Berlin-Buch

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Buch
Ortsteil von Berlin
Berlin Brandenburg Buch Karow Wilhelmsruh Rosenthal Blankenfelde Niederschönhausen Heinersdorf Blankenburg Französisch Buchholz Pankow Prenzlauer Berg Weißensee Stadtrandsiedlung MalchowBuch auf der Karte von Pankow
Über dieses Bild
Koordinaten 52° 38′ 1″ N, 13° 29′ 57″ O52.63361111111113.49916666666756.2Koordinaten: 52° 38′ 1″ N, 13° 29′ 57″ O
Höhe 56,2 m ü. NN
Fläche 18,15 km²
Einwohner 14.507 (31. Dez. 2014)
Bevölkerungsdichte 799 Einwohner/km²
Eingemeindung 1. Okt. 1920
Neugründung 1230
Postleitzahl 13125
Ortsteilnummer 0309
Verwaltungsbezirk Pankow

Buch ist der nördlichste Ortsteil des Bezirks Pankow und damit von Berlin. Den an der Panke liegenden Ort prägen der historische Dorfkern, der Schlosspark, umfassende Krankenhaus-Anlagen und modernere Neubausiedlungen.

Geografie[Bearbeiten]

Buch im Barnim[Bearbeiten]

Hauptartikel: Barnim

Buch liegt auf dem Barnim, dessen Hochfläche sich recht deutlich über die umgebenden Talungen erhebt, im Norden und Nordosten das Eberswalder Urstromtal mit dem Oder-Havel-Kanal und dem Oderbruch, im Südosten die Buckower Rinne, im Süden das Berliner Urstromtal mit der Spree sowie im Westen das Zwischenurstromtal der Havel. Die Ostränder vom Panke­tal und dem Biesenthaler Becken bilden die Grenze zwischen dem tieferen Westbarnim und dem höheren Mittelbarnim.[1][2]

In Buch befindet sich der nördlichste Punkt von Berlin Welt-Icon52.67547613.479565. Nachbarn sind, jeweils von West nach Ost betrachtet, die brandenburgischen Gemeinden Wandlitz und Panketal im Norden sowie die Pankower Ortsteile Blankenfelde, Französisch Buchholz und Karow im Süden.

Gliederung[Bearbeiten]

Das Zentrum erstreckt sich um den Bahnhof Buch. Daran schließt sich im Osten der historische Dorfkern um Alt-Buch an. Dieser geht eine gelungene Verbindung mit dem Waldhaus ein und eine unglückliche mit dem Plattenbaugebiet Buch III, das sich südlich der Wiltbergstraße fortsetzt. Außerdem gruppieren sich lose um die historische Mitte: die Siedlung Zepernicker Straße, der Ludwigpark, die Bucher Spitze (Städtische Zentrale Buch), der Hufeland-Klinikcampus, die Siedlung Buch (Siedlungsstraße) und Buch II. Den Südosten des Ortsteils nehmen der Campus Berlin-Buch, Buch I und IV ein. Im Osten schmiegt sich die Siedlung Alpenberge (Straße 4) an die Landesgrenze. Die bebaute Fläche liegt größtenteils östlich der Bahnstrecke Berlin–Szczecin bzw. der Panke. Westlich gruppieren sich die Kolonie Buch, das Ludwig-Hoffmann-Quartier, die Klinikum-Siedlung (Südteil Röbellweg) und die Sandhäuser. An der Hobrechtsfelder Chaussee stehen zwei ungenutzte Krankenhäuser und tief im Bucher Wald der Wohnpark Allées des Châteaux. Im äußersten Westen befindet sich beiderseits des Berliner Rings ein Gewerbegebiet. Die Struktur der verschiedenen Quartiere ist recht vielgestaltig. Etwa die Hälfte der Gemarkung ist unbebaut.

Die Erschließung der Fläche zwischen der Moorlinse Buch und der A 10 soll die Zentrumsfunktion des Bahnhofs stärken, widerspricht aber dem Naturschutz.[3][4]

Oberflächenform[Bearbeiten]

Im Osten begleitet eine fast zusammenhängende, relativ steil ansteigende Grundmoräne das linke Ufer der Panke. Dort markiert der Stener Berg mit 83 Meter den höchsten Punkt. Das Gebiet westlich des Höhenrückens zeigt ein geringeres Maß an Höhenlagen und -unterschieden. Den größten Teil füllt ein Sander aus. Die östliche Abflussrinne des Wandlitz-Ladeburger Sanders vereinigt sich nördlich von Buch mit dem Panke-Sander. Zunächst schlauchartig, verengt er sich auf seinem Weg gen Süden zum Berliner Urstromtal trichterförmig. Ganz im Westen liegt die Mühlenbecker Grundmoräne, durchbrochen von der Niederung der Fennbuchte[Anm. 1]. An beiden besitzt Buch einen kleinen Anteil. Insgesamt zeigt die Landschaft eine leichte Ost-West-Wellenform und ein Nord-Süd-Gefälle.[5][1][6][2][7][8][9][10]

Der Sander präsentiert sich nur auf den ersten Blick als vollkommen eben. In ihn haben sich die Niederungen der Panke sowie des Lietzengrabens und seiner Nebenbäche eingegraben. Den Niveauunterschied zeigen mitunter prägnante Geländekanten an. Zudem sind in die Täler nochmals eine Vielzahl kleiner Becken wie die Moorlinse Buch, die Karower Teiche oder der Bogensee eingetieft. Nördlich und nordöstlich von letzterem existieren noch einige kurze Kastentäler. Die Panke durchfließt nur eine schmale Rinne. Das Einzugsgebiet des Lietzengrabens geht hingegen stärker in die Breite. Sein eigentliches Tal verengt sich kurz vor der Panke­mündung, im Umfeld des Berliner Rings auf nur 50 Meter.[6][10]

Erdgeschichte[Bearbeiten]

Einführung[Bearbeiten]

Die jüngere Erdgeschichte setzte vor 1,8 Millionen Jahren mit dem Quartär ein. In Berlin-Brandenburg prägte dieses System das bis heute anhaltende Quartäre Eiszeitalter. In der ersten Serie des Quartärs, dem Pleistozän wechselten sich mehrere Kalt- und Warmzeiten ab. Die zweite Serie, der Holozän besteht bisher aus einer Warmzeit.[11]

Gliederung des Quartärs[11]
Serie Kalt- und Warmzeiten
Holozän Holozän-Warmzeit
Pleistozän Weichsel-Kaltzeit
Eem-Warmzeit
Saale-Kaltzeit
Holstein-Warmzeit
Elster-Kaltzeit

Während der Kaltzeiten dehnte sich der Fennoskandische Eisschild von Nordwesten nach Südosten aus bzw. zog sich in entgegengesetzter Richtung zurück. Örtlich gab es von dieser Hauptrichtung erhebliche Abweichungen. Zudem formte der Eisrand keine gerade Front, sonder glich eher einer Girlande. Während einer Kaltzeit traten zwei verschiedene Phasen auf. Während eines Stadials stieß das Eisschild schnell vor, in einem Interstadial war die Vorwärtsbewegung verlangsamt, stand still oder das Eis zog sich zurück. Dort wo der Gletscher stoppte, befand sich eine Eisrandlage. Setzte danach ein Abschmelzen ein, bildete sich meist eine Glaziale Serie. Vom Eiszentrum aus betrachtet, folgten auf die Grundmoräne, die Endmoräne, der Sander und das Urstromtal. Daher dienten Eisrandlagen als sicherste Methode zur Gliederung der Kaltzeiten. Ablagerungen des Schmelzwassers aus Sand, Kies und/oder Schotter vor dem vorrückenden Eis heißen Vorschüttung, vor dem abtauenden Eis Nachschüttung.[11][12]

Bucher Erdgeschichte[Bearbeiten]

Die zeitliche Datierung des Quartärs im Berliner Raum ist unter Geologen in der Diskussionsphase (Stand 2004) und weicht teilweise erheblich voneinander ab. Daher werden in diesem Abschnitt keine Zeiten angegeben oder sind mit Vorsicht zu betrachten. Als Bezugspunkt dient das Jahr 2000.[11]

Seine Hauptprägung erhielt der Barnim während der Saale-Kaltzeit. Sie legte u. a. die Täler von Panke und Lietzengraben an. Während der Eem-Warmzeit durchflossen sie eine baum­bestandene Landschaft. Im Streifen von NiederschönhausenPankow im Süden über Buchholz–Buch in der Mitte bis Ladeburg im Norden fanden Bohrungen statt. Die Pollenanalyse der Bohrkerne belegte den Eem-Wald. Die Weichsel-Kaltzeit nutzte die älteren Formen des Saale-Komplexes, veränderte sie aber nicht wesentlich.[2][6]

Die Maximalausdehnung der letzten Eiszeit erreichte die Brandenburg-Phase. Die Eisrandlage beschrieb ungefähr die Linie BeelitzLuckenwaldeBaruthLübbenGuben. Schon unter dem abtauenden Inlandeis floss Schmelzwasser. Dabei nutzte es wohl bereits die Entwässerungsbahnen von Panke und Lietzengraben. Als das Eis die Bucher Landschaft vor etwa 18.000 Jahren freigab, blieben Grundmoränen sowie in den oben erwähnten Klein­becken Reste des Gletscher­eises zurück. Diese Toteis­blöcke verhinderten ein Auffüllen. Die Flüsse verbanden kleine Tümpel in einer fast unbewachsenen Gegend. Sie trugen in ihren Bereichen die weichselzeitliche Grundmoräne weitgehend ab, die Panke arbeitete sie auch zu einer Steinsohle auf. Als Nachschüttung hinterließen beide Sande und Kiese. Der Abschluss des Schichtpakets aus Eiskeilen, Flugsanden, Windkantern und pollen­führenden Stillgewässer-Sedimenten wurde als Karower Interstadial interpretiert.[7][6][2]

Zu Beginn der Frankfurt-Phase pausierte das Abschmelzen. Die Eisrandlage verlief auf dem Barnim von Prenden über Rüdnitz nach Tempelfelde, weiter über Werneuchen nach Buckow, bei unterschiedlich starker Ausprägung. Nach Wiedereinsetzen des Niedertauens überspülten zwei bis fünf Meter Sand und Kies das Toteis, zudem entstand im subarktischen Klima ein Dauerfrostboden. Dieser doppelte Schutz bewahrte die Gletscherreste rund 4.000 Jahre lang. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand zog sich das Eis weit nach Norden zurück, vielleicht sogar bis in den südlichen Ostsee-Raum. Während der Pommern-Phase stieß es erneut vor. Die Eisrandlage im Raum JoachimsthalChorinOderberg schuf später das Eberswalder Urstromtal. Schmelzwasser spielte seitdem in der Bucher Gegend keine Rolle mehr.[7][13][2]

Ab Anfang des Weichsel-Spätglazials löste sich der Permafrostboden langsam auf. Das Lockermaterial darüber sackte nach und brachte kleine Seen hervor. In diese lagerten sich im Wechsel der Jahreszeiten Feinsand und Schluff ab. Am flachen Rand der Becken bildete sich Wiesenkalk, z. B. im Nordteil der Karower Teiche, im Mittelbruch oder im gesamten Panketal. Das Wegtauen der Gletscherreste löste auch die Erosion von Panke und Lietzengraben in die Tiefe aus. Ihr Talbeginn verschob sich stetig gen Norden. Wo der Dauerfrost noch vorhanden war, verhinderte er eine Seitenabtragung, so entstanden Kastentäler mit steilen Talflanken. Die Tundra unterbrachen nur gelegentlich Zwergsträucher. In der Älteren Dryaszeit begann das Verfüllen der Becken mit Mudde. Im Alleröd-Interstadial startete die Ver­moor­ung sowie mit Birken und Kiefern die Wiederbewaldung. Die Grundmoränen und höheren Bereiche des Sanders beeinflusste im Spätglazial hauptsächlich Windtransport. Markante Dünen formten sich aber erst außerhalb von Buch.[6][7][2]

Mit der holozänen Klimaerwärmung wanderte Etappenweise die heutige Pflanzen- und Tierwelt ein. Panke und Lietzengraben mäandrierten durch Täler mit schwach vermoorten Randbereichen. Die meist nur flachen Seen verlandeten recht schnell, bis Mitte des 19. Jahrhunderts waren aus ihnen Moore mit mehreren Meter mächtigen Torf- und Mudde-Schichten geworden. Der Mensch begann ab der Jungsteinzeit den Wald für Felder, Weiden und Siedlungen zu roden. Während der Deutschen Ostsiedlung im Mittelalter wurden entlang der Panke Mühlteiche aufgestaut. Der dadurch angehobene Grundwasserspiegel ließ die Moore an den Talrändern stärker anwachsen. Die kleiner gewordenen Wälder dienten als Viehweide. In der Neuzeit kamen Entwässerungs­systeme, Fischteiche, Flussbegradigungen, monotone Kiefern-Forste, Rieselfelder, Torfstiche und eine stärkere Bebauung hinzu. Trotz, manchmal wegen der menschlichen Eingriffe birgt die Bucher Landschaft einen immensen natürlichen Wert.[9][2]

Geologie und Böden[Bearbeiten]

Den Untergrund bilden größtenteils Sand, Kies und Geschiebemergel aus den Eiszeiten. Die Sedimente der Elster-Kaltzeit stehen in Buch relativ dicht unter der Oberfläche, die Hauptablagerungen stammen aus der nachfolgenden Saale-Kaltzeit. Darüber folgt abschnittsweise eine Mudde- und Torf-Schicht aus der Eem-Warmzeit, z. B. erschlossen im Germanenbad. Die Weichsel-Kaltzeit zeigt sich nur in geringer Mächtigkeit. Auf den Grundmoränen ist der Geschiebemergel übersandet. Im Sander stehen anstelle der ausgeräumten bzw. zur Steinsohle aufgearbeiteten Grundmoräne nur 1,5–5 Meter Schmelzwasserablagerungen an. Die Torf­entstehung reicht bis ins Holozän.[6]

Die Bodengesellschaften in Buch und Umgebung[8]
Ausgangsmaterial Leitboden Begleitboden Nutzung Gefährdung
Grundmoränen­platten mit sandigen Deckschichten Braunerde-Fahlerde, Braunerde Braunerde-Gley, Braunerde-Pseudogley, Kolluvisol Siedlungen, großflächiges Acker­land Flächenversiegelung, Bodenerosion durch Wasser und Wind, teilweise Strukturschäden durch Bodenverdichtung
Täler und Rinnen, teilweise Moore Braunerde, Podsol-Braunerde, Humusgley Gley, Anmoorgley, Nieder­moorboden Mischwald, teilweise Erlenbruch, Grünland Moor­degradierung bei Grundwassersenkung
Einstige Rieselfelder Regosol, Podsol-Braunerde, Kolluvisol, Podsol-Gley Aufforstung, Ödland Anreicherung mit Schadstoffen, Bodenversauerung

Die Berliner Rieselfelder hinterließen besonders wegen der unsachgemäßen Anwendung des ursprünglichen Konzepts eine hohe Anreicherung der Böden mit Nähr- und Schadstoffen. Das zur ökologischen Sanierung entwickelte Bucher Verfahren kam erstmals 1998 im Bucher Forst zur Anwendung.[14][15][6]

Gewässer[Bearbeiten]

Furt über den Lietzengraben zwischen Eisen- und Autobahn an einem regnerischen Sommertag

Die Eisrandlage der Frankfurt-Phase während der Weichsel-Kaltzeit hinterließ die Ladeburg-Albertshofer Schwellenzone. Die Endmoräne stellt abschnittsweise eine Haupt­wasserscheide dar. Die Nordostseite entwässert zur Oder und damit in die Ostsee. Das wichtigste Fließgewässer von Buch, die Panke entspringt auf der Südwestseite. Daher führt sie ihr Wasser über Spree, Havel und Elbe der Nordsee zu. Ihr Nebenbach, der Lietzengraben tritt unweit der Schwelle, westlich von Schönow hervor. Auch die Niederung des Waldgrabens blickt auf eine eiszeitliche Vergangenheit zurück. Sein Wasser und das des Seegrabens, eine Abzweigung vom Lietzengraben, vereinigen sich im nördlichsten der Bucher Teiche und durchströmen die ganze Kette als Graben 18 Buch, um schließlich im Lietzengraben aufzugehen.[13][14][6][9][16]

Die meisten der Fließgewässer auf dem Bucher Sander sind künstlichen Ursprungs, verlaufen daher weitgehend gerade und besitzen ein kaum strukturiertes Bett. Eine Karte von 1876 zeigte landwirtschaftliche Entwässerungs­gräben. Beim Anlegen der hiesigen Berliner Rieselfelder ab 1898 wurden sie ins Netz der Zu- und Abflussgräben für die Rieselfelder eingebunden. Das Erbe von rund 80 Jahren Bewirtschaftung waren u. a. eine starke Belastung mit Nähr- und Schadstoffen. Der Haupt­grundwasserleiter, dem auch das Trinkwasser entnommen wird, ist aber gut gegen den Eintrag geschützt. Nach der Aufgabe der Verrieselung 1985 senkte sich der Grundwasserspiegel und nahm der oberirdische Abfluss ab. Viele der Gräben trockneten ganz aus, die verbliebenen versiegen teilweise im Sommer. Nur Panke, Lietzen- und Seegraben führen ständig Wasser. Zur Stabilisierung des Wasserhaushalts dienen kleine Wehre und die Einleitung von gereinigtem Wasser aus dem Klärwerk Schönerlinde.[17][14][18][19]

Die meisten Eigennamen folgen einem wenig prosaischen Muster aus Graben – Nummer – Ort, also z. B. Graben 22 Buch oder Graben 132 Lindenhof. Der Röntgentaler Graben zweigt etwa auf der Grenze zum Nachbarort Röntgental vom Waldgraben ab und entwässert den Mittelbruch. Am einfallsreichsten wurde der Zick-Zack-Graben bedacht, der Grund für diese Wahl erschließt sich vor Ort oder beim Blick auf eine Landkarte. Der Zick-Zack-Tanz, das Laichritual des Dreistachligen Stichlings war sicher nicht der Namensgeber. Dieser und der Zwergstichling leben in fast allen Rieselgräben. Sie sind an solche extremen Lebensräume angepasst und finden hier ein Rückzugsgebiet.[16][19][17][20]

Während auf Bucher Territorium der Panke von rechts ausschließlich der Lietzengraben zufließt, zweigen von links doppelt so viele Nebengewässer ab bzw. kommen hinzu. Die Kanäle im Schlosspark Buch entstanden ab 1670 beim Bau des niederländischen Gartens und wurden später mehrfach verändert. Bereits im Ostteil des Parks mündet der Werkgraben in den Schlosskanal. Hier stand offenbar das Werk Buch, eine übliche Bezeichnung für die Städtische Zentrale Buch, als Namenspate. Der Kappgraben (slawisch Kopati ‚Graben‘) durchschneidet die Grundmoräne und markiert die einstige Grenze zu Karow. Seine Nebengräben erhielten ihre Bezeichnungen wohl von zwei Einrichtungen aus der Weimarer Republik, der Baumschulengraben von einer durch das Gartenamt Pankow betriebenen Baumschule und der Institutsgraben vom Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung.[16][21][22][23][24][25][26]

Die Teile des Naturschutzgebiets Karower Teiche entlang der A 10 gehören zwar zu Buch, die Teiche selbst aber zu Buchholz. Der Brende- und Buchholzer Graben bilden die Niederung der Fennbuchte[Anm. 1] und kommen von der Mühlenbecker Grundmoräne. Auf dieser liegt ebenfalls der Lindenhofer Teich.[27][9][16][8][2]

Klima[Bearbeiten]

Klimadiagramm Berlin-Buch

In Buch herrscht das für den Berliner Raum übliche gemäßigte Klima, das von Norden und Westen vom atlantischen Klima und aus dem Osten vom kontinentalen Klima beeinflusst wird. Wetterextreme wie Stürme, starker Hagel oder überdurchschnittlicher Schneefall sind selten.

Die mittlere jährliche Niederschlagsmenge von 564,3 mm[28] ist geringer als der bundesweite Durchschnitt von rund 800 mm. Der meiste Niederschlag fällt in den Sommermonaten Juni bis August mit einem Spitzenwert von 66 mm im Juni. Im Februar fällt der geringste Niederschlag mit 34 mm. Pro Jahr scheint die Sonne durchschnittlich 1.595 Stunden.[29] Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 8,8 °C[30].

Die höchste in Buch gemessene Temperatur betrug 38,2 °C am 11. Juli 2010, die tiefste wurde am 9. Februar 1956 mit −24,5 °C gemessen. Der wärmste Monat war bisher in der Messreihe seit 1951 der Juli 2006 mit einer Durchschnittstemperatur von 23,3 °C. Der meiste Niederschlag fiel am 8. August 1978 mit 108,5 l/m².

Die regelmäßige Wetteraufzeichnung begann 1951 mit der Eröffnung einer Forschungsstelle für Bioklimatologie auf dem Gelände des Hufeland-Krankenhauses. 1955 wurde daraus ein Forschungsinstitut, das 1961 in einen Neubau am Lindenberger Weg 24 einzog. Seit 1990 befindet sich dort der Deutsche Wetterdienst (DWD) – Außenstelle der Abteilung Hydrometeorologie.[31][23][32]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Geschichte von Buch lässt sich in drei Phasen einteilen:

Steinzeit[Bearbeiten]

Am Ende der Weichsel-Kaltzeit gab das Inlandeis den Berliner Raum seit dem 15. Jahrtausend v. u. Z. wieder frei. Auf dem Barnim entstand eine tundren­artige Landschaft, in der Gemarkung durchzogen von den Niederungen der Fennbuchte[Anm. 1], des Lietzengrabens, des Waldgrabens und der Panke. An den Gewässern bildeten sich oft mehrere hundert Meter breite Feuchtgebiete, darunter teilweise Niedermoore. Den eingewanderten Großsäugern wie Rentier und Moschusochse folgten seit dem 10. Jahrtausend v. u. Z. die Menschen der Jüngeren Altsteinzeit.[9]

Buch zählt zu den archäologisch am besten erforschten Gebieten in Berlin mit einer Fülle an ur- und frühgeschichtlichen Fundplätzen. Fast alle stammten vom Rand der Niederungen aus etwas höheren und so trockeneren Sandböden. Bisher konnte kein Fund eindeutig dem Jungpaläolithikum zugeordnet werden. Da die vielen Gewässer den Menschen einen idealen Lebensraum boten, muss aber von einer Besiedlung ausgegangen werden. Die Nomaden lebten in Zelten oder einfachen Hütten, um das Wild jagen sowie auf größeren Gebieten Früchte und Wurzeln sammeln zu können.[9]

Zeichnung eines Auerochsen

In der Mittelsteinzeit (8.–4. Jahrtausend v. u. Z.) entwickelte sich durch die holozäne Klimaerwärmung im brandenburgischen Raum ein dichter Wald, der die nacheiszeitliche Flora und Fauna verdrängte. Die Auswahl an Jagdbeute, z. B. Auerochse, Elch, Reh, Rothirsch, Wildschwein und Wisent, stieg an, ebenso die Vielfalt der pflanzlichen Nahrung. Besonders stark breitete sich der Haselstrauch aus, der nahrhafte und lagerungsfähige Nüsse lieferte. Auch der Fischfang gewann an Bedeutung. Vermutlich waren die Menschen noch nicht sesshaft und wohnten ähnlich wie im Jungpaläolithikum.[9]

Für Buch liegen drei sichere mesolithische Fundstellen vor. Im Jahr 1935 wurden an den Bucher Teichen mehrere Geräte aus Feuerstein ausgegraben, darunter mikrolithische Abschläge, Klingen, Pfeil- und andere Spitzen. Die zweite Fundstätte am Westufer des Lietzengrabens brachte ebenfalls Mikrolithen zu Tage, interessanter war aber ein nur etwa 6,9 Zentimeter langes Kernbeil aus Feuerstein. 2007 wurde der dritte Fundort aus der Endphase des Mesolithikums auf einem ehemaligen Acker südlich der Straße Am Sandhaus untersucht. Im unteren Teil einer ovalen, zirka 70 x 40 Zentimeter großen, hellbraunbeigen Grube lag ein äußerst gut erhaltenes, geschliffenes Walzenbeil aus Felsgestein. Trotz Fehlens menschlicher Knochen, in den hiesigen Böden wird organisches Material sehr schnell zersetzt, deuteten Fund und Größe der Grube auf eine Hocker- oder Teilbestattung hin. Mehrere Klingen und Abschläge aus Feuerstein sprachen außerdem für eine nahe, temporäre Siedlung.[9]

Ab der Jungsteinzeit, im Raum Berlin etwa 3000–1800 v. u. Z., siedelten in Buch sesshafte Bauern. Die veränderte Lebensweise drückte sich durch stabile Häuser aus. Die technologischen Neuerungen der Ära hießen u. a. Tongefäß, Feuersteinschliff, Spinnen und Weben von Wolle, Hakenpflug, Reibmühle und Sichel. An zwei neolithischen Fundplätzen wurden neben einem Steinbeil aus Felsgestein mehrere aus Feuerstein geborgenen. Von letzteren waren einige an der Breitseite geschliffen und zeigten leicht gerundete Schneiden. Ein besonders prächtiges, zirka 17 Zentimeter langes Beil vom Rand der Fennbuchte wurde der mittelneolithischen (etwa 2600–2200 v. u. Z.) Kugelamphorenkultur zugerechnet.[9]

Bronzezeit[Bearbeiten]

In der Bronzezeit, im Berliner Raum etwa 1800–700 v. u. Z., nahm die Bevölkerung in Buch deutlich zu. Von den 18 bekannten Fundstellen dieser Epoche stammten 11 aus der Jungbronzezeit (1200–700 v. u. Z.). Weiterhin bevorzugten die Menschen die Hanglagen der Niederungen, aber auch mehrere hundert Meter von den Gewässern entfernt ließen sie sich nieder. Eine der jungbronzezeitlichen Siedlung lag an der Wiltbergstraße. Sie wurde beim Bau der IV. Städtischen Irrenanstalt entdeckt. Ihre großflächige Ausgrabung in den Jahren 1910–1914 schrieb Archäologie­geschichte. Erstmals in Deutschland konnte Albert Kiekebusch vom Märkischen Museum Hausgrundrisse aus der Bronzezeit sicher erfassen sowie Ausdehnung und Aufbau eines Dorfes aufzeigen. Die von ihm während der Grabungen entwickelten Methoden und Techniken für sandige Böden setzten für die nächsten Jahrzehnte den Standard.[9]

Ohne die Siedlungsgrenze zu erreichen wurden über einhundert Hausgrundstücke festgestellt, davon waren während der mehren Siedlungsstufen zwischen 1200 und 800 v. u. Z. vermutlich nur zehn gleichzeitig bewohnt. Neben den üblichen ebenerdigen, kleinen Pfostenbauten (20–30 Quadratmeter Fläche, 5,5–7,0 Meter Länge, Wände aus lehmverschmierten Flechtwerk) existierten auch einige Gebäude in Blockbau­weise. Als Friedhof diente den Altbuchern von der Wiltbergstraße vermutlich das zeitgleich bestehende Urnen-Gräberfeld in Alt-Buch 74, das während der Arbeiten für die Heimstätte für Brustkranke 1904 und 1912/1913 untersucht wurde. Im Südwestzipfel von Buch, am Dählingsberg stand eine weitere bronzezeitliche Ortschaft.[9][33]

Östlich der Karower Chaussee wurde 1984 bei Bauarbeiten ein Bronze­hort entdeckt. Die drei Schwerter, der Schwert­griff und die abgebrochene Lanzen­spitze gehörten typologisch ins 9./8. Jahrhundert v. u. Z. Die Verzierung im Knauf eines der Schwerter war bereits aus Eisen gefertigt. Vermutlich wurden die Waffen von den Bewohnern der nahen Siedlung westlich der Karower Chaussee hergestellt und als Opfergabe vergraben. Diese jungbronzezeitliche Ortschaft schlug mit ihrer eisenzeitlichen und slawischen Besiedlung eine Brücke in die nachfolgenden Epochen.[9][34]

Eisenzeit[Bearbeiten]

Die Eisenzeit begann im Berliner etwa ab 700 v. u. Z., rund einhundert Jahre später als in Süddeutschland. Der frühe Abschnitt bis zum Beginn der Zeitrechnung wird als Vorrömische Eisenzeit bezeichnet. Für diese Epoche führte die Geschichtsschreibung mit den Germanen erstmals einen hiesigen Völkernamen auf. Wegen einer Klimaverschlechterung wanderte im 7./6. Jahrhundert v. u. Z. vermutlich ein Großteil der Einwohner ab. Zu den nur vier Fundstätten, alle im Bereich der Panke, zählte die Siedlung westlich der Karower Chaussee.[9]

Am besten untersucht wurde das schon o. g. Gelände südlich von Am Sandhaus. Das dort 2006 erfasste Wohnstallhaus (zirka 21 Meter lang und 5 Meter breit, durch Trennwand in 5 x 5 Meter großen Wohnbereich und 5 x 16 Meter großen Stall untergliedert, Ausrichtung in Ost-West-Richtung) wurde mittels der Radiokarbonmethode auf die Zeit zwischen 521 und 407 v. u. Z. datiert. Seine Einordnung ins 5. Jahrhundert v. u. Z. schloss eine chronologische Lücke in der Berlin-Brandenburger Hausforschung. Ein 2007 freigelegter, quadratischer Neun-Pfosten-Speicher konnte durch die gleiche Methode ebenfalls in die Vorrömische Eisenzeit einsortiert werden. Zuvor war dieser Haustyp nur aus dem nachfolgenden Abschnitt bekannt.[9]

Die späte Eisenzeit zwischen dem Jahr 1 und dem Ende des 4. Jahrhunderts wird Römische Kaiserzeit genannt. Die Schriftquellen verorteten im Berliner Raum die germanischen Stämme der Semnonen und Burgunden. Die Bevölkerungszahl stieg wieder an, die acht bekannten Fundorte lagen v. a. an Panke, Wald- und Lietzengraben. Die systematische Erfassung des Areals Am Sandhaus ermöglichte detaillierte Erkenntnisse über Ortschaftsstruktur, Hausbau, Wirtschaft und materielle Kultur einer germanischen Niederlassung des 2./3 Jahrhunderts.[9]

Zwischen etwa 150 und 300 bestanden drei Siedlungsphasen. Fließe und Sümpfe boten im Norden, Osten und Westen einen natürlichen Schutz, nach Süden lag vermutlich offenes Gelände bis zur 700 bis 800 Meter entfernten Panke. Jeweils ein ebenerdiges Langhaus bildete das Haupt- und Wohngebäude eines Gehöftes, umgeben von zahlreichen Kleinbauten. Die meisten Langbauten waren zwei­schiffig bei unterschiedlichen Größen (10,2–20 Meter Länge, 3–6 Meter Breite) und Grundrissen, darunter ein trapez­förmiger. Neun von insgesamt zehn erfassten Langhäusern besaßen keine Untergliederung. Die Unterteilung (Wohnbereich, Diele und Stall) des Einen, seine Dimensionen (vierschiffig, 37,0 x 5,0–5,5 Meter) und die größere Zahl an Nebengebäuden sprachen für eine sozial privilegierte Familie. Die 31 entdeckten Kleinbauten der Ortschaft variierten in Größe und Aufbau. Sie dienten u. a. als Arbeitshütten, Speicher sowie Ställe. Bei einem Grubenhaus konnte 2005 erstmals ein gepflasterter Zugang nachgewiesen werden.[9]

Schlachtabfälle zeigten die Haltung von Gänsen, Pferden, Rindern, Schafen, Schweinen und Ziegen sowie die Jagd auf Hasen, Rothirsche und Wildschweine. Wichtigste tierische Nahrung war Rindfleisch. Über den Umfang und die Vielfalt des Ackerbaus ließen sich keine Aussagen treffen, da wie schon erwähnt Pflanzenreste im Bucher Boden schnell verrotten und eine Pollenanalyse nicht (Stand Oktober 2009) vorliegt. Der Fund des Bodensteins einer Handdrehmühle und mehrerer Läufersteine von Reibmühlen wiesen die Getreideverarbeitung aber indirekt nach.[9]

Außer als Ackerbauer, Viehzüchter und Jäger arbeiteten die Bucher in zahlreichen handwerklichen Berufen: Töpfern, Spinnen und Weben von Wolle, Verarbeitung von Bronze sowie Herstellung von Holzkohle, Pech und Teer. Die Produktion von Branntkalk belegten fünf Kalköfen. Meist wurde darin zuvor oberflächennah in den Feuchtgebieten abgebauter Wiesenkalk verarbeitet. Der Rohstoff für einen 2005 entdeckten Ofen und die Schollen der benachbarten Vorratsgrube waren aber nachweislich Rüdersdorfer Kalkstein, deren Abbaubeginn wurde zuvor auf das deutsche Mittelalter datiert. In der Umgebung gewonnenes Raseneisenerz hinterließ bei seiner Verhüttung in Rennöfen als Abfallprodukt Schlacken. Ihre Untersuchung ergab, dass zur Prozessverbesserung Kalk zugegeben wurde. Wahrscheinlich wurde das Eisen auch vor Ort weiterverarbeitet.[9]

Völkerwanderungs- und Slawenzeit[Bearbeiten]

Zu Beginn der Völkerwanderung im 4. Jahrhundert verließen die Germanen größtenteils den Berliner Raum Richtung Rhein und Donau. Für das 5./6. Jahrhundert konnte deshalb für Buch keine Besiedlung nachgewiesen werden. Mit der Einwanderung der Slawen im 7. Jahrhundert aus dem heutigen Polen und Tschechien erhöhte sich die Bevölkerungszahl wieder. Die Westslawen formten im 8. oder 9. Jahrhundert zwei Stammesherrschaften: die Heveller mit dem Hauptsitz Burg Spandau und die Sprewanen mit ihrem Zentrum Burg Köpenick. Buch gehörte vermutlich zur Herrschaft Köpenick. Vom 9. bis 12. Jahrhundert existierten am linken Ufer der Panke zwei nah beieinander liegende Siedlungen. Die westlich der Karower Chaussee bestand den Funden nach im 11. und 12. Jahrhundert. Die Feuerstellen, Vorrats- und Abfallgruben bargen Keramik­reste sowie Knochen von Rindern, Schafen, Schweinen, Ziegen und Rothirschen.[9]

Anfänge des deutschen Dorfs[Bearbeiten]

Johann I. und Otto III. mit Berliner Stadtplan, Denkmal in Zitadelle Spandau

Die gemeinsam regierenden Askanier Johann I. und Otto III. erweiterten die Mark Brandenburg ab 1220 u. a. um den Barnim und Teltow. Ab dieser Zeit wurden beide Gebiete im Rahmen der Deutschen Ostsiedlung systematisch erschlossen. Ihre Bevölkerungszahl stieg von zirka 5.000–10.000 anno 1150 auf etwa 35.000–40.000 im Jahr 1250. Buch entstand wahrscheinlich um 1230 als Straßenangerdorf entlang der Dorfstraße (heute Alt-Buch). Auf der Südseite reihten sich die meisten Gehöfte der Vollbauern und Kossäten, auf der Nordseite lagen die Dorfkirche und der Gutshof Buch. Nur etwas weiter südlich bestand weiterhin die elbslawische Siedlung westlich der Karower Chaussee.[35][36]

Die erste urkundliche Erwähnung von Buch stammte aus dem Jahr 1342 (BLHA. Pr.Br.Rep.08, Stadt Prenzlau, Urkunde 56 oder 5b).[37][38]

„Gegeben am 13. Dezember 1342
Markwart von Lauterbach, markgräflich Brandenburgischer Vogt der Vogtei Spandau urkundet, daß vor ihm der Knappe Arndt von Bredow, dessen Ehefrau Anna und ihre beiden mündigen Söhne Otto und Hans dem Juden Meyer zu Berlin und dessen Erben 16 Pfund brandenburgische Pfennige aus der Bede des Dorfes Gratze und 9 Pfund aus der Bede des Dorfes Wendeschen Buk gegen ein Kapital von 125 Pfund auf die Dauer von 5 Jahren verpfändet haben.
Die Zinszahlung soll für Gratze jeweils zu Martini und für Buch jeweils zu Michaelis und Nicolaus erfolgen. Als Bürgen und Sachwalter werden die Knappen Andreas [von] Sparr und Hans von Bredow benannt, sie verpflichten sich, im Falle der Nichtzahlung der 25 Pfund Zinsen, Meyer bei der Pfändung dieser Summe in den beiden genannten Dörfern zu helfen bzw. zum Einlager in der Stadt Berlin, bei Verweigerung des Einlagers soll der jeweilige Vogt zu Spandau Meyer zu Hilfe bei der Pfändung in Höhe seiner Forderung verpflichtet sein.“

Arno Kalinich[37]

Das Kredit­geschäft fiel in die wittelsbacher Herrschaft über die Mark. Bei großen Zahlungen wurden die Münzen nicht einzeln gezählt, sondern gewogen. 1 Pfund (talentum) entsprach 240 Brandenburgischen Pfennig (denarii). Ein einzelner, zwischen 1334 und 1347 in Prenzlau geprägter Pfennig hatte ein Feingewicht von 0,61 Gramm Silber. Insgesamt lieh sich die Familie von Bredow also 18,3 Kilogramm des Edelmetalls (125 Pfund x 240 Pfennig/Pfund x 0,00061 kg Feinsilber/Pfennig = 18,3 kg Feinsilber). Zum Vergleich, anno 1346 kostete das Nähen einer Hose 1, eines Männer­rocks 4 und ein Frauenrocks 6 Pfennig. Im Gegenzug bekam der Schneider für 1 Pfennig 2 bis 4 Brote oder 1 großes Bier. Gratze war und ist ein Dorf 21 Kilometer nordöstlich.[37][39][40]

Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 führte im Dorfverzeichnis die Ortschaft Buch slavica auf und machte im Dorfregister unter Wentschenbug, Wentzschenbůk bzw. Wentschenbůk erstmals genauere Angaben. Die überlieferten Handschriften des Landbuchs unterschieden sich zeitlich und inhaltlich teilweise, daher die drei abweichenden Schreibweisen.[41][42][35][43]

„Wentzschenbůk sunt 40 mansi, quorum plebanus habet 4; Smetstorp habet 4 mansos ad curiam, tenetur ad servicium. Ad pactum solvit quilibet mansus 7 modius siliginis, 2 ordei et 7 modius avene; ad censum quilibet 2 solidos; ad precariam solvit quilibet mansus quinque solidos den. et ½ modium siliginis, ½ ordei et 1 avene.
Tabernator dat 10 solidos ad pactum et censum, item ad precariam sicut unus mansus. Molendinum solvit 1 chorum siliginis dictis de Ro̊bel, ultra hoc solvit dictis de Bredow 1 modium siliginis, 1 ordei et 2 modios avene et 10 solidos den. Item ager, qui dicitur Wendestucke, solvit prefecto et dictis de Bredow tantum quantum unus mansus.
Cossati sunt 22, quilibet solvit 1 solidum den. et 1 pullum. Hans et Tamme dicti de Robel habent pactum super 10 mansos et 14 solidos ad censum. Smetstorpp habet 3 frusta et 8 modios in pacto et censu; Wichusen habet 22 modius in pacto; Albertus Rathenow, civis in Berlin, 18 modios in pacto. Item 2 chori et 1us modius spectant ad altare in Berlin. Fritze et Claus Bredow habent in pacto et censu 6 frusta. Schultetus habet pactum super 6 mansos et solvit annuatim dictis de Bredow 1½ frustum pro pheudo et ½ frustum pro equo pheudali.
Precariam, supremum iudicium et servicium curruum habent dicti de Bredow, habuerunt ultra 30 annos, emerunt a Betkino Wiltberg, milite.“

Johannes Schultze (Hrsg.)[42]

Wendisch Buch umfasste 40 Hufen, davon hielten der Pfarrer und der Ritter Schmetstorp jeweils 4 freie Hufen. Die Bauern mussten für ihr Land hingegen Abgaben leisten. Pro Hufe waren zu zahlen an PachtScheffel Gerste, je 7 Scheffel Roggen und Hafer, an ZinsSchilling, an Bede 5 Schilling, je 0,5 Scheffel Roggen und Hafer. Für die nicht in den 40 Hufen enthaltenden Hufen der Wendenstücke war die gleiche Pacht und Bede zu zahlen, vom Zins waren die slawischen Hufen befreit. Der Schultheiß zahlte pro Lehen 1,5 Zählstücke, pro Lehnspferd 0,5 Zählstücke. Der Krüger zahlte an Pacht und Zins 10 Schilling, an Bede das gleiche wie für 1 Hufe. Die Mühle zahlte an die von Röbels 1 Wispel Roggen, an die von Bredows 1 Schilling, 1 Scheffel Hafer, je 1 Scheffel Roggen und Gerste. Jeder der 22 Kossäten zahlte 1 Schilling, 1 Huhn. An Hans und Tamme von Röbel flossen die Pacht aus 10 Hufen, der Zins über 14 Schilling. An Schmetstorp flossen die Pacht und der Zins über 3 Zählstücke, über 8 Scheffel. An Ritter Wichusen floss die Pacht über 22 Scheffel. An Albert Rathenow, Bürger in Berlin floss die Pacht über 18 Scheffel. An die Nikolaikirche zu Berlin flossen 2 Wispel sowie der Kirchenzehnt. An Fritz und Klaus von Bredow flossen die Pacht und der Zins über 6 Zählstücke. An den Schultheiß floss die Pacht aus 6 Hufen. An die von Bredows flossen die Bede, die Einnahmen als Gerichtsherrn des Schulzengerichts und ihnen stand der Wagendienst der Bauern zu. Diese Rechte sollen sie vor über 30 Jahren von Ritter Betkin Wiltberg erworben haben. Die Zahlungen aus den Wendenstücken flossen an den Schultheiß und die von Bredows, die Lehnszahlung des Schultheißen an die von Bredows. Alle aufgeführten Zahlungen waren jährlich zu leisten. Da weder die Zahl der Vollbauern noch die Größe der Wendenstücke angegeben wurden, ließ sich keine Angabe zur Einwohnerzahl machen.[42][44][43][35]

Die Geschichte von Buch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts prägten die wechselnden Eigentümer des Rittergutes, die den Ort zum repräsentativen Adels­sitz ausbauten. Einige der Feudal­herren spielten als hohe Amtsträger eine herausragende Rolle in der Geschichte der Mark Brandenburg und des Königreichs Preußen. Die ersten Gutsherren liegen im Dunkel der Geschichte. Es ist nicht auszuschließen, dass die Bredows mit dem Kredit von 1342 neben den im Landbuch von 1375 erwähnten Rechten und Abgaben auch das Gut Buch erwarben und der Verkäufer Betkin Wiltberg war. Konkrete Belege dafür fehlen. Die Beschreibung der Mark Brandenburg von 1373 verzeichnete die Bredows als Edle Ritter mit Burg und Städtchen Friesack (Nobiles de Bredow cum castro et opido Frizsak). Somit war Ritter Schmetstorp der erste namentlich bekannte Gutsherr. Kirchlich gehörte das Dorf damals zum Archidiakonat von Bernau.[35][37][45][46]

Unter den von Röbels bis den von Pölnitz[Bearbeiten]

Das markgräfische Lehnsregister zeigte, dass bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts fast alle Rechte und Abgaben an die Herren von Röbel übergingen, denen weitere Dörfer in der Umgebung gehörten. 1483 wurde Buch zum Wohnsitz der Familie. Das Gut bestand inzwischen aus zwölf Hufen, im Laufe der folgenden Jahrhunderte wurden ihm fast alle weiteren Bauern- und Kossäten­höfe einverleibt. Hans von Röbel († 1563) wurde nach letzten Übernahmen von Abgaben 1541 und dem Tod seines Bruders Valentin 1559 alleiniger Lehnsherr in Buch. Der kurbrandenburgische Rat und Förderer der Reformation war mit Philipp Melanchthon befreundet, der mehrfach in Buch weilte. Auch die Söhne des Hans von Röbel bekleideten wichtige Staatsposten, Joachim als Feldmarschall und Zacharias (* 1522, † 1575) als Kommandant der Festung Spandau. Hans Dietrich von Röbel (* 1595, † 1654), der Enkel von Joachim, stieg im Dreißigjährigen Krieg zum Kommissar (Vorläufer des preußischen Landrats) des Niederbarnims auf und lebte ab 1640 auf dem Gut. Die von ihm gestiftete Gruft der Kirche ist das einzig erhaltene architektonische Vermächtnis der Röbels in Buch. Dort wurde Hans Dietrich als erster und letzter seiner Familie bestattet.[35][47][48][49]

Der Dreißigjährige Krieg (1618–1648) und mehrere Pest­epidemien wirkten sich auch auf Buch verheerend aus. Von wohl 26 Familien und geschätzten 135 Einwohnern anno 1598 sank die Zahl auf fünf Familien um 1650, die Gutsherren nicht mit eingerechnet. Allein die Pest raffte im genannten Zeitraum über 150 Menschen dahin. In dieser Lage verkauften Joachim Adolf und Georg Christian von Röbel 1669/1670 die Güter Buch, Karow und Birkholz an den reichen Gerhard Bernhard von Pölnitz. Er zog wahrscheinlich schon 1670 nach Buch. Kurz danach ließ der Bewunderer der niederländischen Garten- und Baukunst den bereits existierenden Schlosspark im holländischen Stil umgestalten und das Herrenhaus umbauen. Ab 1700 verpachteten die Freiherrn von Pölnitz das Gut. Anno 1717 wurde aus dem Lehn- ein Eigengut. Zu diesem Zeitpunkt bestand es aus vierzehn Ritter- und fünf Bauernhufen. Den Rest der Flur bewirtschafteten fünf noch ansässige Bauern mit je drei Hufen und zehn Kossäten mit zusammen sieben Hufen.[35][22][48]

Unter Adam Otto von Viereck bis den von Voß[Bearbeiten]

Adam Otto von Viereck, ein Kupferstich von Johann Ernst Gericke 1760

Anno 1724 veräußerte Friedrich Moritz von Pölnitz Dorf und Rittergut an Adam Otto von Viereck, der eine umfangreiche Bautätigkeit entfaltete. Noch im selben Jahr ließ er den Schlosspark Buch im französischen Stil neu gestalten und beauftragte Friedrich Wilhelm Diterichs mit dem Umbau des Herrenhauses zum barocken Schloss Buch. Viereck, als Präsident der Kurmärkischen Kriegs- und Domänenkammer zugleich der Vorgesetzte des Bauinspektors, übertrug Diterichs auch den Neubau der Schlosskirche Buch zwischen 1731 und 1736 anstelle der abgebrochenen Dorfkirche. Das Pfarrhaus entstand 1740 direkt neben der Kirche (heute andere Straßenseite), das auch als Dorfschule genutzte Küster­haus etwa 1750. Die um 1760 errichtete Orangerie Buch vollendete die barocke Gestaltung des Parks.[35][50][21]

Im Siebenjährigen Krieg (1756–1763) tobte nur etwa 40 Kilometer entfernt am 12. August 1759 die Schlacht bei Kunersdorf. In der Folge zogen russische Soldaten plündernd und brandschatzend durch das Dorf, beschädigten die Kirche und schändeten die Särge in der Gruft. Vermutlich auch wegen der Kriegswirren wurde erst 1761, drei Jahre nach dem Tod von Adam Otto von Viereck, dessen Erbfolge entschieden. Buch, Buchholz und Karow gingen an seine Tochter Amalie Ottilie (* 1736, † 1767), verheiratet mit Friedrich Christoph Hieronymus von Voß (* 1724, † 1784). Dieser ließ den Schlosspark erweitern, die Kirche instandsetzen und 1763 durch ein Epitaph für seinen Schwiegervater Adam Otto von Viereck ergänzen. Kurz vor ihrem Tod stiftete Amalie Ottilie ihr Eigentum als Fideikommiss. Zeitgleich verteilte eine staatliche Kommission die Äcker der Dorfflur neu, wobei die Gutsfelder ausgesondert und zusammengefasst wurden.[48][35]

Nach dem Tod seines Vaters 1784 erbte Otto Carl Friedrich von Voß die drei Dörfer. Nach seiner Dienstzeit im preußischen Staat zog er sich 1795 auf seine Güter zurück und initiierte noch vor den Preußischen Reformen die Ablösung der bäuerlichen Frondienste. Durch die Separation verstreuter Felder entstanden zudem größere, zusammenhängende Äcker. Die verbliebenen drei Vollbauern, zwei Ganz­kossäten und drei Halbkossäten in Buch wurden nun Eigentümer ihrer Höfe. Über das Schicksal seiner Schwester Julie von Voß verfasste Theodor Fontane ein ganzes Kapitel in seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg.[35]

Zu den baulichen Veränderungen seiner Zeit zählten der Neubau des Pfarrhauses 1788 am jetzigen Standort auf der Südseite von Alt-Buch und das Inspektorenhaus um 1810 auf dem Gutshof. Von 1790 bis 1820 dehnte Otto Carl Friedrich durch Zukäufe den Schlosspark östlich des Mühlenwegs (heute Südteil des Pölnitzwegs) aus und gestaltete diesen Teil im englischen Stil. Die Orangerie erhielt um 1800 an der Rückseite einen neogotischen Anbau. Mit dem 1818 gegründeten Vorwerk Bücklein, anfänglich Schäferei Büchlein genannt, wurde erstmals Land außerhalb der mittelalterlichen Dorfgrenzen besiedelt. Ein Brand im Oktober 1822 vernichtete den Schlosskrug und mehrere Wirtschaftsgebäude auf dem Gutshof. Der Gutsherr zog sich bei den Löscharbeiten eine Erkältung zu, an der er im Januar 1823 verstarb.[35][22][51][52][53]

Der Schlosskrug wurde bereits 1823 wiederaufgebaut. Der Erbe und Sohn Wilhelm Friedrich Maximilian von Voß (* 1782, † 1847) beseitigte die Brandschäden auf dem Gutshof um 1830, erweiterte dabei das Inspektorenhaus mit einem Anbau und wurde 1840 in den Stand eines Grafen erhoben. Die 1839 erstmals erwähnten Neuen Häuser an der Straße Am Sandhaus erweiterten das Dorfgebiet abermals, sie hießen später Kolonie Buch[Anm. 2] und dann Sandhäuser. 1847 beerbte Karl Otto Friedrich von Voß (* 1786, † 1864) seinen älteren Bruder und beendete bis 1859 die von seinem Vater begonnene Ablöse und Separation. Da er kinderlos starb, fiel das Eigentum 1864 an die Nachfahren seines Onkels Albrecht Leopold von Voß, den Familienzweig von Voß-Flotow. Zu ihren wenigen Baumaßnahmen gehörten auf dem Gutshof neue Wirtschaftsgebäude 1865 und das Gesindehaus 1870 sowie der Neubau der Ausspanne um 1870.[35][54][55][52][56]

Seit 1842 führte die Bahnstrecke Berlin–Stettin von Südwesten nach Nordosten ungefähr parallel zur Panke über die Gemarkung, aber erst 1879 eröffnete der Haltepunkt Buch. 1881 erbte Gustav Hermann von Voß-Flotow (* 1822, † 1892), er ließ das Schloss um- und ausbauen sowie 1891 die Kirche restaurieren. Auf Gustav Hermann folgte 1892 sein Bruder Georg von Voß-Flotow.[35][57]

Ab dem Verkauf an Berlin[Bearbeiten]

Im Jahr 1868 war James Hobrecht vom Magistrat nach Berlin zurückberufen worden, um für die angehende Reichshauptstadt ein Plan für die Abwasser­entsorgung zu erarbeiten. Auf seinen Vorschlag wurde das zu entwässernde Gebiet in zwölf einzelne Radialsysteme unterteilt, jedes mit eigenem unterirdischem Kanalnetz. Das gemischte Schmutz- und Niederschlagswasser wurde mittels natürlichem Gefälle in Sammelbecken geleitet, von dort durch eiserne Druckrohre aus der Stadt gepumpt und schließlich auf Rieselfelder geleitet. Trotz großer Widerstände wurde das Vorhaben ab 1873 umgesetzt.[57][58]

Um den letzten der zwölf Teilabschnitte zu realisieren kaufte die Stadt Berlin 1898 Gut und Dorf Buch für 3,5 Millionen Mark (kaufkraftbereinigt heute rund 23 Millionen Euro) von Georg von Voß-Flotow. Die Berliner Rieselfelder westlich des Dorfkerns bewirtschaftete der bestehende Gutshof. Das Rieselgut spezialisierte sich auf die Milchwirtschaft, deshalb wuchs auf den Feldern hauptsächlich Gras. Die nördlichen Ländereien wurden mit später erworbenen Flächen von Bernau, Schönerlinde, Schönow sowie Zepernick zusammengelegt und vom ab 1906 völlig neu erbauten Hobrechtsfelde aus bearbeitet.[57][35][59]

Noch im Jahr 1898 beschloss die Berliner Stadtverordnetenversammlung einen Teil der Gutsflächen für die Errichtung der Heilanstalten in Buch zu nutzen. Eine Entscheidung, die aus der beschaulichen Landgemeinde innerhalb kurzer Zeit eine ansehnliche Kleinstadt machen sollte. Die Einwohnerzahl stieg von knapp 400 auf fast 6.500 im Jahr 1919. Ludwig Hoffmann, Berliner Stadtbaurat für Hochbau (1896–1924) entwarf fünf Anstaltskomplexe, die bis 1929 eröffnet wurden. Zunächst entstand die Heimstätte für männliche Brustkranke 1901–1905, dann folgten die III. Städtische Irrenanstalt 1900–1907, das Alte-Leute-Heim 1905–1909, das Genesungsheim für Kinder 1909–1916 und das Hospital Buch-West 1914–1916, fertiggestellt unter dem Amtsnachfolger Martin Wagner 1927–1929. Dazu kamen die Städtische Zentrale Buch 1904–1913 als Versorgungs- und Verwaltungsanlage für alle Einrichtungen sowie der Anstaltsfriedhof 1907–1908. Buch war damals der größte und modernste Heilstandort Europas.[57][60][61][62]

Außerhalb der Heil- und Pflegestätten war die Bautätigkeit nach dem Verkauf an Berlin geringer. Um 1900 entstanden die große Scheune auf dem Gutshof, einige Wohnhäuser für Landarbeiter, die Erweiterungen des Schlosskruges um Biergarten und Pavillon sowie die Neubausiedlung Kolonie Buch[Anm. 3] nordwestlich der Bahnstrecke zwischen Viereck-, Hörsten- und Pölnitzweg. Wegen der gestiegenen Bevölkerungszahl reichten die Schulräume in der Küsterei nicht mehr aus. Die 1903 errichtete, 1908 und 1915 erweiterte Schule (heute Grundschule Am Sandhaus) auf dem Küsteracker nordwestlich der Bahnlinie schuf Abhilfe. 1905 wurde der Schlosspark öffentlich zugänglich gemacht. Den Ausbau des Schlosses ab 1905 zum Sommerwohnsitz des Berliner Oberbürgermeisters, das Wohnhaus für die Gutsschäferei 1908 und das Kaiserliche Postamt 1908–1910 realisierte Ludwig Hoffmann. Das Pfarrhaus wurde 1911/1912 durch einen Neubau ersetzt.[57][63][64][23][65]

Gespeist aus dem 1908/1909 erbauten Dampfkraftwerk der Städtischen Zentrale Buch wurde 1910 die Straße Alt-Buch erstmals elektrisch beleuchtet, im selben Jahr erfolgte die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr. Zwischen 1909 und 1916 wurde die Stettiner Bahn vom Bahnhof Pankow bis zum Bahnhof Bernau teilweise auf einen Damm verlegt und um zwei Gleise erweitert. Ersteres ermöglichte die kreuzungsfreie Überquerung der Straßen, letzteres die bauliche Trennung der Fern- und Gütergleise vom Vorortverkehr. Im Zuge des Ausbaus entstand anstelle des Haltepunkts 1912–1914 der Bahnhof Buch. In den Schützengräben des Ersten Weltkriegs (1914–1918) starben 86 Bucher Männer.[23][61][57][66]

Ab der Bildung von Groß-Berlin[Bearbeiten]

Gedenktafel für Oskar und Cécile Vogt, von Axel Schulz 1965

Die Volkszählung vom 8. Oktober 1919 ergab für Buch-Landgemeinde 3.917 und für Buch-Gutsbezirk 2.562, also zusammen 6.479 Einwohner. Mit in Kraft treten des Groß-Berlin-Gesetzes am 1. Oktober 1920 wurde aus der preußischen Ortschaft im Landkreis Niederbarnim im Regierungsbezirk Potsdam der Provinz Brandenburg ein Ortsteil des Bezirks Pankow von Berlin. Für Buch änderte sich relativ wenig, da der Berliner Magistrat bereits zuvor Dorf, Gut und Krankenanstalten verwaltete.[67][57][68]

Um der Wohnungsnot nach dem Krieg zu begegnen ließ die Berliner Hochbauverwaltung als eine der ersten Maßnahmen ein neues Wohngebiet in Buch errichten. So entstand 1919–1922 nach Entwurf von Ludwig Hoffmann eine Siedlung mit Reihen- und Doppelhäusern am Straßendreieck Karower Chaussee/Lindenberger Weg. In den 1920er Jahre wurde das Gebiet nördlich des Alte-Leute-Heims mit kleinen Einfamilienhäusern erschlossen. Um den Bahnhof entwickelte sich ein erstes kleines Geschäftszentrum. Um 1925 zählte der Ort zehn Kolonialwaren­geschäfte, je vier Bäcker, Fleischer und Frisöre und zwei Drogerien. Die Gaststätten besuchten sowohl Ortsansässige als auch Ausflügler. Zusammen mit der Bahnstrecke ging Buch in die Geschichte der Berliner S-Bahn ein, am 8. August 1924 fuhr zwischen dem Stettiner Vorortbahnhof und dem Bahnhof Bernau der erste (elektrische) S-Bahn-Zug. Die 1929 eröffnete Buslinie A 42 zwischen Ostseestraße und Lindenhofstraße (heute Wiltbergstraße) erweiterte den Öffentlichen Nahverkehr.[57][69][23]

In den Jahren 1925/1926 erhielten Alt-Buch ein neues Pflaster und die Pankebrücke eine Instandsetzung. 1927 setzten sich die umfangreichen Baumaßnahmen fort, das Pfarrhaus ergänzte ein Anbau des Gemeindehauses, der Park und die Orangerie wurden großzügig erneuert, das Schloss und die Schlosskirche umfassend saniert. Südlich des Dorfkerns, zwischen Karower Chaussee und Lindenberger Weg eröffnete 1925 der Zweite Städtische Zentralfriedhof, konnte aber nicht zweckentsprechend genutzt werden. Die Politik sah dies als Chance das Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung (KWI für Hirnforschung) in Berlin zu halten und bot der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften (KWG) für den Nordteil einen langfristigen Erbpachtvertrag an. Übergangsweise bezog das KWI im Jahr 1928 das Haus 231 der Heil- und Pflegeanstalt Buch. Währenddessen errichtete Carl Sattler auf dem Gelände bis 1930 drei neue Gebäude, die am 1. Juni 1931 feierlich eröffnet wurden. Institutsleiter Oskar Vogt und die Abteilungsleiterin Cécile Vogt konzentrierten sich innerhalb der Neurobiologie auf die Anatomie des Gehirns, das Fachgebiet von Abteilungsleiter Nikolaj Vladimirovič Timofeev-Resovskij war die Genetik. Ab diesem Zeitpunkt verknüpfte sich am Medizinstandort Buch die Versorgung Kranker und Pflegebedürftiger mit der Forschung und Lehre. Zu den wenigen Neubauten der frühen 1930er Jahre zählten die Neurologische Forschungsklinik für das KWI und der Erweiterungsbau der Schule, beide von 1932.[57][61][70]

Zwölf Jahre Tausendjähriges Reich[Bearbeiten]

Mit der Machtübergabe am 30. Januar 1933 begann die Zeit des Nationalsozialismus. Schnell unterwarfen die Nationalsozialisten den Umgang mit den Patienten und dem Personal sowie die Forschungsinhalte in den medizinischen Einrichtungen von Buch ihren politischen Vorstellungen. Die Krankenhäuser und Pflegeheime unterlagen in den zwölf Jahren einem permanenten Wechsel an Nutzungen und Namen. Zuerst wurde am 28. Februar 1934 die Kinderheilanstalt Buch aufgelöst. In die Räumlichkeiten zog bis etwa Oktober 1934 das Hufeland-Hospital aus dem Prenzlauer Berg ein, auch der Name wanderte mit. Ab April 1933 rollte eine große Säuberungswelle durch die Anstalten. Zur Legitimation des Unrechts diente das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933. Die Führung lag bei Wilhelm Klein, Berliner Staatskommissar für das Gesundheitswesen, die Organisation beim Hauptgesundheitsamt Berlin. Ungefähr einhundert jüdische und/oder politisch missliebige Mitarbeitern wurden entlassen. Dazu zählten die drei Ärztlichen Direktoren Karl Birnbaum (* 1878, † 1950), Lasar Dünner (* 1885, † 1959) und Otto Maas sowie der Chefarzt des Waldhauses Buch Reinhold Hirz (* 1875). Der Ärztliche Direktor Iwan Rosenstern (* 1882, † 1973) war bereits im Zuge der Schließung der Kinderheilanstalt geschasst worden. Danach gab es große Schwierigkeiten die vielen leeren Stellen überhaupt und angemessen zu besetzen.[57][71][72][73]

Direktor Oskar Vogt weigerte sich am KWI für Hirnforschung jüdische oder linke Mitarbeiter zu entlassen. Im März und Juni 1933 drangen Horden der Sturmabteilung (SA) in die Gebäude ein und verhafteten Mitarbeiter. Das Haus 231 der Heil- und Pflegeanstalt Buch diente der SA als Kaserne und Folterstätte, nachgewiesen für den Mai 1933. Durch Proteste der KWG konnten weitere Übergriffe unterbunden werden. Die Anfeindungen gegen Cécile und Oskar Vogt gipfelten 1935 in ihrer Zwangs­emeritierung. Die 1934/1935 errichtete katholische Mater Dolorosa Kirche folgte in ihrem Stil noch gänzlich dem Expressionismus der späten 1920er Jahre.[70][23][72][57]

Die menschenverachtende Unterscheidung von „minder- und höherwertigem Leben“ brachte u. a. das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses hervor, das am 1. Januar 1934 in Kraft trat. Ziel war die Zwangssterilisation aller als erbkrank, arbeitsscheu, alkohol- oder drogensüchtig geltenden Personen. Zunächst mussten alle in Frage Kommenden und ihre Angehörigen erfasst werden. Dafür erhielt jede psychiatrische Klinik im Land einen Erbarzt. Den Posten an der Heil- und Pflegeanstalt Buch trat der aus Wittenau gekommene Werner Pfleger an. Im Prinzip alle verbliebenen Ärzte, angefangen beim neuen Ärztlichen Leiter Wilhelm Bender zeigten großen Eifer bei der Umsetzung. Die Meldungen gingen ans zuständige Erbgesundheits- bzw. Erbgesundheitsobergericht, einer extra neu geschaffenen Instanz. Dort entschieden ein Richter und zwei beisitzende Ärzte anhand der Akten, nur selten hörten sie die Betroffenen selbst an. Am Ende wurden hunderte Bucher Patienten per Operation oder Röntgenbestrahlung zwangsweise unfruchtbar gemacht.[57][74][72]

Mangels Nachfolger blieb Oskar Vogt bis 1937 kommissarischer Leiter des KWI, danach zog das Ehepaar Vogt mit einigen Mitarbeitern nach Neustadt im Schwarzwald. Dort gründeten sie das private Institut der Deutschen Hirnforschungsgesellschaft. Der neue Direktor des KWI, Hugo Spatz verlagerte dessen Schwerpunkte. Neben der Untersuchung von neurologischen Krankheiten und Tumoren rückten die wissenschaftlich nicht haltbare Eugenik­- und Rasse­forschung ins Zentrum. Diese waren zwar keine Erfindungen der Nationalsozialisten, dienten aber zur Rechtfertigung ihrer Politik. Die Bucher Krankenhäuser wurden 1938 dem Bezirk Pankow unterstellt.[57][75][76][74][72]

Wilhelm Bender und die drei anderen Leiter der Berliner Heil- und Pflegeanstalten (Herzberge, Wittenau und Wuhlgarten) beteiligten sich direkt an der landesweiten Vorbereitung der Aktion T4. Eins der entsprechenden Treffen fand in Buch statt. Der von Bender mitverfasste Runderlass vom 9. Oktober 1939 forderte die psychiatrischen Kliniken auf Angaben über ihre Einrichtung und Patienten zu machen. Seine eigene Anstalt war zu diesem Zeitpunkt mit etwa 2.800 Menschen belegt. Außerdem waren mehr als 1.500 Bucher Patienten wegen Platzmangel in der Obrawalder und in privaten Anstalten untergebracht. Wie viele davon gemeldet wurden, konnte nicht ermittelt werden. Anhand der an die T4-Zentrale gesandten Listen entschieden Gutachter, wer ermordet wird. Aus den erhaltenen Quellen sind nur für Buch 731 Menschen namentlich bekannt, die in die Gaskammern der Tötungsanstalten geschickt wurden. Die tatsächliche Zahl dürfte höher liegen. Die Heil- und Pflegeanstalt gab aber auch die Patienten ab, die noch weiterleben durften. Am 1. November 1940 war die Einrichtung geräumt und geschlossen. Mit Erlass vom 28. Februar 1941 zog das Hufeland-Hospital hierher und brachte den Namen mit. In der einstigen Kinderheilanstalt wurde ab dem 1. April 1941 nach und nach das Städtische Krankenhaus eingerichtet.[57][77][72][71]

Die Heil- und Pflegeanstalt Buch und das KWI für Hirnforschung arbeiteten eng zusammen. Julius Hallervorden, ab 1938 Professor für Neuropathologie am Institut, blieb zugleich Prosektor der Psychiatrischen Provinzialanstalt Brandenburg-Görden. Unmittelbar daneben befand sich eine der Mordstätten der Aktion T4, die Tötungsanstalt Brandenburg. Hallervorden regte die dortige Prosektur an, ihm möglichst viele Hirne der Ermordeten zu schicken, was in mehreren Raten auch geschah. Hermann Wentzel, Bucher Sektionsgehilfe und Krankenpfleger entnahm in der Tötungsanstalt Hartheim Hirne. Insgesamt erhielt das KWI mindestens 700 Organe. Nach öffentlich Werden der Aktion T4 und wegen Kompetenzstreitigkeiten wurde sie offiziell am 24. August 1941 eingestellt.[57][78][72][77]

Das gleich 1933 eingeweihte Kriegerdenkmal am Westrand des Schlossparks ließ erahnen, dass die Faschisten Krieg im Sinn hatten. Die Ende August 1939 im ganzen Reich ausgegeben Lebensmittelkarten ließen die Gerüchte und Spekulationen anschwellen. Am 1. September 1939 begann mit dem Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg. Die auf dem Gutshof sowie in der Heil- und Pflegeanstalt Buch bzw. deren Nachfolgeeinrichtung untergebrachten Zwangsarbeiter mussten in der Landwirtschaft sowie den Krankenhäusern arbeiten. Ihr Elend spielte sich in aller Öffentlichkeit ab und konnte den Buchern nicht verborgen bleiben. Von den unmittelbaren Auswirkungen des Kriegs blieb der Ortsteil zunächst verschont.[79][80][81][72][82]

Im Jahr 1943 starteten die massiven Luftangriffe der Alliierten auf Berlin. Das Flächenbombardement richtete sich gegen die Kriegswirtschaft und die Bevölkerung. Dass auf den Ortsteil überhaupt Bomben fielen, lag aber wohl an den hier stationierten Flugabwehrkanonen. Am 18. November 1943 traf eine Brandbombe die Schlosskirche, der niedergebrannte Turm stürzte ins Innere und zerstörte dieses ebenfalls. Von den Heilanstalten war das Hufeland-Hospital am größten betroffen. Schäden traten u. a. an einem Bettenhaus, einem Labor, der Kapelle und dem Röntgenhaus auf. Am 7. Mai 1944 zerstörten die Bomben hauptsächlich Wohnhäusern der benachbarten Stadtrandsiedlung Buch, aber auch in Buch brannten einige aus. Am 23. März 1945 wurden im Ludwig-Hoffmann-Hospital die Dachstühle eines Bettenhauses sowie des Wasserturms ganz und der eines Wirtschaftsgebäudes teilweise zum Opfer der Flammen. Verglichen mit anderen Berliner Ortsteilen oder deutschen Städten blieben die Verwüstungen in Buch aber gering.[80][79][31]

Die Rote Armee erreichte am 30. Januar 1945 die Oder, überschritt den gefrorenen Fluss und baute in Kienitz einen Brückenkopf auf. Als Folge der näher rückenden Kampfhandlungen stellte am 12. April 1945 die Omnibuslinie A 42 den Betrieb ein. Am 16. April 1945 startete der entscheidende Vorstoß der 1. Belorussischen Front zur Schlacht um Berlin. Einen Tag nach Bernau stand sie am Morgen des 21. Aprils in Zepernick. Zwischen dem Vorort und Buch geriet ein S-Bahn-Zug unter Artilleriebeschuss, worauf die gesamte Strecke den Betrieb einstelle. Um die Kranken und Verwundeten in den Heilanstalten nicht zu gefährden, verzichtete Marschall Georgi Konstantinowitsch Schukow beim Sturm auf den Ortsteil aber auf Artillerie. Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, die sich in inzwischen selbst befreit hatten, zeigten die letzten Widerstandsnester der Deutschen an. Am Mittag des 21. Aprils 1945 war Buch befreit. Dass sowjetische Soldaten auch hier Plünderungen, Gewalttaten gegen Zivilisten und vor allem massenhafte Vergewaltigungen an Frauen und Mädchen verübten, ließ sich nur aus der allgemeinen Literatur schließen. Am 2. Mai kapitulierten die deutschen Truppen in Berlin, am 8. Mai 1945 war der Krieg vorbei.[80][31][83][79][84][81]

Aus dem Städtischen Krankenhaus war das sowjetische Armeefeldlazaretts 496 geworden. Hier spielte sich eines der letzten Kapitel des Kriegs ab. Adolf Hitler und Eva Braun begingen am 30. April 1945 im Bunker der Führerkanzlei gemeinschaftlich Selbstmord. Die sowjetische Militärführung veranlasste eine Überführung ihrer Leichen nach Buch, wo am 8. Mai 1945 die Obduktion stattfand. Faust Schkararawskij leitete das Team der Sachverständigen. Da die Körper stark verbrannt waren, lieferte Hugo Blaschke die entscheidenden Hinweise. Der Leibzahnarzt Hitlers stellte anhand der erhaltenen Gebisse die Identitäten zweifelsfrei fest. Auch die gerichtsmedizinischen Untersuchungen von Joseph und Magda Goebbels, ihrer sechs Kinder sowie Hans Krebs sollen hier stattgefunden haben. Der Bucher Anteil der Ereignisse blieb allerdings mehr Gerücht als belegte Realität.[79][85]

1945 bis heute[Bearbeiten]

Teile der Krankenhausstadt Berlin-Buch beherbergen bis heute medizinische Einrichtungen verschiedener Träger (Charité, Helios Kliniken). Das KWI ging nach 1947 im Institut für Medizin und Biologie auf, das später Bestandteil der Akademie der Wissenschaften der DDR wurde. Hier befand sich ein Forschungszentrum auf den Gebieten der Krebs- und Herz-/Kreislaufforschung.

Seit 1992 ist auf einer 32 Hektar großen Fläche mit dem Campus Berlin-Buch ein Wissenschafts- und Technologiestandort mit biomedizinischen Forschungseinrichtungen, einem BiotechPark und Serviceeinrichtungen entstanden. Berlin-Buch gehört zu den bedeutenden Akteuren der Gesundheitsstadt Berlin und des Clusters Gesundheitswirtschaft – einem Schwerpunkt der gemeinsamen Innovationsstrategie Berlin-Brandenburg. So gehört das hier ansässige Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) zu den TOP 20 der biomedizinischen Forschungseinrichtungen weltweit. Gemeinsam mit der Charité–Universitätsmedizin Berlin betreibt das MDC auf dem Campus Berlin-Buch im Rahmen des Experimental and Clinical Research Centers Hochschulambulanzen.

Am Autobahndreieck Pankow wurde die Windkraftanlage Pankow errichtet. Die Netzeinspeisung seit dem 31. Juli 2008 machte sie zur ersten Windkraftanlage Berlins und ihre Höhe von 179 Meter (Nabe 138 Meter plus Rotor­radius 41 Meter) zum höchsten Bauwerk des Bezirks Pankow.[86][87][88]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Ehemaliges Wappen von Buch
Jahr Einwohner Ref.
1598 geschätzt 135 [35]
1650 geschätzt   25 [35]
1734 152 [52]
1801 228 [48]
1872 239 [89]
Jahr Einwohner Ref.
1880 253 [71]
1890 271 [71]
1895 298 [52]
1898 395 [35][90]
1919 6.479 [67]
Jahr Einwohner Ref.
1945 8.747 [71]
1965 etwa  7.800 [23]
1991 16.750
2012 12.968 [91]
2013 13.701 [92]
Jahr Einwohner Ref.
2014 14.507 [93]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Theater und Museen[Bearbeiten]

  • Das schräge Brett, ein Zimmertheater von Evelyn Heidenreich (Viereckweg 2)[94]

Musik[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Der Künstlerhof Buch; „Windharfe“ von Ingolf Eschenbach, Metallbildhauer und Kunstschmied. Im Hintergrund das Gutshaus und Schlosskirche

Buch besitzt zahlreiche unter Denkmalschutz stehende Bauwerke. Am bedeutendsten ist die 1736 vollendete Schlosskirche. Die Kirche wurde zwischen 1950 und 1953 wiederaufgebaut und von 1995 bis 2000 saniert. Von der Kirchenleitung wird für die nächsten Jahre geplant, auch den 1943 im Zweiten Weltkrieg zerstörte Kirchturm wieder zu errichten. Als eine von vier erhaltenen Barockkirchen Berlins gehörte sie einst zur Gutsschlossanlage von Buch und bildet heute gemeinsam mit dem Schlosspark und ehemaligen Gutshof einen architektonischen Mittelpunkt Buchs.

Der ehemalige Gutshof liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur Schlosskirche und wurde noch bis ca. 1964 landwirtschaftlich genutzt. Bereits in den 1920er Jahren schwärmte Käthe Kollwitz in einem offenen Brief von dem einzigartigen Ensemble des damaligen Gutshofes und hätte ihn sich als einen Künstlerhof vorgestellt. Nach einer Initiative engagierter kunstsinniger Menschen, die sich unter anderem auf den Brief von Käthe Kollwitz beriefen, wurde in den 1980er Jahren der damals sehr verfallene Gutshof von der DDR-Führung zum „Künstlerhof Buch“ umgebaut und eingerichtet. Zu jener Zeit arbeiteten etwa 30 Künstler auf diesen Hof, um zunächst vorrangig staatliche Auftragskunst zu produzieren.

Nach einer Initiative des seinerzeitigen Kultursenators Ulrich Roloff-Momin übernahm 1992 die Akademie der Künste das Areal, unter deren Regie der ehemalige Gutshof teilweise saniert und weiter ausgebaut wurde. Die kurze Blütezeit, in der neben zahlreichen Ausstellungen auch klassische Konzerte und Theater gezeigt und aufgeführt wurden, fand durch die Einstellung der vergleichsweise geringen Förderung durch das Land Berlin 2003 ein Ende. In dem ungewissen Schicksal, durch den Liegenschaftsfonds an einen potenten Investor verkauft zu werden, arbeiten derzeit unter der Leitung des „Künstlerhof Berlin-Buch e. V.“ etwa 25 Künstler (Maler, Bildhauer, Klang-, Licht- und Installationskünstler) sowie Restauratoren auf dem Areal. Auf dem weiträumigen Gutshof sind einige bis sechs Meter hohe Metallskulpturen zu sehen.

Gesäumt wird der Hof mit dem um 1800 erbauten, restaurierten Gutshaus, einer großen Scheune und ehemaligen Ställen, in dem gut ausgebaute Werkstätten, wie eine große Holzwerkstatt und die lebendige Schmiede zu finden sind. Weiter sind der ehemalige Speicher, eine Galerie, der ehemalige Taubenturm als Wahrzeichen des Künstlerhofs oder das Gesindehaus zu sehen.

Das barocke Schloss unmittelbar westlich des Gutshofs überstand den Zweiten Weltkrieg mit geringen Schäden, wurde zunächst als Kinderheim genutzt, jedoch 1964 wegen Bauschäden infolge mangelnder Instandhaltung abgerissen.

Der Bahnhof Berlin-Buch wurde zwischen 1912 und 1914 erbaut und lässt deutlich den Ursprung des bereits 1879 errichteten Bahnhofs der Stettiner Bahn erkennen, durch den Buch an die Region Groß-Berlin angeschlossen wurde. Der Bahnhof gehört zu den denkmalgeschützten Stationen der Stettiner Bahn. Die Bahnhofshalle wird über eine geschwungene Freitreppe mit mächtigen geschmiedeten Handläufen erreicht. Weitere Kleinode der Schmiedekunst sind innerhalb der Halle zu sehen.

Grünflächen und Naherholung[Bearbeiten]

Das Landschaftsschutzgebiet Buch umfasst beinahe die Hälfte des Orts. Gegründet am 23. Juni 2002, misst es 863,1 Hektar, nach einer Verkleinerung am 30. November 2007 um 5,9 Hektar. Es reicht von der Landesgrenze im Norden bis zur S-Bahnlinie 8 im Süden, wo ein kleiner Bereich in Französisch Buchholz liegt. Die Naturschutzgebiete Mittelbruch, Karower Teiche (Nordteil gehört zu Buch, Südteil zu Buchholz), Bogenseekette und Lietzengrabenniederung sowie die kleine Moorlinse Buch sind ins LSG eingebettet bzw. grenzen daran an. Das gesamte Areal zeigt eine große Vielfalt an Lebensräumen, die vom letzten Hochwald im Norden Berlins über Feuchtgebiete, Sand- und Wiesenbereiche bis zu halboffenen Flächen auf ehemaligen Rieselfeldern reicht. In Brandenburg besteht ein nahtloser Übergang zum LSG Westbarnim, alles zusammen gehört wiederum zum Naturpark Barnim.[95][96][27]

Um den Gutshof befindet sich der nach holländischem, französischem und englischem Stil angelegte Schlosspark Buch mit altem Baumbestand. Die historischen Wege und die in mehrere Wasserläufe mit vielen Brücken aufgeteilte Panke werden in ihrer ursprünglichen Form wiederhergestellt. Die im Zweiten Weltkrieg beschädigte Orangerie wurde 1955 abgerissen. Auf einem abgegrenzten Teil des Parks an der Wiltbergstraße befindet sich das Sowjetische Ehrenmal Buch.

Sport[Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Bucher Kirchenmusiktage, 1960 gegründet vom Kantor Gottfried Weigle[94]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Medien[Bearbeiten]

  • Bucher Bote

Verkehr[Bearbeiten]

Individualverkehr[Bearbeiten]

Im Süden bzw. Südwesten verlaufen der Berliner Ring und der Autobahnzubringer Pankow. Die Schönerlinder Straße und die Hobrechtsfelder Chaussee leiten zu den Anschlussstellen, die wie das Autobahndreieck Pankow alle außerhalb von Buch liegen. Hauptzufahrtsstraße zum Ortsteil ist die Wiltbergstraße. Über Alt-Buch und Zepernicker Straße bzw. Schwanebecker Chaussee sind die angrenzenden Vororte erreichbar. Ebenfalls von übergeordneter Bedeutung ist die Karower Chaussee mit einer Verbindungsfunktion in den Osten des Bezirks Pankow.[97][98]

Die Straßennetzplanung für 2025 sieht eine Herabstufung der Schönerlinder Straße von übergeordnet zu örtlich vor, außerdem eine neue Verbindung zwischen Hobrechtsfelder und Karower Chaussee nördlich der A 10.[99]

Der Radfernweg Berlin–Usedom zählt zum Hauptnetz der Berliner Fahrradrouten, in Buch verläuft er entlang der Panke.[100]

Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Im Ortsteil Buch gibt es laut amtlichem Straßenverzeichnis 49 gewidmete Straßen, aber keinen einzigen Platz.[101]

Über die Gemarkung führen zwei mittelalterliche Straßenverbindungen: die Bernauer Heerstraße ganz im Norden durch den Hobrechtswald und die Uckermärkische Heerstraße am rechten Ufer der Panke.[102][48]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Bucher Geschichte(n)[Bearbeiten]

  •  Martin Pfannschmidt: Geschichte der Berliner Vororte Buch und Karow. Verlag Fr. Zillessen, Berlin 1927.
  •  Hans Ebert (Autor), Freundeskreis der Chronik Pankow e. V. (Hrsg.): Zur Geschichte von Berlin-Buch. Von der ersten Besiedlung bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges (= Reihe Deutsche Vergangenheit. Band 123). 1. Auflage. Edition Hentrich, Berlin 1995, ISBN 3-89468-202-7.
  •  Interessengemeinschaft Bucher Chronik (Hrsg.): Aus einhundert Jahren Bucher Geschichte 1898–1998. 1. Auflage. Berlin 1998, ISBN 3-00-002655-X.
  •  Heinz Bielka: Siedlungs- und Kulturgeschichte von Berlin-Buch. 1. Auflage. Frieling-Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-8280-2837-1.
  •  Michael Hofmann, Haila Ochs, Caroline Rolka: Bezirk Pankow – Ortsteil Buch. Vorwort von Jörg Haspel. In: Landesdenkmalamt Berlin (Hrsg.): Denkmale in Berlin (= Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland). Michael Imhof Verlag GmbH & Co. KG, Petersberg 2010, ISBN 978-3-86568-543-8.
  •  Arno Kalinich, Horst-Peter Wolff: Zur Geschichte der Krankenhausstadt Berlin-Buch. 3. unveränderte Auflage. Mabuse-Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-938304-42-6.
  •  Heinz Bielka: Streifzüge durch die Orts- und Medizingeschichte von Berlin-Buch. 2. Auflage. Frieling-Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-8280-2441-0.
  •  Freundeskreis der Chronik Pankow e. V. (Hrsg.): Vom Gestern und Heute in Berlin-Buch. Vorwort von Matthias Köhne (= Mitteilungsblatt zur Pankower Heimatgeschichte. Nr. 2/3-2014). 2. Auflage. Berlin 2014.
  •  Förderverein Naturpark Barnim e. V. (Hrsg.): Rieselfeldlandschaft Hobrechtsfelde. Nutzung, Umgestaltung und Entwicklung einer intensiv von Menschen geprägten Landschaft im Norden Berlins. Vorwort von Bernd Hoffmann. Public Agentur für Kommunikation, Wandlitz Februar 2015.

Region Brandenburg-Berlin[Bearbeiten]

Berlin-Buch in Belletristik[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Berlin-Buch – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. a b c Dass die Fennbuchte westlich vom Lindenhof liegt, indirekt aus dem Buch Bezirk Pankow – Ortsteil Buch geschlossen, genauer aus der Fundkarte auf S. 9 und den im Kapitel Zur Ur- und Frühgeschichte der Gemarkung Buch beschriebenen Funden.
  2. Nicht zu verwechseln mit der um 1900 gegründeten Kolonie Buch zwischen Viereck-, Hörsten- und Pölnitzweg.
  3. Nicht zu verwechseln mit der 1839 erstmals genannten Kolonie Buch an der Straße Am Sandhaus.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b  Haila Ochs: Bezirk Pankow – Ortsteil Buch. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, ISBN 978-3-86568-543-8, Geschichte und Stadtentwicklung von Berlin-Buch. Der Naturraum, S. 9.
  2. a b c d e f g h  Peter Gärtner: Rieselfeldlandschaft Hobrechtsfelde. Public Agentur für Kommunikation, Wandlitz 2015, Ein Exkurs in die Landschaftsgeschichte, S. 6–10.
  3.  Senatsverwaltung für Stadtentwicklung (Hrsg.): Planwerk Nordostraum. Leitbilder, Konzepte, Strategien. Kulturbuchverlag, Berlin Dezember 2006, ISBN 978-3-88961-199-4, Vertiefung Buch, S. 26 (Digitale Ausgabe: pdf; 2,97 MB, In: Stadtentwicklung Berlin, abgerufen am 5. Juli 2015).
  4.  Kerstin Schlopsnies, Hannelore Sigbjoernsen (Autoren), Kulturring in Berlin e. V. (Hrsg.): Pankower Landschaften. Auf Tour zwischen dem alten Panke-Wanderweg und dem Barnimer Dörferweg. Vorwort von Matthias Köhne. Medienpoint Kulturverein Prenzlauer Berg e. V., Berlin 2004, Moorlinse Buch, S. 10–11.
  5.  Hans Ebert: Zur Geschichte von Berlin-Buch. 1. Auflage. Edition Hentrich, Berlin 1995, ISBN 3-89468-202-7, Landschaft und Oberflächenformen, S. 7.
  6. a b c d e f g h  Peter Gärtner, Gerhard Ginzel: Nordwestlicher Barnim – Eberswalder Urstromtal. 1. Auflage. Selbstverlag Geowissenschaftler in Berlin und Brandenburg e. V., Berlin 2004, ISBN 3-928651-06-4, II-2 Niederungen des Westlichen Barnims, S. 110–135.
  7. a b c d  Bernhard Nitz, Ines Schulz: Nordwestlicher Barnim – Eberswalder Urstromtal. 1. Auflage. Selbstverlag Geowissenschaftler in Berlin und Brandenburg e. V., Berlin 2004, ISBN 3-928651-06-4, I-2 Landschaftsentwicklung – Grundzüge, S. 47–65.
  8. a b c  Rolf Schmidt: Nordwestlicher Barnim – Eberswalder Urstromtal. 1. Auflage. Selbstverlag Geowissenschaftler in Berlin und Brandenburg e. V., Berlin 2004, ISBN 3-928651-06-4, I-3 Böden, S. 66–74.
  9. a b c d e f g h i j k l m n o p q r s  Michael Hofmann: Bezirk Pankow – Ortsteil Buch. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, ISBN 978-3-86568-543-8, Geschichte und Stadtentwicklung von Berlin-Buch. Zur Ur- und Frühgeschichte der Gemarkung Buch, S. 9–16.
  10. a b J. Gerstenberg: Geländehöhen Maßstab 1:50000. In: Umweltatlas Berlin. Stadtententwicklung Berlin, 2010, S. 01.08, abgerufen am 28. Juni 2015 (pdf; 14,8 MB, de, en, lange Ladezeit).
  11. a b c d  Lutz Schirrmeister, Johannes H. Schroeder, Volker Strauß: Nordwestlicher Barnim – Eberswalder Urstromtal. 1. Auflage. Selbstverlag Geowissenschaftler in Berlin und Brandenburg e. V., Berlin 2004, ISBN 3-928651-06-4, I-1.3 Quartär, S. 19–46.
  12.  Marion Müller: Nordwestlicher Barnim – Eberswalder Urstromtal. 1. Auflage. Selbstverlag Geowissenschaftler in Berlin und Brandenburg e. V., Berlin 2004, ISBN 3-928651-06-4, VI Fachwörter, S. 307–313.
  13. a b  Siegfried M. Chrobok, Peter Gärtner: Nordwestlicher Barnim – Eberswalder Urstromtal. 1. Auflage. Selbstverlag Geowissenschaftler in Berlin und Brandenburg e. V., Berlin 2004, ISBN 3-928651-06-4, II-3 Ladeburg-Albertshofer Schwellenzone, S. 136–145.
  14. a b c  Gerhard Ginzel, Anne Heeling, Gerhard Hotzan: Nordwestlicher Barnim – Eberswalder Urstromtal. 1. Auflage. Selbstverlag Geowissenschaftler in Berlin und Brandenburg e. V., Berlin 2004, ISBN 3-928651-06-4, I-4.1 Die Ressource Wasser, S. 75–94.
  15.  Christian Hoffmann: Rieselfeldlandschaft Hobrechtsfelde. Public Agentur für Kommunikation, Wandlitz 2015, Von der Altlast zum Erholungsgebiet, S. 58–60.
  16. a b c d Gewässerkarte – Gewässerverzeichnis. In: FIS-Broker. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, abgerufen am 8. August 2015 (Kartenausschnitt ganz im Nordosten bestimmen).
  17. a b Fischfauna (Ausgabe 2014). Gräben, Meliorationsgräben. In: Umweltatlas Berlin. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, 2014, S. 02.08, abgerufen am 11. Juli 2015.
  18.  Klaus-Detlef Kühnel, Roland Lehmann: Natürlich Berlin! 2. Auflage. Verlag Natur und Text, Rangsdorf 2009, ISBN 978-3-9810058-9-9, Naturschutzgebiet Bogenseekette und Lietzengrabenniederung, S. 46–51 (Kurzversion, In: Stadtentwicklung Berlin).
  19. a b  Klaus-Detlef Kühnel, Roland Lehmann: Natürlich Berlin! 2. Auflage. Verlag Natur und Text, Rangsdorf 2009, ISBN 978-3-9810058-9-9, Naturschutzgebiet Mittelbruch, S. 58–61 (Kurzversion, In: Stadtentwicklung Berlin).
  20.  Hans-Joachim Paepke: Die Stichlinge: Gasterosteidae. Westarp Wissenschaften, Magdeburg 1996, ISBN 3-89432-492-9, S. 21, 27, 125 ff..
  21. a b  Caroline Rolka: Bezirk Pankow – Ortsteil Buch. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, ISBN 978-3-86568-543-8, Der Schlosspark in Buch, S. 26–29.
  22. a b c  Klaus-Detlef Kühnel, Roland Lehmann: Natürlich Berlin! 2. Auflage. Verlag Natur und Text, Rangsdorf 2009, ISBN 978-3-9810058-9-9, Natura 2000-Gebiet Schlosspark Buch, S. 62–65 (Kurzversion, In: Stadtentwicklung Berlin).
  23. a b c d e f g  Heinz Bielka: Siedlungs- und Kulturgeschichte von Berlin-Buch. 1. Auflage. Frieling-Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-8280-2837-1, 5. Entwicklungen im 20. Jahrhundert: Ein neues Buch, S. 63–92.
  24.  Hans Ebert: Zur Geschichte von Berlin-Buch. 1. Auflage. Edition Hentrich, Berlin 1995, ISBN 3-89468-202-7, Deutsche Besiedlung, S. 10–11.
  25.  Michael Hofmann, Haila Ochs, Caroline Rolka: Bezirk Pankow – Ortsteil Buch. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, ISBN 978-3-86568-543-8, Anmerkung 84, S. 122.
  26.  Pharus-Plan Berlin. Nördliche Vororte. Verlag Pharus-Plan, Berlin März 2007, ISBN 978-3-865-14-129-3 (Nachdruck des gleichnamigen Pharus-Plans von 1930).
  27. a b Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin: Verordnung über das Naturschutzgebiet Karower Teiche im Bezirk Pankow von Berlin. Berlin 20. Juni 1994 mit Änderung 30. November 2007, (Digitale Ausgabe: pdf; 155 KB, In: Stadtentwicklung Berlin).
  28. Niederschlag: langjährige Mittelwerte 1961–1990. Berlin-Buch. In: Mittelwerte 30-jähriger Perioden. Deutscher Wetterdienst, 11. Juni 2013, abgerufen am 5. Juli 2015.
  29. Sonnenscheindauer: langjährige Mittelwerte 1961–1990. Berlin-Buch. In: Mittelwerte 30-jähriger Perioden. Deutscher Wetterdienst, 11. Juni 2013, abgerufen am 5. Juli 2015.
  30. Temperatur: langjährige Mittelwerte 1961–1990. Berlin-Buch. In: Mittelwerte 30-jähriger Perioden. Deutscher Wetterdienst, 11. Juni 2013, abgerufen am 5. Juli 2015.
  31. a b c  Interessengemeinschaft Bucher Chronik (Hrsg.): Aus einhundert Jahren Bucher Geschichte 1898–1998. 1. Auflage. Berlin 1998, ISBN 3-00-002655-X, Chronologische Übersichten 1898–1998, S. 162–165.
  32. Deutscher Wetterdienst – Außenstelle Berlin-Buch der Abteilung Hydrometeorologie. In: Deutscher Wetterdienst. Deutscher Wetterdienst, abgerufen am 10. Juli 2015.
  33.  Michael Hofmann, Haila Ochs, Caroline Rolka: Bezirk Pankow – Ortsteil Buch. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, ISBN 978-3-86568-543-8, Anmerkung 10, S. 120.
  34.  Heinz Bielka: Siedlungs- und Kulturgeschichte von Berlin-Buch. 1. Auflage. Frieling-Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-8280-2837-1, 2. Frühe Siedler: Germanen und Slawen, S. 13–28.
  35. a b c d e f g h i j k l m n o p  Haila Ochs: Bezirk Pankow – Ortsteil Buch. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, ISBN 978-3-86568-543-8, Geschichte und Stadtentwicklung von Berlin-Buch. Das Dorf Buch bis zum Ende des 19. Jahrhunderts, S. 17–25.
  36.  Michael Hofmann, Haila Ochs, Caroline Rolka: Bezirk Pankow – Ortsteil Buch. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, ISBN 978-3-86568-543-8, Anmerkung 17, S. 120.
  37. a b c d  Arno Kalinich: Aus einhundert Jahren Bucher Geschichte 1898–1998. 1. Auflage. Berlin 1998, ISBN 3-00-002655-X, Bucher Geschichte vor 1898, S. 6–15.
  38.  Michael Hofmann, Haila Ochs, Caroline Rolka: Bezirk Pankow – Ortsteil Buch. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, ISBN 978-3-86568-543-8, Anmerkung 16, S. 120.
  39.  Artur Suhle: Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375. Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, Die Münzverhältnisse in der Mark Brandenburg im 14. Jahrhundert, S. 462–469.
  40.  Lew Hohmann: Die Brandenburger. Be.Bra Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-930863-47-2, Löhne, Währungen, Preise, S. 34.
  41.  Johannes Schultze (Hrsg.): Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375. Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, Nomina villarum Barnym, S. 69.
  42. a b c  Johannes Schultze (Hrsg.): Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375. Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, Barnym. Districtus Berlin. Wentzschenbůk, S. 118–119.
  43. a b  Johannes Schultze: Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375. Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, Zur Einführung, S. 11–23.
  44.  Johannes Schultze (Hrsg.): Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375. Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, Sachverzeichnis und Worterklärungen, S. 458–461.
  45.  Johannes Schultze: Die Mark Brandenburg. Zweiter Band. Die Mark unter Herrschaft der Wittelsbacher und Luxemburger (1319–1415). In: Die Mark Brandenburg. Vierte Auflage. Duncker & Humblot, Berlin 2011, ISBN 978-3-428-13480-9, II. 1. Kaiser Karl IV. (1373–1378), S. 161–175.
  46.  Johannes Schultze (Hrsg.): Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375. Kommissionsverlag von Gsellius, Berlin 1940, Beschreibung der Mark Brandenburg 1373, S. 1–5.
  47. Röbellweg. In: Straßennamenlexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins (beim Kaupert)
  48. a b c d e  Heinz Bielka: Siedlungs- und Kulturgeschichte von Berlin-Buch. 1. Auflage. Frieling-Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-8280-2837-1, 3. Und sodann: Deutsche Adlige, Ritter und Patrone, S. 29–52.
  49.  Johannes Schultze: Die Mark Brandenburg. Vierter Band. Von der Reformation bis zum Westfälischen Frieden (1535–1648). In: Die Mark Brandenburg. Vierte Auflage. Duncker & Humblot, Berlin 2011, ISBN 978-3-428-13480-9, Kriegskommissare, Kriegssteuern, S. 235–236.
  50.  Haila Ochs: Bezirk Pankow – Ortsteil Buch. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, ISBN 978-3-86568-543-8, Die Denkmale in Buch. Das Dorf Buch. Küsterei und Dorfschule Alt-Buch 38, S. 87.
  51.  Michael Hofmann, Haila Ochs, Caroline Rolka: Bezirk Pankow – Ortsteil Buch. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, ISBN 978-3-86568-543-8, Anmerkung 250, S. 125.
  52. a b c d  Kerstin Lindstädt, Bezirksamt Pankow von Berlin (Hrsg.): Denkmalschutzbericht 2012. Die Pankower Dörfer als Zeugnis der Siedlungsgeschichte des Berliner Raums. Berlin 2012, 3.3 Buch, S. 14–15 (Digitale Ausgabe: pdf; 4.603 KB, In: berlin.de, abgerufen am 28. Juni 2015).
  53.  Michael Hofmann, Haila Ochs, Caroline Rolka: Bezirk Pankow – Ortsteil Buch. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, ISBN 978-3-86568-543-8, Anmerkung 45, S. 121.
  54.  Michael Hofmann, Haila Ochs, Caroline Rolka: Bezirk Pankow – Ortsteil Buch. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, ISBN 978-3-86568-543-8, Anmerkung 49, S. 121.
  55.  Haila Ochs: Bezirk Pankow – Ortsteil Buch. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, ISBN 978-3-86568-543-8, Die Denkmale in Buch. Das Dorf Buch. Gutshof Alt-Buch 45/51, S. 83–85.
  56.  Walter Ziemer: Aus einhundert Jahren Bucher Geschichte 1898–1998. 1. Auflage. Berlin 1998, ISBN 3-00-002655-X, Straßen in Buch, S. 158–160.
  57. a b c d e f g h i j k l m n o  Haila Ochs: Bezirk Pankow – Ortsteil Buch. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, ISBN 978-3-86568-543-8, Geschichte und Stadtentwicklung von Berlin-Buch. Buch 1898–1945, S. 30–37.
  58.  Katrin Koch: Rieselfeldlandschaft Hobrechtsfelde. Public Agentur für Kommunikation, Wandlitz 2015, James Hobrecht und die Berliner Stadtentwässerung, S. 25–29.
  59.  Andreas Schulze: Rieselfeldlandschaft Hobrechtsfelde. Public Agentur für Kommunikation, Wandlitz 2015, Das Berliner Stadtgut Hobrechtsfelde und die Rieselfeldbewirtschaftung, S. 30–38.
  60.  Haila Ochs: Bezirk Pankow – Ortsteil Buch. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, ISBN 978-3-86568-543-8, Ludwig Hoffmann (1852–1932), S. 44.
  61. a b c  Michael Hofmann, Haila Ochs, Caroline Rolka: Bezirk Pankow – Ortsteil Buch. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, ISBN 978-3-86568-543-8, Denkmalliste Berlin. Berlin-Pankow. Ortsteil Buch, S. 132–133.
  62.  Heinz Bielka: Siedlungs- und Kulturgeschichte von Berlin-Buch. 1. Auflage. Frieling-Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-8280-2837-1, 12. Stätten irdischer Endlichkeit: Gräber und Totengedenken, S. 183–199.
  63.  Haila Ochs: Bezirk Pankow – Ortsteil Buch. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, ISBN 978-3-86568-543-8, Die Denkmale in Buch. Die Bauten rund um das Dorf Buch. Schulgebäude Wiltbergstraße 37/39, S. 109.
  64. Schulporträt Grundschule Am Sandhaus. In: berlin.de Das offizielle Hauptstadtportal. BerlinOnline Stadtportal GmbH & Co. KG, abgerufen am 23. Juni 2015.
  65.  Haila Ochs: Bezirk Pankow – Ortsteil Buch. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, ISBN 978-3-86568-543-8, Die Denkmale in Buch. Das Dorf Buch. Pfarrhaus und das Gemeindehaus Alt-Buch 36, S. 87.
  66.  Dieter G. Buch: Aus einhundert Jahren Bucher Geschichte 1898–1998. 1. Auflage. Berlin 1998, ISBN 3-00-002655-X, Buch an der Berlin–Stettiner Eisenbahn, S. 128–135.
  67. a b  Michael Hofmann, Haila Ochs, Caroline Rolka: Bezirk Pankow – Ortsteil Buch. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, ISBN 978-3-86568-543-8, Anmerkung 69, S. 121.
  68.  Michael Hofmann, Haila Ochs, Caroline Rolka: Bezirk Pankow – Ortsteil Buch. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, ISBN 978-3-86568-543-8, Anmerkung 79, S. 122.
  69.  Michael Hofmann, Haila Ochs, Caroline Rolka: Bezirk Pankow – Ortsteil Buch. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, ISBN 978-3-86568-543-8, Anmerkung 71, S. 121–122.
  70. a b  Arno Kalinich, Horst-Peter Wolff: Zur Geschichte der Krankenhausstadt Berlin-Buch. 3. Auflage. Mabuse-Verlag, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-938304-42-6, Das Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung in Buch, S. 98–108.
  71. a b c d e  Arno Kalinich, Horst-Peter Wolff: Zur Geschichte der Krankenhausstadt Berlin-Buch. 3. Auflage. Mabuse-Verlag, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-938304-42-6, Zeittafeln, S. 361–373.
  72. a b c d e f g  Arno Kalinich, Horst-Peter Wolff: Zur Geschichte der Krankenhausstadt Berlin-Buch. 3. Auflage. Mabuse-Verlag, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-938304-42-6, Die Zeit des Nationalsozialismus in Buch von 1933 bis 1945, S. 108–150.
  73.  Arno Kalinich, Horst-Peter Wolff: Zur Geschichte der Krankenhausstadt Berlin-Buch. 3. Auflage. Mabuse-Verlag, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-938304-42-6, Personenverzeichnis, S. 333–385.
  74. a b  Marianne Hühn (Autor), Arbeitsgruppe zur Erforschung der Geschichte der Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik (Hrsg.): Zur Geschichte der Wittenauer Heilstätten. Seit 1957 Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik (= Reihe Deutsche Vergangenheit. Stätten der Geschichte Berlin. Band 17). 3. Auflage. Edition Hentrich, Berlin 2002, ISBN 3-926175-64-8, Rasseideologie wird Gesetz, S. 93–103.
  75.  Michael Hofmann, Haila Ochs, Caroline Rolka: Bezirk Pankow – Ortsteil Buch. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, ISBN 978-3-86568-543-8, Anmerkung 92, S. 122.
  76.  Mirco Tomic: Ich wäre so gern heimgekommen! NS-Euthanasie im „Dritten Reich“. Wolfgang Wirtz-Nentwig (Redaktion) (= Geschichte im Ersten). Saarländischer Rundfunk, Saarbrücken 20. Juli 2015 (Wegen der 7-Tage-Regel nicht in der Mediathek des Ersten verfügbar, Video; 29:36 min, In: youtube, abgerufen am 17. August 2015).
  77. a b  Götz Aly (Autor), Arbeitsgruppe zur Erforschung der Geschichte der Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik (Hrsg.): Zur Geschichte der Wittenauer Heilstätten. Seit 1957 Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik (= Reihe Deutsche Vergangenheit. Stätten der Geschichte Berlin. Band 17). 3. Auflage. Edition Hentrich, Berlin 2002, ISBN 3-926175-64-8, Die „Aktion T4“ und die Stadt Berlin, S. 137–149.
  78.  Rosemarie Pumb (Autorin), Albatros e. V. Redaktion Bucher Bote (Hrsg.): In den Tod geschickt. Was in den Jahren 1939/40 in der 3. Heil- und Pflegeanstalt Berlin-Buch geschah. Beiträge zu den Euthanasie-Verbrechen während der Hitler-Diktatur. Berlin 2005, Die Ausgesonderten, S. 24–35.
  79. a b c d  Hans Ebert: Zur Geschichte von Berlin-Buch. 1. Auflage. Edition Hentrich, Berlin 1995, ISBN 3-89468-202-7, Buch während der faschistischen Diktatur, S. 63–68.
  80. a b c  Johannes Unger: Die Brandenburger. Be.Bra Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-930863-47-2, Brandenburg im Krieg, S. 193–195.
  81. a b  Haila Ochs: Bezirk Pankow – Ortsteil Buch. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, ISBN 978-3-86568-543-8, Geschichte und Stadtentwicklung von Berlin-Buch. Buch 1945–1989, S. 37–41.
  82.  Uta Fröhlich, Christine Glaunig, Iris Hax, Thomas Irmer, Frauke Kerstens (Autoren), Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit der Stiftung Topographie des Terrors (Hrsg.): Alltag Zwangsarbeit 1938–1945. Katalog zur gleichnamigen Ausstellung. Berlin 2013, ISBN 978-3-941772-15-1, Zwangsarbeit im NS-Staat. Ein Überblick, S. 26–53.
  83.  Johannes Unger: Die Brandenburger. Be.Bra Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-930863-47-2, Die letzte Schlacht, S. 196–199.
  84.  Bernhard Strowitzki: S-Bahn Berlin. Geschichte(n) für unterwegs. 2. Auflage. Gesellschaft für Verkehrspolitik und Eisenbahnwesen e. V., Berlin 2004, ISBN 3-89218-073-3, Stettiner Bahn. Richtung Norden. Von Nordbahnhof nach Bernau, S. 129–152.
  85.  Arno Kalinich, Horst-Peter Wolff: Zur Geschichte der Krankenhausstadt Berlin-Buch. 3. Auflage. Mabuse-Verlag, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-938304-42-6, Die Bucher Krankenhäuser von 1945 bis 1962, S. 150–193.
  86. Historie. In: Windenergie Berlin. NEB Neue Energie Berlin GmbH & Co. KG, abgerufen am 24. Juni 2015.
  87.  Silke Lüers, Knud Rehfeldt, Anna-Kathrin Wallasch (Autoren), Deutsche WindGuard GmbH (Hrsg.): Status des Windenergieausbaus an Land in Deutschland. 1. Halbjahr 2014. Varel 2014, Tabelle 4: Kumulierte Leistung und Anlagenzahl in den Bundesländern, S. 6 (Digitale Ausgabe: pdf; 537 KB, In: VDMA, abgerufen am 18. Juli 2015).
  88. E-82 E 2 / 2.000 KW. Technische Daten. In: ENERCON Energie für die Welt. ENERCON GmbH, abgerufen am 18. Juli 2015.
  89.  Horst Prochnow: Aus einhundert Jahren Bucher Geschichte 1898–1998. 1. Auflage. Berlin 1998, ISBN 3-00-002655-X, Siedlungsentwicklung, S. 92–97.
  90.  Jörg Haspel: Bezirk Pankow – Ortsteil Buch. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2010, ISBN 978-3-86568-543-8, Vorwort, S. 6–8.
  91. Statistischer Bericht A I 5 – hj 2 / 12. Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 31. Dezember 2012. 11 Einwohnerinnen und Einwohner in Berlin am 31. Dezember 2012 nach Ortsteilen und Altersgruppen. In: Statistik Berlin-Brandenburg. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Februar 2013, S. 27, abgerufen am 10. August 2015 (pdf; 3.140 KB).
  92. Statistischer Bericht A I 5 – hj 2 / 13. Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 31. Dezember 2013. 11 Einwohnerinnen und Einwohner in Berlin am 31. Dezember 2013 nach Ortsteilen und Altersgruppen. In: Statistik Berlin-Brandenburg. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Februar 2014, S. 27, abgerufen am 10. August 2015 (pdf; 3.211 KB).
  93. Statistischer Bericht A I 5 – hj 2 / 14. Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 31. Dezember 2014. 11 Einwohnerinnen und Einwohner in Berlin am 31. Dezember 2014 nach Ortsteilen und Altersgruppen. In: Statistik Berlin-Brandenburg. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Februar 2015, S. 27, abgerufen am 10. August 2015 (pdf; 4.413 KB).
  94. a b c  Heinz Bielka: Siedlungs- und Kulturgeschichte von Berlin-Buch. 1. Auflage. Frieling-Verlag, Berlin 2010, ISBN 978-3-8280-2837-1, 4. Ein besonderer Patron: Minister Adam Otto von Viereck, S. 53–62.
  95. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin: Verordnung zum Schutz der Landschaft in Buch und über das Naturschutzgebiet Bogenseekette und Lietzengrabenniederung im Bezirk Pankow von Berlin. Berlin 23. Juni 2002 mit Änderung 30. November 2007, (Digitale Ausgabe: pdf; 410 KB, In: Stadtentwicklung Berlin).
  96.  Gabriele Wolf: Bucher Forst. Bunter Mischwald auf schwarzen Boden. Berlin März 2011 (Digitale Ausgabe: pdf; 1,11 MB, In: Naturfotografie Gabriele Wolf, abgerufen am 24. Juni 2015).
  97. Übergeordnetes Straßennetz Bestand 2015. In: Verkehr Berlin. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin, Juni 2015, abgerufen am 10. Juli 2015 (pdf; 10,3 MB).
  98.  Ursula Flecken, Anja Kneiding (Bearbeitung), Planergemeinschaft Hannes Dubach, Urs Kohlbrenner (Hrsg.): Integriertes Stadtteilentwicklungskonzept (INSEK) Ortsteil Buch. Überarbeitung – Schlussbericht. Berlin 2008, 2.5 Verkehr, S. 38–39 (Digitale Ausgabe: pdf; 9,1 MB, In: Stadtentwicklung Berlin, abgerufen am 28. Juni 2015).
  99. Übergeordnetes Straßennetz Planung 2025. In: Verkehr Berlin. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin, November 2014, abgerufen am 10. Juli 2015 (pdf; 16,5 MB).
  100. Radverkehrsnetz. Nur Hauptroutennetz. Bestand und Planung. In: Verkehr Berlin. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin, März 2011, S. A III. Karten, abgerufen am 11. Juli 2015 (pdf; 1.416 KB).
  101.  Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Adressverzeichnis für die lebensweltlich orientierten Räume Berlin-Pankow. Stand Januar 2015. Berlin 2015 (Digitale Ausgabe: pdf; 859 KB, In: Statistik Berlin-Brandenburg, abgerufen am 3. Juli 2015).
  102.  Uwe Michas: Rieselfeldlandschaft Hobrechtsfelde. Public Agentur für Kommunikation, Wandlitz 2015, Der Bernauer Heerweg, S. 18–20.