Jemima Jelagat Sumgong

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Jemima Jelagat Sumgong bei Olympiade in Rio (2016)

Jemima Jelagat Sumgong (* 21. Dezember 1984) ist eine kenianische Marathonläuferin und Olympiasiegerin.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2004 siegte sie beim Halbmarathonbewerb des North Sea Beach Marathons.

2006 wurde sie jeweils Zweite beim Newport 10,000 und beim Peachtree Road Race, Dritte beim Boilermaker 15K und siegte beim Las-Vegas-Marathon. Im Jahr darauf wurde sie Dritte beim Azalea Trail Run und Vierte beim Frankfurt-Marathon. 2008 folgte ein zweiter Platz beim Rock ’n’ Roll Marathon. 2010 wurde sie jeweils Fünfte beim Berlin-Marathon und beim Rock ’n’ Roll Marathon.

Nach einer Babypause siegte sie 2011 beim Castellón-Marathon. 2012 stellte sie einen Streckenrekord beim Lago-Maggiore-Halbmarathon auf und wurde Zweite beim Boston-Marathon. Dort war ihr Dopingtest positiv auf das Kortison-Präparat Prednisolon.[1] Ihre zweijährige Sperre wurde aber wieder aufgehoben, weil die Injektion medizinisch indiziert war.[2]

Am 24. April 2016 gewann sie den London-Marathon mit 2:22:58 h.

Am 14. August 2016 gewann Sumgong den Marathon der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro mit einer Zeit von 2:24:04 Stunden. Sie ist die erste Kenianerin, der ein Sieg im Frauen-Marathon bei den Olympischen Spielen gelang.

Doping[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im April 2017 wurde bekannt, dass Sumgong bei einem Dopingtest positiv auf Epo getestet wurde.[3] Anschließend wurde sie für vier Jahre gesperrt, und darf ihr Marathon-Gold der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro wohl behalten.[4]

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jemima Jelagat Sumgong ist mit ihrem Läuferkollegen Noah Talam verheiratet und Mutter einer Tochter. Sie ist seit 2009 bei den Kenianischen Streitkräften angestellt und wird in Kapsabet vom Italiener Claudio Beradelli trainiert.[5]

Persönliche Bestzeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Doping-Alarm in Kenia: Vier Fälle in drei Tagen zeit.de 25. Juli 2012
  2. Ban rescinded the-star.co.ke 10. September 2012 (Memento vom 4. November 2014 im Internet Archive)
  3. Olympic marathon winner Jemima Sumgong fails drug test, IAAF says skysports.com 7/04/17
  4. Marathon-Olympiasiegerin Jemima Sumgong vier Jahre gesperrt, Strafmaß festgelegt, vom 7. November 2017, abgerufen 7. November 2017
  5. Boston-Marathon: Jemima Jelagat Sumgong