Eichberg (Steiermark)

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Eichberg (Ehemalige Gemeinde)
Ortschaft Eichberg; Kleinschlag; Lebing; Schnellerviertl
Historisches Wappen von Eichberg
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Eichberg (Steiermark) (Österreich)
Red pog.svg
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Hartberg-Fürstenfeld (HF), Steiermark
Gerichtsbezirk Fürstenfeld
Koordinaten 47° 22′ 43″ N, 15° 58′ 29″ O47.37861111111115.974722222222578Koordinaten: 47° 22′ 43″ N, 15° 58′ 29″ Of1
Höhe 578 m ü. A.
Einwohner d. Ortsch. 1178 (1. Januar 2014)
Gebäudestand 367 (2001f1)
Fläche 18,65 km²
Postleitzahlenf0 8234, 8250f1f0
Vorwahl +43/3338f1
Statistische Kennzeichnung
Gemeindekennziffer 62277
Ortschaftskennziffer 15143 bis 15146
Zählsprengel/ -bezirk Eichberg (62277 001)
Bild
Lage der ehemaligen Gemeinde im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld
Eigenständige Gemeinde bis Ende 2014;

KG: 64303 Eichberg, 64308 Kleinschlag,  64309 Lebing, 64317 Schnöllerviertl
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

Eichberg war eine Gemeinde mit 1.178 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Nordosten der Steiermark und gehörte zum Gerichtsbezirk Fürstenfeld und dem politischen Bezirk Hartberg-Fürstenfeld. Im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform ist sie seit 2015 mit der Gemeinde Rohrbach an der Lafnitz zusammengeschlossen,[1] die neue Gemeinde führt den Namen Rohrbach an der Lafnitz weiter. Grundlage dafür ist das Steiermärkische Gemeindestrukturreformgesetz - StGsrG.[2]

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Eichberg liegt etwa elf Kilometer nördlich der Bezirkshauptstadt Hartberg nahe der Grenze zum Burgenland. Das Gebiet liegt sich im Joglland am Übergang vom oststeirischen Hügelland zum Randgebirge östlich der Mur. Eichberg wird vom Kleinlungitzbach durchflossen, der später als Lungitzbach bei Wörterberg in die Lafnitz mündet. Die nördliche Gemeindegrenze bildet der Voraubach, im Nordosten wird die Gemeinde durch die Lafnitz begrenzt, während der Süden vom Reibersbach entwässert wird.

Gliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Eichberg bestand aus den vier Ortschaften:

  • Eichberg (394 Einwohner)
  • Kleinschlag (162)
  • Lebing (518)
  • Schnellerviertel (146)

Stand: 2011

Ehemalige Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Riegersberg Sankt Lorenzen am Wechsel Schlag bei Thalberg
Vorau, Puchegg Nachbargemeinden Rohrbach an der Lafnitz
Stambach Grafendorf bei Hartberg Lafnitz

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde Kleinschlag wurde am 1. Jänner 1999 in Eichberg umbenannt.

Bevölkerungsentwicklung der ehemaligen Gemeinde[Bearbeiten]

Jahr 1869 1880 1890 1900 1910 1923 1934 1939
Einwohner 834 865 875 861 983 958 1.006 965
Jahr 1951 1961 1971 1981 1991 2001 2013
Einwohner 1.061 1.182 1.250 1.270 1.210 1.220 1.178

Quelle: Statistik Austria

Grabhügel von Lebing

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Rohrbach an der Lafnitz

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Eichberg liegt abseits der Hauptverkehrsstraßen. Die Wechsel Straße B 54 nach Wiener Neustadt und Hartberg ist ca. 4 km entfernt und in der Nachbargemeinde Rohrbach an der Lafnitz erreichbar. Die Süd Autobahn A 2 nach Wien und Graz ist ca. 15 km entfernt und über die Anschlussstelle Friedberg-Pinggau (95) erreichbar.

Im Gebiet von Eichberg befindet sich der Bahnhof Rohrbach-Vorau der Thermenbahn. Er bietet zweistündliche Regionalzug-Verbindungen nach Wien und Hartberg.

Der Flughafen Graz und der Flughafen Wien-Schwechat sind beide ca. 100 km entfernt.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die letzten Gemeinderatswahlen brachten die folgenden Ergebnisse:

Partei 2010 2005 2000 1995 1990
Stimmen  % Mandate St.  % M. St.  % M. St.  % M. St.  % M.
ÖVP 575 68 11 465 59 9 404 57 9 435 53 8 512 60 9
SPÖ 147 17 2 198 25 4 191 27 4 211 26 4 238 28 4
FPÖ 125 15 2 127 16 2 118 17 2 178 22 3 105 12 2
Wahlbeteiligung 83 % 81 % 75 % 88 % 93 %

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister war Peter Uhl (ÖVP), Vizebürgermeister war Alois Hofstätter (ÖVP).

Wappen[Bearbeiten]

Die Verleihung des Gemeindewappens erfolgte mit Wirkung vom 1. November 1988.
Blasonierung (Wappenbeschreibung):

„Von Schwarz und Silber halb gespalten und von Rot geteilt; auf den Schnitten im Dreipaß Eichenblätter, im oberen linken Feld rot, in den anderen Feldern silbern.“[3]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • 1950: Josef Krainer (1903–1971), Landeshauptmann
  • 1950: Ferdinand Prirsch (1906–1965), Landesrat
  • 1950: Josef Wallner (1902–1974), Abgeordneter zum Nationalrat
  • 1950: N. Thaller
  • 1950: Hans Linhart
  • 1963: Gilbert Prenner, Propst des Stiftes Vorau
  • 1963: Emanuel Eschermann, Volksschuldirektor
  • 1969: Hanns Koren (1906–1985), Landeshauptmann-Stellvertreter
  • 1969: Franz Wegart (1918–2009), Landesrat
  • 1969: Anton Weidinger (1907–1991), Abgeordneter zum Nationalrat
  • 1969: Karl Prenner, Landtagsabgeordneter
  • 1977: Friedrich Niederl (1920–2012), Landeshauptmann
  • 1984: Josef Krainer (* 1930), Landeshauptmann
  • 1988: Josef Ferstl, Pfarrer
  • 1990: Erwin Ogradnik
  • 2005: Alois Pausackl, Bürgermeister 1985–2005
  • 2009: Hermann Schützenhöfer (* 1952), Landeshauptmann
  • 2009: Johann Seitinger (* 1961), Landesrat
  • 2010: Johann Wiedner, Landesbeamter
  • 2010: Theresia Koller, Organistin[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Steiermärkische Gemeindestrukturreform.
  2. § 3 Abs. 4 Z 3 des Gesetzes vom 17. Dezember 2013 über die Neugliederung der Gemeinden des Landes Steiermark (Steiermärkisches Gemeindestrukturreformgesetz – StGsrG). Landesgesetzblatt für die Steiermark vom 2. April 2014. Nr. 31, Jahrgang 2014. ZDB-ID 705127-x. S. 3.
  3. Mitteilungen des Steiermärkischen Landesarchivs 39, 1989, S. 33
  4. Gottfried Allmer, Gemeinde Eichberg. Geschichte und Kultur im oststeirischen Formbacherland. Eichberg 2013, S. 306

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eichberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien