Freies Wort

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Freies Wort
Logo Freies Wort.svg
Beschreibung Tageszeitung in Südthüringen
Verlag Suhler Verlagsgesellschaft mbH & Co.KG
Erstausgabe 1952
Erscheinungsweise werktags
Verkaufte Auflage 61.535[1] Exemplare
(IVW 2/2018, Mo–Sa)
Chefredakteur Walter Hörmann
Herausgeber Suhler Verlagsgesellschaft mbH & Co.KG
Weblink www.insüdthüringen.de

Freies Wort ist eine regionale Tageszeitung in Südthüringen. Sie erscheint in der kreisfreien Stadt Suhl, in den Landkreisen Hildburghausen und Sonneberg sowie in Teilen der Landkreise Schmalkalden-Meiningen, Ilm-Kreis und Wartburgkreis. Ihre verkaufte Auflage beträgt inklusive des Meininger Tageblatts 61.535 Exemplare, ein Minus von 46,3 Prozent seit 1998.[2] Herausgeber ist die Suhler Verlagsgesellschaft mbH & Co.KG mit Sitz in Suhl.

Gegründet wurde Freies Wort als Organ der SED-Bezirksleitung des DDR-Bezirkes Suhl. Die Zeitung war am 15. August 1952 mit der Errichtung der Bezirke in der DDR als Das Freie Wort entstanden und am 9. März 1956 in Freies Wort umbenannt worden. Freies Wort galt mit einer Auflage von 157.400 Exemplaren als kleinste SED-Bezirkszeitung mit damals acht Lokalredaktionen.

Bei der Privatisierung nach der Wiedervereinigung wurde das Freie Wort 1991 vom Süddeutschen Verlag in München (70 Prozent) und der SPD-Medienholding Deutsche Druck- und Verlagsgesellschaft mbh (ddvg) in Hamburg (30 Prozent) übernommen.

Chefredakteur ist Walter Hörmann, Stellvertreter Markus Ermert.

Auflage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Freies Wort hat in den vergangenen Jahren erheblich an Auflage eingebüßt. Die verkaufte Auflage ist seit 1998 um 46,3 Prozent gesunken.[3] Sie beträgt gegenwärtig 61.535 Exemplare.[4] Das entspricht einem Rückgang von 53.061 Stück. Der Anteil der Abonnements an der verkauften Auflage liegt bei 92,1 Prozent. Entwicklung der verkauften Auflage[5]


Lokalredaktionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es existieren acht Lokalredaktionen mit folgenden Einzelauflagen:

Bezeichnung der Lokalausgabe Verkaufte Auflage
Suhl 8025[6]
Zella-Mehlis gemeinsame Auflage mit Suhl
Ilm-Kreis 5941[7]
Sonneberg 7652[8]
Hildburghausen 8837[9]
Neuhaus am Rennweg [10]
Bad Salzungen mit Südthüringer Zeitung (STZ) 12.229[11]
Schmalkalden mit STZ 9017[12]

Die Redaktion vom eigenständigen Meininger Tageblatt veröffentlicht neben den gemeinsamen Mantelseiten die Lokalausgabe für Stadt und Altkreis Meiningen (siehe Kooperationen).

Kooperationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinsam mit den Titeln Neue Presse (Coburg), Südthüringer Zeitung (Bad Salzungen) und Frankenpost (Hof), die denselben Eigentümern gehören, bildet Freies Wort die „Regionalzeitungsgruppe Hof/Coburg/Suhl“ des Süddeutschen Verlags, der zur Südwestdeutschen Medienholding GmbH (SWMH) in Stuttgart gehört. Für den überregionalen Mantel kooperiert Freies Wort redaktionell mit den Stuttgarter Nachrichten.

Freies Wort kooperiert außerdem mit der Meininger Mediengesellschaft mbH (MMG), die die Tageszeitung Meininger Tageblatt herausgibt. An der Meininger Mediengesellschaft mbH sind wiederum zu je 50 Prozent die Suhler Verlagsgesellschaft mbH & Co.KG und die WPV Gesellschaft für Werbung, Presse und Vertrieb mbH in Meiningen beteiligt. Meininger Tageblatt und Südthüringer Zeitung übernehmen den kompletten Mantelteil von Freies Wort.

Chefredakteure[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Chefredakteure des Organs der SED-Bezirksleitung Freies Wort (1952 bis 1990):

Zeitraum Name
1952–1959 Yvonne Freyer
1959–1965 Gerhard Fuchs
1965–1972 Helmut Linke
1972–1974 Klaus Kleine
1974–1989 Helmut Linke
1989–1990 Heinz Escher

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Inklusive Meininger Tageblatt
  2. laut IVW, zweites Quartal 2018, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  3. laut IVW, (Details auf ivw.eu)
  4. laut IVW, zweites Quartal 2018, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  5. laut IVW, jeweils viertes Quartal (Details auf ivw.eu)
  6. Ausgabe Suhllaut IVW, zweites Quartal 2018, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  7. Ausgabe Ilm-Kreis laut IVW, zweites Quartal 2018, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  8. Ausgabe Sonneberg laut IVW, zweites Quartal 2018, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  9. Ausgabe Hildburghausen laut IVW, zweites Quartal 2018, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  10. Ausgabe Neuhaus am Rennweg laut IVW, zweites Quartal 2018, (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  11. Ausgabe Bad Salzungen laut IVW, zweites Quartal 2018, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)
  12. Ausgabe Schmalkalden: laut IVW, zweites Quartal 2018, Mo–Sa (Details und Quartalsvergleich auf ivw.eu)