Milan Peschel

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Milan Peschel (* 1968 in Ost-Berlin) ist ein deutscher Schauspieler und Regisseur.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Milan Peschel absolvierte von 1984 bis 1986 eine Ausbildung als Theatertischler an der Deutschen Staatsoper Berlin und arbeitete bis 1991 als Bühnentechniker an der Volksbühne Berlin. Peschel besuchte die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Er war von 1997 bis 2008 Ensemblemitglied an der Volksbühne Berlin und war dort in vielen Inszenierungen der Regisseure Frank Castorf und Dimiter Gotscheff zu sehen; 2001 bis 2003 war er Gast am Thalia Theater Hamburg. Seit 2007 inszeniert Peschel als Regisseur am Maxim Gorki Theater Berlin und am Theater an der Parkaue. Milan Peschel ist als Sprecher an vielen Hörspielproduktionen beteiligt gewesen, insbesondere unter der Regie von Paul Plamper.

Für seine Hauptrolle eines tumorkranken Vaters in dem Drama Halt auf freier Strecke unter der Regie von Andreas Dresen wurde Peschel mit dem Bayerischen Filmpreis 2011 und dem Deutschen Filmpreis 2012 ausgezeichnet.

Peschel hat zwei Kinder.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Theaterrollen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Regiearbeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 2006: Der Fischer und seine Frau – Theater an der Parkaue
  • 2008: Das doppelte Lottchen / Erich Kästner – Theater an der Parkaue
  • 2008: Macbeth / William Shakespeare – Teater Aalborg (Dänemark)
  • 2010: Nora / Henrik Ibsen – Aarhus Teater (Dänemark)
  • 2010: Die Glasmenagerie / Tennessee Williams – Maxim Gorki Theater Berlin
  • 2011: Das Gespenst von Canterville / Oscar Wilde – Theater an der Parkaue
  • 2011: Być albo nie być / Nick Whitby nach dem Film von Ernst Lubitsch - Narodowy Stary Teatr Kraków
  • 2011: Sein oder Nichtsein / Nick Whitby nach dem Film von Ernst Lubitsch – Maxim Gorki Theater Berlin[1]
  • 2011: Manhattan Möwe / nach Woody Allen und Anton Tschechow – Theater am Neumarkt, Zürich
  • 2012: Aus dem bürgerlichen Heldenleben / Carl SternheimStaatstheater Hannover
  • 2012: Jeppe vom Berge / Ludvig Holberg – Aarhus Teater (Dänemark)
  • 2012: Der kleine Bruder / Sven Regener - Maxim Gorki Theater Berlin
  • 2012: Alles Gold was glänzt / Mario Salazar – Theater Heidelberg
  • 2013: Juno und der Pfau / Sean O’Casey – Deutsches Theater Berlin
  • 2014: Der Freund krank / Nis-Momme Stockmann – Deutsches Theater Berlin
  • 2014: Das Mädchen Rosemarie / Soeren Voima nach Erich Kuby – Staatstheater Hannover
  • 2015: Die Kassette / Carl Sternheim – Theater Heidelberg
  • 2016: Tartuffe / Moliere - Betty Nansen Theater Kopenhagen
  • 2017: Pünktchen und Anton / Erich Kästner - Theater an der Parkaue Berlin

Hörspiele[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gesammelte Kritiken zu Sein oder Nichtsein auf nachtkritik.de .