Frank Oesterhelweg

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Frank Oesterhelweg im November 2009

Frank Oesterhelweg (* 19. November 1961 in Wolfenbüttel) ist ein deutscher Politiker (CDU) und Mitglied des Niedersächsischen Landtages.

Ausbildung und Beruf[Bearbeiten]

Nach seinem Abitur in Wolfenbüttel und Wehrdienst beim Panzeraufklärungsbataillon 1 in Braunschweig machte er eine landwirtschaftliche Lehre in den Landkreisen Gifhorn und Göttingen. Anschließend absolvierte er ein landwirtschaftliches Fachhochschulstudium in Rendsburg und schloss dieses mit Grad des Diplom-Ingenieur (FH) ab. Seit 1987 ist er selbstständiger Landwirt in Werlaburgdorf.

Politik[Bearbeiten]

Seit 1976 ist Oesterhelweg zunächst in der Jungen Union und seit 1978 auch in der CDU aktiv. Seit 2002 ist er CDU-Kreisvorsitzender in Wolfenbüttel. 2010 wurde er Vorsitzender des CDU-Landesverbands Braunschweig und in dieser Funktion auch Mitglied im niedersächsischen Landes- und Bundesvorstand seiner Partei.

Frank Oesterhelweg war 25 Jahre lang Mitglied des Rates der Gemeinde Werlaburgdorf, 20 Jahre davon als Bürgermeister. Er ist Kreistagsabgeordneter und gehört der Vorstandsversammlung des Zweckverbandes Großraum Braunschweig an.

Er kandidierte bereits 1994 und 1998 und kam 2002 als Listennachrücker für Rita Pawelski in den Niedersächsischen Landtag. Im Jahr darauf wurde er für den Wahlkreis 13 Schöppenstedt direkt in den Landtag gewählt und war dort für die Legislaturperiode forstpolitischer Fraktionssprecher. Nach vorheriger interner CDU-Kampfabstimmung gegen die bisherige Landtagsabgeordnete Britta Siebert trat Oesterhelweg bei der Landtagswahl 2008 im Wahlkreis Wolfenbüttel-Nord als Direktkandidat an und wurde mit 43,4 Prozent der Erststimmen erneut in den Landtag gewählt. Von 2008 bis 2013 war er Vorsitzender des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung. Bei der Landtagswahl 2013 wurde er erneut direkt gewählt. In der CDU-Landtagsfraktion ist er Stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Verbraucherschutz und Tierschutz.

Im Juli 2011 unterlag Oesterhelweg vor dem Landgericht Hamburg dem Linksfraktionschef Gregor Gysi.[1] Oesterhelweg hatte diesen als „Mitarbeiter der Stasi“ bezeichnet. Das Gericht untersagte Oesterhelweg, dies weiterhin zu behaupten.

Zivilgesellschaftliches Engagement[Bearbeiten]

Oesterhelweg ist Mitglied der Lenkungsgruppe und Vorsitzender des Fördervereins „Archäologischer Park Kaiserpfalz Werla“ sowie Landesvorsitzender der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in Niedersachsen und als Beiratsmitglied der E-Government Academy in Wolfenbüttel.

Weitere Mitgliedschaften bestehen u. a. in der Freiwillige Feuerwehr, im DRK, im Weißen Ring, bei der Verkehrswacht Wolfenbüttel und bei der DLRG.

Privates[Bearbeiten]

Oesterhelweg ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Frank Oesterhelweg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.nwzonline.de/Aktuelles/Politik/Niedersachsen/NWZ/Artikel/2657583/CDU-und-Linke-liegen-sich-in-den-Haaren.html