Fürstlich-Leiningensches Palais Amorbach

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Das Fürstlich-Leiningensche Palais in Amorbach ist ein Palais der Fürsten von Leiningen in Amorbach im bayerischen Odenwald.[1]

Bauherr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Mainzer Erzbischof Johann Friedrich Karl von Ostein war gebürtiger Amorbacher und hatte einen Bruder, den Kurmainzer Oberamtmann Franz Wolfgang Damian von Ostein. Dieser ließ sich von 1724 bis 1727 als Amorbacher Dienstsitz nach Plänen von Anselm Franz von Ritter zu Groenesteyn dieses Palais errichten.

Eigentümerwechsel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der damalige Erbprinz Emich Carl zu Leiningen war vor 1803 ohne eigenen Wohnsitz, da er 1797 aus Dürkheim vertrieben worden war. Er zog in dieses Palais. 1830 wurde es von seinem Sohn Karl zu Leiningen und mit Hilfe des fürstlichen Baumeisters Friedrich Brenner erweitert und ist bis heute der Familiensitz der ehemaligen Fürsten zu Leiningen.

Sein Vater Fürst Carl Friedrich Wilhelm zu Leiningen bezog Teile des gegenüberliegenden ehemaligen Abteigebäudes, den so genannten Konvent. Er ließ sich Gebäudeteile als Residenz aus- bzw. umbauen. Dieses imposante, 118 Meter lange Gebäude war von 1782 bis 1794 nach Plänen von Franz Ignaz Michael Neumann, Sohn des berühmten Balthasar Neumann, für die Abtei Amorbach errichtet worden und stand nach dem Reichsdeputationshauptschluss nun ihm hoheitlich zu.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Abbildung auf der Seite Burgen & Schlösser

Koordinaten: 49° 38′ 42,6″ N, 9° 13′ 10,3″ O