Monika Heinold

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Monika Heinold, 2021

Monika Heinold (* 30. Dezember 1958 in Gütersloh) ist eine deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen). Sie kandidierte bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein 2022 für das Amt der Ministerpräsidentin.

Sie war von 2000 bis 2012 parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Fraktion im Landtag von Schleswig-Holstein. Seit dem 12. Juni 2012 ist sie Finanzministerin Schleswig-Holsteins in den Kabinetten Albig, Günther I und Günther II. Zudem war Heinold seit dem 6. Februar 2018 Erste und ist seit dem 29. Juni 2022 alleinige stellvertretende Ministerpräsidentin.

Leben und Beruf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Mittleren Reife besuchte Monika Heinold die Fachschule für Erzieher in Schleswig, wo sie auch das Fachabitur erwarb. Anschließend war sie in verschiedenen sozialpädagogischen Einrichtungen tätig. Monika Heinold hat zwei Söhne.

Monika Heinold auf dem Landesparteitag von Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein in Neumünster
Monika Heinold auf dem Landesparteitag 2016 von Bündnis 90/Die Grünen Schleswig-Holstein in Neumünster

Partei[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monika Heinold trat 1984 den Grünen bei.

Abgeordnete und öffentliche Ämter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kreistagsmitglied[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1990 bis 1996 gehörte sie dem Kreistag des Kreises Segeberg an.

Landtagsabgeordnete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monika Heinold war von 1996 bis 2012 Mitglied des Landtages von Schleswig-Holstein. Sie war hier von 1996 bis 2000 stellvertretende Vorsitzende und ab dem Jahr 2000 parlamentarische Geschäftsführerin der Landtagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.

Monika Heinold (2013)

Monika Heinold ist stets über die Landesliste in den Landtag eingezogen.

Die Grünen in Schleswig-Holstein hatten Monika Heinold zur Spitzenkandidatin für die Landtagswahl am 27. September 2009 nominiert. Auch zur Landtagswahl am 6. Mai 2012, zur Landtagswahl am 7. Mai 2017 und zur Landtagswahl am 8. Mai 2022 wurde Heinold zur Spitzenkandidatin ihrer Partei gewählt. Sie zog auch bei diesen Wahlen in den Landtag ein, legte jedoch jeweils ihr Mandat nach ihrer Ernennung zur Ministerin nieder.

Finanzministerin des Landes Schleswig-Holstein[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit dem 12. Juni 2012 ist sie Finanzministerin des Landes Schleswig-Holstein – zunächst im Kabinett Albig einer SPD-Grüne-SSW-Koalition („Küstenkoalition“), dann ab Juni 2017 im Kabinett Günther I als Teil einer Jamaika-Koalition von CDU, FDP und Grünen und seit Juni 2022 als Teil einer schwarz-grünen Koalition im Kabinett Günther II.

Am 6. Februar 2018 wurde sie zusätzlich zur neuen ersten Stellvertreterin des Ministerpräsidenten ernannt.[1] Nach dem vorzeitigen Ausscheiden von Jan Philipp Albrecht wurde Heinold am 2. Juni 2022 zudem bis zur Neubildung der Landesregierung am 29. Juni 2022 mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung beauftragt.[2]

Landtagswahl Schleswig-Holstein 2022[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Monika Heinold erklärte am 3. November 2021 ihre Kandidatur für das Amt der Ministerpräsidentin in Schleswig-Holstein bei der anstehenden Landtagswahl im Jahr 2022. Gemeinsam mit Aminata Touré bildete sie das Spitzenkandidatinnenduo.[3] Im Zuge der Bildung des Kabinetts Günther II wurde sie erneut zur Finanzministerin und stellvertretenden Ministerpräsidentin ernannt.

Bundesversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Als Delegierte der Grünen-Fraktion im Landtag von Schleswig Holstein nahm Heinold an der 17. Bundesversammlung im Jahr 2022 teil.[4]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Monika Heinold – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]