Kundschafter des Friedens (Film)

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Filmdaten
Originaltitel Kundschafter des Friedens
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2017
Länge 90 Minuten
Altersfreigabe FSK 6[1]
Stab
Regie Robert Thalheim
Drehbuch Oliver Ziegenbalg,
Robert Thalheim
Produktion Andreas Banz
Musik Anton Feist,
Uwe Bossenz
Kamera Henner Besuch
Schnitt Stefan Kobe
Besetzung

Kundschafter des Friedens ist ein deutscher Spielfilm von Robert Thalheim aus dem Jahr 2017 mit Henry Hübchen in der Hauptrolle. Der Titel ist eine Anspielung auf die offizielle Bezeichnung der Auslandsagenten der DDR.

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehemalige DDR-Auslandsagent Jochen Falk wird vom BND angeworben, da in einer der beiden (fiktiven) Ex-Sowjetrepubliken Katschekistans, die eigentlich ihre Wiedervereinigung hätten feiern sollen, der designierte Präsident sowie der BND-Agent Frank Kern entführt wurden.[2] Nicht zuletzt aus persönlichen Motiven – es war Kern, der ihn vor 30 Jahren enttarnte – willigt Falk ein, allerdings nur unter der Bedingung, dass er sein altes Team reaktivieren kann: Nebst Bastler Jaecki, Organisator Locke und dem nicht mehr ganz jungen Romeo-Agenten Harry schließt sich allerdings auch – als Aufpasserin – BND-Agentin Paula an.[3] In Katschekistan angekommen, müssen die gealterten Agenten feststellen, dass sich die Zeiten drastisch geändert haben und sie nun auf ihr ganzes Können angewiesen sind.[4] Nicht zuletzt ist auch die Frage zu klären, ob Paula die Tochter von Kern oder Falk ist.

Produktion und Dreharbeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Hinblick auf die sensible Thematik betonte Produzent Andreas Banz, ihm sei es wichtig, keine „Stasi-Verherrlichung“ oder einen „Ost-West-Film“ zu erschaffen, sondern „einen Best-Ager-Film (zu) machen, der sich mit dem universellen Thema beschäftigt, im Alter nicht mehr gebraucht zu werden“.[5]

Gedreht wurde an verschiedenen Schauplätzen in Deutschland; die Szenen in „Katschekistan“ wurden auf Gran Canaria gefilmt.[5]

In die Filmmusik wurde die von Walter Kubiczeck komponierte Titelmelodie aus der DDR-Fernsehserie Das unsichtbare Visier integriert.

Filmpremiere war am 17. Januar 2017 im Berliner Kino International,[6][7] offizieller Kinostart war am 26. Januar 2017.[8]

Kritiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Nimmt man die ungezwungene Komödie mit seinen (bewusst eingebauten) [sic!] historischen Ungenauigkeiten nicht allzu ernst, erlebt man 90 vergnügliche, kurzweilige Minuten. Das liegt auch daran, da ‚Kundschafter des Friedens‘ genüsslich mit Agentenfilm-Klischees und -Stereotypen spielt und diese mit viel Freude aufs Korn nimmt: von skurrilen Abhörmethoden aller Art (Stichwort: Aschenbecher) bis hin zum Macho-Gehabe in die Jahre gekommener Top-Spione (Frauenheld Harry).“

programmkino.de[9]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung für Kundschafter des Friedens. Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (PDF).Vorlage:FSK/Wartung/typ nicht gesetzt und Par. 1 länger als 4 Zeichen
  2. Inhaltsangabe auf filmstarts.de, abgerufen am 25. November 2016
  3. „Kundschafter des Friedens“ auf kino.de, abgerufen am 25. November 2016
  4. Inhaltsangabe beim Filmverleih Majestic Film, abgerufen am 25. November 2016
  5. a b Elmar Schütze: Agentenkomödie „Kundschafter des Friedens“: Der Geheimgang vom Bundestag ins Kanzleramt. In: berliner-zeitung.de. 7. Oktober 2015, abgerufen am 25. November 2016.
  6. Roter Teppich mit Henry Hübchen und Michael Gwisdek. In: rbb-online.de. 17. Januar 2017, abgerufen am 30. Januar 2017.
  7. Kundschafter des Friedens. (Fotostrecke). In: Berlin.de. Abgerufen am 30. Januar 2017.
  8. Kundschafter des Friedens. In: cinema.de. Abgerufen am 25. November 2016.
  9. Kritik auf programmkino.de, abgerufen am 25. November 2016