Kristina Dunz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Kristina Dunz (2020)

Kristina Dunz (* 1967 in Niedersachsen) ist eine deutsche Journalistin und Autorin. Ab Oktober 2017 war sie stellvertretende Leiterin des Parlamentsbüros der Rheinischen Post und dort zuständig für die Berichterstattung über das Kanzleramt und die CDU.[1] Seit Januar 2021 ist sie stellvertretende Leiterin der Hauptstadtredaktion des Redaktionsnetzwerks Deutschland.[2]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kristina Dunz ging nach dem Abitur für ein Jahr nach Paris. Von 1987 bis 1989 studierte sie Kulturwissenschaften und Französisch an der Universität Bremen. Nach einem Volontariat beim Delmenhorster Kreisblatt wechselte sie 1991 zur Deutschen Presse-Agentur und arbeitete in Magdeburg, Hamburg und Stuttgart. Im Jahr 2000 wechselte sie nach Berlin, wo sie für die Themen Verteidigung und Die Linke zuständig war. Im Jahr 2009 wurde sie Korrespondentin der Deutschen Presse-Agentur und begleitete die Bundeskanzlerin Angela Merkel auf mehr als 50 Auslandsreisen. Im Jahr 2017 erhielt sie für ihre Frage an US-Präsident Donald Trump in Washington, warum er so große Angst vor Pressevielfalt habe, den Preis der Bundespressekonferenz.[3][4] Sie gilt seitdem als die „Frau, die Trump ärgerte“.[5][6][7][8]

Ab Oktober 2017 arbeitete Dunz als stellvertretende Leiterin der Parlamentsredaktion bei der Rheinischen Post.[9][1] Seit Januar 2021 ist sie stellvertretende Leiterin der Hauptstadtredaktion des Redaktionsnetzwerks Deutschland.[2][10]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Dunz ist oft Gast in Talkshows wie Markus Lanz, Maybrit Illner, Anne Will, Maischberger und hart aber fair sowie dem ZDF-Morgenmagazin. Sie ist mit dem Journalisten Holger Möhle verheiratet.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2017: Preis der Bundespressekonferenz[11]

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • (zusammen mit Eva Quadbeck): Ich kann, ich will und ich werde: Annegret Kramp-Karrenbauer, die CDU und die Macht. Propyläen Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-549-07651-4.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Kristina Dunz – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Kristina Dunz, Autorenprofil. In: rp-online.de. Abgerufen am 25. Januar 2021.
  2. a b Eva Quadbeck und Kristina Dunz wechseln 2021 von der „RP“ zum Redaktionsnetzwerk Deutschland. In: Meedia. 14. Januar 2021, abgerufen am 25. Januar 2021.
  3. Kristina Dunz: Die Frau, die Trump ärgerte. Hannoversche Allgemeine, abgerufen am 18. März 2017.
  4. „Bei Trump bewegt sich nichts“. Tagesspiegel, abgerufen am 24. November 2017.
  5. „Dealing with Trump: Gespräch mit der „Frau, die Trump ärgerte““. Deutschlandfunk, abgerufen am 14. Februar 2020.
  6. Kristina Dunz: Die Frau, die Trump ärgerte haz.de
  7. Journalistin im Merkel-Tross: Die Frau, die Trump ärgerte
  8. German reporter who took on Donald Trump returns to hero’s welcome
  9. Exklusiv: Top-Politikjournalistinnen Eva Quadbeck und Kristina Dunz verstärken Madsacks RND kress.de
  10. Kristina Dunz. In: Redaktionsnetzwerk Deutschland. Abgerufen am 25. Januar 2021.
  11. Deutschlandfunkkultur.de: dpa-Reporterin Kristina Dunz wird ausgezeichnet, 1. September 2017