ESC Planegg

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ESC Planegg
Größte Erfolge

Sieger EWHL 2010
Siebenfacher Deutscher Meister
Vierfacher Deutscher Pokalsieger
Sieger EWHL Super Cup 2012, 2014

Vereinsinformationen
Geschichte ESC Planegg (1991–1993)
SG Planegg/Ottobrunn (1993–1994)
ESC Planegg (seit 1994)
Standort Planegg/Würmtal, Deutschland
Vereinsfarben blau, rot & weiß
Liga Fraueneishockey-Bundesliga
Elite Women’s Hockey League
Spielstätte Eissporthalle Grafing
Kapazität 1.730 Plätze (davon 175 Sitzplätze)
Cheftrainer Michael Lehmann
Kapitän Monika Pink
2017/18 Deutscher Vizemeister

Der ESC Planegg/Würmtal ist ein deutscher Fraueneishockeyverein aus Planegg im Würmtal bei München, der in der Fraueneishockey-Bundesliga spielt. Früher nahm der Club auch an der supranationalen Elite Women’s Hockey League teil.

Da es in Planegg kein Kunsteisstadion gibt, muss die Mannschaft auf fremde Trainings- beziehungsweise Spielstätten ausweichen, vor allem in die Eissporthalle Grafing (EHC Klostersee) sowie die Hacker-Pschorr Arena (EC Bad Tölz).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ESC Planegg wurde 1991 gegründet und nahm zunächst am Spielbetrieb der Landesliga Bayern teil. 1994 wurde die Mannschaft in einer Spielgemeinschaft mit dem ERSC Ottobrunn Bayerischer Meister und stieg in die Fraueneishockey-Bundesliga auf, der der Verein bis heute angehört. Nach dem Aufstieg wurde die Spielgemeinschaft allerdings aufgelöst, und der ESC Planegg setzte den Spielbetrieb alleine fort, die Zweite Mannschaft spielte allerdings sowohl in der Saison 1994/95 als auch 1998/99 mit dem ERSC Ottobrunn zusammen. In den Spielzeiten 1996/97 und 1997/98 agierte die Zweite Mannschaft als SG Planegg/München, um weiteren Spielerinnen die Teilnahme am Spielbetrieb zu ermöglichen.

Nachdem die Bundesligamannschaft in der Saison 2004/05 die Qualifikation für die Finalrunde verpasste, nahm sie an der Abstiegsrunde teil. Innerhalb dieser Runde gelang die Qualifikation für das Endspiel um den Deutschen Pokal. Dort unterlag die Mannschaft sportlich den Grefrather EC Lady Panthers im Penaltyschießen, jedoch wurde das Spiel am „Grünen Tisch“ wegen einer Unterschreitung der Mindestspielerzahl seitens des GEC mit 5:0 für Planegg gewertet.

In der Saison 2005/06 gelang wieder die Qualifikation für die Zwischenrunde, wo sich die Mannschaft als viertplatzierte für das Finalturnier qualifizierte. Dort verlor der ESC im Finale gegen die Mannschaft des OSC Berlin und wurde Vizemeister. In der Spielzeit 2006/07 wurde der Deutsche Meister erstmals nicht mehr in einem Pokalturnier ermitteln. Am Ende erreichte der ESC Planegg den zweiten Tabellenplatz und wurde wieder Vizemeister. Beim neueingeführten DEB-Pokalturnier unterlag der ESC im Finale dem EC Bergkamen im Penaltyschießen und konnte erneut den zweiten Platz erringen.

In der Saison 2007/08 gewann der Verein ohne Punktverlust und mit 13 Zählern Vorsprung auf den zweitplatzierten OSC Berlin erstmals die Deutsche Meisterschaft. Im DEB-Pokal unterlagen die Pinguine in der Vorrunde dem OSC allerdings knapp mit 3:4 und gewannen das Spiel um den dritten Platz mit 7:0 gegen den EC Bergkamen. In die Spielzeit 2008/09 startete der ESC Planegg als Deutscher Meister im IIHF European Women Champions Cup an, scheiterte allerdings bereits in der Vorrunde. Außerdem nahm die Mannschaft erstmals an der europäischen Elite Women’s Hockey League, die parallel zum Bundesligaspielbetrieb ausgetragen wurde, und belegte dort hinter dem HC Slavia Prag und dem OSC Berlin den dritten Platz.

Im Spieljahr 2009/10 nahm der ESC Planegg neben der Bundesliga erneut und diesmal als einziger deutscher Vertreter an der EWHL teil und gewann diese als erster deutscher Vertreter vor The Ravens Salzburg.

Eissporthalle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ESC Planegg trägt seine Spiele in der Eissporthalle Grafing aus.

Platzierungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Logo der DFEL Deutsche Fraueneishockey-Liga
Saison Liga Platzierung
1991/92 LL-Bayern 5. Platz
1992/93 LL-Bayern 3. Platz
1993/94 LL-Bayern1 Aufstieg in die Bundesliga
1994/95 Bundesliga/S 6. Platz
1995/96 Bundesliga/S 7. Platz
1996/97 Bundesliga/S 5. Platz
1997/98 Bundesliga/S 3. Platz
1998/99 Bundesliga/S 3. Platz Bundesliga
1999/00 Bundesliga/S 4. Platz Bundesliga
2000/01 Bundesliga/S 4. Platz Bundesliga
2001/02 Bundesliga/S 3. Platz Bundesliga
2002/03 Bundesliga/S 3. Platz Bundesliga
2003/04 Bundesliga/S 5. Platz Bundesliga
2004/05 Bundesliga/S 4. Platz
2005/06 Bundesliga/S Vizemeister
2006/07 1. Bundesliga Vizemeister
2007/08 1. Bundesliga Deutscher Meister
2008/09 1. Bundesliga Vizemeister
2009/10 1. Bundesliga Vizemeister
2010/11 1. Bundesliga Deutscher Meister
2011/12 1. Bundesliga Deutscher Meister
2012/13 1. Bundesliga Deutscher Meister
2013/14 1. Bundesliga Deutscher Meister
2014/15 1. Bundesliga Deutscher Meister
2015/16 1. Bundesliga Vizemeister
2016/17 1. Bundesliga Deutscher Meister
2017/18 1. Bundesliga Vizemeister
EWHL-Logo Elite Women’s Hockey League
Saison Platzierung
Elite Women’s Hockey League 2008/09 3. Platz
Elite Women’s Hockey League 2009/10 Meister
Elite Women’s Hockey League 2010/11 3. Platz
EWHL-Logo EWHL Super Cup
Saison Platzierung
EWHL Super Cup 2011/12 Cupsieger
EWHL Super Cup 2012/13 3. Platz
EWHL Super Cup 2013/14 Cupsieger

1Spielgemeinschaft ESC Planegg/ERSC Ottobrunn

EC Planegg-Geisenbrunn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Zeit von 1983 bis 1995 gab es in Planegg auch eine Herrenmannschaft[1], die unter dem Namen EC Planegg-Geisenbrunn am Spielbetrieb des BEV teilnahm. 1983 stiegen sie in die Bayerische Landesliga auf, in der Saison 1990/91 spielte der EC in der Bayernliga und dann bis 1995 Bayerische Bezirksliga. 1990 gewannen Sie die Meisterschaft der Bayerischen Landesliga Gruppe B und 1992 den Bayernkrug-Pokal. Quelle: rodi-db.de[2]

Heute tritt der EC Planegg-Geisenbrunn mit einer Hobbymannschaft an, die an Hobbbyligen bzw. Hobby-Turnieren teilnimmt.[3]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Geschichte EC Planegg-Geisenbrunn EC Planegg-Geisenbrunn
  2. ref rodi-db.de, Ligenzugehörigkeit EC Planegg-Geisenbrunn
  3. Chronik EC Planegg-Geisenbrunn EC Planegg-Geisenbrunn