Fraueneishockey-Bundesliga 2005/06

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Dieser Artikel behandelt die Saison 2005/06 der deutschen Fraueneishockey-Bundesliga, für die Saison der österreichischen Dameneishockey-Bundesliga siehe Dameneishockey-Bundesliga 2005/06.
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Meister: Logo OSC Berlin OSC Berlin
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Die Fraueneishockey-Bundesliga-Saison 2005/06 war in Deutschland die 18. Bundesliga-Spielzeit der Frauen. Die Ligadurchführung erfolgte durch den Deutschen Eishockey-Bund.

Modus[Bearbeiten]

In der Vorrunde wurde in jeder der beiden Gruppen Nord und Süd in einer Einfachrunde jeder gegen jeden nach dem 2-Punkte-System ausgespielt. Anschließend nahmen die Teilnehmer auf Platz 1 bis 3 der beiden Gruppen an der Zwischenrunde teil, in die die Ergebnisse der Spiele gegeneinander übernommen wurden. Nach Abschluss der Zwischenrunde nahmen die Teilnehmer auf Platz 1 mit 4 am Finalturnier um die Deutsche Meisterschaft teil. Die Teilnehmer auf den weiteren Plätzen nach der Vorrunde spielten die Pokalrunde Süd bzw. Nord aus. Die Sieger der Pokalrunden bestritten anschließend die Spiele um den DEB-Pokal der Frauen 2006, während die Letztplatzierten die sportlichen Absteiger in die entsprechende Liga des Landesverband sein sollten. Nachdem in der Vorrunde Nord die Sollstärke nicht erreicht wurde, wurde in der Pokalrunde Nord kein sportlicher Absteiger ermittelt.

Teilnehmer[Bearbeiten]

Gruppe Nord Gruppe Süd
Logo Bergkamener Bären EC Bergkamener Bären Logo SC Garmisch-Partenkirchen SC Riessersee
Logo Lady Panther Grefrather EC Grefrather EC Lady Panthers ESC Planegg/Würmtal
Logo OSC Berlin OSC Berlin-Schöneberg Deers Logo der TV Kornwestheim Kodiaks TV Kornwestheim Kodiaks
Logo WSV Braunlage WSV Braunlage Eishexen Logo Kurpfalz Ladies EKU Mannheim Kurpfalz Ladies
Logo HSV Eishockey Hamburger SV Logo DEC Tigers Königsbrunn DEC Tigers Königsbrunn
Logo ERC Mannheim Mannheimer ERC Wild Cats Logo ECDC Memmingen ECDC Memmingen
Logo Ottobrunn ERSC Twisters ERSC Ottobrunn Twisters
  • Die MERC Wild Cats hatten in der Saison 05/06 den Spielbetrieb aufgegeben. Nachdem vier Spielerinnen ihre Verträge kündigten, musste der Mannheimer ERC seine Damenmannschaft mit sofortiger Wirkung aus dem Spielbetrieb der Damen-Bundesliga Nord zurückziehen, da keine spielfähige Mannschaft mehr existierte. Der MERC wurde somit aus der Tabelle und aus der Wertung genommen.

Vorrunde[Bearbeiten]

Die Teilnehmer auf Platz 1 bis 3 nahmen an der Zwischenrunde teil, wobei die Ergebnisse gegeneinander mit übernommen wurden. Die weiteren Teilnehmer nahmen an der Pokalrunde ihrer Gruppe teil.

Pl. Sp S U N Tore Punkte
Gruppe Nord
1. OSC Berlin 8 8 0 0 37:8 16:0
2. Grefrather EC 8 5 0 3 23:14 10:6
3. Hamburger SV 8 4 0 4 21:20 8:8
4. EC Bergkamen 8 3 0 5 28:31 6:10
5. WSV Braunlage 8 0 0 8 10:46 0:16
6. Mannheimer ERC zurückgezogen
Pl. Sp S U N Tore Punkte
Gruppe Süd
1. SC Riessersee 12 11 0 1 76:12 22:2
2. ESC Planegg 12 10 0 2 64:12 20:4
3. TV Kornwestheim 12 9 0 3 52:27 18:6
4. ECDC Memmingen 12 5 0 7 33:24 10:14
5. ERSC Ottobrunn 12 3 0 9 19:48 6:18
6. DEC Königsbrunn 12 3 0 9 15:64 6:18
7. EKU Käfertal Mannheim 12 1 0 11 17:89 2:22

 Teilnahme an der Finalrunde der Meisterschaft;  Teilnahme an der Pokalrunde

In der Pokalrunde der Gruppen Nord und Süd kam der EKU Käfertal Mannheim trotz zweier Siege auf den vierten und letzten Platz und war dadurch sportlicher Absteiger. Jedoch stieg die Mannschaft nicht ab, da es nicht genügend Meldungen anderer Mannschaften für die Liga gab.

Zwischenrunde[Bearbeiten]

Platz Name Spiele Siege Unent. Niederl. Tore Punkte
1. SC Riessersee 10 8 0 2 38:21 16:4
2. OSC Berlin 10 8 0 2 30:17 16:4
3. TV Kornwestheim 10 6 0 4 26:30 12:8
4. ESC Planegg/Würmtal 10 4 1 5 23:20 9:10
5. Hamburger SV 10 2 1 7 21:32 5:14
6. Grefrather EC 10 1 0 9 9:27 2:18

Finalturnier[Bearbeiten]

Das Meisterschaftsfinale wurde in Turnierform in der über 4.000 Zuschauer fassenden Eissporthalle Unna ausgetragen. Im Halbfinale spielten der Erstplatzierte nach der Zwischenrunde gegen Platz 4 und Platz 2 gegen Platz 3 in einem Spiel die Teilnehmer am Finale bzw. am kleinen Finale aus.

Halbfinale[Bearbeiten]

1. April 2006
14:30 Uhr
Logo SC Garmisch-Partenkirchen SC Riessersee
F. Wessely (10:02)
F. Wessely (28:44)
M. Herrmann (34:52)
3:5
(1:2, 2:2, 0:1)
Spielbericht
ESC Planegg/Würmtal
C. Berndaner (9:2)
J. Hammerl (16:37)
J. Hammerl (32:03)
S. Rumswinkel (38:19)
S. Rumswinkel (54:22)
Eissporthalle, Unna
Zuschauer: 400
1. April 2006
17:30 Uhr
Logo OSC Berlin OSC Berlin
N. Holmes (6:45)
N. Holmes (7:33)
A. Scheytt (13:59)
N. Kamenik (26:08)
N. Holmes (32:01)
S. Götz (38:19)
6:3
(3:1, 3:1, 0:1)
Spielbericht
Logo der TV Kornwestheim Kodiaks TV Kornwestheim Kodiaks
S. Frühwirt (13:48)
C. Spuhler (32:59)
S. Westrich (46:45)
Eissporthalle, Unna
Zuschauer: 200

Spiel um Platz 3[Bearbeiten]

2. April 2006
12:00 Uhr
Logo SC Garmisch-Partenkirchen SC Riessersee
M. Bittner (3:49)
C. Fellner (40:22)
2:4
(1:2, 0:0, 1:2)
Spielbericht
Logo der TV Kornwestheim Kodiaks TV Kornwestheim Kodiaks
S. Westrich (3:12)
S. Westrich (7:49)
C. Spuhler (48:47)
S. Westrich (51:45, PS)
Eissporthalle, Unna
Zuschauer: 300

Finale[Bearbeiten]

2. April 2006
15:00 Uhr
Logo OSC Berlin OSC Berlin
N. Holmes (7:07)
N. Holmes (29:24)
S. Götz (33:55)
3:1
(1:0, 2:1, 0:0)
Spielbericht
ESC Planegg/Würmtal
S. Kratzer (37:17)
Eissporthalle, Unna
Zuschauer: 400

Kader des Deutschen Meisters[Bearbeiten]

Deutscher Meister
Logo OSC Berlin
OSC Berlin

Torhüter: Franziska Hampel, Kirsten Schönwetter, Stephanie Wartosch-Kürten

Verteidiger: Yvonne Fleck, Susann Gaebel, Jennifer Gärtner, Miriam Kresse, Jennifer Schöne, Sophie Schulze

Angreifer: Jenny Friede, Kathrin Fring, Gioia Fritz, Susann Götz, Claudia Grundmann, Anja Herzog, Nikola Holmes, Nina Kamenik, Judith Müller, Sabrina Rörig-Naesiger, Anja Scheytt, Susanne Schulz, Carolin Szyska, Madeleine Tetzner

Trainerin: Michaela Hildebrandt

Die OSC Eisladies auf dem Balkon des Roten Rathauses mit Klaus Wowereit

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]