Laudenau

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Laudenau
Koordinaten: 49° 42′ 57″ N, 8° 48′ 19″ O
Höhe: 386 (318–409) m ü. NHN
Fläche: 3,31 km²[1]
Einwohner: 350[2]
Bevölkerungsdichte: 106 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1971
Postleitzahl: 64385
Vorwahl: 06164

Laudenau ist ein Ortsteil der Gemeinde Reichelsheim im südhessischen Odenwaldkreis.

Laudenau liegt im Odenwälder Wiesental.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Dorf im Jahre 1012. Eine Besiedlung hat aber schon viel früher stattgefunden.

Nach einer Bürgerbefragung im Zuge der Gebietsreform in Hessen schloss sich die Gemeinde Laudenau, die bis dahin dem Kreis Bergstraße angehörte, am 1. Juli 1971 der Gemeinde Reichelsheim an[3][4] und kam so zum Landkreis Erbach, der im Jahr darauf den Namen Odenwaldkreis erhielt.

Historische Namensformen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In erhaltenen Urkunden wurde Laudenau unter den folgenden Namen erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):

  • Lutenhaha (1012)
  • Ludenowe (1347)
  • Ludena (1398–1400)
  • Ludenaw (1433)
  • Ludenau (1443)
  • Laudenaw uff der Eberbach (1561)
  • Laudenau unter den Bäumen (17. Jahrhundert)
  • Laudenau (1748)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Daten/ Fakten. In: Internetauftritt. Gemeinde Reichelsheim, archiviert vom Original; abgerufen im Januar 2016.
  2. Ortsteil Laudenau im Internetauftritt der Gemeinde Reichelsheim, abgerufen im Juli 2018
  3. Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen von Gemeinden vom 21. Juni 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 28, S. 1117, Punkt 988; Abs. 16. (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 5,0 MB]).
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 358.