Hallo Pizza

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Hallo Pizza
Logo
Rechtsform GmbH
Gründung 1989
Sitz DeutschlandDeutschland Langenfeld, Deutschland
Leitung Axel Fassbach (Inhaber),
Frank Sasse (Geschäftsführer)[1]
Umsatz inkl. aller Franchise-Nehmer: circa 80 Millionen Euro[2]
Branche Systemgastronomie
Website hallopizza.de
Stand: 2013

Die Hallo Pizza GmbH war bis zum Oktober 2017 ein deutscher Franchisegeber für Hallo Pizza, ein Konzept der Systemgastronomie für den Lieferdienst von Pizza- und Pastagerichten.

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen Hallo Pizza wurde 1989 vom heutigen Inhaber Axel Fassbach nach dem Vorbild US-amerikanischer Lieferdienste und Produktionsmethoden mit einem Shop in Düsseldorf-Zoo gegründet. Geschäftsführer war Frank Sasse. Es hatte seinen Sitz in Langenfeld, und mehr als 170 Betriebe als Lizenznehmer in mehr als 100 Orten in Deutschland.[3] Insgesamt war die GmbH nach Joey’s Pizza Service der zweitgrößte Pizzalieferdienst in Deutschland. Der Schwerpunkt des Unternehmens lag in Nordrhein-Westfalen, wo ca. ein Drittel der Betriebe ihren Sitz haben.[2] Der Umsatz lag seit mehreren Jahren bei ca. 80 Mio. Euro.[4] 2012 kam das System im Impulse-Ranking auf Platz 12 der Top 20 Franchisesysteme in Deutschland.[5]

Das Hallo-Pizza-Logo wurde im Laufe der Jahre immer wieder verändert. Zunächst lediglich mit einem Telefonhörer und dem charakteristischen Schriftzug versehen, kam 1992 ein Auto hinzu, das bis 2003 immer wieder modifiziert wurde, bis es seine endgültige Form erhielt. Seit 2010 warb die Comicfigur „Billy Bronx“ für das Unternehmen.[2]

Das Deutsche Institut für Service-Qualität (DISQ) erklärte Hallo Pizza in einer Studie 2011 zum Gesamttestsieger unter den überregional aktiven Pizzadiensten.[6] Das Unternehmen wurde außerdem 2014 mit dem Deutschen Fairness-Preis des DISQ (in Kooperation mit n-tv) ausgezeichnet.[7]

Im Oktober 2017 wurde Hallo Pizza vom Marktführer in Deutschland Domino’s für 32 Mio. Euro übernommen.[8]

Sortiment[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Schwerpunkt lag auf der Zubereitung von Pizza. Das Angebot wurde mit Pasta, Salaten, belegten Baguettes, Wraps, Aufläufen, Speiseeis und Burger ergänzt. Neben dem Standardangebot gab es mehrmals im Jahr wechselnde Aktionen mit themenbasierten weiteren Gerichten. Franchisetypisch war das Angebot in allen Betrieben einheitlich. Die Versorgung mit den Hauptzutaten wurde durch unternehmensinterne Lieferung über drei Lager gesichert. Zusätzlich versorgte sich jeder Betrieb mit weiteren Lebensmitteln und Getränken innerhalb eines Angebotskatalogs.

Typisch für das Angebot waren die Namen, welche sich häufig auf US-amerikanische Bundesstaaten (z. B. Alaska, Florida, Texas) oder Städte (z. B. Boston, New York) bezogen. Daneben waren aber auch Klassiker wie Pizza Hawaii und Pizza Vier Jahreszeiten enthalten sowie klischeehafte Analogien, wie Pizza Delhi mit Currysauce und Pizza Olymp mit Gyros und Hirtenkäse.

Hallo Pizza bot beide Grundtypen der Pizza an. Die Pfannenpizza (auch Pan-Pizza) bestand aus extra dickem Teig, während die anderen Pizzen aus dünn ausgerolltem Teig bestanden. Diese gab es in drei verschiedenen Größen.

Andere Ketten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Jahresabschluss 2014 beim Bundesanzeiger
  2. a b c Christian Schröder: Aber hallo! Pizza aus dem Fließbandofen. In: Rheinische Post. 24. Februar 2014, abgerufen am 24. Februar 2014.
  3. Franchisebetriebe von Hallo Pizza
  4. Bundesverband Systemgastronomie
  5. Heribert Meffert, Christoph Burmann, Manfred Kirchgeorg: Marketing. Springer, 2014, ISBN 978-3-658-02343-0, S. 542.
  6. Pizza – heiß, aber fad und fettig. In: Focus. 6. Dezember 2011, abgerufen am 13. Dezember 2014.
  7. Deutscher Fairness-Preis geht an Hallo Pizza. hasselwander.co.uk, 13. Oktober 2014, abgerufen am 13. Dezember 2014.
  8. Übernahme bei Pizza-Lieferdiensten, auf www.sueddeutsche.de, abgerufen am 18. Oktober 2017