Inzenhof (Burgenland)

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Inzenhof
Wappen Österreichkarte
Wappen von Inzenhof
Inzenhof (Burgenland) (Österreich)
Inzenhof (Burgenland)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Burgenland
Politischer Bezirk: Güssing
Kfz-Kennzeichen: GS
Fläche: 5,97 km²
Koordinaten: 47° 1′ N, 16° 19′ OKoordinaten: 47° 0′ 43″ N, 16° 19′ 4″ O
Höhe: 260 m ü. A.
Einwohner: 335 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 56 Einw. pro km²
Postleitzahl: 7540
Vorwahl: 03322
Gemeindekennziffer: 1 04 21
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Inzenhof 42
7540 Inzenhof
Website: www.inzenhof.at
Politik
Bürgermeister: Jürgen Schabhüttl (SPÖ)
Gemeinderat: (2017)
(11 Mitglieder)
7
4
Insgesamt 11 Sitze
  • SPÖ: 7
  • ULÖVP: 4
Lage von Inzenhof im Bezirk Güssing
BildeinBocksdorfBurgauberg-NeudaubergEberauGerersdorf-SulzGroßmürbischGüssingGüttenbachHackerbergHeiligenbrunnHeugrabenInzenhofKleinmürbischKukmirnMoschendorfNeuberg im BurgenlandNeustift bei GüssingOlbendorfOllersdorf im BurgenlandRauchwartRohr im BurgenlandSankt Michael im BurgenlandStegersbachStinatzStremTobajTschanigrabenWörterbergBurgenlandLage der Gemeinde Inzenhof (Burgenland) im Bezirk Güssing (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Inzenhof ist eine Gemeinde mit 335 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Burgenland im Bezirk Güssing in Österreich.

Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Borosgödör.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt im Südburgenland. Inzenhof ist die einzige Ortschaft in der Gemeinde. Weitere Orte sind Fuchsgraben, Kranigraben und Weinberg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

(siehe auch Geschichte des Burgenlandes)

Der Ort gehörte, wie das gesamte Burgenland, bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Borosgödör verwendet werden. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen.

Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 28. März 2011 wurde vom Gemeinderat für die Gemeinde ein Gemeindewappen beschlossen.[1] Die Wappenverleihung erfolgte am 13. Mai 2012 im Rahmen eines Festaktes durch den Landeshauptmann des Burgenlandes, Hans Niessl.

Das Wappen stellt die in Inzenhof geschichtlich belegten Häuser mit Strohdach und den Weinbau dar. Blasonierung: „Über goldenem Schildfuß in Rot ein goldenes Haus mit schwarzen Fensteröffnungen und einem goldenen Giebeldach, das Dach beseitet von zwei einwärts gekehrten goldenen Trauben 4:3:2:1 mit zwei goldenen Blättern.“ Die Gemeindefarben wurden mit Rot/Gold festgelegt.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2017
 %
80
70
60
50
40
30
20
10
0
58,46
(-16,54)
41,54
(n. k.)
n. k.
(-25)
ULÖVPA1

Bürgermeister Jürgen Schabhüttl
Denkmalgeschützte Zollhäuser

Der Gemeinderat umfasst aufgrund der Anzahl der Wahlberechtigten insgesamt 11 Mitglieder.

Ergebnisse der Gemeinderatswahlen seit 1997
Partei 2017[2] 2012[3] 2007[4] 2002[5] 1997[5]
Sti. % M. Sti. % M. Sti. % M. Sti. % M. Sti. % M.
SPÖ 190 58,46 7 252 75,00 9 186 61,18 7 140 58,58 7 137 57,56 7
UL ÖVPA1 135 41,54 4 nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert
ÖVP nicht kandidiert 84 25,00 2 118 38,82 4 93 38,91 4 86 36,13 4
FPÖ nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert 6 2,51 0 15 6,30 0
Wahlberechtigte 376 381 337 290 298
Wahlbeteiligung 92,02 % 92,65 % 93,18 % 86,21 % 85,91 %
A1 Unabhängige Liste & ÖVP

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister ist Jürgen Schabhüttl (SPÖ).

Nach dem altersbedingten Rücktritt von Gerhard Schabhüttl (SPÖ) wurde am 30. März 2007 Jürgen Schabhüttl (SPÖ) vom Gemeinderat zum neuen Bürgermeister gewählt. Bei der Bürgermeisterdirektwahl am 7. Oktober 2007 wurde er von 59,87 % der Wähler in seinem Amt bestätigt.[4] Bei der Wahl 2012 betrug sein Stimmenanteil sogar 77,75 %.[3] Bei der Wahl am 1. Oktober 2017 hatte Jürgen Schabhüttl in Christoph Kurta, der für die Liste Unabhängige Liste & ÖVP antrat, einen neuen Mitbewerber, erhielt aber dennoch 65,88 % Zustimmung.[2] Damit ging der Polizeibeamte Jürgen Schabhüttl, der von 15. Juli 2015 bis 8. November 2017 auch Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat war und seit 16. November 2017 Mitglied des österreichischen Bundesrats ist, in seine dritte Funktionsperiode als Bürgermeister.[6]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Inzenhof
Kirche Inzenhof
Kirche Inzenhof: Innenansicht
  • vier Zollhäuser: denkmalgeschützt
  • Kirche Inzenhof: Architekt Anselm Podlipny

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Personen mit Beziehung zum Ort:

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Inzenhofer Gemeindenachrichten, Ausgabe Nr. 1/2011 vom April 2011 (pdf-Dokument)
  2. a b Land Burgenland: Wahlergebnis Inzenhof 2017 (abgerufen am 24. Jänner 2018)
  3. a b Land Burgenland: Wahlergebnis Inzenhof 2012 (abgerufen am 24. Jänner 2018)
  4. a b Land Burgenland: Wahlergebnis Inzenhof 2007 (abgerufen am 24. Jänner 2018)
  5. a b Land Burgenland: Wahlergebnis Inzenhof 2002 (abgerufen am 24. Jänner 2018)
  6. Österreichisches Parlament: Jürgen Schabhüttl (abgerufen am 24. Jänner 2017)
  7. a b c ORF Burgenland vom 3. August 2017: Inzenhof: Promifaktor und Breitbandausbau (abgerufen am 25. Jänner 2018)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Inzenhof – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien