Bronzezeitliche Befestigung bei Bernstorf

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Bernsteingesicht im Kranzberger Museum

Die bronzezeitliche Befestigung bei Bernstorf ist ein archäologischer Fundort in Bayern, der auf einem Hügel etwa 500 Meter westlich von Bernstorf als einem Gutshof in der Gemeinde Kranzberg/Oberbayern liegt. Mit einer Fläche von knapp 13 Hektar und einer über 1,6 Kilometer langen Holz-Erde-Mauer auf dem Bernstorfer Hügel über dem Fluss Amper handelte es sich um die größte bekannte bronzezeitliche Befestigung nördlich der Alpen.[1] Bernstorf wird zeitlich (durch 14C1-Untersuchungen) auf einen Zeitraum von zwischen 1675 und 1510 v. Chr. datiert. Dieser Zeitabschnitt fällt somit in die Hügelgräber-Kultur, also der Mittleren Bronzezeit in Mitteleuropa (von 1600 bis 1300/1200 v. Chr.), die ungefähr zeitgleich mit der mykenischen Zeit (1600-1050 v. Chr.) in Griechenland ist.

Für großes Aufsehen sorgten ab 1998 Funde von Goldschmuck und Bernsteinartefakten. Ob die Funde echt sind oder ob es sich dabei um Fälschungen handelt, wird seit 2013 heftig diskutiert.

Entdeckung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Sage berichtet von einer versunkenen Stadt zwischen Tünzhausen, Bernstorf und Kranzberg.[1] Die Reste der mittelbronzezeitlichen Wallanlagen wurden bereits 1904 vom Heimatforscher Josef Wenzl entdeckt,[2] aber in ihrer Zeitstellung und Bedeutung offenbar erst um 2000 erkannt.[3] Inzwischen ist mehr als die Hälfte der prähistorischen Befestigung durch Kiesabbau seit den 1950er Jahren zerstört worden.

Die Hobbyarchäologen Manfred Moosauer und Traudl Bachmaier meldeten im Jahre 1998 im Bereich des Bernstorfer Hügels Gold- und Bernsteinobjekte. Laut einem Aktenvermerk des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, der von zwei Augenzeugen gestützt wird, wurden am 21. August 1998 auch Goldfunde mithilfe einer angeblichen Hellseherin gemacht.[4] Manfred Moosauer versicherte daraufhin dem BR, „die völlig absurde Konstruktion […] mit dem Vorhandensein einer […] Hellseherin ist eine Unterstellung und Verleumdung“, er hoffe „als Internist nicht, dass [der Mitarbeiter vom Landesamt] an intermittierenden Halluzinationen leidet“. Weiterhin gibt Moosauer an, die anderen Anwesenden hätten „derlei nicht gesehen“,[5] dabei verschweigt er aber die Bestätigung des Aktenvermerkes durch den ebenfalls anwesenden Grabungstechniker.

Die Echtheit der Funde wurde auf dem 6. Mitteldeutschen Archäologentag vom 17. bis 19. Oktober 2013 in Halle (Saale) aufgrund neuer Analyseergebnisse öffentlich bezweifelt, was in der 2014 erschienenen Tagungspublikation ausführlich erläutert wird.[6][7]

Ausgrabungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Archäologische Ausgrabungen, die auf die ersten Funde von Moosauer und Bachmaier folgten, ergaben, dass sich auf dem Bernstorfer Hügel um 1360 v. Chr. eine etwa 13 Hektar große Siedlung befand, die von einer über 1,6 km langen Holz-Erde-Mauer umgeben war. Sie wurde bei einem Großbrand zerstört.[8] Schlackenfunde belegten eine Hitzeentwicklung von bis zu 1300 °C.[9] Das ließe darauf schließen, dass die Anlage systematisch niedergebrannt wurde.

Am 23. August 2010 begann eine neue Grabungskampagne der Universität Frankfurt unter der Leitung von Rüdiger Krause.[10] Siedlungsspuren wurden bei dieser Ausgrabung nur wenige entdeckt, nur wenige Keramikreste, die wie die Gold- und Bernsteinfunde in der Nähe der Mauer deponiert wurden. Die Siedlungsgeschichte lässt sich daher (noch) nicht rekonstruieren. Die wertvollen Funde legen sowohl eine wichtige Rolle der Befestigung im überregionalen Warenaustausch nahe als auch eine kultische Bedeutung. Ungeklärt ist auch die Ursache des Brandes.[11]

Aus der Umgebung von Bernstorf sind weitere Fundstellen der mittleren Bronzezeit bekannt, so wurden zahlreiche Grabanlagen entdeckt. Möglicherweise stand Bernstorf mit der gleichaltrigen Befestigung auf dem Domberg in Freising in Verbindung.[12]

Funde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Objekte aus Gold[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unter den 1998 entdeckten Goldfunden befanden sich ein diademförmiges Goldblech, eine „Krone“, ein verziertes Blech mit Befestigungslöchern, drei Anhänger und eine 33,2 Zentimeter lange Nadel.[13] Die Fragmente von verzierten Goldblechen waren zum Teil verbogen und mit Lehm ummantelt, was sie vor dem Feuer geschützt hatte. Dies spricht für eine absichtliche Niederlegung. Die Spuren von Weihrauch und Holzreste, die den Goldblechen anhafteten, lassen annehmen, dass es sich um den Schmuck einer Götterfigur handelte.[9] Ihre Gestaltung wurde zunächst mit der berühmten, im Verhältnis zu den übrigen Funden aus Bernstorf allerdings Generationen älteren Goldmaske des Agamemnon aus Mykene parallelisiert. Zuletzt wurde die Verwandtschaft mit der kykladischen „Lady von Phylakopi“ herausgestellt.[14] Auch die Herkunft des Goldes solle auf den östlichen Mittelmeerraum weisen, die Verarbeitung hingegen auf den Bereich nördlich der Alpen. Der Goldfund von Bernstorf befindet sich heute im Besitz der Archäologischen Staatssammlung in München. Eine Kopie wird in Kranzberg im 2014 eröffneten Bronzezeit Bayern Museum gezeigt.

Bernstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zwei im Jahre 2000 aufgefundene, gravierte Bernsteinstücke waren angeblich ebenfalls in Lehm gehüllt.[15] Sie tragen Texte in der mykenisch-griechischen Linearschrift B und sollen historische Verbindungen zum Mittelmeerraum zeigen. Das erste Bernsteinstück, das möglicherweise als Siegel gedient haben soll, trägt die Inschrift „pa-nwa-ti“, das zweite zeigt auf der einen Seite das Antlitz eines bärtigen Mannes, auf der anderen Seite befinden sich Zeichen, die bisweilen als die Linear-B-Buchstaben für „do-ka-me“ gedeutet werden. Die Bedeutung dieser Inschriften ist nicht geklärt. Während die Zeichen „pa-nwa-ti“ von rechts nach links, also „ti-nwa-pa“ gelesen, Ähnlichkeiten zum Wort „Tinwa“ (Name eines in Pylos erwähnten Volkes) aufweisen, ist bei den Zeichen auf dem zweiten Bernsteinstück sogar umstritten, ob es sich überhaupt um Schriftzeichen handelt.[16] Die jüngste Analyse des Bernsteins und seiner Bearbeitungsspuren an den beiden genannten Objekten, aber auch an den 54 weiteren, teils Bearbeitungsspuren aufweisenden Bernsteinfunden des Ausgrabungsareals kommt zu dem Ergebnis, dass sie nicht aus einem bronzezeitlichen Kontext stammen können, sondern aus deutlich jüngerer Zeit.[17]

Fälschungskontroverse seit Oktober 2013[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wegen der ungewöhnlichen Reinheit des Goldschmucks äußerte Ernst Pernicka, Professor für Archäometrie in Heidelberg, seit Oktober 2013 fundierte Zweifel an dessen Zuordnung zur Bronzezeit.[6][18] Gold dieses Reinheitsgrades könne nur durch Elektrolyse hergestellt werden, es seien also „moderne Imitationen“. Dagegen behaupten der Leiter der Archäologischen Staatssammlung in München Rupert Gebhard und der für die Bernstorfer Grabung verantwortliche Frankfurter Archäologe Rüdiger Krause, diese Goldbleche seien authentische Goldobjekte der Mittleren Bronzezeit. Sie begründen den Reinheitsgrad damit, dass bereits in der Antike Gold durch Zementation geläutert wurde. Der Bernstorfer Fund ähnele chemisch der Goldverzierung auf dem sogenannten Sarg des Echnaton (KV55). Pernickas Analysen mittels Laserablation und Massenspektrometrie ergaben für die Bernstorfer Goldbleche einen Feingehalt von 99,99 %, wie er in der Natur nicht vorkommt, außerdem im Mittel 104 μg/g Silber. Damit liegt es sehr nahe an modernem Degussa-Gold, das bei einem Feingehalt von 99,99 % genau 102 μg/g Silber enthält. An keinem authentischen Goldobjekt der Antike wurde – auch bei Zementation mit Kochsalz – ein annähernd hoher Reinheitsgrad nachgewiesen. Im Fall des Echnaton-Sarges sei der Silber- und Kupfergehalt um Größenordnungen höher, dasselbe treffe auf römische Münzen zu. Gerade der Kupfergehalt von unter 0,02 % sei ein klares Indiz für die neuzeitliche Elektrolyse, denn er lässt sich mit prähistorischen Verfahren nicht derart stark reduzieren. Kleine Variationen im Silbergehalt deuten auf die Anwesenheit von Mikrosegregationen, wie sie auch in modernem Handelsgold der Firma Degussa auftreten.

Die Verteidigung von Gebhard und Krause bestand zunächst im Bezweifeln der Messergebnisse von Pernicka. Zur Lösung der Kontroverse gab die Archäologische Staatssammlung daher der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung ein Schiedsgutachten in Auftrag, wozu die Goldobjekte auf technisch höchstem Stand erneut analysiert wurden. Die Ergebnisse des Gutachtens wurden im Dezember 2016 in der Fachzeitschrift Archaeometry online publiziert, die Printversion des Aufsatzes erschien schließlich im Oktober 2017.[19] Die Publikation bestätigt vollumfänglich die von Ernst Pernicka 2014 bekannt gewordenen Messergebnisse. Zusätzlich widerlegt sie falsche Schlussfolgerungen aus früheren Messungen, es gebe bei den Bernstorfer Objekten für Industriegold ungewöhnliche Spurenelemente, wie Antimon, Bismut, Schwefel und Quecksilber. Auch nach Erscheinen dieses Schiedsgutachtens bekräftigten Gebhard und Krause im „Brennpunkt/Goldfund Bernstorf“ der Zeitschrift Archäologie in Deutschland ihre Hypothese der zweifelsfreien Echtheit. Ohne die neuen spektrometrischen Analysen zu diskutieren, kommen sie zu dem Schluss, es gebe „kein einziges beweiskräftiges Indiz für eine Fälschung der Gold- und Bernsteinfunde“.[20]

Anlässlich einer Fachtagung im Oktober 2014 wurden auch fundierte Zweifel an der Echtheit der in Bernstorf gefundenen gravierten Bernsteinobjekte sowie am Alter von deren Sedimentummantelung geäußert.[21][22] Ein Fachaufsatz zu den dort vorgetragenen Bernsteinanalysen erschien 2017.[23]

Ein von Gebhard und Krause herausgegebener Sammelband zur Thematik wurde im Januar 2017 vorgestellt, er war als lang vorbereiteter Befreiungsschlag gegen die Fälschungsvorwürfe angelegt.[24] Die Echtheit der Funde wird jedoch auch nach Erscheinen dieses Bandes kontrovers debattiert.[25] Im September 2017 erschienen diverse Aufsätze und Rezensionen, die sich mit den Bernstorfer Funden und ihrer Darstellung im Sammelband der Archäologischen Staatssammlung auseinandersetzen. Mehrere Fachleute widersprechen den Schlussfolgerungen des Sammelbandes und sprechen explizit von einer schlechten Fälschung oder sogar „Bastelwerk aus Laienhand“.[26][27][28][29][30][31]

Die These der Fälschung wurde durch die Bestimmung der Herstellungstechnik durch Neutronenstreuung an der TU München weiter unterstützt. Alle Artefakte zeigten eine Würfeltyp {100}〈001〉Textur, die für viele kaltgewalzte und anschließend geglühte und rekristallisierte fcc-Metalle typisch ist. Durch den Vergleich mit laborgefertigten Referenzmustern konnte Hämmern mit oder ohne anschließendes Glühen oder Querwalzen zur Herstellung der Goldfolien ausgeschlossen werden.[32] Ähnliche Mikrostrukturen wie in Bernstorf konnten aber durch Kaltwalzen und anschließendes Glühen erzeugt werden. Das Walzen von Gold ist erst seit dem Mittelalter belegt. Zusammengefasst erhält man zweifelhafte Fundumstände, sehr ungewöhnliche Materialzusammensetzung und zur fraglichen Zeit unbekannte Fertigungstechniken.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Carlo Dietl, Astrid Röpke: Der bronzezeitliche Wall von Bernstorf (Kranzberg, Bayern) – Ergebnisse von Experimenten zur Brenntemperatur. Universität Heidelberg, Arbeitskreis Geoarchäologie – Jahrestagung 2011
  • Rupert Gebhard: Der Goldfund von Bernstorf. in: Bayerische Vorgeschichtsblätter Bd. 64, 1999, S. 1–18. (Sonderdruck davon online)
  • Rupert Gebhard, Rüdiger Krause: Bernstorf. Archäologisch-naturwissenschaftliche Analysen der Gold- und Bernsteinfunde vom Bernstorfer Berg bei Kranzberg, Oberbayern (= Abhandlungen und Bestandskataloge der Archäologischen Staatssammlung. Band 3/Bernstorf-Forschungen. Band 1/Frankfurter Archäologische Schriften. Band 31). Habelt, Bonn 2016, ISBN 978-3-927806-43-6.[33]
  • Rupert Gebhard, Rüdiger Krause: Bernstorf. Studien zu den vor- und frühgeschichtlichen Befestigungen auf dem Bernstorfer Berg bei Kranzberg, Oberbayern (= Bernstorf-Forschungen. Band 2/Frankfurter Archäologische Schriften. Band 34). Habelt, Bonn 2017, ISBN 978-3-7749-4109-0.
  • Rupert Gebhard/ W. Häusler/ M. Moosauer/ U. Wagner, Remnants of a Bronze Age Rampart in Upper Bavaria: A Mössbauer Study. In: Hyperfine Interactions 154, 2004, 181-197.
  • Rupert Gebhard/ K. H. Rieder, Zwei bronzezeitliche Bernsteinobjekte mit Bild- und Schriftzeichen aus Bernstorf (Lkr. Freising). In: Germania 80, 2002, 115–133.
  • Roland Gschlössl, Nächster Akt im Bernstorf-Drama. Bayerische Archäologie 2, 2017, S. 4–7.
  • Bernhard Hampp: Troja im Ampertal. In: Süddeutsche Zeitung Nr. 178, 4. August 2001.
  • F. Herzig/A. Seim, Dendrochronologische Untersuchungen an Holzkohlen der mittelbronzezeitlichen Wallanlage von Bernstorf. In: Ber. Bayer. Bodendenkmalpflege 52, 2011, 111–123.
  • Rüdiger Krause, Mediterrane Einflüsse in der Früh- und Mittelbronzezeit Mitteleuropas – Interaktionsraume und Kulturwandel. In: Ber. Bayer. Bodendenkmalpflege 47/48, 2007, 53–64.
  • Rüdiger Krause, Bronzezeitliche Kupfergewinnung in den Alpen – Überlegungen zur Organisation des Metallkreislaufs. In: H. Meller/F. Bertemes (Hrsg.), Der Griff nach den Sternen. Wie Europas Eliten zu Macht und Reichtum kamen. Internationales Symposium in Halle (Saale) 16.–21. Februar 2005. Tagungen des Landesmus. fur Vorgesch. Halle (Saale), Band 05/II 2010 (Halle [Saale] 2010) 845–864.
  • Rüdiger Krause, Rupert Gebhard, Vanessa Bähr: Neue Forschungen zu den Befestigungen auf dem Bernstorfer Berg bei Kranzberg, Landkreis Freising, Oberbayern. in: Bayerische Vorgeschichtsblätter Bd. 77, 2012, S. 5–41.
  • Rüdiger Krause, Rupert Gebhard, Vanessa Bähr: Gold, Bernstein und viele Rätsel. in: Archäologie in Deutschland Heft 3/2013, S. 8–13.
  • M. Moosauer/G. Bachmaier/R. Gebhard/F. Schubert, Die befestigte Siedlung der Bronzezeit bei Bernstorf, Ldkr. Freising. Vorbericht zur Grabung 1995–1997. In: H. Küster/A. Lang/P. Schauer (Hrsg.), Archäologische Forschungen in urgeschichtlichen Siedlungslandschaften. Festschr für Georg Kossack zum 75. Geburtstag. Regensburger Beitr. prähist. Arch. 5 (Regensburg 1998) 269–280.
  • Manfred Moosauer, Traudl Bachmaier: Bernstorf, Das Geheimnis der Bronzezeit. Theiss, Stuttgart 2005 (2. erweiterte Auflage), ISBN 3806219680
  • Christian Müller-Straten: Die Funde von Kranzberg: Desaster oder Sensation? In: Museum Aktuell, Ausg. Oktober 2014, S. 24–28. Ähnlich auch ders.: The Kranzberg treasure: desaster or sensation? In: EXPOTIME!, Oct./Nov. issue 2014, p. 49-55.
  • Ernst Pernicka: On the authenticity of the gold finds from Bernstorf, community of Kranzberg, Freising district, Bavaria. In: Jahresschrift für mitteldeutsche Vorgeschichte. Band 94, 2014, S. 517–526 (Online).
  • Ernst Pernicka: Zur Frage der Echtheit der Bernstorfer Goldfunde. In: Harald Meller, Roberto Risch und Ernst Pernicka (Hrsg.): Metalle der Macht – Frühes Gold und Silber. Metals of Power – Early Gold and Silver. 6. Mitteldeutscher Archäologentag vom 17. bis 19. Oktober 2013 in Halle (Saale). 6th Archaeological Conference of Central Germany October 17–19, 2013 in Halle (Saale) (= Tagungen des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle. Band 11). Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt/Landesmuseum für Vorgeschichte, Halle (Saale) 2014, ISBN 978-3-944507-13-2, S. 247–256 (PDF; 981 KB).
  • Ernst Pernicka: Echt oder falsch? Ein Zwischenstand zum Disput um die Funde von Bernstorf. In: Archäologie in Deutschland. Band 3/2016, S. 62–65 ([1]).
  • Ernst Pernicka, Christian-Heinrich Wunderlich: Rezension: Rupert Gebhard und Rüdiger Krause: Bernstorf. Archäologisch-naturwissenschaftliche Analysen der Gold- und Bernsteinfunde vom Bernstorfer Berg bei Kranzberg, Oberbayern. Mit Beiträgen von Barbara Armbruster, Vanessa Bähr, Ursula Baumer, Patrick Dietemann, Karl Thomas Fehr (†), Peter Freiberger, Jochen Haberstroh, Werner Häusler, Rupert Hochleitner, Helene Hoffmann, Bernd Kromer, Andrea Lazzaro, Paola Paoletti, Martin Pietsch, Martin Radtke, Christian Rewitzer, Astrid Röpke, Claudia Rohde, Harald Schulze, C. Sebastian Sommer, Friedrich E. Wagner, Ursel Wagner, Stefan Winghart. Abhandlungen und Bestandskataloge der Archäologischen Staatssammlung, Band 3 (München 2016) herausgegeben von Rupert Gebhard, zugleich Frankfurter Archäologische Schriften, Band 31, herausgegeben von Hans-Markus von Kaenel, Rüdiger Krause, Jan-Waalke Meyer und Wulf Raeck, Hardcover, gebunden, 320 Seiten. ISBN 978-3-927806-43-6. In: Prähistorische Zeitschrift. Band 92/2, 2017, S. 428–444.
  • Alfred Reichenberger: Rezension zu: Rupert Gebhard u. Rüdiger Krause: Bernstorf. Archäologisch-naturwissenschaftliche Analysen der Gold- und Bernsteinfunde vom Bernstorfer Berg bei Kranzberg, Oberbayern. In: Jahresschrift für mitteldeutsche Vorgeschichte. Band 96, 2017, S. 543–550 (Online).
  • K. H. Rieder, Neue Untersuchungen an der Bronzezeitlichen Befestigungsanlage von Bernstorf, Ldkr. Freising. In: Arch. Landkr. Freising, 7, 2000, 81–85.
  • K. H. Rieder, Zum Stand der archäologischen Untersuchungen an der bronzezeitlichen Befestigungsanlage von Bernstorf, Landkreis Freising. In: Arch. Landkr. Freising, 8, 2002, 137–141.
  • Astrid Röpke, Carlo Dietl: Die verbrannte, bronzezeitliche Befestigung von Bernstorf (Oberbayern): neue geoarchäologische Ergebnisse. Universität Leipzig, Gemeinsame Jahrestagung AK Geoarchäologie und AG Paläopedologie 2012 – Bodenarchive im geoarchäologischen Kontext
  • Kate Verkooijen: Report and Catalogue of the Amber found at Bernstorf, near Kranzberg, Freising district, Bavaria, Germany. In: Jahresschrift für mitteldeutsche Vorgeschichte. Band 96, 2017, S. 139–230 (Online).
  • Christian-Heinrich Wunderlich: Studien zur Verwitterung von Baltischem Bernstein (Succinit). In: Jahresschrift für mitteldeutsche Vorgeschichte. Band 96, 2017, S. 231–246 (Online).
  • Christian-Heinrich Wunderlich, Karoline Peisker: Zur Herstellungstechnik der Goldfunde von Bernstorf. In: Jahresschrift für mitteldeutsche Vorgeschichte. Band 96, 2017, S. 247–268.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Manfred Moosauer u. a.: Erstausgabe zur befestigten Siedlung der Bronzezeit bei Bernstorf / Kranzberg (Memento vom 27. Februar 2010 im Internet Archive)
  2. Joseph Wenzl, handschriftliche Aufzeichnungen im Archiv des Historischen Vereins Freising
  3. Kate Verkooijen: Report and Catalogue of the Amber found at Bernstorf, near Kranzberg, Freising district, Bavaria, Germany. In: Jahresschrift für mitteldeutsche Vorgeschichte. Band 96, 2017, S. 139–230, hier: S. 140.
  4. Aktenvermerk des bayr. Landesamtes für Denkmalpflege, Abt. Bodendenkmalpflege, Ref. Oberbayern, am 18.12.2002 durch Dr. Martin Pietsch, bestätigt durch Wolfgang Buchner am 04.04.2003
  5. Kontrovers: Zweifel an Echtheit bleiben (Dokument bei etwa 4:00)
  6. a b Ernst Pernicka: Zur Frage der Echtheit der Bernstorfer Goldfunde. In: Metalle der Macht – Frühes Gold und Silber. Metals of Power – Early Gold and Silver. 6. Mitteldeutscher Archäologentag vom 17. bis 19. Oktober 2013 in Halle (Saale). 6th Archaeological Conference of Central Germany October 17–19, 2013 in Halle (Saale). Hrsg. von Harald Meller, Roberto Risch und Ernst Pernicka. Tagungen des Landesmuseums für Vorgeschichte Halle, Band 11, 2014, ISBN 978-3-944507-13-2, S. 247–256.
  7. Ist der Goldfund eine Fälschung? (Memento vom 20. Mai 2015 im Internet Archive) Website des BR (abgerufen am 24. Oktober 2014)
  8. Bernhard Hampp: Troja im Ampertal. In: Süddeutsche Zeitung Nr. 178, 4. August 2001.
  9. a b Vgl. Bernstorf – Kultplatz, Wirtschafts- und Handelszentrum der europäischen Bronzezeit in Bayern, aufgerufen am 30. Dezember 2012.
  10. Dem Rätsel von Bernstorf auf der Spur. Neue archäologische Forschungen in der größten Befestigung der mittleren Bronzezeit (14. Jh. v. Chr.) nördlich der Alpen. (Nicht mehr online verfügbar.) Archäologie Online / Universität Frankfurt a. M., 16. September 2010, ehemals im Original; abgerufen am 20. Juli 2011.@1@2Vorlage:Toter Link/www.archaeologie-online.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  11. Die bronzezeitliche Befestigung Bernstorf und ihr Siedlungsumfeld im Ampertal (Lkr. Freising, Oberbayern).
  12. Rupert Gebhart: Der Goldfund von Bernstorf (Memento des Originals vom 22. November 2013 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kranznet.indi.de
  13. Martin Bernstein: Das deutsche Troja. In: P.M. History. Nr. 8/2011. Gruner + Jahr, Hamburg 2011, S. 71–76.
  14. Rupert Gebhard, Rüdiger Krause: Zur Ikonographie der Gesichtsdarstellung. In: Rupert Gebhard, Rüdiger Krause: Bernstorf. Archäologisch-naturwissenschaftliche Analysen der Gold- und Bernsteinfunde vom Bernstorfer Berg bei Kranzberg, Oberbayern (= Abhandlungen und Bestandskataloge der Archäologischen Staatssammlung München. 3 = Frankfurter Archäologische Schriften. 31 = Bernstorf-Forschungen. 1). Archäologische Staatssammlung München, München 2016, ISBN 978-3-927806-43-6, S. 129.
  15. Kate Verkooijen: Report and Catalogue of the Amber found at Bernstorf, near Kranzberg, Freising district, Bavaria, Germany. In: Jahresschrift für mitteldeutsche Vorgeschichte. Band 96, 2017, S. 139–230, hier: S. 178–180.
  16. Richard Janko: Amber inscribed in Linear B from Bernstorf in Bavaria. New light on the Mycenaean kingdom of Pylos. In: Bayerische Vorgeschichtsblätter. Band 80, 2015, S. 39–64 (online).
  17. Kate Verkooijen: Report and Catalogue of the Amber found at Bernstorf, near Kranzberg, Freising district, Bavaria, Germany. In: Jahresschrift für mitteldeutsche Vorgeschichte. Band 96, 2017, S. 139–230, hier: S. 182–183 (online).
  18. Günther Knoll: Zu sehr Gold, um wahr zu sein. In: Süddeutsche Zeitung, 24. Oktober 2014, auf sueddeutsche.de vom 24. Oktober 2014, abgerufen am 24. Oktober 2014.
  19. M. Radtke, U. Reinholz, R. Gebhard: Synchrotron Radiation-Induced X-Ray Fluorescence (SRXRF) Analyses Of The Bernstorf Gold. In: Archaeometry. 59, Nr. 5, 2017, ISSN 0003-813X, S. 891–899. doi:10.1111/arcm.12294.
  20. Archäologie in Deutschland 1/2017 S. 54/55, abgerufen am 21. Februar 2017
  21. Goldfund von Bernstorf stammt wohl doch nicht aus der Bronzezeit (Memento des Originals vom 29. November 2014 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.archaeologie-online.de bei: Archäologie online vom 24. Oktober 2014; Ärger unter Archäologen in: Süddeutsche Zeitung vom 30. Oktober 2014
  22. Fälschungsverdacht in Bernstorf – Die Fortsetzung bei: Archäologie online vom 22. Januar 2016
  23. Kate Verkooijen: Report and Catalogue of the Amber found at Bernstorf, near Kranzberg, Freising district, Bavaria, Germany. In: Jahresschrift für mitteldeutsche Vorgeschichte. Band 96, 2017, S. 139–230 (Online).
  24. Rupert Gebhard und Rüdiger Krause: Bernstorf. Archäologisch-naturwissenschaftliche Analysen der Gold- und Bernsteinfunde vom Bernstorfer Berg bei Kranzberg, Oberbayern. Archäologische Staatssammlung München 2016
  25. Ulf von Rauchhaupt: Reinstes Gold. In: Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung Nr. 2 /2017 vom 15. Januar 2017, S. 57.
  26. Christian-Heinrich Wunderlich, Karoline Peisker: Zur Herstellungstechnik der Goldfunde von Bernstorf. In: Jahresschrift für mitteldeutsche Vorgeschichte. Band 96, 2017, S. 247–268.
  27. Christian-Heinrich Wunderlich: Studien zur Verwitterung von Baltischem Bernstein (Succinit). In: Jahresschrift für mitteldeutsche Vorgeschichte. Band 96, 2017, S. 231–246 (Online)
  28. Alfred Reichenberger: Rezension zu: Rupert Gebhard u. Rüdiger Krause: Bernstorf. Archäologisch-naturwissenschaftliche Analysen der Gold- und Bernsteinfunde vom Bernstorfer Berg bei Kranzberg, Oberbayern. In: Jahresschrift für mitteldeutsche Vorgeschichte. Band 96, 2017, S. 543–550 (Online)
  29. Ernst Pernicka: Rezension zu: Rupert Gebhard u. Rüdiger Krause: Bernstorf. Archäologisch-naturwissenschaftliche Analysen der Gold- und Bernsteinfunde vom Bernstorfer Berg bei Kranzberg, Oberbayern. In: Praehistorische Zeitschrift Ahead of Print, 2017 (Quelle)
  30. Rainer-Maria Weiss: Buchbesprechung: Rupert Gebhard u. Rüdiger Krause: Bernstorf. Archäologisch-naturwissenschaftliche Analysen der Gold- und Bernsteinfunde vom Bernstorfer Berg bei Kranzberg, Oberbayern. In: Hammaburg NF 17 2017 (im Druck), 2017
  31. Anthony Harding, Helen Hughes-Brock: Mycenaeans in Bavaria? Amber and gold from the Bronze Age site of Bernstorf In: Antiquity Volume 91, Issue 359, October 2017, S. 1382–1385 (Online).
  32. F. E. Wagner, R. Gebhard, W. M. Gan and M. Hofmann: The Metallurgical Texture of gold artefacts from the Bronze Age Rampart of Bernstorf (Bavaria) Studied by Neutron Diffraction. In: NINMACH 2017 Contribution. Abgerufen am 13. Mai 2019 (englisch). doi:10.1016/j.jasrep.2018.05.005
  33. Reinstes Gold in Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 15. Januar 2017, Seite 57

Koordinaten: 48° 25′ 8″ N, 11° 36′ 35,3″ O