Kabinett Albig

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Kabinett Albig
25. Landesregierung von Schleswig-Holstein
Torsten Albig
Ministerpräsident Torsten Albig
Wahl 2012
Legislaturperiode 18.
Bildung 6. Mai 2012
Dauer 5 Jahre und 45 Tage
Vorgänger Kabinett Carstensen II
Zusammensetzung
Partei(en) SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der SSW
Minister 7
Staatssekretäre 11
Repräsentation
Landtag
35/69
Oppositionsführer Daniel Günther (CDU)

Das Kabinett Albig ist die aktuelle Landesregierung von Schleswig-Holstein. Sie wurde nach der Landtagswahl in Schleswig-Holstein am 6. Mai 2012 gebildet. Torsten Albig, Spitzenkandidat der SPD Schleswig-Holstein und ehemaliger Oberbürgermeister von Kiel, wurde zum Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein gewählt und bildete dieses Kabinett. Es wurde am 12. Juni 2012 berufen und vereidigt. Erstmals in seiner Geschichte ist der SSW (Südschleswigscher Wählerverband, Partei der dänischen Minderheit) an einer Regierung beteiligt; er stellt eine Ministerin (Anke Spoorendonk). Grundlage der Landesregierung von Schleswig-Holstein ist ein Koalitionsvertrag[1] zwischen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und SSW, der am 9. Juni auf Parteitagen der drei Parteien bestätigt wurde.[2] Im Landtag verfügt die Koalition über 35 der 69 Sitze.[3][4] Die offizielle Benennung der Kabinettsmitglieder erfolgte am 6. Juni 2012.[5][6]

Bildungsministerin Waltraud Wende trat am 12. September 2014 zurück.[7] Am 16. September 2014 wurde Britta Ernst zur neuen Ministerin für Schule und berufliche Bildung ernannt, der Bereich Wissenschaft wechselte mit dem dafür zuständigen Staatssekretär Rolf Fischer zum Sozialministerium.[8]

Am 25. September 2014 entließ Ministerpräsident Albig Innenminister Andreas Breitner auf dessen eigenen Wunsch aus seinem Amt. Breitner gab persönliche Gründe für den Schritt an. Er wurde schon einen Tag vor dem Rücktritt zum Verbandsdirektor des Verbands Norddeutscher Wohnungsunternehmen gewählt.[9]

Amt oder Ressort Bild Amtsinhaber(in) Partei Staatssekretär(in) Partei
Ministerpräsident
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Torsten Albig SPD Stefan Studt
Chef der Staatskanzlei und Bevollmächtigter des Landes beim Bund (bis 26. September 2014)
SPD
Thomas Losse-Müller (ab 26. September 2014) B’90/Grüne
Erster Stellvertreter des Ministerpräsidenten
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Robert Habeck B’90/Grüne
Zweite Stellvertreterin des Ministerpräsidenten[10]
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Anke Spoorendonk SSW
Inneres und Bundesangelegenheiten
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Andreas Breitner
(bis 25. September 2014)

Stefan Studt
(seit 26. September 2014)
SPD
SPD
Manuela Söller-Winkler
Ralph Müller-Beck
SPD
SPD
Justiz, Europa und Kultur
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Anke Spoorendonk SSW Eberhard Schmidt-Elsaeßer SPD
Finanzen
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Monika Heinold B’90/Grüne Thomas Losse-Müller
(bis 26. September 2014)

Philipp Nimmermann (ab 20. Oktober 2014)
B’90/Grüne
B’90/Grüne
Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie
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Reinhard Meyer SPD Ralph Müller-Beck
(bis 29. September 2014)

Frank Nägele (Wirtschaft, Verkehr)
SPD
SPD
Soziales, Gesundheit, Familie und Gleichstellung
ab 16. September 2014:
Soziales, Gesundheit, Wissenschaft und Gleichstellung
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Kristin Alheit SPD Anette Langner
Rolf Fischer (Wissenschaft, ab 16. September 2014)
SPD
SPD
Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume
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Robert Habeck B’90/Grüne Ingrid Nestle (Energiewende)
Silke Schneider (Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume)
B’90/Grüne
Bildung und Wissenschaft
ab 16. September 2014:
Schule und Berufsbildung
Waltraud Wende.jpg

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Waltraud Wende
(bis 12. September 2014)

Britta Ernst
(ab 16. September 2014)

parteilos
(Vorschlag SPD)
SPD
Dirk Loßack (Bildung)
Rolf Fischer (Wissenschaft, bis 16. September 2014)
SPD
SPD

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Koalitionsvertrag SPD-Grüne-SSW. Abgerufen am 5. Mai 2017.
  2. Dreier-Bündnis ist fast perfekt. Archiviert vom Original am 10. Juni 2012, abgerufen am 10. Juni 2012.
  3. Koalitionsverhandlungen von SPD, Grüne, SSW abgeschlossen. Archiviert vom Original am 4. Juni 2012, abgerufen am 3. Juni 2012.
  4. Mögliche Vergabe der Kabinettsposten. Archiviert vom Original am 20. März 2014, abgerufen am 3. Juni 2012.
  5. Albig stellt künftiges Kabinett für Schleswig-Holstein vor. Abgerufen am 7. Juni 2012.
  6. Albigs künftiges Kabinett für Schleswig-Holstein. Abgerufen am 7. Juni 2012.
  7. SHZ vom 15. September 2014
  8. Ministerpräsident Albig stellt neue Bildungsministerin vor. Abgerufen am 16. September 2014.
  9. Innenminister Breitner gibt sein Amt auf. Abgerufen am 25. September 2014.
  10. Spoorendonk auch offiziell zweite stellvertretende Ministerpräsidentin (S. 20 des Plenarprotokolls). Abgerufen am 23. Juni 2012 (PDF; 400 kB).

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]