Kirchenkreis Wied

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Der Kirchenkreis Wied ist einer der 38 Kirchenkreise in der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) mit Sitz in Neuwied. Zu ihm gehören 15 Kirchengemeinden. Sein Gebiet ist im Wesentlichen deckungsgleich mit dem des Landkreises Neuwied.

In der Grafschaft Wied hatte sich schon im 16. Jahrhundert die Reformation durchgesetzt. Als das Gebiet durch den Wiener Kongress zwischen dem Herzogtum Nassau und dem Königreich Preußen aufgeteilt wurde, wurden im preußischen Teil die Kirchenkreise (nach damaliger Begrifflichkeit Synoden) Neuwied und Dierdorf gebildet. 1817 wurden sie zur Synode Wied vereinigt. Seit 1973 gehören auch die Gemeinden Engers, Bad Hönningen und Linz (bislang Kirchenkreis Koblenz) zum Kirchenkreis Wied.

Zum Kirchenkreis gehören die Kirchengemeinden Anhausen, Dierdorf, Engers, Feldkirchen-Altwied, Honnefeld, Linz-Bad Hönningen-Unkel-Rheinbreitbach, Friedenskirchengemeinde Neuwied (im Ortsteil Heddesdorf), Marktkirchengemeinde Neuwied, Niederbieber, Oberbieber, Puderbach, Raubach, Rengsdorf, Urbach und Waldbreitbach.

Die Leitung des Kirchenkreises liegt bei der Kreissynode, die in der Regel zweimal im Jahr tagt, beim Kreissynodalvorstand und beim Superintendenten. Als Superintendent amtiert (Stand März 2019) Pfarrer Detlef Kowalski.

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