Flairck

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Flairck, 1980

Flairck ist eine niederländische Musikgruppe, die 1976 vom Gitarristen Erik Visser gegründet wurde. Der Name ist eine Zusammensetzung aus dem englischen Wort flair und dem niederländischen Wort für eine fingerfertige Hand vlerk; er soll die Einflüsse verschiedener Kulturen und Musikstile in den Stücken der Gruppe zum Ausdruck bringen.

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gründungsmitglieder der Band waren

Flairck arbeitete mit einer Vielzahl namhafter Musiker wie Georges Moustaki und Maggie Reilly sowie Orchestern zusammen. Tourneen führten die Gruppe quer durch Europa, aber auch nach Asien, Australien sowie Nord- und Südamerika.

Im September 2016 gab die Band bekannt, „nach 22 Alben und tausenden Konzerten auf der ganzen Welt“ den Bandnamen an eine jüngere Generation weiterzugeben. Der neuen Besetzung gehört kein Gründungsmitglied mehr an:

  • Pablo Patricio Ortiz (Gitarre, Bass, Bandleader; seit 2007 Bandmitglied)
  • Joris Vanvinckenroye (Kontrabass)
  • Liesbeth Lambrecht (Violine)
  • Mart Flecijn (Violine)
  • Zhazira Ukeyeva (Violine).

Stilistik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gruppe spielt nahezu ausschließlich eigene Kompositionen auf akustischen Instrumenten. Formell gesehen stellt die Musik Flaircks Kammermusik dar, weist aber neben Wurzeln in der klassischen Musik auch starke Bezüge zum Jazz, Folk und Blues auf.

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1978: Variaties op een dame (international: Variations on a Lady)
  • 1980: Gevecht met de engel (international: The Lady’s Back)
  • 1980: Live in Amsterdam
  • 1981: Circus
  • 1982: Flairck & orkest
  • 1982: Moustaki & Flairck
  • 1984: Bal masqué
  • 1986: Encore
  • 1986: Sleight of Hand
  • 1989: The Emigrant
  • 1989: Flairck 10
  • 1990: Alive
  • 1992: De Optocht
  • 1994: Kamers
  • 1995: The Chilean Concerts
  • 1996: De Gouden Eeuw
  • 1998: Cuerpos Tocados: Music for the Body
  • 2000: Symphony for the Old World
  • 2004: One Man Parade
  • 2007: Twee en twintig oeuvre (CD-Box)
  • 2011: Global Orchestra

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]