Guipry

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Guipry
Wappen von Guipry
Guipry (Frankreich)
Guipry
Gemeinde Guipry-Messac
Region Bretagne
Département Ille-et-Vilaine
Arrondissement Redon
Koordinaten 47° 50′ N, 1° 50′ WKoordinaten: 47° 50′ N, 1° 50′ W
Postleitzahl 35480
Ehemaliger INSEE-Code 35129
Eingemeindung 1. Januar 2016
Status Commune déléguée
Website http://www.mairie-de-guipry.fr/

Rathaus (Mairie) von Guipry

Guipry (bretonisch: Gwipri) ist eine Ortschaft und eine Commune déléguée in der französischen Gemeinde Guipry-Messac mit 3.785 Einwohnern (Stand: 1. Januar 2016) im Département Ille-et-Vilaine in der Region Bretagne. Die Einwohner werden Guipryen(ne)s genannt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Guipry liegt am Fluss Vilaine. Umgeben wird Guipry von den Nachbarorten Guignen im Norden, Saint-Malo-de-Phily im Nordosten, Messac im Osten, Langon im Süden, Saint-Ganton im Südwesten, Pipriac und Lieuron im Westen sowie Lohéac im Nordwesten. In Messac liegt der 2015 betriebene Bahnhof Messac - Guipry (Bahnstrecke Rennes–Redon); durch Guipry selber führte die ehemalige Bahnstrecke Châteaubriant–Ploërmel.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals erwähnt wird der Ort im 7. Jahrhundert. Der Ortsname entwickelte sich von Wicbry (710) über uuiperiaca (834) zu Guicbri (913). Ursprünglich bestand hier auch eine Wallburg (Motte).

Die Gemeinde Guipry wurde mit Wirkung vom 1. Januar 2016 mit Messac zur Commune nouvelle Guipry-Messac zusammengelegt. Sie gehörte zum Arrondissement Redon und zum Kanton Pipriac.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006 2011
Einwohner 2.470 2.530 2.482 2.525 2.578 2.991 3.326 3.688

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche Saint-Pierre
  • Kirche Saint-Pierre aus dem 18. Jahrhundert, auf dem Fundament der früheren romanischen Kirche aus dem 11./12. Jahrhundert errichtet
  • Schloss Les Champs, im 17. Jahrhundert erbaut, seit 1966 Monument historique
  • Schloss La Provostière
  • Getreidemühle an der Vilaine
  • Flusshafen und Schleusenanlage bei Mâlon

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Le Patrimoine des Communes d’Ille-et-Vilaine. Flohic Editions, Band 2, Paris 2000, ISBN 2-84234-072-8, S. 1025–1032.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Guipry – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien