Gummeroth

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51.0366666666677.5272222222222326Koordinaten: 51° 2′ 12″ N, 7° 31′ 38″ O

Gummeroth
Höhe: 317–342 m ü. NN
Einwohner: 395 (31. Dez. 2007)
Postleitzahl: 51647
Vorwahl: 02261
Gummeroth (Gummersbach)
Gummeroth

Lage von Gummeroth in Gummersbach

Gummeroth ist ein Ortsteil von Gummersbach im Oberbergischen Kreis im südlichen Nordrhein-Westfalen.

Geographie[Bearbeiten]

Gummeroth liegt ca. 4,7 km vom Stadtzentrum Gummersbach entfernt zwischen den Erhebungen Gummershardt, Hömerich und Stahlberg. Hier entspringt der Strombach, welcher in Vollmerhausen in die Agger mündet.

Geschichte[Bearbeiten]

1450 fand der Ort erstmals urkundlich Erwähnung, indem „Pueri Teilonis (dt.: Nachkommen des Teile) und weitere Einwohner to (= zu) Gummeroide“ als Wachszinsige des Kölner Apostelstiftes aufgeführt wurden.[1]

Das Dorf Gummeroth gehörte bis 1806 zur Reichsherrschaft Gimborn-Neustadt.[2]

Der Name Gummeroth lässt an Gummersbach denken (beide Ortsbezeichnungen gehen möglicherweise auf einen Eigennamen Gummar oder Gumbir zurück).

Freizeit[Bearbeiten]

Vereinswesen[Bearbeiten]

  • Die Löschgruppe der Freiwillige Feuerwehr Gummeroth gehört zur Freiwilligen Feuerwehr Gummersbach. Jährlich am ersten Juliwochenende findet das von der Gummerother Feuerwehr organisierte Dorffest statt.

Weitere Vereine in Gummeroth:

  • Häkelverein Gummeroth
  • Frauenverein Gummeroth

Ausflugsziele[Bearbeiten]

  • In dem Bauernhof-Café „Im alten Haus“ erhält man selbstgebackenen Kuchen und bergischen Waffeln sowie Wanderkarten für Exkursionen in die Umgebung.

Wandern und Radwege[Bearbeiten]

  • Durch Gummeroth führt der Wanderweg „Geologie und Geschichte in Bergisch Gladbach“:
Hauptwanderweg 11a Rheinischer Weg (ca. 59 km)
Strecke: Bergisch-Gladbach 0,0 - Herkenrath 7,0 - Brombach 17,0 - Hohkeppel 22,0 - Holz 27,0 - Berghausen 42,0 - Gummeroth 50,0 - Gummersbach-Niederseßmar 59,0
  • Um und über die nahe gelegenen Erhebungen Gummershardt und Hömerich führen einige Rundwege und bis vor einigen Jahren gab es dort auch noch einen Aussichtsturm, welcher aber mittlerweile aufgrund von Baufälligkeit abgerissen wurde.[3]

Verkehr[Bearbeiten]

Die Haltestellen Gummeroth Mitte und G. Dorfplatz werden über die Buslinien 307 (Gummersbach Bf. - Lindlar - Gimborn) sowie 361 (Gummersbach Bf. – Gummeroth Dorfplatz) angeschlossen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Klaus Pampus: Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte (= Beiträge zur Oberbergischen Geschichte. Sonderbd. 1). Oberbergische Abteilung 1924 e.V. des Bergischen Geschichtsvereins, Gummersbach 1998, ISBN 3-88265-206-3.
  2. Königliche Regierung zu Cöln (Hrsg.): Uebersicht der Bestandtheile und Verzeichniß sämmtlicher Ortschaften und einzeln liegenden benannten Grundstücke des Regierungs-Bezirks Cöln, nach Kreisen, Bürgermeistereien und Pfarreien, mit Angabe der Seelenzahl und der Wohngebäude, sowie der Confessions-, Jurisdistictions-, Militair- und frühern Landes-Verhältnisse. Angefertigt auf den Grund der amtlich eingeforderten Nachrichten. s. n., Köln 1845, S. 26 (Online-Ausgabe bei der Landesbibliothek Düsseldorf)
  3. Aussichtsturm: Kein Geld zum Sanieren auf rundschau-online.de