Geoffrey Bayldon

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Geoffrey Bayldon (2009)

Geoffrey Bayldon (* 7. Januar 1924 in Leeds, Yorkshire) ist ein britischer Schauspieler.

Leben[Bearbeiten]

Der Sohn eines Schneiders erhielt nach einem Militärdienst in der Royal Air Force seine Ausbildung in den Jahren 1947–1949 bei Laurence Olivier an der Old Vic Theatre School in Bristol. Seinen ersten Bühnenauftritt hatte Bayldon dann 1949 in Tough at the Top, dem letzten Musical von Charles Blake Cochran. Von Olivier mit dem „Shakespeare-Virus“ angesteckt, brillierte Bayldon etwa im Shakespeare Memorial Theatre in Stratford-upon-Avon, im Citizen’s Theatre in Glasgow und im Birmingham Repertory Theatre vor allem in Shakespeare-Stücken. Neben seiner Theatertätigkeit spielte er in unzähligen Fernsehserien, wie in Mit Schirm, Charme und Melone (The Avengers), Simon Templar (The Saint) oder Geheimauftrag für John Drake (Danger Man) und einigen Kinoproduktionen mit. So spielte er z. B. in der James Bond-Parodie Casino Royale (1967) die Rolle des Waffenmeisters Q. 1956 spielte Bayldon in Paris den Caesar in Caesar und Cleopatra.

International bekannt wurde Bayldon durch die Hauptrolle in der 26-teiligen Jugendserie Catweazle, die 1970 und 1971 von der englischen London Weekend Television (LWT) ausgestrahlt wurde. Dabei war er durch extrem dicke Schminke kaum erkennbar. Seine Fähigkeit zu komischen Grimassen wurde dadurch allerdings kaum beeinträchtigt.

Bayldon trat außerdem in der Nebenrolle des Organon in der Folge The Creature from the Pit der Science-Fiction-Serie Doctor Who auf und war auch als Sprecher in zwei Hörspielen um Doctor Who zu hören: Auld Mortality und A Storm of Angels.

Unter der Regie von Ex-Beatle Ringo Starr trat Bayldon 1972 in dem Rock-Film Born to Boogie als Kellner auf.

Bayldon arbeitete auch als Synchronsprecher.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1998 als „Bester Schauspieler“ bei den Royal Midland Television Awards

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]