Flugplatz Tymbaki

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Flughafen Tymbaki
Tymbaki Airport
Αεροδρόμιο Τυμπάκι
Flugplatz Tymbaki (Kreta)
Red pog.svg
Kenndaten
ICAO-Code LGTY
Koordinaten
Verkehrsanbindung
Entfernung vom Stadtzentrum 1 km südlich von Tymbaki
Straße Nationalstraße 97
Nahverkehr Bus
Basisdaten
Betreiber Griechische Luftstreitkräfte
Start- und Landebahnen
09/27 2713 m × 30 m Asphalt
16/34 700 m × 30 m Beton

Der Flugplatz Tymbaki (englisch Tymbaki Airport; griechisch Αεροδρόμιο Τυμπάκι) ist ein Militärflugplatz der Griechischen Luftwaffe bei der Stadt Tymbaki auf der griechischen Insel Kreta.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Flugplatz wurde 1941 von der deutschen Besatzungsmacht im Zweiten Weltkrieg gebaut.[1] Dieser wurde für die deutschen Militäroperationen in Nordafrika eingesetzt. Hierzu zählte der Einsatz der Ju 52 und Me 323 für den Transport und die Ju 88 und Ju 86 für die Bombardierung und Fotoaufklärung sowie die Bf 109 als Kampfflugzeug. Um diese Versorgungsmissionen zu stören, wurden 1942 britische Commando-Einheiten als Teil der Operation Albumen auf den Flugplatz für Sabotageaktionen geschickt. Sie entdeckten jedoch, dass alle Flugzeuge vorübergehend wegen Luftangriffen aus Ägypten zurückgezogen worden waren und die Basis aufgegeben wurde.

Heutige Verwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ende der 1950er Jahren wurde der Flugplatz von der griechischen Luftwaffe genutzt. Während des Kalten Krieges waren hie runter anderem F-84F der 115. Squadron stationiert. Von 1973 bis 1979 diente der Flugplatz als Schießstand. Ab 1986 wurde der Flugplatz in den Sommermonaten zur Unterbringung von Soldaten und Zivilpersonen genutzt. Der Flugplatz Tymbaki wird heute kaum noch für Starts und Landungen genutzt. Ab 2006 war eine Entmilitarisierung vorgesehen. Pläne zum Umbau zur Agrarfläche oder für eine Photovoltaik-Anlage konnten bislang nicht umgesetzt werden. Im Sommer finden hier bislang Segelflüge des Aero Club Heraklion sowie Autorennen statt.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. forgottenairfields.com (abgerufen am 19. Juni 2013, engl.)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]