. September 2016)
  • 2016 „Signifikante Positionen der Kunst in NÖ“, Kunsthaus Laa an der Thaya (10. September – 2. Oktober 2016)
  • 2016 „schwarz, Weiß & grau“, St. Pöltner Künstlerbund, Galerie KUNST:WERK St. Pölten (18. Februar – 20. März 2016)
  • 2016 „Art Innsbruck“, Messe Innsbruck, Halle A (Ausstellungs-Koje der Galerie 9900 (Lienz); 27. – 31. Jänner 2016)
  • 2015 „sculpsit – Plastik Objekt Skulptur I“, kunstraumarcade. Raum für aktuelle Kunst, Mödling (27. September – 31. Oktober 2015)
  • 2015 „Barrierefreiheit im Kopf. Die Kunstausstellung für eine inklusive Gesellschaft“, ehemalige Ankerbrot-Expedithalle, Wien X (veranstaltet vom Kulturverein LIFESPAN, 5. – 12. Mai 2015)
  • 2015 „KRASTAL CONNECTION – Ausstellung und Dokumentation des Vereins Kunstwerk Krastal“, artP.kunstverein, Perchtoldsdorf (21. März – 18. April 2015)
  • 2015 „3D“, Niederösterreichisches Dokumentationszentrum für moderne Kunst (NöDOK), Sankt Pölten (13. Februar – 15. März 2015)
  • 2014 Art austria 2014“, Leopold Museum, Wien VII (Ausstellungs-Koje der Galerie Walker, 3. – 6. April 2014)
  • 2014 „Die Stadt als Galerie: Jasna Samarin, Ingrid Marquardt, Egon Straszer und Walter Teschl“, Sankt Andrä (Kärnten) (8. – 31. März 2014)
  • 2013 „Aus Stein?“, Galerie Judith Walker, Schloss Ebenau, Feistritz im Rosental (29. September – 26. Oktober 2013)
  • 2013 „25 Jahre für die Kunst“, Galerie Judith Walker, Schloss Ebenau, Feistritz im Rosental (8. Juli – 15. September 2013)
  • 2013 „Wegmarken“, Sommerrefektorium im Dom St. Pölten (14. Februar – 17. März 2013)
  • 2012 „Melancholie“, kunstraumarcade. Raum für aktuelle Kunst, Mödling (22. September – 3. November 2012)[14]
  • 2012 „Struktur und Immaterialität. Skulptur. Objekt und deren Auflösung“, Kunstverein Kärnten, Künstlerhaus Klagenfurt (29. Juni – 18. August 2012)
  • 2012 „ART & ANTIQUE Kunstmesse“, Salzburger Residenz (Ausstellungs-Koje der Galerie Judith Walker), Salzburg (31. März – 9. April 2012)
  • 2011 „Zyklus 6.0: Ferne Nähe. Zeitgenössische Kunst Mitteleuropa: Niederösterreich, Friaul, Julisch Venetien“, Dormitorium Stift Lilienfeld (6. – 30. Oktober 2011)
  • 2010 „Expositionen“, Art Room Würth, Böheimkirchen (2. Juni – 26. September 2010)
  • 2010 „Movimenti & stone_clearing“, Künstlerhaus Klagenfurt (Egon Straszer in der „Kleinen Galerie“ des Künstlerhauses) (16. April – 15. Mai 2010)
  • 2009 „In memoriam Marianne Schoiswohl“, Galerie Denkraum, Wien (12. November – 12. Dezember 2009)
  • 2009 „Skulpturen im Rothschildpark“, Waidhofen an der Ybbs, (veranstaltet von der „Kunstbank Ferrum“; 7. August – 6. September 2009)[15]
  • 2009 „Überschneidungen II“, Galerie Judith Walker, Schloss Ebenau, Feistritz im Rosental (25. Mai – 20. September 2009)
  • 2009 „Zeichnung: Raum“, Kunstverein Kärnten, Künstlerhaus Klagenfurt (14. Mai – 26. Juni 2009)
  • 2008 „K08 – Emanzipation und Konfrontation. Kunst aus Kärnten von 1945 bis heute“, verschiedene Standorte, hier Standort Kunstwerk Krastal (outdoor: „Bewegte Steinskulptur“), Einöde (26. Juni – 31. August 2008)[16];
  • 2007 „first-flush. Kunstwerke aus dem Krastal im Casino am See“, Casineum Velden (6. Juli – 16. September 2007)
  • 2006 „Kunstwerk Krastal“, Galerie Nothburga, Innsbruck (26. September – 21. Oktober 2006)
  • 2006 „Solysombra – Parcour der Wahrnehmung“, Galerie Judith Walker und Schlosspark, Schloss Ebenau, Feistritz im Rosental (25. Juni – 10. September 2006)
  • 2006 „Gemmakunstschaun“, Kunsthaus-Sudhaus der Villacher Brauerei, Villach (18. Mai – 10. Juni 2006)
  • 2005 „ENTGEGNUNG_mitgliederausstellung 2005“, Kärntner Kunstverein, Künstlerhaus Klagenfurt (1. Juli – 13. August 2005)
  • 2005 „zu fünft“, Galerie „Art space“ im Stift Millstatt (2. – 25. Juni 2005)
  • 2005 „Expedition Gefährten. Kärntner Künstler in Südtirol“, Galerie Prisma, Südtiroler Künstlerbund, Bozen (7. – 21. Mai 2005)
  • 2004 „NaturArte. Mostra a Rozzano“, Skulpturenausstellung Kunstwerk Krastal in Kooperation mit der Künstlergruppe NaturArte, Cascina Grande, Rozzano (Juni 2004)[17]
  • 2003 „Stone washed I. Skulpturschwerpunkt: Stein“, Barockschlössl, Museum M. und Hauptplatz, Mistelbach (Mai 2003)
  • 2002 „Privatvergnügen“, Aktion und Ausstellung des Vereins Kunstwerk Krastal im Rahmen der Treffner Kulturtage, Einöde (8. – 10. November 2002)
  • 2002 „europe art languages. Identità Europa: linguaggi ed artisti a confronto“, Europäisches Ausstellungsprojekt, mehrere Orte, hier: Castello Mediceo, Melegnano bei Mailand (Juli – September 2002)[18]
  • 2002 „Out Door Show. Das Kunstwerk Krastal im Künstlerhaus Klagenfurt“, Kärntner Kunstverein, Künstlerhaus Klagenfurt (4. Juli – 15. August 2002)
  • 2001 „PSSWK 8.8.01“ (PSSWK = Michael Printschler, Max Seibald, Egon Straszer, Rupert Wenzel, Richard Kaplenig), Galeria, Sala di Azienda di Promozione Turistica, Sistiana bei Triest (Anfang Juli – 8. August 2001)
  • 2001 „Begleitausstellung zum Symposium Steine ohne Grenzen“, Gewölbekeller im Künstlerhof Buch der Akademie der Künste (Berlin), Berlin-Buch (2. – 30. September 2001)
  • 1995 „jetzt = später: Gruppe EUG“, Kulturzentrum „Fabrik BKK 600“, Salzburg (Herbst 1995)
  • 1994 „Salzlos“, Begleitausstellung zur Salzburger Landesausstellung 1994 (Thema Salz), Pernerinsel, Hallein (30. April – 30. Oktober 1994)
  • 1994 „CHAOS als Ordnungseinheit“, Berchtoldvilla, Salzburg (September 1994)
  • 1993 „Gruppe EUG“, Galerie Forum Wels
  • 1993 „Der menschliche Körper“, Krankenhaus Lainz, Wien 13 (25. Mai – 3. Oktober 1993)

Symposien[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2014 „Who the f*** is Otto?“, 47. Internationales Bildhauersymposion Kunstwerk Krastal, Einöde (Symposion und Ausstellung 11. Juli – 2. August 2014); Teilnahme und Organisation: Egon Straszer; dazu: Ausstellung Otto Eder (Gründer der Symposien Krastal);
  • 2011 „Symposium Himmelberg“, Kunstmühle Himmelberg (Ausstellung 16. Juli – 10. Oktober 2011);
  • 2011 „Skulpturen durchs Krastal – vom Fluss zum See“, Skulpturenweg, errichtet im Rahmen des 43. Internationalen Bildhauersymposions, Verein Kunstwerk Krastal, Einöde (Ausstellung 27. Juni – 17. August 2011);
  • 2009 „1⁰ Simposio Internazionale di Scultura di Legno“, veranstaltet vom „Consorzio Levico Terme in Centro“, Levico Terme (Symposium und Ausstellung 2. – 8. Dezember 2009);
  • 2009 „Landschaft im Wandel“, Symposium im Rahmen der Weinburger Kulturtage 2009, Weinburg (Symposium 16. – 18. September 2009);
  • 2009 „KUNST / MACHT / MENSCH / MUT. VIII. Alpen-Adria Bildhauer Symposium 2009“, Domplatz, Maria Saal (Symposium und Ausstellung 18. – 27. Juni 2009);
  • 2008 „Symposion PATHFINDER“, 41. Internationales Bildhauersymposion Kunstwerk Krastal, Einöde (auch Teil der Ausstellung „K08 – Emanzipation und Konfrontation. Kunst aus Kärnten von 1945 bis heute“, s. u.; Symposion 30. Juni – 26. Juli 2008; Ausstellung 3. August – 28. Oktober 2008);
  • 2005 „Geschlossene Gesellschaft – offenes Haus“, 38. Internationales Bildhauersymposion Kunstwerk Krastal, Einöde (Symposion und Ausstellung 3. – 30. Juli 2005);
  • 2003 „Krastal – Öhringen – Treffen“, 36. Internationales Bildhauersymposion Kunstwerk Krastal, Standort: Rathaus und Hofgarten, Öhringen (Symposion und Ausstellung 15. – 25. Juni 2003);
  • 2001 „Symposion Steine ohne Grenzen II“, Kunstgalerie Mühlendorf, Teltow (Ausstellung 5. Oktober – 17. November 2001);
  • 2001 „Symposion Steine ohne Grenzen I“, Forstamt Buch, Berlin-Buch und Zepernicker Rieselfelder (Gemeinde Panketal) (Symposion 2. – 30. September 2001);
  • 2001 „34. Internationales Bildhauersymposion Kunstwerk Krastal“ (kein spezieller Titel, Symposion 3. – 31. Juli 2001; Organisation: Helmut Machhammer und Egon Straszer);
  • 1998 „Europäische Bildhauer-Werkstatt / Cantiere Europeo della Sculptura“, Alpe-Adria-Arbeitswoche im Kunstwerk Krastal, Einöde (Werkstatt / Symposium 5. – 29. Juli 1998)[19];
  • 1993 „Internationales Bildhauersymposium Malta, veranstaltet von der Gruppe „EUG“ (Sommer 1993, zugleich einziges Symposium in Malta (Kärnten));
  • 1992 „2. Internationales Bildhauersymposium Adnet bei Hallein, veranstaltet von der Gruppe „EUG“ (Sommer 1992);
  • 1991 „1. Internationales Bildhauersymposium Adnet bei Hallein“, veranstaltet von der Gruppe „EUG“ (Sommer 1991).

Publikationen von und über Egon Straszer (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2015 Egon Straszer (Hg.): Lichtungen, Salzburg: Artbook, ISBN 978-3-9503492-7-6 (Texte von Peter Zawrel, Nora Leitgeb. Carl Aigner, dazu viele Abbildungen von Werken Egon Straszers);
  • 2015 Helga Cmelka, Gerlinde Thuma (Hg.): Sculpsit – Plastik Objekt Skulptur, Brunn am Gebirge: Art & Print, ISBN 978-3-9503475-9-3;
  • 2014 Theresia Hauenfels, Alexandre Tischer (Red.): Weil Kunst entsteht – Art Never Ends. Wirk[stätt]en Niederösterreich – Work [Spaces] in Lower Austria, Salzburg etc.: Residenz-Verlag, ISBN 978-3-7017-3349-1 (Egon Straszer in Bd. 1, S. 128–131);
  • 2013 Erika Inger (Hg.): Gemeinsam unterwegs: wait a while, and drink tea – artists in residence – Klangräume – Symphonija – Egon Straszer. 46. Internationales Bildhauersymposion Krastal, Einöde: Kunstwerk Krastal;
  • 2011 Nora Leitgeb: Egon Straszer stone_clearing online;
  • 2010 Gerhard Rainer u. a.: Dokumentation: 43. Symposion des [kunstwerk] krastal 2010. keen on experimenting, Einöde: Kunstwerk Krastal (40 min Film auf DVD) von Gerhard Rainer, mit Beiträgen von Silvie Aigner, Carl Aigner u. a. (mit beiliegendem Booklet);
  • 2008 Silvie Aigner (Hg.): Kunst im Steinbruch. Vom „Verein Begegnung in Kärnten“ zum [kunstwerk] krastal. Skulptur, Symposion, interdisziplinäre Projekte 1967–2007, Klagenfurt: Ritter Verlag, ISBN 978-3-85415-409-9;
  • 2008 Egon Straszer: Frische Energie 2000, in: Silvie Aigner (Hg.): Kunst im Steinbruch. Vom „Verein Begegnung in Kärnten“ zum [kunstwerk] krastal. Skulptur, Symposion, interdisziplinäre Projekte 1967–2007, Klagenfurt: Ritter Verlag, ISBN 978-3-85415-409-9, S. 127–131;
  • 2004 Egon Straszer, Michael Kos (Hg.): Dinge, an sich. Ding, Kunst, Kant und Zeitgenossen, Klagenfurt: Wieser Verlag, ISBN 3-85129-590-0;
  • 2004 Egon Straszer: Von allen Dingen, in: Egon Straszer, Michael Kos (Hg.): Dinge, an sich. Ding, Kunst, Kant und Zeitgenossen, Klagenfurt: Wieser Verlag, ISBN 3-85129-590-0, S. 21–24;
  • 2002 Francesca Pensa (Hg.): Europe art languages. Identita Europa, linguaggi e artisti a confronto, Milano: Poliartes;
  • 2001 Horst L. Ebner (Red.), Ivan Klaric (Kamera): Vier Wochen Steinzeit. Das internationale Bildhauersymposion im Kärntner Krastal, ORF für Alpha Österreich (45 min Fernsehsendung, gesendet 31. 8. 2001, 22.00 h auf BR-Alpha).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Egon Straszer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. siehe hier auch den Lebenslauf von Stefanie von Quast, die diese Künstlergruppe erwähnt, abgefragt 12. Juni 2018
  2. s. STRABAG Kunstforum (Hg.); Silvie Aigner (Text): Halb erinnert, halb vorhergesehen. Werke aus der STRABAG Artcollection, Salzburg 2015: Ritterverlag, ISBN 978-3-85415-537-9, S. 132
  3. s. Infineon Technologies Austria AG: Sammlungsverzeichnis, Villach 2014: Infineon, S. 128–129
  4. Infos zur Skulpturenlinie „Steine ohne Grenzen“ in Berlin und Umgebung, abgefragt 15. Juni 2018.
  5. vgl. den Text zum Eintrag Egon Straszer in der Kulturvernetzung NÖ, abgefragt 13. Juni 2018.
  6. Text von Nora Leitgeb zu Egon Straszer, abgefragt 15. Juni 2018.
  7. Carl Aigner: Von Innen nach Außen – Zur Werkserie «stone_clearing» von Egon Straszer, in: Egon Straszer (Hg): Lichtungen, Salzburg 2015: Artbook, ISBN 978-3-9503492-7-6, p. 19-20
  8. Bericht im Kärtner TV kult1.tv zur Ausstellung „stone_clearing“ im Künstlerhaus Klagenfurt. abgefragt 18. April 2019.
  9. Egon Straszer (Hg.): Lichtungen, Salzburg: Artbook, ISBN 978-3-9503492-7-6, S. 76–79, S. 102–117
  10. Ankündigung der Ausstellung, abgefragt 18. April 2019.
  11. Bericht zur Ausstellung in „Der Salzschreiber“, abgefragt 18. Juni 2018.
  12. siehe die homepage „KUNSTradln in Millstatt“, Menupunkt „Stationen“, abgefragt 19. Juni 2018.
  13. Daten zur Ausstellung in der Kunstdatenbank "basis Wien", abgefragt 23. April 2019.
  14. siehe Helga Cmelka; Gerlinde Thuma (Hg.): Melancholie. Ausstellungskatalog, Brunn am Gebirge 2012: art&print, ISBN 978-3-9503475-0-0.
  15. s. Theresia Hauenfels; Silvie Aigner (Hg.): Natur:Format. Freiraum Kunst – Mikrokosmos Garten, Wien 2010: Praesens Verlag, ISBN 978-3-7069-0650-0 (= Res urbanae – Waidhofner Begegnungen; ein Projekt von Kunstbank Ferrum – Kulturwerkstätte, Bd. 3), Abb. 31 auf S. 65
  16. siehe Silvie Aigner u. a.: Emanzipation und Konfrontation. K 08 – Kunst aus Kärnten 1945 bis heute, Wien etc. 2008: Springer, ISBN 978-3-211-75622-5, Seiten 162, 164, 173, 175, 183, 273.
  17. Erwähnung im Archiv der Künstlergruppe Natur_Arte, abgefragt 15. Juni 2018; sowie: Hinweis in der Chronik des Kunstwerk Krastal, abgefragt 27. Juni 2018.
  18. Siehe den Katalog „Europe art languages“ online, Egon Straszer auf S. 41, abgefragt 12. Juni 2018.
  19. Heliane Wiesauer-Reiterer: Eine Chronologie der Bildhauersymposien im Krastal, S. 227, abgefragt 27. Juni 2018.