Glenn Hoddle

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Glenn Hoddle
Glenn Hoddle2.jpg
Spielerinformationen
Geburtstag 27. Oktober 1957
Geburtsort Hayes, MiddlesexEngland
Position Mittelfeld (offensiv)
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
1975–1987 Tottenham Hotspur 377 (88)
1987–1991 AS Monaco 69 (27)
1991–1993 Swindon Town 64 0(1)
1993–1995 FC Chelsea 31 0(1)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)
1979–1988 England 53 0(8)
Stationen als Trainer
Jahre Station
1991–1993 Swindon Town (Spielertrainer)
1993–1995 FC Chelsea (Spielertrainer)
1995–1996 FC Chelsea
1996–1999 England
2000–2001 FC Southampton
2001–2003 Tottenham Hotspur
2004–2006 Wolverhampton Wanderers
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Glenn Hoddle (* 27. Oktober 1957 in Hayes, Middlesex) ist ein englischer Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler.

Sportlicher Werdegang[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hoddle begann seine Fußballerkarriere in der Jugendmannschaft von Tottenham Hotspur. Sein Ligadebüt gab er 1975 als 17-Jähriger bei Tottenham. Der technisch hochbegabte Hoddle entwickelte sich schnell zur spielbestimmenden Figur im Spiel der Spurs. 1979 wurde er Nationalspieler und nahm an der Fußball-Europameisterschaft 1980 in Italien teil. 1981 und 1982 gewann er den FA Cup und kam mit der Nationalmannschaft in die zweite Finalrunde der Fußball-Weltmeisterschaft 1982 in Spanien. 1984 gewann er den UEFA-Pokal. Bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1986 in Mexiko war er neben Torjäger Gary Lineker Garant für den Einzug ins Viertelfinale.

1987 wechselte er dann von Tottenham ins Ausland zum AS Monaco, bei dem er 1991 seine Karriere beendete. Seine Länderspielkarriere beendete er nach der Fußball-Europameisterschaft 1988 in Deutschland. Der Übergang von seiner aktiven Laufbahn zum Trainerberuf gelang ihm bei Swindon Town von 1991 bis 1993 als Spielertrainer. Danach war er bis 1996 Trainer des FC Chelsea. In England erfuhr er nach seiner großen Spielerkarriere und der anschließenden Trainerlaufbahn eine ähnliche Anerkennung wie in Deutschland Franz Beckenbauer und wurde Nationaltrainer. Er führte die englische Fußballnationalmannschaft zur Fußball-Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich. Dort schied er unglücklich im Achtelfinale durch Elfmeterschießen gegen Argentinien aus, machte jedoch bei diesem Turnier Spieler wie Michael Owen und David Beckham zu neuen Superstars.

1999 führten negative Äußerungen Hoddles über behinderte Menschen zu einem landesweiten Skandal, der schließlich zur Entlassung Hoddles als Nationaltrainer führte. Nach einer kurzen Unterbrechung seiner Laufbahn kehrte er 2000 beim FC Southampton auf die Trainerbank zurück. Als er jedoch ein Trainerangebot seines Lieblingsvereins Tottenham Hotspur bekam, verließ er Southampton noch im gleichen Jahr. Bei den Spurs wurde er 2003 aufgrund von Erfolglosigkeit entlassen. Von 2004 bis 2006 war er Trainer bei den Wolverhampton Wanderers.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Goodwin, Bob: Tottenham Hotspur – The Complete Record. Breedon Books, 2007, ISBN 978-1-85983-567-8, S. 155–156.
  • Matthews, Tony: Wolverhampton Wanderers – The Complete Record. Breedon Books, 2008, ISBN 978-1-85983-632-3, S. 177–178.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]