Laura Benkarth

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Laura Benkarth
Laura Benkarth BL FCB gg. SC Freiburg Muenchen-2.jpg
im Trikot des SC Freiburg (2016)
Personalia
Name Laura Anna Benkarth[1]
Geburtstag 14. Oktober 1992
Geburtsort Freiburg im BreisgauDeutschland
Größe 173 cm
Position Tor
Juniorinnen
Jahre Station
1997–2005 SV Biengen
2005–2008 FC Wolfenweiler-Schallstadt
2008–2009 SC Freiburg
Frauen
Jahre Station Spiele (Tore)1
2009– SC Freiburg 137 (0)
2018– FC Bayern München 0 (0)
Nationalmannschaft
Jahre Auswahl Spiele (Tore)2
2008 Deutschland U-16 1 (0)
2009 Deutschland U-17 1 (0)
2010–2011 Deutschland U-19 9 (0)
2011–2012 Deutschland U-20 10 (0)
2012– Deutschland 8 (0)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.
Stand: 31. März 2018

2 Stand: 20. Oktober 2017

Laura Anna Benkarth (* 14. Oktober 1992 in Freiburg im Breisgau) ist eine deutsche Fußballspielerin, die seit 2008 beim SC Freiburg unter Vertrag steht.

Karriere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Vereine[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Benkarth begann ihre Karriere beim SV Biengen und gelangte über den FC Wolfenweiler-Schallstadt 2008 in die Jugendabteilung des SC Freiburg in der sie zunächst für die B-Juniorinnen spielte. 2009 rückte sie in den Kader des Bundesligisten als zweite Torhüterin auf und debütierte am 20. September 2009 (1. Spieltag) bei der 0:1-Niederlage im Heimspiel gegen den FF USV Jena in der Bundesliga. In ihrer Premierensaison im Seniorenbereich nur dreimal eingesetzt, kam sie in der Folgesaison sechsmal zum Einsatz und 2011/12 bereits zwölfmal. Seit der Saison 2012/13 ist sie Freiburgs unumstrittene Nummer eins im Tor und wurde im Sommer 2014 zudem zur Kapitänin ihrer Mannschaft ernannt.[2]

Zur Saison 2018/19 wechselt Laura Benkarth zum FC Bayern München.[3]

Wenige Wochen nach der Bekanntgabe ihres Wechsels erlitt sie im Spiel gegen den SV Werder Bremen einen Innen- und Kreuzbandriss und wird wohl für den SC Freiburg kein Spiel mehr bestreiten.[4]

Nationalmannschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Benkarth bestritt am 11. Mai 2008 beim 5:0-Sieg der U-16-Juniorinnen gegen die Auswahl Dänemarks erstmals ein Länderspiel für den DFB. Nachdem sie am 11. April 2009 beim 6:0-Sieg der U-17-Nationalmannschaft gegen die Auswahl Ungarns debütiert hatte, gewann sie im selben Jahr die Europameisterschaft, kam dabei als Ersatztorhüterin allerdings nicht zum Einsatz. Mit der U-19-Nationalmannschaft nahm sie 2010 an der Europameisterschaft in Mazedonien teil, bei der die Mannschaft im Halbfinale an den späteren Turniersieger Frankreich mit 3:5 im Elfmeterschießen scheiterte. Im selben Jahr gehörte sie zur Nationalmannschaft, die die U-20-Weltmeisterschaft im eigenen Land gewinnen konnte, blieb als dritte Torhüterin hinter Almuth Schult und Desirée Schumann jedoch ohne Einsatz. Bei der U-20-Weltmeisterschaft 2012 in Japan bestritt sie alle sechs Turnierspiele über 90 Minuten (ohne Gegentor) und unterlag erst im Finale gegen die Auswahl der Vereinigten Staaten mit 0:1. Benkarth wurde als beste Torhüterin des Turniers mit dem „Goldenen Handschuh“ ausgezeichnet.[5]

Im Oktober 2012 wurde Benkarth erstmals für die A-Nationalmannschaft nominiert.[6] Für die vom 10. bis 28. Juli 2013 in Schweden ausgetragene Europameisterschaft wurde sie anstelle von Kathrin Längert in den Kader berufen und wurde mit der Mannschaft Europameisterin. Am 24. Mai 2015 berief Bundestrainerin Silvia Neid sie in den endgültigen Kader für die Weltmeisterschaft 2015 in Kanada.[7] Auch dort blieb sie wie bei sämtlichen Berufungen zuvor ohne Einsatz und belegte mit der Mannschaft Rang vier.

Aufgrund einer Verletzung von der Stammtorfrau Almuth Schult kam sie am 26. November 2015 bei einem Länderspiel gegen England zu ihrem ersten A-Länderspieleinsatz und blieb dabei ohne Gegentor.

2016 wurde Benkarth für das Olympische Fußballturnier der Frauen in Brasilien in den Kader der Nationalmannschaft aufgenommen.[8] Sie kam als Ersatztorhüterin hinter Almuth Schult zu keinem Einsatz während der sechs Turnierspiele. Durch den 2:1-Sieg im Finale gegen Schweden gewann sie die Goldmedaille.[9]

Dafür wurde sie mit der Mannschaft am 1. November 2016 mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet.[10]

Erfolge[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Laura Benkarth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Kaderliste U-20-WM 2012 auf fifa.com
  2. SC Freiburg: Benkarth neue Kapitänin auf womensoccer.de
  3. Laura Benkarth und Lina Magull wechseln zum FC Bayern. FC Bayern München, 1. März 2018, abgerufen am 26. Mai 2018.
  4. Innen- und Kreuzbandriss bei Laura Benkarth | SC Freiburg. Abgerufen am 4. April 2018.
  5. Auszeichnung auf fifa.com
  6. DFB-Frauen: Neid setzt gegen die USA auf die Jugend (Memento des Originals vom 24. September 2015 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.framba.de. Framba.de-Frauenfußball. Abgerufen am 8. Oktober 2012
  7. fussballnationalmannschaft.net: „Neid beruft endgültigen Kader für die WM in Kanada“, 24. Mai 2015
  8. Olympisches Fußballturnier der Frauen; Deutschland, Spieler: FIFA.com, abgerufen am 17. August 2016.
  9. Olympisches Fußballturnier der Frauen – Schweden – Deutschland: FIFA.com, abgerufen am 20. August 2016.
  10. Verleihung des Silbernen Lorbeerblattes. bundespraesident.de, 1. November 2016, abgerufen am 2. November 2016.