Kirchenkreis An der Agger

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Der Evangelische Kirchenkreis an der Agger ist einer der 38 Kirchenkreise in der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) mit Sitz in Gummersbach. Zu ihm gehören 26 Kirchengemeinden mit ca. 88.000 evangelischen Gemeindegliedern. Sein Gebiet ist weitgehend identisch mit dem des Oberbergischen Kreises.

Im 19. Jahrhundert, als der Kirchenkreis zur evangelischen Kirche in der Rheinprovinz gehörte, nannte man ihn auch Synode an der Agger. Sie umfasste 1880 die Pfarrgemeinden Claswipper, Drabenderhöhe, Eckenhagen, Engelskirchen, Gummersbach, Holpe, Hülsenbusch, Lieberhausen, Marienberghausen, Marienhagen, Müllenbach, Neustadt, Nümbrecht, Odenspiel, Rosbach, Ründeroth, Waldbröl, Wiedenest und Wiehl. Die Synode hatte 1880 22 Pfarrer und Hilfspfarrer und betreute 44.673 Gläubige. Wilhelm Hollenberg war ab 1886 Superintendent.

Leitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Leitung des Kirchenkreises liegt rheinischem Kirchenrecht gemäß bei der Kreissynode, die in der Regel zwei Mal im Jahr tagt, beim Kreissynodalvorstand und beim Superintendenten. Als Superintendent amtiert seit 2001 Pfarrer Jürgen Knabe.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Synodal-Karte der evangelischen Gemeinden der Rheinprovinz. Verlag von Julius Joost in Langenberg.
  • Evangelischer Kirchenkreis an der Agger (Hrsg.): Evangelisch in Oberberg. 2007.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]