Komet (Zug)

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Der Komet war der einzige Nachtzug, der von der Deutschen Bundesbahn als Fernschnellzug eingestuft wurde. Er verkehrte von Hamburg überwiegend nach Zürich, anfangs nur bis Basel SBB.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fernschnellzug[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zum Sommerfahrplan 1954 wurde das Nacht-Fernschnellzug-Paar Komet vorgesehen. In Deutschland führte es die Zugnummern Ft 49/50, bei den Schweizerischen Bundesbahnen die Bezeichnung „ZM“ (Zürich–Basel) und „HZ“ (Basel–Zürich). Zum Einsatz auf dieser Verbindung war der Triebwagen VT 10 551 vorgesehen. Da es davon nur ein Fahrzeug gab, die Fahrzeit zwischen Hamburg und Zürich aber mehr als 13 Stunden betrug, konnte jede Fahrtrichtung höchstens an jedem zweiten Tag angeboten werden. Der Fahrplan sah deshalb alternierend drei Fahrten pro Richtung und Woche vor. Der VT 10 551 machte aber von Anfang an Schwierigkeiten. Er kam überhaupt erst Ende Juli 1954 zum ersten fahrplanmäßigen Einsatz. Bis dahin und während der folgenden Ausfallzeiten verkehrte ersatzweise ein lokomotivbespannter Wagenzug[1], der ständig vorgehalten werden musste. Längere Aufenthalte beim Hersteller folgten. Erst im Sommer 1955 übernahm die Deutsche Bundesbahn den Zug. Wegen dieses aufwändigen Betriebes wurde das Fahrzeug zum Sommerfahrplan 1958 aus dem Plandienst genommen.[2]

Nachfolgezüge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Fernschnellzug wurde durch einen lokomotivbespannten Wagenzug ersetzt, der nun auch täglich in beiden Richtungen verkehren konnte. Er war als D-Zug eingestuft und führte auch Autoreisezugwagen.[2]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Goette, S. 124.
  2. a b Goette, S. 125.