Eifa (Hatzfeld)

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Eifa
Koordinaten: 50° 57′ 48″ N, 8° 34′ 59″ O
Höhe: 423 (415–452) m ü. NHN
Fläche: 9,04 km²[1]
Einwohner: 315 (30. Jun. 2015)[2]
Bevölkerungsdichte: 35 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1974
Postleitzahl: 35116
Vorwahl: 06467

Eifa ist ein Stadtteil von Hatzfeld (Eder) im nordhessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Eifa liegt am Rande des Rothaargebirges, etwa 3 km östlich des 673,5 m hohen Berges Sackpfeife und unmittelbar westlich des 583 m hohen Kohlenberges. Der Landkreis Marburg-Biedenkopf grenzt direkt an das Dorf. Eifa liegt südlich des Kernortes. Durch den Ort verlaufen die Bundesstraße 253 und die Landesstraße 553.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorfkirche

Die Gemarkung wurde bereits durch die Kelten besiedelt. Im ersten Jahrhundert vor Christus wurden diese von den Chatten abgelöst. Belegt wird dies durch den Fund, bei dem Neubau der Straße von Hatzfeld nach Lindenhof, eines germanischen Gräberfeldes auf der Höhe vor Lindenhof.

Urkundlich wird der Ort erstmals am 10. April 1261 erwähnt. In dieser Urkunde bezeugt Luivigus de Ypfe und andere Adelige den Verkauf von Gütern im Hainagebirge an das Kloster Haina. Ab 1351 bestand das Gericht Eifa.[3] Bereits vor 1524 mussten die Herren von Hatzfeld die Hoheit der Hessischen Landgrafen anerkennen.

Am 1. Januar 1974 wurde Eifa in die Stadt Hatzfeld (Eder) eingegliedert.[4]

Burgruine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hauptartikel: Burg Eifa

Die Burg wurde vermutlich im 13. Jahrhundert zur Kontrolle einer alten Handelsstraße von dem Adelsgeschlecht von Yffe erbaut. Sie befand sich auf einem Bergsporn des Kohlenberges. Sichtbare Mauerreste sind nicht mehr vorhanden.

Historische Ortsnamen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In erhaltenen Urkunden wurde Eifa unter den folgenden Namen erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):[3]

1334 de Yfe; 1351 von Ypfe; 1374 Yffe; 1517 Iffa ab 1578 Eiffa

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Rudolf Knappe: Mittelalterliche Burgen in Hessen: 800 Burgen, Burgruinen und Burgstätten. 3. Aufl. Wartberg-Verlag, Gudensberg-Gleichen 2000, ISBN 3-86134-228-6, S. 141.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eifa im Internetauftritt der Stadt Hatzfeld, abgerufen im Februar 2016.
  2. „Zahlen, Daten, Fakten“ im Internetauftritt der Stadt Hatzfeld, abgerufen im Februar 2016.
  3. a b „Eifa, Landkreis Waldeck-Frankenberg“. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). (Stand: 11. November 2014)
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 391.