Georg Friedrich Schmidt

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Georg Friedrich Schmidt, Selbstporträt „mit der Spinne“, Radierung, St. Petersburg 1758

Georg Friedrich Schmidt (* 24. Januar 1712 in Schönerlinde bei Berlin; † 25. Januar 1775 in Berlin) war ein deutscher Kupferstecher, Radierer und Maler. Er gilt auf seinem Gebiet als ein Meister des friderizianischen Rokokos.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfänge in Berlin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hochzeit des Kronprinzen Friedrich, Kupferstich, 1732

Georg Friedrich Schmidts Eltern waren arme Tuchmacher. Nach Berlin übergesiedelt, gaben sie ihren Sohn bei dem Kupferstecher Paul Busch 1727 in eine dreijährige Lehre. Nebenher besuchte Schmidt Zeichenkurse der Kunstakademie. Um ein Auskommen zu finden, trat Schmidt 1730 in die preußische Armee ein und wurde Kanonier. In seiner Freizeit besuchte er weiterhin die Akademie und arbeitete auf eigene Rechnung als Kupferstecher. Erste Erfolge hatte Schmidt mit Stichen zu aktuellen Ereignissen, wie 1732 zur Hochzeit des Kronprinzen Friedrich mit Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern in Salzdahlum. Im Bild zeigte Schmidt im Vordergrund König Friedrich Wilhelm von Preußen und Herzog Ferdinand Albrecht von Braunschweig-Wolfenbüttel. Auch vom Kronprinzen Friedrich stach er, teilweise noch für seinen Lehrer Busch, mehrere Porträts.[1] Mit der Fürsprache seines Vorgesetzten Friedrich Wilhelm von Grumbkow verließ Schmidt 1736 den Militärdienst und machte sich selbständig. Auf der Akademie lernte er im selben Jahr Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff kennen, der zu einem langjährigen Freund wurde. Auch mit dem preußischen Hofmaler Antoine Pesne schloss er Freundschaft.[2] Dieser versorgte ihn mit einem Empfehlungsschreiben an Nicolas Lancret, mit dem Schmidt 1737 nach Paris ging. Friedrich unterstützte zudem den nach Paris gegangenen Schmidt mit einem kleinen Jahrgeld.[3]

Ausbildung und Erfolge in Paris[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Le Théatre Italien nach Nicolas Lancret, erschienen bei Larmessin, Paris 1737 oder 1738

Unterwegs in Straßburg befreundete sich Schmidt mit dem Kupferstecher Johann Georg Wille, mit dem er in der französischen Metropole eine gemeinsame Wohnung bezog. Das freundschaftliche Verhältnis hielt Schmidt bis zum Lebensende aufrecht.[4] Beide fanden in Pariser Künstlerkreisen schnell Kontakte zum Hofmaler Hyacinthe Rigaud und zum Präsidenten der königlichen Kunstakademie Nicolas de Largillière. Nachdem Wille durch einen Stich nach Rigaud zu einem erstem Erfolg gekommen war, hatte Schmidt es dem Empfehlungsschreiben Pesnes zu verdanken, dass ihm Lancret einen Platz in der Werkstatt seines Stechers Nicolas de Larmessin (1684-1755) verschaffte. Larmessin, der „Graveur du Roy“, nahm ihn als seinen Schüler in sein Haus auf. Schmidt erwarb sich unter Larmessin einen Ruf und perfektionierte sein Stecherhandwerk bis er sich um 1740 allmählich selbstständig machen konnte. Dabei half ihm Rigaud, der ihm 1739 erlaubte, sein Ölporträt des Grafen d'Evreux zu stechen. Schmidts Kupferstich, der zur vollen Zufriedenheit des Malers und des Grafen ausfiel, fand auch den Beifall der Kunstfreunde.[5] Dazu trug bei, dass Schmidt sich die um 1740 erfundene und zum Erfolg entwickelnde Crayonmanier zu Eigen machte. Nach weiteren erfolgreichen Stichen erteilte 1742 König Ludwig XV. der königlichen Kunstakademie eine Sondergenehmigung, den Protestanten Schmidt aufzunehmen.

Im Jahr 1743 stach Schmidt in Paris ein Porträt Friedrichs II., wie 1742 bereits Wille. Ihre Vorlage war ein für den französischen Hof bestimmtes Gemälde Pesnes, das er 1742 durch die Wiederholung seines Kronprinzenporträts aus dem Jahr 1738 angefertigt hatte.[6] Knobelsdorff hatte Schmidt 1740 während seiner Pariser Studienreise besucht und wollte den begabten Kupferstecher schon damals auf Wunsch seines Königs und Gönners Friedrichs II. nach Berlin zurückholen. Anfang 1742 begannen schriftliche Verhandlungen, die 1743 zu einer Anstellung Schmidts als Hofkupferstecher für ein Jahresgehalt von 600 Taler führten. Schmidt blieb jedoch in Paris, um eine prestigesteigernde vollständige Mitgliedschaft in der Pariser Akademie zu erlangen. Im Jahr 1744 wurde er mit einem Porträt Pierre Mignards nach einem Gemälde Rigauds vollwertiges Mitglied.[7]

Hofkupferstecher Friedrichs des Großen in Berlin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schmidt stach 1748 den Schmettau-Plan von Berlin, (Aktualisierung von 1750)
Julien Offray de La Mettrie, 1751, nach dem Ölgemälde Schmidts von 1750

Im Herbst 1744, mitten im Zweiten Schlesischen Krieg, kehrte Schmidt als nun renommierter Künstler nach Berlin zurück. Im Auftrag des Königs fertigte er Pläne der Schlachten bei Hohenfriedberg, Soor und Kesselsdorf an, die 1746 veröffentlicht wurden.[8]

Im Jahr 1746 stach Schmidt ein weiteres Porträt des Königs nach einem Gemälde von Pesne aus dem Jahr 1739.[9] Die Kupferstiche Schmidts von 1743 und 1746 gelten laut Seidel als die „besten graphischen Darstellungen Friedrichs“, obwohl es eigentlich keine gemalten Bilder Friedrichs gibt, die zweifelsfrei als authentisch gelten können.[10]

Dass Knobelsdorff nach einem zeitgenössischen Bericht erst nach dem Ende des Krieges im Juli 1746 Schmidt in Potsdam dem König vorgestellt wurde, „der ihn sehr gnaedig aufnahm“.[11], erscheint deswegen fragwürdig, weil Friedrich sich bereits im Dezember 1744 und von Januar bis März 1745 öfter in Berlin und Potsdam aufhielt.[12] Friedrich beauftragte Schmidt, seine Schriften zu illustrieren und für ihren Druck eine Hausdruckerei im Apothekenflügel des Berliner Schlosses einzurichten. Bis 1749 fertigte Schmidt allein für den ersten Band der Œuvres du philosophe de Sans-Souci (Werke des Philosophen von Sans-Souci), „Le Palladion“, 80 Vignetten und Illustrationen an, darunter sechs ganzseitige. Die Herstellung der Bücher war geheim, sie waren als Geschenke Friedrichs an enge Freunde gedacht und erschienen in sehr geringer Auflage unter dem Signet Au Donjon du Château (Im Turm des Schlosses). Nachdem 1750 Voltaire an Friedrichs Hof mit der editorischen Überarbeitung der Œuvres begonnen hatte, berief Friedrich 1751 aus Paris den Maler und Zeichner Blaise Nicolas Le Sueur nach Berlin. Friedrich, der das französische Kunst- und Literaturschaffen höher einschätzte als das deutsche, bestimmte, dass sich Schmidts Illustrationen seiner Werke nunmehr nach den Vorzeichnungen Le Sueurs zu richten hatten. Sein Geschichtswerk Mémoires pour servir à l’histoire de la Maison de Brandenbourg erschien als Prachtwerk, war aber nur zum Teil nach Schmidts Ideen illustriert. Weil die Geheimhaltung misslang und Raubdrucke auftauchten, erlaubte Friedrich 1751 dem Verleger Christian Friedrich Voß erstmals eine gekürzte Ausgabe der Mémoires und 1760 seine Poésies diverses in größeren Auflagen zu veröffentlichen. Schmidt stieg zum „gefeierten Illustrator“ der Werke Friedrichs auf.

Schmidts künstlerische Arbeit an den Werken Friedrichs endete 1755. Er stach nun mit großem Erfolg Porträts privater Auftraggeber, wobei er mitunter, wie im Fall Julien Offray de La Mettries, selber seine Vorlage in Öl malte.[13]

Schmidt hatte im Oktober 1746 Dorothea Viedebandt geheiratet, die Tochter des Direktors der Russischen Handelskompanie in Berlin, die eine hohe Mitgift in die Ehe brachte. Aus dem Briefwechsel kann nach Ansicht der Herausgeberin abgeleitet werden, dass die Mitgift für die Ehe ausschlaggebend war, über die sich auch Schmidts langjähriger Freund Wille wunderte.[14] Aus der Ehe war 1748 der Sohn August hervorgegangen. Schmidt bewohnte mit seiner Familie ab 1752 ein eigenes Haus in Neukölln am Wasser.[15]

Weil die ohnehin wenig schöpferische Arbeit nach den Vorlagen Sueurs zu Ende gegangen war, der Ausbruch des Siebenjährigen Krieges ab 1756 die Auftragslage im Berliner Kunstschaffen verschlechterte und Spannungen mit Berliner Kollegen entstanden, folgte Schmidt 1757 einem Ruf der Kaiserin Elisabeth nach Russland.

Hofkupferstecher in Sankt Petersburg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Graf Schuwalow, 1760

Von seinem König beurlaubt, ging Schmidt 1757 für fünf Jahre mit einem Jahresgehalt von 1500 Rubel nach Sankt Petersburg.[16] Frau und Kind ließ er in seinem Berliner Haus zurück. In Petersburg leitete er ab 1758 eine Kupferstecherschule. Unklar ist, ob dies vertraglich mit der im selben Jahr von Elisabeth eröffneten Kaiserlichen Kunstakademie in Zusammenhang stand.[17] Neben der Unterrichtstätigkeit schuf Schmidt nach Gemälden Louis Tocqués Stiche bedeutender Personen am russischen Hof, so 1759 des Botschafters des Heiligen Römischen Reichs, Graf Nikolaus Esterházy (1711-1764),[18] des einflussreichen Grafen Peter Schuwalow, des Hetmans Kirill Grigorjewitsch Rasumowski,[19] der sich den Stich 1000 Taler kosten ließ. In zweijähriger Arbeit stach Schmidt von 1759 bis Ende 1761 für die Kaiserin Elisabeth ihr von Tocqué gemaltes Staatsporträt. Der Stich wich mit der auf Wunsch der Zarin verlängerten Nase zu Tocqués Verdruss vom Gemälde ab.[20] Ob die Kaiserin, die wenige Tage später, am 5. Januar 1762, verstarb, das Honorar von 1000 Dukaten an Schmidt ausgezahlt hatte, ist unsicher. Trotz der Bitten seiner Freunde, Gönner und Auftraggeber, in Petersburg zu bleiben, kehrte Schmidt fristgemäß im August 1762 nach Berlin zurück. Zu seinen Schülern haben später bedeutende russische Kupferstecher gehört, wie Jewgraf Tschemesow, Jefim Winogradow und Dmitri Gerassimow.

Wieder in Berlin[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dorothee Louise Schmidt, 1761. Sie blättert in den Œuvres.

Mit seinem Schaffen in Paris, den Illustrationen der Werke Friedrichs des Großen und durch die Stiche zahlreicher Berühmtheiten seiner Zeit hatte sich Schmidt einen europäischen Ruf verschafft. Als gefragter Porträtstecher wurde er zu einem vermögenden Mann. Während der König sich kaum für den Rückkehrer interessierte, hatte Schmidt in Berlin wie zuvor in Peterburg zahlreiche hochgestellte Auftraggeber, so den Bruder des Königs, Prinz Heinrich.[21] Populär für das Berliner Publikum wurden jedoch in den Jahren nach dem Siebenjährigen Krieg Vertreter einer neuen Generation von Kupferstechern, wie Daniel Chodowiecki und Johann Wilhelm Meil (1733–1805), die sich vom Stil des Rokoko lösten und zudem ihre Werke den Verlegern zur Illustration von Kalendern und Büchern günstiger anbieten konnten.

Schmidt dagegen produzierte neben Porträts von Zeitgenossen zahlreiche Radierungen nach Vorlagen und im Stil von Rembrandt van Rijn. Er legte sich mit den Jahren eine umfangreiche Sammlung von Kupferstichen und Radierungen des Meisters an. In der Künstlerszene Berlins wurde Schmidt zum Einzelgänger. Der Sohn August machte künstlerische Anfänge, bereitete Schmidt jedoch als „ungeraten“ viel Kummer und starb 1764.

Georg Friedrich Schmidt erlag am 25. Januar 1775 in seinem Haus einem Schlaganfall. Seine Rembrandt-Sammlung wurde durch eine Auktion verstreut. Schmidts Grab befand sich im Gewölbe 6 der im Zweiten Weltkrieg ausgebrannten Luisenstädtischen Kirche in Berlin. Die 1945 geplünderten Grabgewölbe wurden 1964 mit dem durch die Sprengung der Brandruine entstandenen Schutt verfüllt.

Rezeption[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kaiserin Elisabeth, nach Louis Tocqué, 1761. Der Stich gilt als ein Hauptwerk Schmidts

Schmidts Kupferstiche gelten als die „qualitätvollsten des friderizianischen Rokokos“. Nachweisen lassen sich über 200 signierte Stiche und Radierungen sowie eine kleine Zahl von Öl- und Pastellbildern.[22]

Unklar ist, welche der Stiche unter den Namen Busch, Larmessin, besonders die nach Lancret gearbeiteten der 1743 in Paris erschienenen Ausgabe der Fabeln Jean de La Fontaines, Michel Odieuvre (1687–1756), in den Portraits des personnages illustres de l'un et l'autre sexe, Paris 1735 bis 1745, und der von ihm in Petersburg ausgebildeten russischen Kupferstecher in Wahrheit von Schmidt waren.

Mit den Illustrationen zu Friedrichs L' Art de la Guerre, gedruckt 1760, befand sich Schmidt „auf der Höhe seines Könnens“.[23] In seinen späten Berliner Jahren erreichten seine Stiche, wenn auch „sauber und sorgfältig“ gearbeitet, „keinen besonderen künstlerischen Wert“ mehr.[24] Für seine Porträt-, Landschafts-, Genre- und Darstellungen der biblischen Geschichten war Rembrandt das Vorbild. Schmidt ahmte ihn nicht nur nach, wie in seinem Petersburger „Selbstbildnis mit der Spinne“,[25] sondern er passte sich ihm auch im Habitus an.[26]

Schmidt hatte zu Lebzeiten hohe Ehren erfahren, doch blieb ihm der Nachruhm versagt. Seine Arbeiten sind nie einer breiten Öffentlichkeit bekanntgeworden. Die Werke Friedrichs des Großen mit Schmidts Illustrationen erschienen in nur geringen Auflagen, bis Adolph von Menzel ihn als Illustrator der vielgedruckten Ausgaben im 19. und 20. Jahrhundert ablöste. Seine Porträts berühmter oder vermögender Auftraggeber blieben in deren Familienbesitz, die anderen Stiche wurden unmodern und interessierten bald nur Kunstsammler. Unbestritten ist Schmidts Rolle als eine wichtige „künstlerische Vermittlerpersönlichkeit zwischen Westeuropa und Russland“.[27]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Paul Seidel: Friedrich der Grosse und die bildende Kunst. Giesecke & Devrient, Leipzig, Berlin 1922.
  • Paul Seidel: Zur Geschichte der Kunst unter Friedrich dem Großen. Digitalisat. In: Paul Seidel (Hrsg.): Hohenzollern-Jahrbuch. Forschungen und Abbildungen zur Geschichte der Hohenzollern in Brandenburg-Preußen. Giesecke & Devrient, Berlin 1901.
  • Paul Dehnert: Georg Friedrich Schmidt, der Hofkupferstecher des Königs. In: Werner Knopp (Hrsg.): Jahrbuch Preussischer Kulturbesitz Bd. XVI, Gebr. Mann, Berlin 1979, ISBN 3-7861-1302-5, S. 321–339.
  • Rainer Michaelis: Betrachtungen zum malerischen Werk des peußischen Hofkupferstechers Georg Friedrich Schmidt (1712–1775). In: Klaus-Dieter Lehmann (Hrsg.): Jahrbuch Preußischer Kulturbesitz. Bd. XXXV. Gebr. Mann, Berlin 1999, ISBN 3-7861-2312-8, S. 221–235.
  • J. E. Wessely: Kritische Verzeichnisse von Werken hervorragender Kupferstecher. Bd. 1. Georg Friedrich Schmidt. Haendcke & Lehmkuhl, Hamburg 1887.
  • Nachricht von Hrn. Georg Friedrich Schmidt in Berlin. Von Schmidt verfasster Lebenslauf; in: [ Carl Heinrich von Heineken (Hrsg.):] Nachrichten von Künstlern und Kunst-Sachen. Band 1, Krauß, Leipzig 1768, S. 164–174; Digitalisat der Universitätsbibliothek Heidelberg.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Edwin von Campe (Hrsg.): Die graphischen Porträts Friedrichs des Grossen aus seiner Zeit und ihre Vorbilder. Band 1. Bruckmann, München 1958, S. 9 und 39. Paul Seidel „Zur Geschichte der Kunst unter Friedrich dem Großen: 1. Georg Friedrich Schmidt, der erste Illustrator und Drucker Friedrichs des Großen“. In: Hohenzollernjahrbuch 1901, S. 62.
  2. Paul Seidel: Friedrich der Große und die bildende Kunst. Leipzig und Berlin 1922, S. 40 und 151.
  3. J. E. Wessely: Georg Friedrich Schmidt. Verzeichniss seiner Stiche und Radirungen. Hamburg 1887, S. IX.
  4. Zur Künstlerfreundschaft mit Wille siehe Elisabeth Décultot, Michel Espagne, Michael Werner (Hrsg.): Johann Georg Wille (1715-1808). Briefwechsel. Niemeyer, Tübingen 1999, ISBN 978-3-484-36544-5, passim.
  5. Schmidts Stich des Comté d'Évreux von 1739 (Stéphan Perreau: Le portrait du comte d'Evreux, Overblog).
  6. Zu Pesnes Gemälde von 1738 und den Stichen Willes und Schmidts von 1742 bzw. 1743 siehe Arnold Hildebrandt: Das Bildnis Friedrichs des Großen. Zeitgenössische Darstellungen. Nibelungen², Berlin 1942, S. 107 f.; Schmidts Kupferstich Fridericus III. Rex Borussiae (Friedrich III. König von Preußen) von 1743, Virtuelles Kupferstichkabinett; Schmidts und Willes Vorlage: Pesnes für Paris bestimmtes Porträt Friedrichs von 1742; hier im Ausschnitt Antoine Pesnes Ursprungsbild, sein Ölgemälde Kronprinz Friedrich von 1738 bei friederisiko, 2012;
  7. Schmidts Stich von 1744, Virtuelles Kupferstichkabinett
  8. Paul Seidel: Friedrich der Grosse und die bildende Kunst. Leipzig und Berlin 1922, S. 218-219.
  9. Zum Gemälde Pesnes von 1739 und dem Stich Schmidts von 1745 siehe Arnold Hildebrandt: Das Bildnis Friedrichs des Großen. Zeitgenössische Darstellungen. Nibelungen², Berlin 1942, S. 108–110; Schmidts Kupferstich Friedrichs von 1746, Virtuelles Kupferstichkabinett. Er hatte ihn seitenverkehrt nach dem Gemälde Pesnes gearbeitet.
  10. Seidel, Friedrich der Grosse und die bildende Kunst, S. 219. Rainer Michaelis nimmt dennoch an, dass Schmidts Vorlage, Pesnes Gemälde von 1739, das „letzte authentische Bild“ Friedrichs sei; siehe: Friedrich der Große im Spiegel der Werke des Daniel Nikolaus Chodowiecki. In: Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg: Friederisiko. Friedrich der Große. Die Essays. Hirmer, München 2012, ISBN 978-3-7774-4701-8, S. 263.
  11. „Nachricht von Hrn. Georg Friedrich Schmidt in Berlin.“ In: Abraham Humbert und J. M. Falben: Nachrichten von Künstlern und Kunst-Sachen. Erster Teil, Band 1 (1768), S. 164 ff. Dieser Quelle folgt auch bei Rainer Michaelis: Betrachtungen zum malerischen Werk des peußischen Hofkupferstechers Georg Friedrich Schmidt (1712–1775), S. 232.
  12. Karl Heinrich Siegfried Rödenbeck: Tagebuch oder Geschichtskalender aus Friedrich’s des Großen Regentenleben (1740-1786). Band 1. Berlin 1840.
  13. Rainer Michaelis: Betrachtungen zum malerischen Werk des peußischen Hofkupferstechers Georg Friedrich Schmidt (1712–1775), zum Ölbild La Mettries siehe S. 225–231; „Julien Offray de La Mettrie“, Kupferstich Schmidts nach seinem Gemälde, um 1750.
  14. Elisabeth Decultot (Hrsg.): Briefwechsel von Johann Georg Wille. Tübingen 1999, S. 23, 67-68.
  15. Zu Ehe, Haus und Grab (unten) siehe Rainer Michaelis: Betrachtungen zum malerischen Werk des peußischen Hofkupferstechers Georg Friedrich Schmidt (1712–1775), Anmerkung 25, mit Nachweisen, S. 235.
  16. Ein Rubel entsprach etwa einem Taler.
  17. Paul Dehnert: "Georg Friedrich Schmidt, der Hofkupferstecher des Königs". In: Jahrbuch Preussischer Kulturbesitz 16 (1979), S. 336.
  18. Abbildung des Stichs in der Széchényi-Nationalbibliothek, DSpace; Information der Comenius-Universität zu Nikolaus Esterházy
  19. Digitalisat der Universität Regensburg, einzugeben ist: „Bildnis Kirill Grigorjewitsch Rasumowsky“
  20. Joseph Eduard Wessely: Georg Friedrich Schmidt: Verzeichniss seiner Stiche und Radirungen. Hamburg 1897, S. XVII.
  21. Porträt des Prinzen Heinrich nach Charles-Amédée-Philippe van Loo, 1765
  22. Deutsche Biographische Enzyklopädie, Bd. 9, Sur, München 1998, ISBN 3-598-23160-1, S. 8; Zit. nach Gerhard Strauß, Harald Olbrich: Lexikon der Kunst, Seemann, Leipzig 1987, ISBN 3-363-00044-8.
  23. Dehnert (Lit.), S. 338, zitiert Maria Lanckoronska, Richard Oehler: Die Buchillustration des XVIII. Jahrhunderts in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Teil 2. Die deutsche und schweizerische Buchillustration des Vorklassizismus. Maximilian-Gesellschaft, Berlin, Frankfurt a.M. u. a. 1932-1934, S. 125
  24. So Dehnert (Lit.), S. 338
  25. Das Vorbild, Rembrandts Radierung Selbstbildnis zeichnend am Fenster, um 1648, Staedel Museum.
  26. Christoph Funk: Der Friderizianische Kunsttransfer nach Russland. Zur Bedeutung Rembrandts und Georg Friedrich Schmidts. In: Brunhilde Wehinger (Hrsg.): Geist und Macht. Friedrich der Große im Kontext der europäischen Kulturgeschichte. Akademie, Berlin 2005, ISBN 978-3-05-004069-1, S. 245–272, hier S. 250.
  27. Christoph Funk: Der Friderizianische Kunsttransfer nach Russland. Zur Bedeutung Rembrandts und Georg Friedrich Schmidts. In: Brunhilde Wehinger (Hrsg.): Geist und Macht. Friedrich der Große im Kontext der europäischen Kulturgeschichte. Akademie, Berlin 2005, ISBN 978-3-05-004069-1, S. 245–272, hier S. 250.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Georg Friedrich Schmidt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien