Justine Dufour-Lapointe

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Justine Dufour-Lapointe Freestyle-Skiing
Justine Dufour-Lapointe
Nation KanadaKanada Kanada
Geburtstag 25. März 1994 (24 Jahre)
Geburtsort Montreal
Größe 164 cm
Gewicht 54 kg
Karriere
Disziplin Moguls, Dual Moguls
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
Weltmeisterschaften 1 × Gold 1 × Silber 2 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
0Gold0 Sotschi 2014 Moguls
0Silber0 Pyeongchang 2018 Moguls
FIS Freestyle-Skiing-Weltmeisterschaften
0Bronze0 Voss 2013 Moguls
0Gold0 Kreischberg 2015 Moguls
0Silber0 Kreischberg 2015 Dual Moguls
0Bronze0 Sierra Nevada 2017 Moguls
Platzierungen im Freestyle-Skiing-Weltcup
 Debüt im Weltcup 11. Dezember 2010
 Weltcupsiege 14
 Gesamtweltcup 3. (2013/14)
 Moguls-Weltcup 2. (2011/12, 2013/14, 2014/15)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Moguls 10 12 4
 Dual Moguls 4 7 5
letzte Änderung: 3. März 2018

Justine Dufour-Lapointe (* 25. März 1994 in Montreal) ist eine kanadische Freestyle-Skierin. Sie ist auf die Buckelpisten-Disziplinen Moguls und Dual Moguls spezialisiert. 2014 wurde sie Olympiasiegerin, 2015 Moguls-Weltmeisterin. Ihre Schwestern Chloé und Maxime betreiben dieselbe Sportart.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab Januar 2009, im Alter von 14 Jahren, nahm Dufour-Lapointe an Buckelpisten-Wettbewerben im Nor-Am Cup, der nordamerikanischen Kontinentalmeisterschaft, teil und erzielte in ihrer ersten Saison als bestes Ergebnis einen vierten Platz. Im Winter 2009/10 folgten ein zweiter und zwei dritte Plätze. Ihr Debüt im Weltcup gab sie am 11. Dezember 2010 in Ruka, wo sie sogleich auf Platz fünf fuhr. Vier Tage später stand sie in Méribel als Dritte erstmals auf dem Podest. Bei ihrem dritten Weltcup-Einsatz, am 15. Januar 2011 am Mont Gabriel, gelang ihr in der Disziplin Dual Moguls bereits der erste Sieg; mit 16 Jahren und 9 Monaten ist sie somit die jüngste Freestyle-Weltcupsiegerin überhaupt.

In der Saison 2011/12 etablierte sich Dufour-Lapointe endgültig an der Weltspitze. Zunächst klassierte sie sich sechsmal als Zweite, jeweils hinter der überlegenen Hannah Kearney, hinzu kam ein dritter Platz. Zum Abschluss der Saison gelang ihr schließlich in Megève der zweite Weltcupsieg. Im Gesamtweltcup ergab dies den vierten und im Moguls-Weltcup den zweiten Platz. In der Saison 2012/13 gelangen ihr vier Podestplätze, darunter ein Sieg in Calgary. Bei den Weltmeisterschaften 2013 in Voss gewann sie die Moguls-Bronzemedaille. Im Weltcupwinter 2013/14 stand Dufour-Lapointe achtmal auf dem Podest, darunter viermal als Siegerin, womit sie den zweiten Platz in der Disziplinenwertung und den dritten Platz in der Gesamtwertung belegte. Den bisher größten Erfolg ihrer Karriere feierte sie am 8. Februar 2014 mit dem Olympiasieg in Sotschi, vor ihrer zweitplatzierten Schwester Chloé.

Dufour-Lapointe erzielte in der Saison 2014/15 fünf Podestplätze, darunter zwei Siege. Damit belegte sie im Moguls-Weltcup zum vierten Mal in Folge den zweiten Platz (jeweils hinter Kearney). Bei den Weltmeisterschaften 2015 am Kreischberg gewann sie die Goldmedaille im Moguls-Wettbewerb und die Silbermedaille im Dual-Moguls-Wettbewerb. In der ersten Hälfte der Saison 2015/16 kamen drei weitere Weltcupsiege sowie ein zweiter Platz hinzu. Da sie in der zweiten Saisonhälfte etwas schwächelte, musste sie in der Aerials-Disziplinenwertung ihre Schwester Chloé vorbeiziehen lassen und belegte erneut den zweiten Platz. Im Winter 2016/17 gelang ihr ein Weltcupsieg, hinzu kamen vier zweite und ein dritter Platz, womit sie in der Moguls-Disziplinenwertung Drittplatzierte war. Beim Saisonhöhepunkt, den Weltmeisterschaften 2017 in der Sierra Nevada, gewann sie die Bronzemedaille im Moguls-Wettbewerb.

Bei den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang gewann Dufour-Lapointe die Silbermedaille, mit 0,09 Punkten Rückstand auf Perrine Laffont.

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltmeisterschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weltcupwertungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Saison Gesamt Moguls
Platz Punkte Platz Punkte
2010/11 13. 42 4. 457
2011/12 4. 56 2. 732
2012/13 7. 53 2. 640
2013/14 3. 70 2. 774
2014/15 4. 55,67 2. 501
2015/16 8. 58,88 2. 471
2016/17 12. 54,18 3. 596

Weltcupsiege[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dufour-Lapointe erzielte im Weltcup bisher 42 Podestplätze, davon 14 Siege:

Nr. Datum Ort Land Disziplin
1 15. Januar 2011 Mont Gabriel Kanada Dual Moguls
2 18. März 2012 Megève Frankreich Dual Moguls
3 26. Januar 2013 Calgary Kanada Moguls
4 4. Januar 2014 Calgary Kanada Moguls
5 15. Januar 2014 Lake Placid USA Moguls
6 1. März 2014 Inawashiro Japan Moguls
7 15. März 2014 Voss Norwegen Moguls
8 10. Januar 2015 Deer Valley USA Dual Moguls
9 29. Januar 2015 Lake Placid USA Moguls
10 23. Januar 2016 Val Saint-Côme Kanada Moguls
11 4. Februar 2016 Deer Valley USA Moguls
12 6. Februar 2016 Deer Valley USA Dual Moguls
13 21. Januar 2017 Val Saint-Côme Kanada Moguls
14 20. Januar 2018 Mont-Tremblant Kanada Moguls

Weitere Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 3 Podestplätze im Nor-Am-Cup
  • 1 kanadischer Meistertitel (Moguls 2016)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Justine Dufour-Lapointe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien