Kreis Putzig

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Die Provinz Westpreußen.
  • Regierungsbezirk Marienwerder
  • Regierungsbezirk Danzig

Der preußische Kreis Putzig im westpreußischen Regierungsbezirk Danzig bestand von 1887 bis 1920. Kreisstadt war Putzig, früher auch Pautzke (polnisch Puck). Zum Kreisgebiet gehörte unter anderem die Halbinsel Hel.

Verwaltungsgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Kreis entstand durch Abtrennung vom Kreis Neustadt in Westpreußen. Nach dem Versailler Vertrag fiel das Kreisgebiet 1920 großenteils an Polen. Die im Deutschen Reich verbliebenen Gemeinden wurden in den Kreis Lauenburg in Pommern umgegliedert. Nach der Besetzung Polens durch das nationalsozialistische Deutschland im Jahre 1939 wurde der Landkreis nicht wiedererrichtet. Das Gebiet wurde in den Kreis Neustadt in Westpreußen eingegliedert.

Landräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1887–1900: Albrecht
  • 1900–1918: Karl Tappen
  • 1918–1919: Abramowski (vertretungsweise)
  • 1919–9999: von Maercker (kommissarisch)
  • 1919–9999: Heinrich Kobbenbrink (kommissarisch)

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1890: 24.060
  • 1900: 25.216
  • 1910: 26.548

Konfessionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr evangelisch katholisch jüdisch
absolut  % absolut  % absolut  %
1890 5.308 22,1 18.679 77,6 71   0,3
1910 5.398 20,3 21.084 79,4 60   0,2

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans Prutz: Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen. Danzig 1872 (E-Kopie).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]