Heinz Riefenstahl

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Heinz Riefenstahl um 1926

Heinz Riefenstahl (* 1905[1] in Berlin-Wedding; † 20. Juli 1944 in Lettland, Sowjetunion) war ein deutscher Ingenieur. Er war der jüngere Bruder von Leni Riefenstahl.

Familie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Geschwister Heinz und Leni Riefenstahl als Kinder in einem Berliner Fotostudio, um 1914

Er war der Sohn des Installateurmeisters Alfred Theodor Paul Riefenstahl (* 30. Oktober 1878 in Berlin; † 16. Juli 1944 in Kitzbühel) und dessen Ehefrau, der gelernten Näherin Bertha Ida Riefenstahl (* 9. Oktober 1880 in Włocławek; † 14. Januar 1965 in München), geborene Scherlach.[2]

Seine Familie war insbesondere väterlicherseits sehr um einen gesellschaftlichen Aufstieg bemüht, mütterlicherseits jedoch von künstlerischen Ambitionen geprägt, die der von Leni Riefenstahl als despotisch[3] beschriebene Vater zumeist nicht unterstützte.[4][5][6]

Zu seiner älteren Schwester Leni Riefenstahl (1902–2003) entwickelte Heinz ein sehr enges und teils abhängiges Verhältnis.[7][6]

Sein Vater habe sich aufgrund der früh erkennbaren charakterlichen Eigenschaften gewünscht, dass seine Tochter Leni ihm als Sohn geboren und geschäftlicher Nachfolger geworden wäre. Sein Sohn Heinz erschien ihm für diese Funktion als weitaus weniger geeignet.[4] Heinz Riefenstahl soll von beiden Elternteilen nicht im selben Maß wie seine wesentlich selbstbewusstere und extrem ehrgeizige Schwester Leni gefördert worden sein.[5]

Leni Riefenstahl charakterisierte ihren Bruder in ihren Memoiren: „Heinz war in seiner Veranlagung fast das Gegenteil von mir. Ich war aktiv, er zurückhaltend, ich lebhaft, mein Bruder eher still. Trotzdem hatten wir etwas gemeinsam, das Interesse für Kunst und schöne Dinge – zum Kummer unseres Vaters, der sich seinen Sohn als Partner und Nachfolger seiner Firma wünschte.“[4]

Die Familie, die nacheinander in den Berliner Bezirken Wedding (Prinz-Eugen-Straße),[8] Neukölln, Schöneberg und Wilmersdorf wohnte, zog 1921 ins Umland nach Rauchfangswerder am Zeuthener See (heute: Berlin-Schmöckwitz).[7]

Heinz Riefenstahl heiratete im Jahr 1935 die acht Jahre jüngere Ilse Margarete Rehtmeyer,[9][10] die Tochter eines Lehrers, die er etwa drei Jahre zuvor kennengelernt hatte. Aus der sieben Jahre andauernden Ehe gingen zwei Kinder hervor, Eckart und Uta.[11] Nach wiederholtem Treuebruch durch Heinz Riefenstahl und auf Betreiben seiner Schwester Leni kam es am 19. Dezember 1942 zur Scheidung.[5]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Heinz Riefenstahl war im Gegensatz zu seiner älteren Schwester ein primär an den dominanten Vater angepasstes Kind und wird als eher ruhig beschrieben.[4][7][12] Er sei bemüht gewesen, den Ansprüchen seines Vaters so gut wie möglich zu entsprechen.

Nach seinem Ingenieurstudium[2] an der Technischen Hochschule in Berlin-Charlottenburg führte er das Installationsgeschäft für Lüftungs-, Sanitär- und Zentralheizungsanlagen seines Vaters in der Kurfürstenstraße als Chefingenieur bzw. Technischer Leiter und Geschäftsführer.

Zusammen mit dem nahezu gleichaltrigen Architekten Eckart Muthesius reiste er beispielsweise nach Indore in den indischen Bundesstaat Madhya Pradesh, um in den von diesem geplanten Palast Manik Bagh des Maharadschas Shri Yeshwant Rao Holkar Bahadur eine Klimaregulierung zu integrieren.[13]

Heinz und Leni Riefenstahl galten im gesellschaftlichen Leben Berlins der 1930er Jahre als „das schöne Geschwisterpaar“,[2] Heinz sogar als „Traumpartie“.[11] Beide traten bei vielfältigen Anlässen gemeinsam auf, zählten zur Crème der Gesellschaft der Reichshauptstadt. Bei den Uraufführungen der Filme seiner Schwester war Heinz als deren männlicher Begleiter dabei, so auch bei der Premiere des Reichsparteitagsfilms Triumph des Willens am 28. März 1935 im UFA-Palast am Zoo Berlin vor mehr als 2.000 Zuschauern, darunter der gesamten NS-Prominenz.[14] Heinz Riefenstahl entwickelte sich dadurch und wegen seines geschäftlichen Erfolgs zu einem Lebemann.[5] Beide Geschwister unterhielten beste Kontakte zur nationalsozialistischen Prominenz, zu Militär- und Regierungsdienststellen, darunter insbesondere zu dem Architekten und späteren Reichsminister Albert Speer.

Als sich Ilse Rehtmeyer in Heinz Riefenstahl verliebte und ihn fortan begleitete, geriet sie in eine seltsam erscheinende Art der Rivalität zu dessen Schwester Leni. Es dauerte eine Weile, bis Ilse bemerkte, wie besonders nah sich die beiden Geschwister standen und wie intensiv Leni Riefenstahl ihrem Bruder bzw. der Unternehmung ihres Vaters zuarbeitete. Heinz Riefenstahl blieb jedoch stets im Schatten seiner berühmten Schwester.[2] Wenn er auf sich gestellt war, sei er häufig unschlüssig gewesen, wie zu verfahren sei. Seine Schwester habe dann den weiteren Weg vorgegeben, Widerstände ausgeräumt, oft zu Lasten Dritter. Leni Riefenstahl habe sich für ihren jüngeren Bruder Heinz verantwortlich gefühlt und gleichzeitig versucht, dessen beruflichen Erfolg sicherzustellen und zu steigern. Zu diesem Zweck vermittelte sie ihm über ihre eigenen beruflichen und gesellschaftlichen Kontakte Kunden und Aufträge.[5]

Ilse Rehtmeyer fand im Lauf der Zeit heraus, dass sogar ein wesentlicher Teil des geschäftlichen Erfolgs ihres späteren Ehemanns auf direkte Vermittlung von Aufträgen durch Leni Riefenstahl bzw. deren Kontakte zu hohen NS-Funktionsträgern zurückzuführen war. Beispielsweise traf Heinz Riefenstahl, nachdem er Ilse mit seinem Fahrzeug an Waldgaststätten abgesetzt hatte und sie dort allein ließ, auf konspirative Weise mit ihr unbekannten Männern in Anzügen zusammen. Dabei ging es, wie sie später in Erfahrung brachte, um den geheim gehaltenen Ausbau von Kasernen und Militärflugplätzen, an deren Errichtung das Installationsunternehmen beteiligt wurde. Dies erfolgte vor dem Hintergrund der zuwider laufenden Bestimmungen des Versailler Vertrages und der uninformierten deutschen Öffentlichkeit.[5]

Ilse Rehtmeyers Heirat mit Heinz Riefenstahl im Jahr 1935 war eine Liebesheirat, die jedoch von dessen Schwester Leni nicht goutiert wurde. Trotz der Freude über die gemeinsamen Kinder musste Ilse Riefenstahl im Lauf der Zeit erkennen, dass die Bindung ihres Mannes an dessen Schwester Leni wesentlich enger und fester war als an seine junge Ehefrau. Das Verhältnis von Leni Riefenstahl zu ihrer Schwägerin war von Anfang an problematisch und nahm sukzessive an Spannung zu. Die Schauspielerin Ellen Schwiers, eine Vertraute von Leni Riefenstahl, erinnert dazu: „Das ist so eine Familiengeschichte, die sehr unangenehm ist. Ich weiß nur, dass da keine Liebe zwischen der Schwägerin und Leni herrschte – im Gegenteil.“[5]

Am 9. Dezember 1935 gründeten Heinz und Leni Riefenstahl die Olympia-Film G.m.b.H. mit Sitz in Berlin, an der Heinz einen zehnprozentigen Geschäftsanteil hielt. Allein für den Film Olympia erhielt seine Schwester von Goebbels aufgestockte 400.000 Reichsmark Honorar,[14][15] damals eine gewaltige Summe.[16][17] Davon standen Heinz Riefenstahl somit rechnerisch 40.000 RM zu. Seine Einlage in die Gesellschaft betrug 2.000 RM. Als Generalbauinspektor (G.B.I.) für die Reichshauptstadt übergab Albert Speer der Olympia-Film G.m.b.H. von seinem Dienstsitz am Pariser Platz aus wiederholt Aufträge für Dokumentarfilme und versorgte auch den Installateurbetrieb Riefenstahl kontinuierlich und häufig mit lukrativen Projekten.[5]

Improvisierte Einweihung der Villa Riefenstahl in der Heydenstraße 30 in Berlin-Schmargendorf im Juni 1937 – Vordere Reihe von links nach rechts: Ilse Riefenstahl, Frau Dr. Ebersberg, Joseph Goebbels, Leni Riefenstahl und Adolf Hitler. Hintere Reihe von links nach rechts: Hitlers Adjutant Fritz Wiedemann, Bertha Riefenstahl, Heinz Riefenstahl. – Fotograf: Heinrich Hoffmann
Aus demselben Anlass im Garten der Villa Riefenstahl im Juni 1937 – Von links nach rechts: Heinz Riefenstahl, Frau Dr. Ebersberg, Leni Riefenstahl, Adolf Hitler, Joseph Goebbels, Ilse Riefenstahl – Fotograf: Heinrich Hoffmann

Heinz Riefenstahl wurde aufgrund der zunehmend an ihn bzw. den kriegswichtigen Betrieb seines Vaters übergebenen Aufträge ab 1936 unabkömmlich (u.k.) gestellt und dadurch vorläufig vom aktiven Dienst in der Wehrmacht befreit.[18]

Im Gegensatz zu seiner Schwester Leni, die über ihren Freund, den fränkischen Gauleiter, Stürmer-Herausgeber und infamen Judenhetzer Julius Streicher, aktiv gegen Juden (den Co-Autor ihres Kinofilms Das blaue Licht, Béla Balázs) vorging,[19][20] half Heinz Riefenstahl aktiv, als er von einer Freundin jüdischer Abstammung um Hilfe gebeten wurde, deren Mutter deportiert werden sollte. Er nahm umgehend Kontakt mit einem befreundeten ranghohen SS-Angehörigen auf und erreichte in diesem konkreten Fall die Rücknahme des Deportationsbefehls.[5]

Ilse Riefenstahl fand heraus, dass sie von ihrem Mann Heinz mehrfach mit anderen Frauen betrogen worden war. Sie unternahm einen Suizidversuch, der jedoch missglückte, weil sie gerade noch gerettet werden konnte. Zu einer Aussprache der Ehepartner kam es wohl nicht; stattdessen schaltete sich Leni Riefenstahl ein. Im Namen ihres Bruders forderte diese unter Umkehrung des zugrunde liegenden Sachverhalts Ilse auf, einem Trennungsjahr zuzustimmen, in dessen Verlauf beide Eheleute ihren individuellen Bedürfnissen frei nachgehen dürften. Im Verlauf dieses Gesprächs wies Ilse ihrer Schwägerin die Tür. Nach einem vorangegangenen Sühnetermin beim Amtsgericht Berlin-Charlottenburg erfolgte am 19. Dezember 1942 die Scheidung des Ehepaars.[11] Das Sorgerecht für die beiden Kinder wurde deren Vater zugesprochen.[5]

Heinz Riefenstahls Präsenz bei vielen gesellschaftlichen Anlässen und insbesondere der enge Bezug zu seiner berühmten Schwester Leni, die offenkundige Nähe zu NS-Größen und der wirtschaftliche Erfolg der beiden Geschwister führten zu Missgunst und zu zahlreichen Neidern. Während des Zweiten Weltkrieges erhielten diese Neider Gelegenheit zur Denunziation. Nach der Vernichtung der 6. Armee in der Schlacht von Stalingrad wurde in einem anonymen Schreiben an eines der fünf Berliner Rüstungskommandos (RüKdo)[21] sehr detailliert moniert, Heinz Riefenstahl ruhe sich auf den unbestreitbaren Verdiensten seiner berühmten Schwester Leni aus, profitiere davon nachhaltig und feiere rauschende Feste, während die Soldaten an der Front mit ihrem Leben für das deutsche Volk einstünden. Er sei faul und zeige mangelnden Arbeitseinsatz: „Ich bin überzeugt, dass Fräulein Riefenstahl [Leni Riefenstahl] im guten Glauben gehandelt hat, als sie dem Herrn Reichsminister die Unentbehrlichkeit ihres Bruders schilderte. Heinz Riefenstahl jedoch ist, wenn man gewisse Jünglinge früher als Nur-Sohn ihres Vaters bezeichnete, der Bruder seiner Schwester. Auch jetzt noch glaubt er, mit Rücksicht auf die Tüchtigkeit seiner Schwester könne ihm niemand etwas anhaben“.[5][22][2]

Nach Aufhebung von Heinz Riefenstahls u.k.-Stellung galt er als kriegsverwendungsfähig (k.v.) und wurde im Mai 1943 an die Ostfront eingezogen.[23] Man warf ihm vor, aufgrund seiner (außerehelichen) Beziehung zu einer Frau jüdischer Abstammung „Rassenschande“ betrieben zu haben.[11] In den Folgemonaten gelang es seinem Vater trotz wiederholter Eingaben nicht, den Sohn als Chefingenieur und Technischen Leiter seines als kriegswichtig klassifizierten Betriebes erneut u.k. stellen zu lassen. Leni Riefenstahl bat am 12. Mai 1944 schriftlich bei ihrem guten Bekannten, dem Rüstungsminister Albert Speer, um Rat und Hilfe. Darin betonte sie, dass „mein Bruder niemals durch mich seine u.k.-Stellung erhalten hatte. Nun wird er schuldlos mit Schimpf und Schande behandelt, scheinbar nur, weil er mein Bruder ist und meinen Namen trägt“.[5][2][22]

SS-General Karl Wolff, Chef-Adjutant Heinrich Himmlers, soll versucht haben, Heinz Riefenstahl noch im Sommer 1944 von der Front zurückzurufen.[11]

Heinz Riefenstahl fiel 38-jährig als Panzergrenadier in der Sowjetunion,[24] vier Tage nach dem natürlichen Tod seines Vaters.[25][26] Adolf Hitler kondolierte per Telegramm. Leni Riefenstahl betrachtete sich zeitlebens mitverantwortlich für den Tod ihres geliebten Bruders, weil sie es unterlassen habe, Adolf Hitler ein einziges Mal um etwas ganz Persönliches zu bitten.[4][5]

Testamentarisch hatte Heinz Riefenstahl seiner Schwester Leni das Sorgerecht für seine beiden Kinder übertragen.[27]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Leni Riefenstahl: Memoiren. Albrecht Knaus, München 1991. ISBN 978-3-8135-0154-4.
  • Lutz Kinkel: Die Scheinwerferin – Leni Riefenstahl und das Dritte Reich. Europa-Verlag, Hamburg 2001. ISBN 3-203-84109-6.
  • Jürgen Trimborn: Riefenstahl – Eine deutsche Karriere. Biographie. Aufbau Verlag, Berlin 2002. ISBN 978-3-351-02536-6, S. 26ff., 47, 67, 276, 353ff.
  • Ilse Collignon: „Liebe Leni…“ – Eine Riefenstahl erinnert sich. Langen-Müller, Stuttgart 2003. ISBN 978-3-7844-2915-1.

Video[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eine Fundstelle nennt den 5. März 1905 als Geburtsdatum; dies korrespondiert jedoch nicht mit dem an mehreren anderen Fundstellen (darunter der zeitgenössische Nachruf) genannten Sterbealter von 38 Jahren.
  2. a b c d e f Karin Wieland: Dietrich & Riefenstahl – Der Traum von der neuen Frau. Carl Hanser Verlag 2011. ISBN 978-3-446-23770-4.
  3. Sandra Maischberger: Die Maßlosigkeit, die in mir ist, 2002, englisch untertitelte Fassung The Immoderation In Me, 59:56 Min. (Zitatstelle ab ca. 53:55), auf: youtube.com
  4. a b c d e Leni Riefenstahl: Memoiren. Albrecht Knaus, München 1991. ISBN 978-3-8135-0154-4.
  5. a b c d e f g h i j k l m Jens Monath: Leni Riefenstahl – Der Preis des Ruhms. In: ZDF History, auf: PHOENIX, 24. März 2018
  6. a b Leni Riefenstahl – Die Amazonenkönigin. In: Anna Maria Sigmund: Die Frauen der Nazis. Ueberreuter, Wien 1998. ISBN 3-8000-3699-1, S. 100.
  7. a b c Jürgen Trimborn: Leni Riefenstahl. In: The New York Times vom 25. März 2007, auf: nytimes.com
  8. Leni Riefenstahl (1902–2003). In: Jewish Virtual Library, auf: jewishvirtuallibrary.org
  9. Ilse Collignon gestorben. In: Hamburger Abendblatt vom 10. Dezember 2003, auf: abendblatt.de
  10. Ilse Collignon 90-jährig verstorben. In: Der Standard vom 14. Dezember 2003, auf: standard.at
  11. a b c d e Ilse Collignon: „Liebe Leni…“ – Eine Riefenstahl erinnert sich. Langen-Müller, Stuttgart 2003. ISBN 978-3-7844-2915-1.
  12. Alice Schwarzer: Propagandistin oder Künstlerin?. In: Emma vom 1. Januar 1999, auf: emma.de
  13. Ehemaliger Ballsaal, Manik Bagh Palace, Indore. In: Museum Folkwang, Essen, auf: museum-folkwang.de
  14. a b Peter V. Brinkemper: Leni Riefenstahls 100jähriges Vermächtnis für Hollywood. In: Telepolis vom 22. August 2002, auf: heise.de
  15. Hanns-Georg Rodek: Wie Gerhard Schröder Leni Riefenstahl verkaufte. In: Die Welt vom 22. April 2013, auf: welt.de
  16. 1 Reichsmark entspräche heute etwa 3,50–4,00 Euro.
  17. Das Jahreseinkommen eines Arbeiters lag zwischen 1936 und 1938 bei knapp 2.000 RM, das eines Angestellten oder Beamten bei rund 4.000 RM. Walther G. Hoffmann: Das Wachstum der deutschen Wirtschaft seit der Mitte des 19. Jahrhunderts. Springer-Verlag, Berlin u. a. 1965, S. 456–509.
  18. Guido Knopp: Hitlers nützliche Idole. C. Bertelsmann Verlag, Bielefeld 2007. ISBN 978-3-570-00835-5, S. 310.
  19. „Ich erteile Herrn Gauleiter Julius Streicher aus Nürnberg – Herausgeber des „Stürmer“ Vollmacht in Sachen der Forderung des Juden Béla Balázs an mich. Leni Riefenstahl“; Briefkopf: Hotel Kaiserhof, Berlin W8, den 11. Dezember 1933. – Hierbei ging es um eine offene Honorarforderung seitens Balázs für erbrachte Autorenleistungen, die Leni Riefenstahl nicht begleichen wollte, und dies auch nie tat.
  20. Hanno Loewy: Das Menschenbild des fanatischen Fatalisten oder: Leni Riefenstahl, Béla Balázs und DAS BLAUE LICHT. In: Institutionelles Repositorium der Universität Konstanz, S. 20. (PDF-Datei; 238 KB)
  21. Die Rüstungskommandos wurden vom 1. April 1935 bis einschl. 21. November 1942 als Wehrwirtschaftsstelle (WWiSt) bezeichnet, die auf Wehrkreisebene so genannten Wehrwirtschaftsinspektionen (Wi In) unterstanden.
  22. a b Lutz Kinkel: Okkasion Riefenstahl. In: taz vom 4. September 2009, auf: taz.de
  23. Oksana Bulgakowa: Leni Riefenstahl. Filmmuseum Potsdam (Hrsg.). Henschel Verlag, Berlin 1999. ISBN 978-3-89487-319-6, S. 86.
  24. Leni Riefenstahl in tiefer Trauer. In: Nachrichten für die Truppe, London, 1944. Kraus Reprint, Nendeln/Liechtenstein 1973, Bd. 1, S. 250.
  25. Jürgen Trimborn: Riefenstahl – Eine deutsche Karriere. Biographie. Aufbau-Verlag, Berlin 2002. ISBN 978-3-351-02536-6, S. 353.
  26. Rainer Rother: Leni Riefenstahl – The Seduction of Genius. Bloomsbury Publishing, London u. a. 2003. ISBN 978-0-8264-7023-2, S. 112.
  27. Cordula Mahr: Kriegsliteratur von Frauen?: Zur Darstellung des Zweiten Weltkriegs in Autobiographien nach 1960. Springer-Verlag, Berlin 2017. ISBN 978-3-86226-427-8, S. 324.