Georg Friedrich Schmidt

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Georg Friedrich Schmidt, Selbstporträt „mit der Spinne“, Radierung, St. Petersburg 1758

Georg Friedrich Schmidt (* 24. Januar 1712 in Schönerlinde bei Berlin; † 25. Januar 1775 in Berlin) war ein deutscher Kupferstecher, Radierer und Maler, der als Hofstecher unter Friedrich II. wirkte. Er gilt auf seinem Gebiet als ein Meister des friderizianischen Rokokos.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänge in Berlin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Georg Friedrich Schmidts Eltern waren arme Tuchmacher. Nach Berlin übergesiedelt, gaben sie ihren Sohn nach allgemeiner Auffassung beim Kupferstecher Georg Paul Busch 1727 in eine dreijährige Lehre. Laut Karl von Lützow allerdings soll Schmidts eigentlicher Lehrer der preußische Hofkupferstecher Johann Georg Wolfgang gewesen sein; für Busch hätte der junge Schmidt nur nebenbei aus finanziellen Gründen als Stecher gearbeitet.[1] Nebenher besuchte Schmidt auch Zeichenkurse an der Berliner Kunstakademie. Ab 1730 absolvierte er seinen Militärdienst in der preußischen Armee und wurde dort Kanonier. In seiner Freizeit besuchte er weiterhin die Akademie und arbeitete auf eigene Rechnung als Kupferstecher. Erste Erfolge hatte Schmidt in den frühen 1730er Jahren mit Kupferstich-Porträts des Kronprinzen Friedrich, die er teilweise noch für Georg Paul Busch stach.[2] Mit Genehmigung von Feldmarschall Friedrich Wilhelm von Grumbkow verließ Schmidt 1736 vorzeitig den Militärdienst und machte sich selbständig. Auf der Akademie hatte er Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff kennengelernt, der zu einem langjährigen Freund wurde.[3] Auch mit dem preußischen Hofmaler Antoine Pesne, der wie Knobelsdorff mit Friedrich „in intimem, persönlichem Verkehr“ stand,[4] schloss er Freundschaft.[5] Der aus Frankreich stammende Pesne versorgte Schmidt mit einem Empfehlungsschreiben an Nicolas Lancret.[6] Mit dieser Empfehlung ging der deutsche Kupferstecher 1736 nach Paris, um dort sein Stecher-Handwerk zu perfektionieren.[7] Auf dem Weg dorthin begleitete ihn sein Freund, der Dekorationsmaler Friedrich Wilhelm Hoeder[8], der wie sein anderer Freund Knobelsdorff wohl auch bei Pesne an der Berliner Akademie ausgebildet worden war.[9]

Ausbildung und Erfolge in Paris[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Le Théatre Italien nach Nicolas Lancret, erschienen bei Larmessin, Paris 1737 oder 1738

Unterwegs freundete sich Schmidt in Straßburg mit dem Kupferstecher Johann Georg Wille an.[10] Schmidt, Wille und Hoeder trafen Ende Juli 1736 in Paris ein.[11] In der französischen Metropole bezogen Schmidt und Wille mehrere Jahre lang bis zu Schmidts Aufnahme in die Académie royale eine gemeinsame Wohnung.[12] Das freundschaftliche Verhältnis wurde bis zum Lebensende aufrechterhalten.[13] Friedrich II., der sich bereits als Kronprinz für Schmidt interessierte[14], unterstützte zudem direkt nach seiner Thronbesteigung 1740 den nach Paris gegangenen Schmidt mit einem Jahrgeld oder einer „Pension“ von 3000 Livre, wodurch sich Schmidt in der französischen Metropole mehr Freiheiten erlauben konnte, sowohl die Fortschritte seiner Kunst als auch private Vergnügungen betreffend.[15]

Schmidt und Wille fanden in Pariser Künstlerkreisen schnell Kontakte zum Hofmaler Hyacinthe Rigaud und zum Präsidenten der königlichen Kunstakademie Nicolas de Largillière. Nachdem Wille durch einen Stich nach Rigaud zu einem ersten Erfolg gekommen war, hatte Schmidt es dem Empfehlungsschreiben Pesnes zu verdanken, dass ihm Lancret einen Platz in der Werkstatt seines Stechers Nicolas de Larmessin (1684-1755) verschaffte. Larmessin, der „Graveur du Roy“, nahm Schmidt als seinen Schüler in die Werkstatt, die er in seinem Haus betrieb, auf, wo er eine siebenmonatige Ausbildung absolvierte.[16] Schmidt erwarb sich unter Larmessin einen hervorragenden Ruf und perfektionierte sein Stecherhandwerk, stach eine Weile im Auftrag von Kunsthändlern und für andere Künstler Porträts, bis er sich um 1740 allmählich selbstständig machen konnte. Dabei half ihm Rigaud, der ihm 1739 erlaubte, sein Ölporträt des Grafen d'Evreux zu stechen. Schmidts Kupferstich, der zur vollen Zufriedenheit des Malers und des Grafen ausfiel, fand auch den Beifall der Kunstfreunde.[17] Dazu trug bei, dass Schmidt sich die um 1740 erfundene und zum Erfolg entwickelnde Crayonmanier zu Eigen machte. Nach weiteren erfolgreichen Stichen erteilte 1742 König Ludwig XV. der königlichen Kunstakademie eine Sondergenehmigung, den Protestanten Schmidt aufzunehmen.

Im Jahr 1743 stach Schmidt in Paris ein Porträt Friedrichs II., wie 1742 bereits Wille. Ihre Vorlage war ein für den französischen Hof bestimmtes Gemälde Pesnes, das er 1742 durch die Wiederholung seines Kronprinzenporträts aus dem Jahr 1738 angefertigt hatte.[18] Knobelsdorff hatte Schmidt 1740 während seiner Pariser Studienreise besucht und wollte den begabten Kupferstecher schon damals auf Wunsch seines Königs und Gönners Friedrichs II. nach Berlin zurückholen. Anfang 1742 begannen schriftliche Verhandlungen, die 1743 zu einer Anstellung Schmidts als Hofkupferstecher für ein Jahresgehalt von 600 Talern führten. Schmidt blieb jedoch zunächst noch eine Weile in Paris, um nach seiner 1742 mit Unterstützung des französischen Königs erfolgten vorläufigen Aufnahme in die Pariser Akademie dort eine prestigesteigernde definitive Mitgliedschaft zu erlangen. Im Jahr 1744 wurde er mit einem Porträt Pierre Mignards nach einem Gemälde Rigauds tatsächlich vollwertiges Mitglied der Académie royale.[19]

Hofkupferstecher Friedrichs des Großen in Berlin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schmidt stach 1748 den Schmettau-Plan von Berlin, (Aktualisierung von 1750)
Julien Offray de La Mettrie, 1751, nach dem Ölgemälde Schmidts von 1750

Im Herbst 1744, mitten im Zweiten Schlesischen Krieg, kehrte Schmidt als nun renommierter Künstler nach Berlin zurück, wo er von Knobelsdorff und seinen alten Berliner Künstlerfreunden „mit offenen Armen aufgenommen“ wurde.[20] Im Auftrag des Königs fertigte er Pläne der Schlachten bei Hohenfriedberg, Soor und Kesselsdorf an, die 1746 veröffentlicht wurden.[21]

Im gleichen Jahr stach Schmidt ein weiteres Porträt des Königs nach einem Gemälde von Pesne aus dem Jahr 1739.[22] Die Kupferstiche Schmidts von 1743 und 1746 hielt Seidel für die „besten graphischen Darstellungen Friedrichs“, auch wenn sie trotz ihrer ausgezeichneten technischen Qualität nach gemalten Porträts gestochen wurden, bei denen nicht zweifelsfrei feststeht, ob sie das tatsächliche Aussehen des Monarchen authentisch wiedergeben.[23]

Dass Schmidt nach einem zeitgenössischen Bericht erst im Juli 1746, also sieben Monate nach dem Ende des Zweiten Schlesischen Krieges, von Knobelsdorff dem König in Potsdam vorgestellt worden sein soll, „der ihn sehr gnaedig aufnahm“[24], erscheint deswegen fragwürdig, weil Friedrich sich bereits seit Dezember 1744 (also zwei Monate nach Schmidts Ankunft im Oktober 1744) und von Januar bis März 1745 sehr oft in Berlin und Potsdam aufhielt[25], wo er auf Schmidt getroffen sein müsste. Dass Friedrich sich zu dieser Zeit nicht nur für das Kriegsgeschäft, sondern auch für die Kunst bei Hofe interessierte, geht aus einer bereits im Dezember 1744 für Knobelsdorff skizzierten Außenansicht für den geplanten Neubau von Sanssouci[26] und aus den vielen Dekorationsarbeiten hervor, die seit 1745 in Friedrichs Auftrag von Schmidts Freund Hoeder ausgeführt wurden.[27] Zudem war unter Schmidts ersten für den Preußenkönig fertiggestellten Arbeiten der Plan der Schlacht von Friedberg bereits im Januar 1746 abgeliefert worden[28], weshalb anzunehmen ist, dass Friedrich im Gespräch mit Schmidt schon 1745 höchstpersönlich auf die exakte Gestaltung der Schlachtenpläne Einfluss nahm. In einem Brief von 1746 an die Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth lobt Friedrich die schönen Pastellbilder des für ihn tätigen Stechers Schmidt, ohne dabei zu sagen, dass er Schmidt erst kürzlich in Potsdam begrüßt hat, obwohl er im gleichen Brief erwähnt, dass der italienische Maler Innocente Bellavite erst vor kurzem für ihn tätig wurde und französische Künstler noch eintreffen werden.[29]

Schmidt heiratete im Oktober 1746 Dorothée Luise Viedebandt (auch Videbant geschrieben), die Tochter des Direktors der Russischen Handelskompanie in Berlin, die eine hohe Mitgift in die Ehe brachte. Aus dem Briefwechsel kann nach Ansicht der Herausgeber abgeleitet werden, dass die hohe Mitgift für die Eheschließung mit ausschlaggebend war – eine Eheschließung, über die sich auch Schmidts langjähriger Freund Wille mit einiger Verwirrung und „Verwunderung“ äußerte.[30] Aus dieser Ehe ging 1748 der Sohn August hervor. Schmidt bewohnte mit seiner Familie ab 1752 ein eigenes Haus in Neukölln am Wasser.[31]

Als königlicher Hofstecher erhielt Schmidt in Berlin und Potsdam auch größere Aufträge. So hatte er etwa Friedrichs Schriften zu illustrieren und für deren Druck eine Hausdruckerei im Apothekenflügel des Berliner Schlosses einzurichten. Bis 1749 fertigte Schmidt allein für den ersten Band der Œuvres du philosophe de Sans-Souci (Werke des Philosophen von Sans-Souci), „Le Palladion“, der in Gedichtform die homoerotischen Abenteuer von Friedrichs Vorleser Darget schildert, 80 Vignetten und Illustrationen an, darunter sechs ganzseitige Stiche. Die Herstellung der Bücher war geheim, sie waren als Geschenke Friedrichs an enge Freunde gedacht und erschienen in sehr geringer Auflage unter dem Signet Au Donjon du Château (Im Turm des Schlosses). Nachdem 1750 Voltaire an Friedrichs Hof mit der editorischen Überarbeitung der Œuvres begonnen hatte, berief Friedrich 1751 aus Paris den Maler und Zeichner Blaise Nicolas Le Sueur nach Berlin. Friedrich, der das französische Kunst- und Literaturschaffen höher einschätzte als das deutsche, bestimmte, dass sich Schmidts Illustrationen seiner Werke nunmehr nach den Vorzeichnungen Le Sueurs zu richten hatten. Sein Geschichtswerk Mémoires pour servir à l’histoire de la Maison de Brandenbourg erschien als Prachtwerk, war aber nur zum Teil nach Schmidts Ideen illustriert. Weil die Geheimhaltung misslang und Raubdrucke auftauchten, erlaubte Friedrich 1751 dem Verleger Christian Friedrich Voß erstmals eine gekürzte Ausgabe der Mémoires und 1760 seine Poésies diverses in größeren Auflagen zu veröffentlichen. Schmidt stieg zum „gefeierten Illustrator“ der Werke Friedrichs auf.

Schmidts künstlerische Arbeit an den Werken Friedrichs endete 1755. Er stach nun mit großem Erfolg Porträts privater Auftraggeber, wobei er mitunter, wie im Fall Julien Offray de La Mettries, selber seine Vorlage in Öl malte.[32]

Weil die ohnehin wenig schöpferische Arbeit nach den Vorlagen Le Sueurs zu Ende gegangen war, der Ausbruch des Siebenjährigen Krieges ab 1756 die Auftragslage im Berliner Kunstschaffen verschlechterte und Spannungen mit Berliner Kollegen entstanden, folgte Schmidt 1757 einem Ruf der Kaiserin Elisabeth nach Russland.

Hofkupferstecher in Sankt Petersburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Graf Schuwalow, 1760

Von seinem König beurlaubt, ging Schmidt 1757 für fünf Jahre mit einem Jahresgehalt von 1500 Rubel nach Sankt Petersburg.[33] Frau und Kind ließ er in seinem Berliner Haus zurück. In Petersburg leitete er ab 1758 eine Kupferstecherschule. Unklar ist, ob dies vertraglich mit der im selben Jahr von Elisabeth eröffneten Kaiserlichen Kunstakademie in Zusammenhang stand.[34] Jedenfalls gelang es Schmidt durch sein Wirken in St. Petersburg, viel von seinem französischen Stil, aber auch seine Begeisterung für die Radierungen Rembrandts in die russische Kupferstecherszene einfließen zu lassen.[35] Neben der Unterrichtstätigkeit schuf Schmidt nach Gemälden Louis Tocqués Stiche bedeutender Personen am russischen Hof, so 1759 des Botschafters des Heiligen Römischen Reichs, Graf Nikolaus Esterházy (1711-1764),[36] des einflussreichen Grafen Peter Schuwalow, des Hetmans Kirill Grigorjewitsch Rasumowski,[37] der sich den Stich 1000 Taler kosten ließ. In zweijähriger Arbeit stach Schmidt von 1759 bis Ende 1761 für die Kaiserin Elisabeth ihr von Tocqué gemaltes Staatsporträt. Der Stich wich mit der auf Wunsch der Zarin verlängerten Nase zu Tocqués Verdruss vom Gemälde ab.[38] Ob die Kaiserin, die wenige Tage später, am 5. Januar 1762, verstarb, das Honorar von 1000 Dukaten an Schmidt ausgezahlt hatte, ist unsicher. Trotz der Bitten seiner Freunde, Gönner und Auftraggeber, in Petersburg zu bleiben, kehrte Schmidt fristgemäß im August 1762 nach Berlin zurück. Zu seinen Schülern haben später bedeutende russische Kupferstecher gehört, wie Jewgraf Tschemesow, Jefim Winogradow und Dmitri Gerassimow.

Wieder in Berlin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorothee Louise Schmidt, 1761. Sie blättert in den Œuvres.

Mit seinem Schaffen in Paris, den Illustrationen der Werke Friedrichs des Großen und durch die Stiche zahlreicher Berühmtheiten seiner Zeit hatte sich Schmidt einen europäischen Ruf verschafft. Als gefragter Porträtstecher wurde er zu einem vermögenden Mann. Neben Porträts von Zeitgenossen produzierte er, wieder in Berlin eingetroffen, aber auch zahlreiche Radierungen nach Vorlagen und im Stil von Rembrandt van Rijn. Er legte sich mit den Jahren eine umfangreiche Sammlung von Kupferstichen und Radierungen des holländischen Meisters an, ja er vollendete sogar eine von ihm erworbene, jedoch unvollendete Originalplatte Rembrandts im Stil des Niederländers. Während der König sich offenbar weniger für den Rückkehrer aus Russland interessierte, hatte Schmidt in Berlin wie zuvor in Petersburg zahlreiche hochgestellte Auftraggeber, so den Bruder des Königs, Prinz Heinrich.[39] Dennoch wurde Schmidt in der Künstlerszene Berlins mit den Jahren immer mehr zum Einzelgänger. Als für das Berliner Publikum populärer erwiesen sich nach dem Siebenjährigen Krieg Vertreter einer neuen Generation von Kupferstechern wie Daniel Chodowiecki und Johann Wilhelm Meil (1733–1805), die sich vom Stil des Rokoko lösten und zudem ihre Werke den Verlegern zur Illustration von Kalendern und Büchern günstiger anbieten konnten.

Schmidts Sohn August kam über einige künstlerische Anfänge nicht hinaus, bereitete seinem Vater jedoch als „ungeraten“ viel Kummer. So stahl er zum Beispiel Stiche des Vaters, um diese heimlich zu verkaufen. Er ist 1766 bereits in jungen Jahren gestorben.[40] Am 1. Mai 1771 starb Schmidts Frau.[41] Der Künstler selbst erlag am 25. Januar 1775 in seinem Haus einem Schlaganfall. Seine Rembrandt-Sammlung wurde durch eine Auktion verstreut. Schmidts Grab befand sich im Gewölbe 6 der im Zweiten Weltkrieg ausgebrannten Luisenstädtischen Kirche in Berlin. Die 1945 geplünderten Grabgewölbe wurden 1964 mit dem durch die Sprengung der Brandruine entstandenen Schutt verfüllt.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kaiserin Elisabeth, nach Louis Tocqué, 1761. Der Stich gilt als ein Hauptwerk Schmidts

Schmidts Kupferstiche gelten als die „qualitätvollsten des friderizianischen Rokokos“. Nachweisen lassen sich über 200 signierte Stiche und Radierungen sowie eine kleine Zahl von Öl- und Pastellbildern.[42]

Unklar ist, welche der Stiche unter den Namen Busch, Larmessin, besonders die nach Lancret gearbeiteten der 1743 in Paris erschienenen Ausgabe der Fabeln Jean de La Fontaines, Michel Odieuvre (1687–1756), in den Portraits des personnages illustres de l'un et l'autre sexe, Paris 1735 bis 1745, und der von ihm in Petersburg ausgebildeten russischen Kupferstecher in Wahrheit von Schmidt waren.

Mit den Illustrationen zu Friedrichs L' Art de la Guerre, gedruckt 1760, befand sich Schmidt „auf der Höhe seines Könnens“.[43] In seinen späten Berliner Jahren erreichten seine Stiche, wenn auch „sauber und sorgfältig“ gearbeitet, laut Dehnert „keinen besonderen künstlerischen Wert“ mehr.[44] Für seine Porträts, Landschafts- und Genrebilder und Darstellungen der biblischen Geschichte war Rembrandt das Vorbild. Schmidt ahmte ihn nicht nur nach, wie in seinem Petersburger „Selbstbildnis mit der Spinne“,[45] sondern er passte sich ihm auch im Habitus an.[46]

Schmidt hatte zu Lebzeiten hohe Ehren erfahren, doch blieb ihm der Nachruhm versagt. Seine Arbeiten sind nie einer breiten Öffentlichkeit bekanntgeworden. Die Werke Friedrichs des Großen mit Schmidts Illustrationen erschienen in nur geringen Auflagen, bis Adolph von Menzel ihn als Illustrator der vielgedruckten Ausgaben im 19. und 20. Jahrhundert ablöste. Seine Porträts berühmter oder vermögender Auftraggeber blieben in deren Familienbesitz, die anderen Stiche wurden unmodern und interessierten bald nur Kunstsammler. Unbestritten ist Schmidts Rolle als eine wichtige „künstlerische Vermittlerpersönlichkeit zwischen Westeuropa und Russland“.[47]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Paul Seidel: Friedrich der Grosse und die bildende Kunst. Giesecke & Devrient, Leipzig, Berlin 1922.
  • Paul Seidel: Zur Geschichte der Kunst unter Friedrich dem Großen. Digitalisat. In: Paul Seidel (Hrsg.): Hohenzollern-Jahrbuch. Forschungen und Abbildungen zur Geschichte der Hohenzollern in Brandenburg-Preußen. Giesecke & Devrient, Berlin 1901.
  • Paul Dehnert: Georg Friedrich Schmidt, der Hofkupferstecher des Königs. In: Werner Knopp (Hrsg.): Jahrbuch Preussischer Kulturbesitz Bd. XVI, Gebr. Mann, Berlin 1979, ISBN 3-7861-1302-5, S. 321–339.
  • Rainer Michaelis: Betrachtungen zum malerischen Werk des peußischen Hofkupferstechers Georg Friedrich Schmidt (1712–1775). In: Klaus-Dieter Lehmann (Hrsg.): Jahrbuch Preußischer Kulturbesitz. Bd. XXXV. Gebr. Mann, Berlin 1999, ISBN 3-7861-2312-8, S. 221–235.
  • Christoph Frank: „Der Friderizianische Kunsttransfer nach Russland: Zur Bedeutung Rembrandts und Georg Friedrich Schmidts.“ In: Brunhilde Wehinger (Hrsg.): Geist und Macht. Friedrich der Große im Kontext der europäischen Kulturgeschichte. Akademie-Verlag, Berlin 2005, S. 245-270.
  • J. E. Wessely: Kritische Verzeichnisse von Werken hervorragender Kupferstecher. Bd. 1. Georg Friedrich Schmidt. Haendcke & Lehmkuhl, Hamburg 1887.
  • Nachricht von Hrn. Georg Friedrich Schmidt in Berlin. Von Schmidt verfasster Lebenslauf; in: [ Carl Heinrich von Heineken (Hrsg.):] Nachrichten von Künstlern und Kunst-Sachen. Band 1, Krauß, Leipzig 1768, S. 164–174; Digitalisat der Universitätsbibliothek Heidelberg.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Da Wolfgang, „neben seiner Stellung als Hofkupferstecher, auch Lehrer seines Fachs an der Berliner Akademie war, an welcher Schmidt seine Studien begann, ist es höchst wahrscheinlich, daß er auch dessen Lehrer war. Gewöhnlich wird der Kupferstecher G. P. Busch als solcher genannt. Busch war jedoch ein Stümper, von dem Schmidt nichts mehr lernen konnte, „er arbeitete nur für ihn und verbesserte dessen Platten des Geldverdienstes halber, da Busch eine ausgebreitete Kundschaft besaß, die der junge unbekannte Künstler namentlich während seiner sechsjährigen Dienstzeit als Soldat sich nicht erwerben konnte“ (Seidel).“ Siehe Carl von Lützow: Geschichte des deutschen Kupferstiches und Holzschnittes. Berlin 1891, S. 254.
  2. Edwin von Campe (Hrsg.): Die graphischen Porträts Friedrichs des Grossen aus seiner Zeit und ihre Vorbilder. Band 1. Bruckmann, München 1958, S. 9 und 39. J. E. Wessely: Georg Friedrich Schmidt. Verzeichniss seiner Stiche und Radirungen. Hamburg 1887, S. 17. Paul Seidel: „Zur Geschichte der Kunst unter Friedrich dem Großen: 1. Georg Friedrich Schmidt, der erste Illustrator und Drucker Friedrichs des Großen“. In: Hohenzollernjahrbuch 1901, S. 62. Der 1733 entstandene Stich zur Hochzeit des Kronprinzen Friedrich mit Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern stammt dagegen nicht von Georg Friedrich Schmidt, sondern vom Braunschweiger Kupferstecher Johann Georg Schmidt (1694-1767), mit dem Georg Friedrich Schmidt gelegentlich verwechselt wird. Siehe die Signatur „J. G. Schmidt“ und Gerhild H. M. Komander: Der Wandel des "Sehepuncktes". Die Geschichte Brandenburg-Preußens in der Graphik von 1648 bis 1810. LIT Verlag, Münster und Hamburg 1995, S. 387, Nr. 123.
  3. „Knobelsdorff war 1729, nachdem er den Militärdienst wegen Kränklichkeit quittiert hatte, nach Berlin gekommen, wo er den Kronprinzen im Zeichnen unterrichten sollte und sich selbst an der Akademie der Künste weiterbilden konnte. Zur gleichen Zeit wie er besuchte der Kupferstecher Georg Friedrich Schmidt die Akademie. Beide waren freundschaftlich verbunden.“ Siehe Gerd Bartoschek: Antoine Pesne, 1683-1757. Ausstellung zum 300. Geburtstag. Generaldirektion der Staatlichen Schlösser und Gärten, Potsdam-Sanssouci 1983, S. 120.
  4. Paul Seidel: Friedrich der Große und die bildende Kunst. Leipzig und Berlin 1922, S. 40
  5. Seidel: Friedrich der Große und die bildende Kunst, S. 153, 224. Schmidt war bereits in den 1730er Jahren ein Schützling des Hofmalers Pesne. Der bekannte Berliner Kunsthistoriker Hans Mackowsky, einer der besten Kenner Alt-Berlins, schrieb, dass Knobelsdorff zu seiner Akademiezeit „Schmidt als einen Schützling des Berliner Akademiedirektors und Hofmalers Pesne kannte.“ Siehe Hans Mackowsky: „Das Friedrichs-Forum zu Berlin nach dem Plane von G. W. v. Knobelsdorff“. In: Zeitschrift für bildende Kunst, Jg. 45, N.F. 21 (1910), S. 16.
  6. Hans Müller betont, „dass Pesne selbst deutsche Künstler auf das, was man bei seinen Landsleuten lernen konnte, aufmerksam machte, wie er zum Beispiel den jungen Kupferstecher Georg Friedrich Schmidt an seinen Freund Lancret in Paris empfohlen hat.“ Siehe Hans Müller: Die königliche Akademie der Künste zu Berlin 1696 bis 1896. Von der Begründung durch Friedrich III von Brandenburg bis zur Wiederherstellung durch Friedrich Wilhelm II von Preussen. Berlin 1896, S. 104.
  7. "Schmidt ging 1736 zur Vervollkommnung seiner Ausbildung nach Paris, von Pesne zu Lancret geschickt, nach dessen Bildern er zunächst stach." Siehe Bartoschek: Antoine Pesne, 1683-1757, S. 120. Das in der Literatur öfter genannte Datum 1737 für den Weggang nach Paris beruht auf einer Fehlinterpretation von Wessely: Georg Friedrich Schmidt. Verzeichniss seiner Stiche und Radirungen, S. VII. Vgl. zum korrekten Datum 1736: Herbert Krüger: „Die Gesellenwanderung des „französischen“ Kupferstechers Jean-Georges Wille aus Oberhessen über Straßburg nach Paris im Jahre 1736“. In: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, N.F., Band 74, Heft 2 (1965), S. 389-413.
  8. „Schmidt etait accompagné par Höder, jeune Peintre de Berlin.“ Siehe die biografische Skizze von Johann Georg Wille über Schmidt, zitiert bei Elisabeth Décultot, Michel Espagne, Michael Werner (Hrsg.): Johann Georg Wille (1715-1808). Briefwechsel. Max Niemeyer, Tübingen 1999, ISBN 978-3-484-36544-5, S. 42.
  9. Allgemeines Künstlerlexikon, Band 73, Berlin und Boston 2012 (Artikel über Hoeder), S. 498.
  10. „Mr Wille, qui allait également a Paris se joignit a eux a Strasbourg.“ Zitiert bei Décultot et al.: Johann Georg Wille (1715-1808): Briefwechsel, S. 42.
  11. „Ils firent route ensemble et arriverent dans cette Patrie des Arts à la fin de Juillet 1736.“ Siehe Décultot et al.: Johann Georg Wille (1715-1808): Briefwechsel, S. 42.
  12. Thieme/Becker: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler, Band 36 (Artikel über Wille), S. 11. Über die gemeinsame Zeit in dieser Wohnung berichtet auch Wille ausführlich in seinen auf Französisch erschienenen Lebenserinnerungen. Siehe Mémoires et journal de J.-G. Wille, Paris 1857.
  13. Zur Künstlerfreundschaft mit Wille siehe Décultot et al.: Johann Georg Wille (1715-1808). Briefwechsel, passim. Wille schreibt: „C'est de ce voyage [gemeint ist die gemeinsame Reise von Straßburg nach Paris] que date l'amitié qui a constamment subsisté entre Schmidt et Wille.“ Ebenda, S. 42.
  14. Laut Louis-Abel de Bonafous, Abbé de Fontenai (1737-1806), einem exzellenten Kenner der Pariser Kunstszene des 18. Jahrhunderts, der als Kulturjournalist Jahrzehnte lang in Paris gelebt hat, war Friedrich der Große bereits als Kronprinz an Schmidts gutem Ruf interessiert, und er betont ausdrücklich, dass Schmidt die unerwartete Gunst von Seiten des Prinzen zu schätzen gewusst hat und dass sich sein sensibles Herz dadurch zu neuen künstlerischen Fortschritten angespornt fühlte. Siehe Abbé de Fontenai: Dictionnaire des artistes. Paris 1776, Teil 2, S. 535.
  15. Fontenai schreibt: „Le roi de Prusse actuel, alors prince royal, voyoit avec complaisance la reputation de Schmidt parvenir jusqu’à lui. Appréciateur éclairé des sciences & des arts, qu’il protégé & récompense avec autant de sagesse que de discernement, Frédéric ne fut pas plutôt sur le throne, qu’il gratifia notre artiste d’une pension de trois mille livre. Il lui en accorda même la jouissance pendant le temps qu’il resteroit à Paris, pour lui laisser la liberté de terminer les ouvrages qu’il avoit commences. Cette faveur inattendue de la part de ce prince, & le prix inestimable qu’il sçait y avouer par la maniere don’t il répand ses bienfaits, surent de motifs bien puissants sur le coeur sensible de Schmidt, qui s’empressa de témoigner sa reconnaissance par de nouveaux progress dans son art.“ Siehe Fontenai: Dictionnaire des artistes, Teil 2, S. 535. Vgl. zum gewährten Jahrgeld auch Wessely: Georg Friedrich Schmidt. Verzeichniss seiner Stiche und Radirungen, S. IX.
  16. Wessely: Georg Friedrich Schmidt. Verzeichniss seiner Stiche und Radirungen, S. IX.
  17. Schmidts Stich des Comté d'Évreux von 1739 (Stéphan Perreau: Le portrait du comte d'Evreux, Overblog).
  18. Zu Pesnes Gemälde von 1738 und den Stichen Willes und Schmidts von 1742 bzw. 1743 siehe Arnold Hildebrandt: Das Bildnis Friedrichs des Großen. Zeitgenössische Darstellungen. Nibelungen², Berlin 1942, S. 107 f.; Schmidts Kupferstich Fridericus III. Rex Borussiae (Friedrich III. König von Preußen) von 1743, Virtuelles Kupferstichkabinett; Schmidts und Willes Vorlage: Pesnes für Paris bestimmtes Porträt Friedrichs von 1742; hier im Ausschnitt Antoine Pesnes Ursprungsbild, sein Ölgemälde Kronprinz Friedrich von 1738 bei friederisiko, 2012;
  19. Schmidts Stich von 1744, Virtuelles Kupferstichkabinett
  20. Seidel: Friedrich der Große und die bildende Kunst, S. 219.
  21. Paul Seidel: Friedrich der Grosse und die bildende Kunst. Leipzig und Berlin 1922, S. 218-219.
  22. Zum Gemälde Pesnes von 1739 und dem seitenverkehrten und angewandelten Kupferstich Schmidts von 1746 siehe Arnold Hildebrandt: Das Bildnis Friedrichs des Großen. Zeitgenössische Darstellungen. Nibelungen², Berlin 1942, S. 108–110; Schmidts Kupferstich Friedrichs von 1746, Virtuelles Kupferstichkabinett.
  23. Vgl. Seidel: Friedrich der Grosse und die bildende Kunst, S. 219. Rainer Michaelis behauptet, dass Schmidts Vorlage, Pesnes Gemälde von 1739, das „letzte authentische Bild“ Friedrichs sei. Siehe Friedrich der Große im Spiegel der Werke des Daniel Nikolaus Chodowiecki. In: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg: Friederisiko. Friedrich der Große. Die Essays. Hirmer, München 2012, ISBN 978-3-7774-4701-8, S. 263.
  24. „Nachricht von Hrn. Georg Friedrich Schmidt in Berlin.“ In: Abraham Humbert und J. M. Falben: Nachrichten von Künstlern und Kunst-Sachen. Erster Teil, Band 1 (1768), S. 173, wo wörtlich steht: „Der zweyte Schlesische Feldzug dauerte bis zu Ende des 1745sten Jahres, und Schmidt konnte erst im Julio 1746 durch den Herrn General-Intendanten von Knobelsdorff seinem Könige in Potsdam vorgestellet werden, der ihn sehr gnädig aufnahm.“. Dieser Quelle folgt auch noch Rainer Michaelis: Betrachtungen zum malerischen Werk des preußischen Hofkupferstechers Georg Friedrich Schmidt (1712–1775), S. 232. Auf S. 170 steht in der zeitgenössischen „Nachricht“ allerdings auch: „Knobelsdorff … kam im Herbste 1740 nach Paris; welcher dann sofort seinen ehemaligen Zeichnungscameraden aufsuchen ließ, auch selbigen mit nach Berlin nehmen wollte, weil ohnedieß der König, wie er sagte, unsern Schmidt bald zurückberufen würde.“ Dies spricht dafür, dass sich Friedrich und Schmidt schon vor 1746 kannten.
  25. Karl Heinrich Siegfried Rödenbeck: Tagebuch oder Geschichtskalender aus Friedrich’s des Großen Regentenleben (1740-1786). Band 1. Berlin 1840.
  26. „Berlin und die Mark Brandenburg“. In: Wolfgang Braunfels (Hrsg.): Die Kunst im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Band I: Die weltlichen Fürstentümer. C.H. Beck, München 1979, S. 124.
  27. Allgemeines Künstlerlexikon, Band 73, Berlin und Boston 2012, S. 498.
  28. Seidel: Friedrich der Große und die bildende Kunst, S. 219.
  29. Siehe [1].
  30. Décultot et al. (Hrsg.): Johann Georg Wille (1715-1808). Briefwechsel, S. 23, 65-68. Schmidt selbst sagt in seinem Brief vom 1. November 1746 an Wille, dass er sein Junggesellendasein aufgebe, weil er den liebenswürdigsten Frauen-Charakter der Welt getroffen hätte, diese Frau 40.000 Livre in die Ehe einbrächte, und weil von einem reichen Onkel aus London, der weder Kinder noch Geschwister habe, noch mehr zu erwarten sei. Und er fügt hinzu, dass wegen all dieser Vorteile ihm Wille sicher auch nicht geraten hätte, ledig zu bleiben. Wille ist sich in seinem Entwurf einer Antwort vom 15. November 1746 nicht sicher, ob er mit „Freude und Vergnügen“ oder mit „Erstaunen und Verwunderung“ auf die Hochzeit seines engen Freundes reagieren soll, und er weist darauf hin, dass zwei seiner Brüder ebenfalls wegen der hohen Mitgift geheiratet hätten. Über den einen von ihnen schreibt er: „Dreyßig Taußend Livers hat ihm seine Frau zugebracht“ und wenn die schwerkranke Schwester seiner Frau „stirbt, so hat er doppelt“.
  31. Zu Ehe, Haus und Grab (vgl. unten) siehe Rainer Michaelis: Betrachtungen zum malerischen Werk des peußischen Hofkupferstechers Georg Friedrich Schmidt (1712–1775), Anmerkung 25, mit Nachweisen, S. 235.
  32. Rainer Michaelis: Betrachtungen zum malerischen Werk des peußischen Hofkupferstechers Georg Friedrich Schmidt (1712–1775), zum Ölbild La Mettries siehe S. 225–231; „Julien Offray de La Mettrie“, Kupferstich Schmidts nach seinem Gemälde, um 1750.
  33. Ein Rubel entsprach etwa einem Taler.
  34. Paul Dehnert: "Georg Friedrich Schmidt, der Hofkupferstecher des Königs". In: Jahrbuch Preussischer Kulturbesitz 16 (1979), S. 336.
  35. Christoph Frank: „Der Friderizianische Kunsttransfer nach Russland: Zur Bedeutung Rembrandts und Georg Friedrich Schmidts.“ In: Brunhilde Wehinger (Hrsg.): Geist und Macht. Friedrich der Große im Kontext der europäischen Kulturgeschichte. Akademie-Verlag, Berlin 2005, S. 245-270.
  36. Abbildung des Stichs in der Széchényi-Nationalbibliothek, DSpace; Information der Comenius-Universität zu Nikolaus Esterházy
  37. Digitalisat der Universität Regensburg, einzugeben ist: „Bildnis Kirill Grigorjewitsch Rasumowsky“
  38. Joseph Eduard Wessely: Georg Friedrich Schmidt: Verzeichniss seiner Stiche und Radirungen. Hamburg 1897, S. XVII.
  39. Porträt des Prinzen Heinrich nach Charles-Amédée-Philippe van Loo, 1765
  40. In einem Brief vom 4. November 1766 an Wille erwähnt Schmidt den Tod seines Sohns.
  41. Dies geht aus einem Brief Schmidts vom 24. März 1772 an Wille hervor.
  42. Deutsche Biographische Enzyklopädie, Bd. 9, Sur, München 1998, ISBN 3-598-23160-1, S. 8; Zit. nach Gerhard Strauß, Harald Olbrich: Lexikon der Kunst, Seemann, Leipzig 1987, ISBN 3-363-00044-8.
  43. Pauls Dehnert: "Georg Friedrich Schmidt, der Hofkupferstecher des Königs". In: Jahrbuch Preussischer Kulturbesitz Band XVI (Berlin 1979), S. 338, zitiert Maria Lanckoronska, Richard Oehler: Die Buchillustration des XVIII. Jahrhunderts in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Teil 2. Die deutsche und schweizerische Buchillustration des Vorklassizismus. Maximilian-Gesellschaft, Berlin, Frankfurt a.M. u. a. 1932-1934, S. 125.
  44. Dehnert: "Georg Friedrich Schmidt, der Hofkupferstecher des Königs", S. 338.
  45. Das Vorbild, Rembrandts Radierung Selbstbildnis zeichnend am Fenster, um 1648, Staedel Museum.
  46. Christoph Funk: Der Friderizianische Kunsttransfer nach Russland. Zur Bedeutung Rembrandts und Georg Friedrich Schmidts. In: Brunhilde Wehinger (Hrsg.): Geist und Macht. Friedrich der Große im Kontext der europäischen Kulturgeschichte. Akademie, Berlin 2005, ISBN 978-3-05-004069-1, S. 245–272, hier S. 250.
  47. Funk: Der Friderizianische Kunsttransfer nach Russland, S. 245–272, hier S. 250.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Georg Friedrich Schmidt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien