Ernst Biesalski (Chemiker)

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Ernst Biesalski (* 23. Oktober 1881 in Bischofswerder, Westpreußen; † 30. Oktober 1963 in Berlin) war ein deutscher Chemiker.[1] Er wirkte als Hochschullehrer in Berlin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ernst Biesalski studierte Chemie an der Friedrichs-Universität Halle. Wie zuvor sein Bruder Konrad Biesalski wurde er 1902 Mitglied des Corps Teutonia Halle. 1903 wurde er auch im Corps Makaria München aktiv.[2]

1908 promovierte er an der Universität Halle zum Dr. phil.[3][4] Seit 1928 a.o. Professor für Anorganische Chemie an der Technischen Hochschule Charlottenburg wurde Biesalski 1934 als Ordinarius für Analytische Chemie und Chemie des Bergbaus berufen. Neben der Chemie des Bergbaus war sein Spezialgebiet die Synthetisierung von Ersatzstoffen für Pflanzenfarben. Er war Mitglied im DIN-Fachnormenausschuss Farbe (FNF/DIN).

In der Nachkriegszeit erhielt er 1949 das Band des Hallenser Nachfolgecorps Saxonia Frankfurt.[4][5] Er besaß eine große Sammlung von Schattenrissen und publizierte zur Geschichte der Silhouettenkunst.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1. Kondensation von Benzaldehyd mit Resorcin. 2. Anomalien der Raoultschen Molekulargewichtsbestimmung. Diss. Halle, 1908
  • Pflanzenfarbenatlas für Gartenbau, Landwirtschaft und Forstwesen mit Farbzeichen nach DIN 6164. Göttingen 1957
  • Scherenschnitt und Schattenrisse. München 1964; 2. Aufl. 1978

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. In der bibliographischen Literatur wird er in einigen Fällen mit dem namensgleichen, aber nur sehr entfernt verwandten Agrarwissenschaftler Ernst Biesalski (Agrarwissenschaftler) (1907-1964) verwechselt.
  2. Kösener Korps-Listen 1910, 425, 399; 174, 430
  3. Dissertation: 1. Kondensation von Benzaldehyd mit Resorcin. 2. Anomalien der Raoultschen Molekulargewichtsbestimmung.
  4. a b Kösener Corpslisten 1996, 149, 15
  5. Einst und Jetzt, Bd. 9 (1964), S. 3

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]