Unterschneitbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Unterschneitbach
Stadt Aichach
Koordinaten: 48° 26′ 45″ N, 11° 6′ 31″ O
Höhe: 448 m ü. NN
Fläche: 3,71 km²
Einwohner: 454 (1. Jan. 2016)
Bevölkerungsdichte: 122 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1970
Postleitzahl: 86551
Vorwahl: 08251

Unterschneitbach ist eine Gemarkung, ein Kirchdorf und Stadtteil von Aichach im Landkreis Aichach-Friedberg, der zum Regierungsbezirk Schwaben in Bayern gehört.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unterschneitbach liegt im Donau-Isar-Hügelland und damit im Unterbayerischen Hügelland, das zum Alpenvorland, einer der Naturräumlichen Haupteinheiten Deutschlands, gehört.

Unterschneitbach liegt circa eineinhalb Kilometer südwestlich der Altstadt von Aichach.

Unterschneitbach liegt am westlichen Ufer der von Süden nach Norden fließenden Paar.
Durch Unterschneitbach fließt der Schneitbach (Kronbach), der von Hiesling und dem Hieslinger Weiher im Westen kommend durch Oberschneitbach fließt und in Unterschneitbach als linker Zufluss in die Paar mündet.

Östlich an Unterschneitbach und der Paar vorbei verläuft die Paartalbahn von Augsburg-Hochzoll nach Ingolstadt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1302 wurde in Unterschneitbach die Schnaitbacher Urkunde unterzeichnet. Diese Snaitpacher Einung zwischen den bayerischen Herzögen Rudolf I. und Ludwig IV. und den oberbayerischen Landständen gilt als ein Beginn des Parlamentarismus in Bayern.

Die katholische Filiale Sankt Emmeran in Unterschneitbach gehört zur Pfarrei Mariä Himmelfahrt in Aichach.

Am 1. Januar 1970 wurde die bis dahin im Landkreis Aichach gelegene selbständige Gemeinde Unterschneitbach im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Stadt Aichach eingemeindet.[1] Am 1. Juli 1972 kam Aichach mit seinen Stadtteilen in den neu gegründeten Landkreis Aichach-Friedberg (bis zum 30. April 1973 mit der Bezeichnung Landkreis Augsburg-Ost).

Ehrenbürger von Unterschneitbach[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Raimund Veith (* 1. April 1892 in Herrieden; † 8. Juli 1973 in Aichach), Oberlehrer (Verleihung am 1. April 1962)

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Susanne Kühnlein-Vollmar: Alte Mühle Unterschneitbach – Ein Drama in vier Akten. In: Landkreis Aichach-Friedberg (Hrsg.): Altbayern in Schwaben 2016. Jahrbuch für Geschichte und Kultur. 2016, ISBN 978-3-9813801-4-9, ISSN 0178-2878, S. 155–166.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 415.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]