Griesbeckerzell

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Griesbeckerzell
Stadt Aichach
Koordinaten: 48° 26′ 45″ N, 11° 3′ 12″ O
Einwohner: 1216 (2015)
Eingemeindung: 1. Januar 1978
Postleitzahl: 86551
Vorwahl: 08251

Griesbeckerzell ist ein Ortsteil der Stadt Aichach im Landkreis Aichach-Friedberg, der zum Regierungsbezirk Schwaben in Bayern gehört.
Zur Gemarkung gehören auch noch die Dörfer Hiesling und Hofgarten, der Weiler Neuhausen und die Einöde Knottenried. Nur wenige Jahre vor der Eingemeindung Griesbeckerzells nach Aichach kam auch noch das Dorf Edenried dazu, das bis dahin eine selbständige Gemeinde gewesen war.

Die offizielle Schreibweise des Ortsnamens lautete bis 1875 Griesbekerzell, daraufhin Griesbäckerzell und ist seit 1951 auf Griesbeckerzell festgelegt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Griesbeckerzell liegt im Donau-Isar-Hügelland und damit im Unterbayerischen Hügelland, das zum Alpenvorland, einer der Naturräumlichen Haupteinheiten Deutschlands, gehört.

Griesbeckerzell liegt circa sechs Kilometer westlich der Stadt Aichach. Hofgarten liegt direkt südöstlich von Griesbeckerzell. Edenried und Neuhausen liegen westlich und Hiesling und Knottenried nördlich von Griesbeckerzell.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die katholische Pfarrei St. Laurentius in Griesbeckerzell gehört zum Dekanat Aichach-Friedberg im Bistum Augsburg. Zur Pfarrei gehört auch noch Hofgarten. Die Pfarrkirche ist ein flachgedeckter Saalbau mit eingezogenem Chor aus dem Jahre 1837.
Die katholische Pfarrei Sankt Vitus in Edenried gehört ebenfalls zum Dekanat Aichach. Zur Pfarrei gehören auch noch Neuhausen und Pfaffenzell.
Hiesling und Knottenried gehören zur Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Aichach.

Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Edenried im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Griesbeckerzell eingemeindet.[1] Am 1. Juli 1972 kam Griesbeckerzell (bisher im Landkreis Aichach) in den neu gegründeten Landkreis Aichach-Friedberg (bis zum 30. April 1973 mit der Bezeichnung Landkreis Augsburg-Ost). Am 1. Januar 1978 wurde schließlich Griesbeckerzell selbst in die Stadt Aichach eingemeindet.[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Jährlich stattfindender Faschingsumzug, welcher von der Faschingsgesellschaft Zell ohne See am Faschingssonntag veranstaltet wird.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger von Griesbeckerzell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Max Gmach (* 26. Februar 1912 in Lauingen (Donau); † 9. Juni 1980 in Altötting), katholischer Pfarrer in Griesbeckerzell
Verleihung am 19. November 1972

Söhne des Ortes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Max Kolmsperger (1890–1966), stellvertretender Vorsitzender des Verbands der Berufsjournalisten in Bayern und Mitglied des Bayerischen Senats

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 415.
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 788.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]