Gene Milford

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Arthur Eugene „Gene“ Milford (* 19. Januar 1902 in Lamar, Colorado; † 23. Dezember 1991 in Santa Monica, Kalifornien) war ein US-amerikanischer Filmeditor, der zweimal den Oscar für den besten Schnitt erhielt.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Milford begann 1926 bei dem Film Two Can Play seine Laufbahn als Editor in der Filmwirtschaft Hollywoods und war bis 1979 bei mehr als 100 Film- und Fernsehproduktionen für den Schnitt verantwortlich.

Bei der Oscarverleihung 1935 gehörte er zu den Nominierten für den erstmals vergebenen Oscar für den besten Schnitt und zwar für One Night of Love (Das leuchtende Ziel, 1934). Bei der Oscarverleihung 1938 erhielt er dann zusammen mit Gene Havlick den Oscar in dieser Kategorie für In den Fesseln von Shangri-La (1937). Seinen zweiten Oscar für den besten Schnitt bekam er 1955 verliehen und zwar für Die Faust im Nacken (1954).

Weitere bekannte Filmen, an denen er als Editor mitarbeitete, waren Vor Blondinen wird gewarnt (1931), Ein Gesicht in der Menge (1957), Fieber im Blut (1961), Taras Bulba (1962), Fremde Bettgesellen (1965), Ein Mann wird gejagt (1966), Warte, bis es dunkel ist (1967), Countdown: Start zum Mond (1967) oder Zwei dreckige Halunken (1970).

1988 erhielt Milford als Erster den ACE Career Achievement Award, den von der Gilde der Editoren (American Cinema Editors) verliehenen Preis für sein Lebenswerk.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]