Karim El-Gawhary

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Karim El-Gawhary, 2012 in Frankfurt am Main

Karim El-Gawhary (arabisch كريم الجوهري, DMG Karīm el-Goharī; * 26. November 1963 in München) ist ein deutsch-ägyptischer Journalist.[1]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karim El-Gawhary wurde als Sohn eines Ägypters und einer Deutschen in München geboren. Er studierte Islamwissenschaften und Politik mit dem Schwerpunkt Nahost an der FU Berlin. Der Journalist arbeitet seit 1991 als Korrespondent in Kairo. Zunächst für deutschsprachige Zeitungen, für die er auch noch bis heute tätig ist, für elf deutschsprachige Zeitungen, u. a. Die tageszeitung (Berlin), Die Presse (Wien), die Hannoversche Allgemeine, die Stuttgarter Nachrichten, die Badische Zeitung (Freiburg), die Rheinische Post (Düsseldorf), Die Rheinpfalz (Ludwigshafen/Rhein) und den Bonner General-Anzeiger.

Für die ARD war El-Gawhary fünf Jahre lang als Korrespondentenvertreter in Kairo tätig. Seit 2004 leitet er das Nahostbüro des ORF in Kairo. El-Gawhary ist Vater von drei Kindern. 2011 wurde er mit dem Concordia-Preis für Pressefreiheit geehrt. Er wurde 2011 als Auslandsjournalist des Jahres in Österreich geehrt.[2] Im Jahr darauf wurde er Journalist des Jahres in Österreich. 2016 wurde er mit dem Leopold-Kunschak-Pressepreis ausgezeichnet.[3]

El-Gawhary ist Mitglied im Berufsverband Freischreiber und gehört dem Netzwerk freier deutschsprachiger Korrespondenten „weltreporter.net“[4] an.

Er ist Autor von vier Büchern[5]:

Alltag auf Arabisch – Nahaufnahmen von Kairo bis Bagdad (Wien, 2009)

Tagebuch der Arabischen Revolution (Wien, 2011)

Frauenpower auf Arabisch (Wien, 2013)

Auf der Flucht (gemeinsam mit seiner ORF-Kollegin Mathilde Schwabeneder, Wien, 2015)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Karim El-Gawhary – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Knallharter Job: Auslandskorrespondent in tv-media von 9. Februar 2011 abgerufen am 5. Oktober 2012
  2. „Die Journalisten des Jahres“, abgerufen am 5. Oktober 2012.
  3. derStandard.at - Leopold-Kunschak-Preis an El-Gawhary und Seinitz. Artikel vom 11. November 2016, abgerufen am 17. November 2016.
  4. Karim El-Gawhary auf Weltreporter.net. Abgerufen am 20. Oktober 2017.
  5. Werke von Karim El-Gawhary im Verlag Kremayr & Scheriau. Verlag Kremayr & Scheriau, abgerufen am 20. Oktober 2017.