Gölcük (Kocaeli)

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Gölcük
Wappen fehlt
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Gölcük (Kocaeli) (Türkei)
Red pog.svg
Basisdaten
Provinz (il): Kocaeli
Koordinaten: 40° 40′ N, 29° 50′ OKoordinaten: 40° 40′ 0″ N, 29° 50′ 0″ O
Höhe: 31 m
Fläche: 217 km²
Einwohner: 170.503[1] (2020)
Bevölkerungsdichte: 786 Einwohner je km²
Telefonvorwahl: (+90) 262
Postleitzahl: 41 650
Kfz-Kennzeichen: 41
Struktur und Verwaltung (Stand: 2021)
Gliederung: 50 Mahalle
Bürgermeister: Ali Yıldırım Sezer (AKP)
Postanschrift: Cedit, Alsancak Cd.
41650 Gölcük
Website:
Landkreis Gölcük
Einwohner: 170.503[1] (2020)
Fläche: 217 km²
Bevölkerungsdichte: 786 Einwohner je km²
Kaymakam: Cengiz Karabulut
Website (Kaymakam):
Vorlage:Infobox Ort in der Türkei/Wartung/Landkreis

Gölcük ist eine Stadtgemeinde (Belediye) im gleichnamigen Ilçe (Landkreis) der Provinz Kocaeli in der türkischen Marmararegion und gleichzeitig ein Stadtbezirk der 1993 gebildeten Büyükşehir belediyesi Kocaeli (Großstadtgemeinde/Metropolprovinz). Seit der Gebietsreform ab 2013 ist die Gemeinde flächen- und einwohnermäßig identisch mit dem Landkreis.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kreis/Stadtbezirk grenzt im Osten an Başiskele, im Süden an die Provinz Bursa und im Westen an Karamürsel. Im Norden bildet die Bucht von İzmit (Marmarameer) eine natürlich Grenze.

Verwaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch das Gesetz Nr. 3012 wird Gölcük am 15. Juni 1936 ein Kaza des Vilayets Kocaeli. Zur ersten Volkszählung nach der Souveränität 1940 werden 16.122 Einwohner in 24 Dörfern (auf 176 km² Fläche) gezählt, davon 5.115 im namensgebenden Verwaltungssitz (4.068 Männer und nur 1.047 Frauen).

Durch Beschluss des Ministerrates vom 6. September 1966 (Nr. 4636) wird der Ort in den Rang einer Gemeinde (Belediye) erhoben (die Gemeindeorganisation wird gegründet).

Die Belediye (Gemeinden) Değirmendere (7), Halıdere (3), Hisareyn (2), İhsaniye (3), Ulaşlı (2) und Yazlık (2) waren schon durch das Gesetz Nr. 5747 im Jahre 2008 in die Kreisstadt eingemeindet und zu Mahalle (Stadtviertel/Ortsteile) heruntergestuft worden. In Klammern angegeben ist die Anzahl der Mahalle vor der Eingliederung. Deren Zahl stieg von 11 auf 30.[2]

(Bis) Ende 2012 bestand der Landkreis aus der Kreisstadt und 20 Dörfern, die während der Verwaltungsreform 2013/2014 in Mahalle (Stadtviertel/Ortsteile) überführt wurden. Die 30 existierenden Mahalle der Kreisstadt blieben erhalten. Durch Herabstufung der Dörfer zu Mahalle stieg deren Zahl nochmals an. Den 50 Mahalle steht ein Muhtar als oberster Beamter vor.

Ende 2020 lebten durchschnittlich 3.410 Menschen in jedem Mahalle, 14.820 Einw. im bevölkerungsreichsten (Çiftlik Mah.), dicht gefolgt von Piyalepaşa Mah.(10.847) und Topçular Mah. (10.85 Einw.).[3]

Die türkische Marine besitzt einen Stützpunkt in Gölcük.

Platz in Gölcük mit einem Propeller der SMS Goeben
Gesamtansicht
Saraylı Häuser
Museumsschiff Yarhisar

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gölcükspor ist der bekannteste und erfolgreichste Fußballverein des Ortes. Seine erfolgreichste Zeit hatte der Klub in den Jahren 1984–1985, in denen der Klub in der zweithöchsten türkischen Spielklasse, der TFF 1. Lig, tätig war. Nachdem der Verein sich infolge des Erdbebens von Gölcük aus dem Ligawettbewerb zurückgezogen hatte, kehrte er im Sommer 2002 in den türkischen Profifußball zurück und spielt seither in der TFF 3. Lig, der vierthöchsten Liga der Türkei.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Gölcük – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Gölcük Nüfusu, Kocaeli, abgerufen am 17. Mai 2021
  2. Gesetz Nr. 5747 erschienen im Amtsblatt 26824
  3. Mahalle Muhtarları – Fotogalerie der 50 Muhtare