Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2019

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FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2019
FIFA Women’s World Cup 2019
Anzahl Nationen 24 (von 148 Bewerbern)
Weltmeister Vereinigte Staaten USA (4. Titel)
Austragungsort Frankreich Frankreich
Eröffnungsspiel 7. Juni 2019
Endspiel 7. Juli 2019
Spiele 52
Tore 146 (⌀: 2,81 pro Spiel)
Zuschauer 1.131.312 (⌀: 21.756 pro Spiel)
Torschützenkönigin Vereinigte Staaten Megan Rapinoe (6 Tore)
Beste Spielerin Vereinigte Staaten Megan Rapinoe
Beste Torhüterin Niederlande Sari van Veenendaal
Gelbe Karten 124 (⌀: 2,38 pro Spiel)
Gelb-Rote Karten (⌀: 0,06 pro Spiel)
Rote Karten (⌀: 0,02 pro Spiel)

Die Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2019 (englisch: FIFA Women’s World Cup 2019) war die achte Ausspielung des bedeutendsten Turniers für Frauenfußball-Nationalmannschaften und wurde vom 7. Juni bis zum 7. Juli 2019 in Frankreich ausgetragen. Es traten 24 Nationalmannschaften zunächst in der Gruppenphase in sechs Gruppen und danach im K.-o.-System gegeneinander an. Zudem diente die WM als Qualifikationsturnier der europäischen Teilnehmer für die Olympischen Sommerspiele 2020.

Vergabe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 6. März 2014 eröffnete die FIFA das Bewerbungsverfahren für die Weltmeisterschaft im Jahr 2019. Die an der Ausrichtung des Turniers interessierten Mitgliedsverbände mussten bis zum 15. April 2014 eine Interessenserklärung abgeben und bis zum 31. Oktober 2014 die Bewerbungsunterlagen einreichen. Mit der Vergabe der Weltmeisterschaft 2019 verknüpfte die FIFA auch die U-20-Weltmeisterschaft 2018.[1]

Fünf Verbände hatten sich zunächst um die Ausrichtung des Turniers beworben:

Keines dieser Länder hatte zuvor eine Frauenweltmeisterschaft ausgetragen. Neuseeland war 2008 Gastgeber der U-17-Weltmeisterschaft. Interesse an einer Ausrichtung hatten zuvor auch Schweden und Japan bekundet, jedoch auf eine offizielle Interessenserklärung bei der FIFA verzichtet.

Im Juni 2014 zogen England und Neuseeland ihre Bewerbungen zurück. In England wurden niedrige Erfolgsaussichten als Grund genannt, während Neuseeland aus finanziellen Gründen einen Rückzieher machte.[6] Auch Südafrika zog seine Bewerbung noch vor dem Einreichungstermin für die Unterlagen zurück. Nur Südkorea und der französische Verband FFF haben der FIFA am 30. Oktober 2014 in Zürich ihr offizielles Bewerbungsdossier präsentiert. Der französischen Delegation um Noël Le Graët und Brigitte Henriques gehörten auch offizielle Vertreter der Regierung und aller potentiellen Austragungsorte an.[7]

Bei der Abstimmung am 19. März 2015 setzte sich Frankreich durch. Es ist somit die dritte Weltmeisterschaft auf europäischem Boden.[8] Laut Mitteilung ihres Präsidenten Noël Le Graët kalkuliert die FFF mit einem Gesamtbudget von 35 Mio. Euro.[9]

Spielorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Spielorte 2019 in Frankreich

Der französische Fußballverband FFF benannte in seiner Bewerbung elf vorläufige Spielstätten für das Turnier.[10] Zehn dieser Spielstätten waren zum Zeitpunkt der Vergabe bereits fertiggestellt bzw. schon seit Jahren im Betrieb, während der Parc Olympique Lyonnais in Décines-Charpieu bei Lyon erst Anfang 2016 fertiggestellt wurde.

Das Stade de la Mosson in Montpellier war einer der Austragungsorte der Männerweltmeisterschaft 1998. Der Parc Olympique Lyonnais sowie das Stadion Allianz Riviera in Nizza waren Spielorte der Männereuropameisterschaft 2016. Das Stadion in Nizza musste aufgrund des Sponsorennamens 2016 allerdings den Namen Stade de Nice tragen. Auch bei der WM 2019 wurde die Bezeichnung verwendet.

Acht der elf Stadien verfügten über eine Kapazität zwischen 20.000 und 30.000 Zuschauern. Das größte Stadion war der Parc Olympique Lyonnais mit einer Kapazität von 61.556 Zuschauern; das kleinste Stadion hingegen, das Stade Jean-Bouin in der Hauptstadt Paris, bot nur Platz für 20.000 Zuschauer. Alle elf Stadien verfügten über einen Naturrasen als Spielfläche. Mit dieser Entscheidung verhinderte die FFF eine Kontroverse wie bei der Weltmeisterschaft 2015, bei der einige Spielerinnen das Turnier wegen der Kunstrasenspielflächen boykottieren wollten.

Im Juni 2017 entschied der französische Verband in Absprache mit der FIFA, die Stadien in Auxerre und Nancy von der Liste zu streichen; außerdem wurde aus der Hauptstadt nicht das kleinere Stade Jean-Bouin, sondern der Parc des Princes ausgewählt. So fanden in folgenden neun Spielstätten WM-Begegnungen statt:[11]

Grenoble Le Havre Lyon Montpellier
Stade des Alpes
Kapazität: 20.068
Stade Océane
Kapazität: 25.198
Parc Olympique Lyonnais
Kapazität: 61.556
Stade de la Mosson
Kapazität: 32.932
GF38-CLERMONT001.jpg Intérieur stade Océane.jpg Stade des Lumières - 24 janvier 2016.jpg Australie-Fidji.4.JPG
Nizza Paris Reims Rennes Valenciennes
Stade de Nice
Kapazität: 35.624
Parc des Princes
Kapazität: 44.283
Stade Auguste-Delaune
Kapazität: 21.684
Roazhon Park
Kapazität: 29.778
Stade du Hainaut
Kapazität: 24.926
Allianzcoupdenvoi.jpg Paris Parc des Princes 1.jpg Stade Auguste-Delaune 2 Tribünen.JPG Staderennais-routelorient.JPG Australia vs Italy (Women World Cup France 2019 Valenciennes).jpg

Nach dem endgültigen Plan des Organisationskomitees sollte die Elf der Gastgeberinnen, als Kopf der Vorrundengruppe A gesetzt werden und am 7. Juni 2019 das Eröffnungsspiel im Pariser Prinzenpark bestreiten. Die nächsten beiden Spiele der Französinnen wurden in Nizza und Rennes ausgetragen. Die Gruppenspielphase lief demnach bis zum 20. Juni, die Achtelfinalpartien vom 22. bis 25. und die Viertelfinals vom 27. bis 29. Juni. Als Austragungsort der beiden Halbfinalbegegnungen (2. und 3. Juli) sowie des Endspiels (7. Juli) wurde Lyon ausgewählt; das Spiel um Platz drei fand in Nizza statt.[12]

Qualifikation[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

9 aus Europa Frankreich Frankreich (Gastgeber) Deutschland Deutschland England England Italien Italien Niederlande Niederlande
Norwegen Norwegen Schottland Schottland* Schweden Schweden Spanien Spanien
3 aus Südamerika Argentinien Argentinien Brasilien Brasilien Chile Chile*
3 aus Nord-, Mittelamerika und Karibik Vereinigte Staaten USA (Titelverteidiger) Kanada Kanada Jamaika Jamaika*
3 aus Afrika Kamerun Kamerun Nigeria Nigeria Sudafrika Südafrika*
5 aus Asien Australien Australien China Volksrepublik China Japan Japan Korea Sud Südkorea Thailand Thailand
1 aus Ozeanien Neuseeland Neuseeland

*Jeweils erstmalige Teilnahme

Modus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fair-Play-Wertung (FP):
Gelbe Karte −1 Punkt
Gelbe Karte + Gelbe Karte = Gelb-Rote Karte −3 Punkte
Rote Karte −4 Punkte
Gelbe Karte + Rote Karte −5 Punkte
je Spielerin und Spiel nur einer der Abzüge
Das Team mit weniger Abzügen wird besser bewertet

Jede Mannschaft spielte in der Vorrunde je einmal gegen jede andere Mannschaft der gleichen Gruppe. Ein Sieg wurde mit drei Punkten, ein Unentschieden mit einem Punkt bewertet. Die Gruppenersten, -zweiten und die vier besten Gruppendritten erreichten das Achtelfinale, während die anderen Gruppendritten und -vierten ausschieden. Wären zwei oder mehrere Mannschaften punktgleich gewesen, hätten folgende Kriterien entschieden:[13]

  1. bessere Tordifferenz;
  2. höhere Anzahl erzielter Tore;
  3. höhere Punktzahl aus den Spielen der punkt- und torgleichen Mannschaften untereinander;
  4. bessere Tordifferenz aus diesen Spielen;
  5. höhere Anzahl erzielter Tore aus diesen Spielen;
  6. Fair-Play-Wertung;
  7. Losentscheid.

Die vier besten Gruppendritten werden wie folgt ermittelt:[13]

  1. höhere Punktzahl aus den Gruppenspielen;
  2. bessere Tordifferenz;
  3. höhere Anzahl erzielter Tore;
  4. Fair-Play-Wertung;
  5. Losentscheid.

Regeländerungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Beim Turnier galten die zum 1. Juni 2019 vom IFAB vorgenommenen Regeländerungen:[14][15]

  • Spielerinnen des angreifenden Teams müssten beim Freistoß bei einer aus mindestens drei Spielerinnen bestehenden Mauer des verteidigenden Teams mindestens einen Meter Abstand halten.
  • Eine Gelbe Karte wegen Trikotausziehen beim Torjubel blieb auch dann erhalten, wenn das Tor z. B. durch Videobeweis aberkannt wurde.
  • Bei einem Abstoß musste der Ball den Strafraum nicht mehr verlassen, um gespielt werden zu können.
  • Die Regeln zum Handspiel wurden präzisiert:
    • Ein durch eine Berührung der Hand oder des Armes erzieltes Tor war ungültig, auch wenn die Berührung unabsichtlich erfolgte oder die Spielerin einer Mitspielerin durch die Ballkontrolle oder -besitz die Möglichkeit zum Torschuss verschaffte.
    • Ein Handspiel liegt vor, wenn durch den Arm oder die Hand die Körperfläche vergrößert wurde oder der Arm bzw. die Hand sich oberhalb der Schulter befand, auch wenn dies unabsichtlich erfolgte.
    • Kein Handspiel lag vor, wenn die Spielerin den Körper beim Fallen mit der Hand oder dem Arm schützen wollten, es sei denn, er vergrößert dadurch die Körperfläche unnatürlich.
    • Kein Handspiel lag bei einem absichtlichen Rückspiel zur Torhüterin vor, wenn diese versuchte, den Ball ohne Benutzung der Hände weiter zu spielen, dies aber misslang und sie dann den Ball berührte.
  • Das Team, welches die Seitenwahl gewann, durfte wählen, ob es entweder den ersten Anstoß ausführen möchte oder auf welcher Seite es das Spiel begann.
  • Bei einem Strafstoß musste die Torhüterin mit mindestens einem Bein auf der Torlinie stehen. Bei einem Verstoß dagegen wurde der Strafstoß wiederholt und die Torhüterin erhielt eine Gelbe Karte. Letztes wurde nach Kritiken von der IFAB am 21. Juni dahingehend modifiziert, dass die Torhüterinnen in Elfmeterschießen dafür keine Gelbe Karte erhielten.[16]
  • Bei einem Strafstoß durfte eine verletzte Spielerin, die den Strafstoß ausführte, vorher auf dem Feld kurz behandelt werden.
  • Bei einer Auswechslung musste eine Spielerin das Feld auf dem kürzestmöglichen Weg verlassen.
  • Mannschaftsoffizielle konnten bei einem Regelverstoß eine gelbe oder rote Karte erhalten. Sollte die Person, die den Verstoß begangen hatte, nicht eindeutig identifizierbar werden, erhielt der Cheftrainer die Karte, wenn er sich in der technischen Zone befand.
  • Bei einem Schiedsrichterball erhielt im Strafraum die Torhüterin und außerhalb eine Spielerin der Mannschaft, die ihn zuletzt berührte, den Ball, wo er zuletzt berührt wurde. In allen Fällen mussten die anderen Spielerinnen mindestens vier Meter Abstand halten.
  • Berührte der Ball die Schiedsrichterin oder einen anderen Spieloffiziellen und geht dadurch ins Tor, wechselte der Ballbesitz oder wird ein vielversprechender Angriff gestartet, gab es Schiedsrichterball. Womit die alte Regel, dass der Schiedsrichter Luft ist, aufgehoben wurde.

Dass diese Regeln erstmals bei diesem Turnier und nicht bei teilweise parallel laufenden Wettbewerben der Männer angewandt wurden und die Frauen somit als „Versuchskaninchen“ (engl. Guinea pigs) dienten, wurde teilweise mit dem Vorwurf des „Sexismus“ kritisiert.[17]

Auslosung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Auslosung der Endrundengruppen erfolgte am 8. Dezember 2018 in Paris. Dazu wurden die 24 teilnehmenden Mannschaften anhand der einen Tag zuvor veröffentlichten FIFA-Weltrangliste auf vier Lostöpfe à sechs Teams verteilt.[18] Jeder der sechs Gruppen wurde je ein Teilnehmer aus jedem dieser Töpfe zugelost, wobei Mannschaften aus demselben Kontinentalverband in dieser ersten Runde nicht aufeinandertreffen durften – mit Ausnahme des europäischen Verbandes, der neun Teilnehmer stellte, weshalb es drei Gruppen mit zwei und drei weitere Gruppen mit einem Team aus Europa gab.[19]

Topf 1: Frankreich (Gruppe A), USA, Deutschland, England, Kanada, Australien

Topf 2: Niederlande, Japan, Schweden, Brasilien, Spanien, Norwegen

Topf 3: Südkorea, China, Italien, Neuseeland, Schottland, Thailand

Topf 4: Argentinien, Chile, Nigeria, Kamerun, Südafrika, Jamaika

Die Auslosung ergab folgende Gruppen:

Gruppe A Gruppe B Gruppe C Gruppe D Gruppe E Gruppe F
Frankreich Frankreich (4) Deutschland Deutschland (2) Australien Australien (6) England England (3) Kanada Kanada (5) Vereinigte Staaten USA (1)
Korea Sud Südkorea (14) China Volksrepublik China (16) Italien Italien (15) Schottland Schottland (20) Kamerun Kamerun (46) Thailand Thailand (34)
Norwegen Norwegen (12) Spanien Spanien (13) Brasilien Brasilien (10) Argentinien Argentinien (37) Neuseeland Neuseeland (19) Chile Chile (39)
Nigeria Nigeria (38) Sudafrika Südafrika (49) Jamaika Jamaika (53) Japan Japan (7) Niederlande Niederlande (8) Schweden Schweden (9)

Anmerkung: In Klammern Position in der FIFA-Weltrangliste vor der WM.

Vorrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Zeitplan wurde von der FIFA am 8. Februar 2018 veröffentlicht.[20]

Gruppe A[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Frankreich Frankreich  3  3  0  0 007:100  +6 09
 2. Norwegen Norwegen  3  2  0  1 006:300  +3 06
 3. Nigeria Nigeria  3  1  0  2 002:400  −2 03
 4. Korea Sud Südkorea  3  0  0  3 001:800  −7 00
Fr., 7. Juni 2019 um 21:00 Uhr (MESZ) in Paris
Frankreich Südkorea 4:0 (3:0)
Sa., 8. Juni 2019 um 21:00 Uhr (MESZ) in Reims
Norwegen Nigeria 3:0 (3:0)
Mi., 12. Juni 2019 um 15:00 Uhr (MESZ) in Grenoble
Nigeria Südkorea 2:0 (1:0)
Mi., 12. Juni 2019 um 21:00 Uhr (MESZ) in Nizza
Frankreich Norwegen 2:1 (0:0)
Mo., 17. Juni 2019 um 21:00 Uhr (MESZ) in Rennes
Nigeria Frankreich 0:1 (0:0)
Mo., 17. Juni 2019 um 21:00 Uhr (MESZ) in Reims
Südkorea Norwegen 1:2 (0:1)

Gruppe B[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Deutschland Deutschland  3  3  0  0 006:000  +6 09
 2. Spanien Spanien  3  1  1  1 003:200  +1 04
 3. China Volksrepublik China  3  1  1  1 001:100  ±0 04
 4. Sudafrika Südafrika  3  0  0  3 001:800  −7 00
Sa., 8. Juni 2019 um 15:00 Uhr (MESZ) in Rennes
Deutschland China 1:0 (0:0)
Sa., 8. Juni 2019 um 18:00 Uhr (MESZ) in Le Havre
Spanien Südafrika 3:1 (0:1)
Mi., 12. Juni 2019 um 18:00 Uhr (MESZ) in Valenciennes
Deutschland Spanien 1:0 (1:0)
Do., 13. Juni 2019 um 21:00 Uhr (MESZ) in Paris
Südafrika China 0:1 (0:1)
Mo., 17. Juni 2019 um 18:00 Uhr (MESZ) in Montpellier
Südafrika Deutschland 0:4 (0:3)
Mo., 17. Juni 2019 um 18:00 Uhr (MESZ) in Le Havre
China Spanien 0:0

Gruppe C[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Italien Italien  3  2  0  1 007:200  +5 06
 2. Australien Australien  3  2  0  1 008:500  +3 06
 3. Brasilien Brasilien  3  2  0  1 006:300  +3 06
 4. Jamaika Jamaika  3  0  0  3 001:120 −11 00
So., 9. Juni 2019 um 13:00 Uhr (MESZ) in Valenciennes
Australien Italien 1:2 (1:0)
So., 9. Juni 2019 um 15:30 Uhr (MESZ) in Grenoble
Brasilien Jamaika 3:0 (1:0)
Do., 13. Juni 2019 um 18:00 Uhr (MESZ) in Montpellier
Australien Brasilien 3:2 (1:2)
Fr., 14. Juni 2019 um 18:00 Uhr (MESZ) in Reims
Jamaika Italien 0:5 (0:2)
Di., 18. Juni 2019 um 21:00 Uhr (MESZ) in Grenoble
Jamaika Australien 1:4 (0:2)
Di., 18. Juni 2019 um 21:00 Uhr (MESZ) in Valenciennes
Italien Brasilien 0:1 (0:0)

Gruppe D[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. England England  3  3  0  0 005:100  +4 09
 2. Japan Japan  3  1  1  1 002:300  −1 04
 3. Argentinien Argentinien  3  0  2  1 003:400  −1 02
 4. Schottland Schottland  3  0  1  2 005:700  −2 01
So., 9. Juni 2019 um 18:00 Uhr (MESZ) in Nizza
England Schottland 2:1 (2:0)
Mo., 10. Juni 2019 um 18:00 Uhr (MESZ) in Paris
Argentinien Japan 0:0
Fr., 14. Juni 2019 um 15:00 Uhr (MESZ) in Rennes
Japan Schottland 2:1 (2:0)
Fr., 14. Juni 2019 um 21:00 Uhr (MESZ) in Le Havre
England Argentinien 1:0 (0:0)
Mi., 19. Juni 2019 um 21:00 Uhr (MESZ) in Nizza
Japan England 0:2 (0:1)
Mi., 19. Juni 2019 um 21:00 Uhr (MESZ) in Paris
Schottland Argentinien 3:3 (1:0)

Gruppe E[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Niederlande Niederlande  3  3  0  0 006:200  +4 09
 2. Kanada Kanada  3  2  0  1 004:200  +2 06
 3. Kamerun Kamerun  3  1  0  2 003:500  −2 03
 4. Neuseeland Neuseeland  3  0  0  3 001:500  −4 00
Mo., 10. Juni 2019 um 21:00 Uhr (MESZ) in Montpellier
Kanada Kamerun 1:0 (1:0)
Di., 11. Juni 2019 um 15:00 Uhr (MESZ) in Le Havre
Neuseeland Niederlande 0:1 (0:0)
Sa., 15. Juni 2019 um 15:00 Uhr (MESZ) in Valenciennes
Niederlande Kamerun 3:1 (1:1)
Sa., 15. Juni 2019 um 21:00 Uhr (MESZ) in Grenoble
Kanada Neuseeland 2:0 (0:0)
Do., 20. Juni 2019 um 18:00 Uhr (MESZ) in Reims
Niederlande Kanada 2:1 (0:0)
Do., 20. Juni 2019 um 18:00 Uhr (MESZ) in Montpellier
Kamerun Neuseeland 2:1 (0:0)

Gruppe F[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pl. Land Sp. S U N Tore Diff. Punkte
 1. Vereinigte Staaten USA  3  3  0  0 018:000 +18 09
 2. Schweden Schweden  3  2  0  1 007:300  +4 06
 3. Chile Chile  3  1  0  2 002:500  −3 03
 4. Thailand Thailand  3  0  0  3 001:200 −19 00
Di., 11. Juni um 18:00 Uhr (MESZ) 2019 in Rennes
Chile Schweden 0:2 (0:0)
Di., 11. Juni 2019 um 21:00 Uhr (MESZ) in Reims
USA Thailand 13:0 (3:0)
So., 16. Juni 2019 um 15:00 Uhr (MESZ) in Nizza
Schweden Thailand 5:1 (3:0)
So., 16. Juni 2019 um 18:00 Uhr (MESZ) in Paris
USA Chile 3:0 (3:0)
Do., 20. Juni 2019 um 21:00 Uhr (MESZ) in Le Havre
Schweden USA 0:2 (0:1)
Do., 20. Juni 2019 um 21:00 Uhr (MESZ) in Rennes
Thailand Chile 0:2 (0:0)

Rangliste der Gruppendritten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für die Rangfolge der Gruppendritten galten folgende Kriterien:

  1. Anzahl Punkte aus allen Gruppenspielen
  2. Tordifferenz aus allen Gruppenspielen
  3. Anzahl der in allen Gruppenspielen erzielten Tore
  4. geringere Anzahl an Fair-Play-Punkten (FP)
  5. Losentscheid
Pl. Land (Gruppe) Sp. S U N Tore Diff. Punkte Gelbe Karte Gelb-Rote Karte Rote Karte FP
 1. Brasilien Brasilien (C)  3  2  0  1 006:300  +3 06 7 0 0 7
 2. China Volksrepublik China (B)  3  1  1  1 001:100  ±0 04 5 0 0 5
 3. Kamerun Kamerun (E)  3  1  0  2 003:500  −2 03 6 0 0 6
 4. Nigeria Nigeria (A)  3  1  0  2 002:400  −2 03 5 1 0 8
 5. Chile Chile (F)  3  1  0  2 002:500  −3 03 5 0 0 5
 6. Argentinien Argentinien (D)  3  0  2  1 003:400  −1 02 3 0 0 3

Einordnung der qualifizierten Gruppendritten in das Achtelfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Zuordnung der für das Achtelfinale qualifizierten Gruppendritten zu den vier vorher festgelegten Achtelfinalspielen mit Gruppendritten hing davon ab, aus welchen Gruppen sich die Dritten qualifizierten.

Kombinationen
(3. aus Gruppen)
1. Gruppe A
spielt gegen
3. Gruppe
1. Gruppe B
spielt gegen
3. Gruppe
1. Gruppe C
spielt gegen
3. Gruppe
1. Gruppe D
spielt gegen
3. Gruppe
A B C D C D A B
A B C E C A B E
A B C F C A B F
A B D E D A B E
A B D F D A B F
A B E F E A B F
A C D E C D A E
A C D F C D A F
A C E F C A F E
A D E F D A F E
B C D E C D B E
B C D F C D B F
B C E F E C B F
B D E F E D B F
C D E F C D F E
  • eingetretene Kombination
  • Finalrunde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Spielplan[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Achtelfinale Viertelfinale Halbfinale Finale
                               
                 
     Norwegen Norwegen 11 (4)E
     
     Australien Australien 1 (1)  
     Norwegen Norwegen 0
     
       England England 3  
     England England 3
     
     Kamerun Kamerun 0  
     England England 1
     
       Vereinigte Staaten USA 2  
     Frankreich Frankreich 22V
     
     Brasilien Brasilien 1  
     Frankreich Frankreich 1
     
       Vereinigte Staaten USA 2  
     Spanien Spanien 1
     
     Vereinigte Staaten USA 2  
     Vereinigte Staaten USA 2
     
       Niederlande Niederlande 0
     Italien Italien 2
     
     China Volksrepublik China 0  
     Italien Italien 0
     
       Niederlande Niederlande 2  
     Niederlande Niederlande 2
     
     Japan Japan 1  
     Niederlande Niederlande 21V
     
       Schweden Schweden 0   Spiel um Platz 3
     Deutschland Deutschland 3
       
     Nigeria Nigeria 0  
     Deutschland Deutschland 1  England England 1
     
       Schweden Schweden 2    Schweden Schweden 2
     Schweden Schweden 1
     Kanada Kanada 0  

    V Sieg nach Verlängerung
    E Sieg im Elfmeterschießen

    Achtelfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Sa., 22. Juni 2019 um 17:30 Uhr (MESZ) in Grenoble
    Deutschland Deutschland Nigeria Nigeria 3:0 (2:0)
    Sa., 22. Juni 2019 um 21:00 Uhr (MESZ) in Nizza
    Norwegen Norwegen Australien Australien 1:1 n. V. (1:1, 1:0), 4:1 i. E.
    So., 23. Juni 2019 um 17:30 Uhr (MESZ) in Valenciennes
    England England Kamerun Kamerun 3:0 (2:0)
    So., 23. Juni 2019 um 21:00 Uhr (MESZ) in Le Havre
    Frankreich Frankreich Brasilien Brasilien 2:1 n. V. (1:1, 0:0)
    Mo., 24. Juni 2019 um 18:00 Uhr (MESZ) in Reims
    Spanien Spanien Vereinigte Staaten USA 1:2 (1:1)
    Mo., 24. Juni 2019 um 21:00 Uhr (MESZ) in Paris
    Schweden Schweden Kanada Kanada 1:0 (0:0)
    Di., 25. Juni 2019 um 18:00 Uhr (MESZ) in Montpellier
    Italien Italien China Volksrepublik China 2:0 (1:0)
    Di., 25. Juni 2019 um 21:00 Uhr (MESZ) in Rennes
    Niederlande Niederlande Japan Japan 2:1 (1:1)

    Viertelfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Do., 27. Juni 2019 um 21:00 Uhr (MESZ) in Le Havre
    Norwegen Norwegen England England 0:3 (0:2)
    Fr., 28. Juni 2019 um 21:00 Uhr (MESZ) in Paris
    Frankreich Frankreich Vereinigte Staaten USA 1:2 (0:1)
    Sa., 29. Juni 2019 um 15:00 Uhr (MESZ) in Valenciennes
    Italien Italien Niederlande Niederlande 0:2 (0:0)
    Sa., 29. Juni 2019 um 18:30 Uhr (MESZ) in Rennes
    Deutschland Deutschland Schweden Schweden 1:2 (1:1)

    Halbfinale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Di., 2. Juli 2019 um 21:00 Uhr (MESZ) in Lyon
    England England Vereinigte Staaten USA 1:2 (1:2)
    Mi., 3. Juli 2019 um 21:00 Uhr (MESZ) in Lyon
    Niederlande Niederlande Schweden Schweden 1:0 n. V.

    Spiel um Platz 3[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Sa., 6. Juli 2019 um 17:00 Uhr (MESZ) in Nizza
    England England Schweden Schweden 1:2 (1:2)

    Finale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    USA Niederlande Aufstellung
    USA
    Finale
    So., 7. Juli 2019, 17:00 Uhr (MESZ) in Lyon (Parc Olympique Lyonnais)
    Ergebnis: 2:0 (0:0)
    Zuschauer: 57.900
    Schiedsrichter: Frankreich Stéphanie Frappart
    Spielbericht
    Niederlande
    Aufstellung USA gegen Niederlande
    Alyssa NaeherKelley O’Hara (46. Alexandra Krieger), Abby Dahlkemper, Becky Sauerbrunn, Crystal DunnSamantha Mewis, Julie Ertz, Rose LavelleTobin Heath (87. Carli Lloyd), Alex Morgan, Megan Rapinoe (C)ein weißes C in blauem Kreis (79. Christen Press)
    Cheftrainer: Jill Ellis (England England)
    Sari van Veenendaal (C)ein weißes C in blauem KreisDominique Bloodworth, Stefanie van der Gragt, Anouk Dekker (73. Shanice van de Sanden), Desiree van LunterenSherida Spitse, Daniëlle van de Donk, Jackie GroenenLieke Martens (70. Jill Roord), Vivianne Miedema, Lineth Beerensteyn
    Cheftrainer: Sarina Wiegman
    Tor 1:0 Rapinoe (61., Foulelfmeter)
    Tor 2:0 Lavelle (69.)
    Gelbe Karten Dahlkemper (42.) Gelbe Karten Spitse (10.), van der Gragt (60.)
    Spieler des Spiels: Megan Rapinoe (USA)

    Beste Torschützinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Für die vollständige Torschützenliste siehe Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen 2019/Statistik#Torjägerinnen.

    Die Reihenfolge der Einzelspielerinnen richtet sich nach den Kriterien der FIFA für den „Goldenen Schuh“, nach denen zur Ermittlung der Torschützenkönigin bei gleicher Toranzahl die Zahl der Vorlagen und die Spielminuten ausschlaggebend sind.[21]

    Rang Spielerin Tore Vorlagen Spielzeit
    01 Vereinigte Staaten Megan Rapinoe
    „Goldener Schuh“
    6 3 428
    02 Vereinigte Staaten Alex Morgan
    „Silberner Schuh“
    6 3 490
    03 England Ellen White
    „Bronzener Schuh“
    6 0 514
    04 Australien Sam Kerr 5 0 390
    05 Brasilien Cristiane 4 0 301
    06 Frankreich Wendie Renard 4 0 480
    07 Deutschland Sara Däbritz 3 1 450
    08 Schweden Kosovare Asllani 3 1 604
    09 Vereinigte Staaten Carli Lloyd 3 0 194
    10 Italien Cristiana Girelli 3 0 279
    11 Italien Aurora Galli 3 0 301
    12 Spanien Jennifer Hermoso 3 0 360
    13 Vereinigte Staaten Rose Lavelle 3 0 427
    14 Niederlande Vivianne Miedema 3 0 657
    17 Deutschland Lina Magull 2 1 302
    26 Deutschland Alexandra Popp 2 0 450
    40 Deutschland Giulia Gwinn 1 1 450
    52 Deutschland Lea Schüller 1 0 188
    56 Deutschland Melanie Leupolz 1 0 208

    Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die US-Amerikanerin Megan Rapinoe wurde mit dem Goldenen Ball als beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet. Den Silbernen Ball als zweitbeste Spielerin erhielt die Engländerin Lucie Bronze, der Bronzene Ball ging an die US-Amerikanerin Rose Lavelle.

    Den Goldenen Schuh für die beste Torschützin erhielt ebenfalls Megan Rapinoe, den Silbernen Schuh ihre Teamkollegin Alex Morgan. Der Bronzene Schuh ging an Ellen White aus England.

    Den Goldenen Handschuh für die beste Torhüterin erhielt die Niederländerin Sari van Veenendaal. Als Beste Junge Spielerin wurde die Deutsche Giulia Gwinn ausgezeichnet. Gewinner des Fairplay-Preises war Frankreich.[22]

    Spieloffizielle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Schiedsrichterinnen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Am 3. Dezember 2018 wurden 27 Schiedsrichterinnen und 48 Schiedsrichterassistentinnen aus 42 Ländern für die WM nominiert.[23][24] Einige Schiedsrichterassistentinnen werden außerhalb ihrer Feldeinsätze im Schiedsrichtergespanna zusätzlich als Video-Assistentinnen eingesetzt. Am 4. Juni gab die FIFA bekannt, dass die nominierte Schiedsrichterin Carol Chenard (Kanada) und die Schiedsrichterassistentin Yongmei Cui (China) aus gesundheitlichen Gründen ausfielen und für sie niemand nachrücken werde.[25]

    Verband Schiedsrichterin Spiele Yellow card.svg Yellow-red card.svg Red card.svg 4
    O
    b
    Assistentin 1 A
    V
    A
    R
    1
    A
    V
    A
    R
    2
    Assistentin 2 A
    V
    A
    R
    1
    A
    V
    A
    R
    2
    AFC Australien Kate Jacewicz 2 5 0 0 NOR–NGA
    SWE–CAN
    3 Vereinigte Staaten Kathryn Nesbitt 3 Kanada Chantal Boudreau 1 2
    China Volksrepublik Qin Liang* 2 5 0 0 ENG–ARG
    ENG–CMR
    2 China Volksrepublik Fang Yan* Korea Sud Kim Kyoung-min*c
    Australien Casey Reibelt 1 3 0 0 NED–CMR 2 Korea Sud Lee Seul-gi Japan Maiko Hagio
    Korea Nord Ri Hyang-ok* 2 6 0 0 CAN–CMR
    SCO–ARG
    2 Korea Nord Hong Kum-nyo* Korea Sud Kim Kyoung-min*c
    Japan Yoshimi Yamashita 2 5 0 0 CAN–NZL
    GER–NGA
    Japan Naomi Teshirogi* Japan Makoto Bozono
    CAF Athiopien Lidya Tafesse Abebe* 1 2 0 0 JPN–SCO 1 Kenia Mary Njoroge Mauritius Queency Victoire
    Sambia Gladys Lengwe* 3
    Ruanda Salima Mukansanga 1 2 0 0 SWE–THA 1 Malawi Bernadettar Kwimbira* Madagaskar Lidwine Rakotozafinoro*
    CONCACAF Kanada Marie-Soleil Beaudoin 4 15 0 0 GER–CHN
    KOR–NOR
    FRA–BRA
    NED–SWE
    1 Jamaika Princess Brown* Jamaika Stephanie Yee Sing
    Honduras Melissa Borjas* 3 8 1 0 AUS–ITA
    NGA–FRA
    NLD–JAP
    3 Honduras Shirley Perello* Vereinigte Staaten Felisha Mariscal 1 1
    Vereinigte Staaten Ekaterina Koroleva 5
    Mexiko Lucila Venegas* 3 7 0 0 CHI–SWE
    ITA–BRA
    NOR–ENG
    1 Mexiko Mayte Chávez 2 Mexiko Endenia Caudillo
    CONMEBOL Brasilien Edina Alves Batista 4 4 1 0 NZL–NED
    CHN–ESP
    ITA–CHN
    ENG–USA
    Brasilien Neuza Back 1 Brasilien Tatiane Sacilotti
    Chile María Carvajal 1 3 1 0 ESP–RSA 3 Chile Leslie Vásquez 2 Chile Loreto Toloza* 2
    Argentinien Laura Fortunato 1 1 0 0 USA–THA 3 Argentinien Mariana Lorena de Almeida* 5 Kolumbien Mary Blanco
    Uruguay Claudia Umpiérrez* 3 4 0 0 FRA–KOR
    JPN–ENG
    ITA–NLD
    3 Uruguay Luciana Mascaraña* 1 Ecuador Mónica Amboya
    OFC Neuseeland Anna-Marie Keighley* 2 4 0 0 JAM–ITA
    THA–CHL
    2 Neuseeland Sarah Jones 1 2 Samoa Maria Salamasina
    UEFA Tschechien Jana Adámková 1 2 0 0 ENG–SCO 3 Tschechien Lucie Ratajová* 4 Slowakei Mária Súkeníková*
    Portugal Sandra Braz 1 4 0 0 RSA–GER 3 Schweden Julia Magnusson England Lisa Rashid 1
    Frankreich Stéphanie Frappart* 4 11 0 0 ARG–JPN
    NED–CAN
    DEU–SWE
    USA–NLD
    2 Frankreich Manuela Nicolosi* 5 Irland Michelle O’Neill* 2
    Deutschland Riem Hussein 3 11 0 1 BRA–JAM
    USA–CHL
    NOR–AUS
    1 Schottland Kylie Cockburn 1 1 Rumänien Mihaela Țepușă 1
    Ungarn Katalin Kulcsár* 3 5 0 0 RSA–CHN
    JAM–AUS
    ESP–USA
    2 Ungarn Katalin Török Kroatien Sanja Rodak*
    Ukraine Kateryna Monsul* 3 5 0 0 GER–ESP
    CMR–NZL
    FRA–USA
    2 Ukraine Maryna Strilezka 2 Ukraine Oleksandra Ardeschewa 2
    Russland Anastassija Pustowoitowa 3 7 0 0 NGA–KOR
    SWE–USA
    ENG–SWE
    1 Russland Jekaterina Kurotschkina 1 Rumänien Petruţa Iugulescu*
    Schweiz Esther Staubli* 1 3 0 0 AUS–BRA 3 England Sian Massey 3 Schweiz Susanne Küng
    Deutschland Bibiana Steinhaus* 1 2 0 0 FRA–NOR Deutschland Katrin Rafalski* 3 Griechenland Chryoula Kourombylia* 2
    Gesamt: 52 124 3 1

    * Schiedsrichterin oder Assistentin waren schon bei der WM 2015 im Einsatz

    a Schiedsrichtergespann – ein über das Turnier festes Team bestehend aus der spielleitenden Schiedsrichterin und ihren zwei zugeteilten Assistentinnen
    b unterstützender Einsatz als vierte Offizielle bei anderen Gespannen
    c Die koreanische Schiedsrichterassistentin Kim Kyoung-min war in zwei Gespannen eingesetzt

    Video-Assistenten (VAR)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die FIFA nominierte 15 (männliche) Schiedsrichter, die ausschließlich als Video-Assistenten eingesetzt wurden.[26] Das Team bestand aus einem Video-Assistenten (VAR), seinem Assistenten (AVAR1) und einem Assistenten für Abseitsentscheidungen (AVAR2).

    Verband Name Einsätze Bemerkungen
    VAR AVAR1 AVAR2 Gesamt
    AFC Australien Chris Beath 4 3 7
    Vereinigte Arabische Emirate Mohammed Abdullah Hassan Mohammed* 7 1 8
    CONCACAF Kanada Drew Fischer 5 5
    CONMEBOL Argentinien Mauro Vigliano* 5 1 6 VAR im Eröffnungsspiel
    UEFA Deutschland Bastian Dankert* 4 2 6
    Spanien Carlos del Cerro Grande 9 1 10 VAR eines Halbfinals
    Polen Paweł Gil* 6 1 7
    Italien Massimiliano Irrati* 7 7 VAR eines Halbfinals
    Portugal Tiago Martins* 4 2 6
    Niederlande Danny Makkelie* 7 7
    Spanien José María Sánchez Martínez 4 5 1 10
    Deutschland Sascha Stegemann 6 6
    Frankreich Clément Turpin* 3 2 5
    Italien Paolo Valeri* 2 5 7
    Deutschland Felix Zwayer* 7 7 VAR im Spiel um Platz 3

    * Schiedsrichter war bereits bei der Weltmeisterschaft der Männer 2018 Schiedsrichter und/oder Videoassistent

    Vorverkauf, Besucherzahlen und TV-Übertragungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Zunächst konnten online nur Kartenpakete gekauft werden, wobei bereits gut 40 % der insgesamt 1,3 Millionen Tickets abgesetzt wurden, hauptsächlich an Käufer aus Frankreich, den Vereinigten Staaten und den Niederlanden.[27] Der Einzelverkauf begann am 7. März 2019. Keine 24 Stunden später vermeldete die FIFA, dass das Eröffnungsspiel in Paris, die erste Halbfinalpartie und das Endspiel (beide in Lyon) vor ausverkauftem Haus stattfinden werden.[28]

    Wie die FFF-Vizepräsidentin Brigitte Henriques zwei Tage vor Beginn des Turniers vor den Delegierten des FIFA-Kongresses erklärte, waren zu diesem Zeitpunkt rund 950.000 Eintrittskarten verkauft; zehn der Spiele waren bereits ausverkauft. Die Übertragungsrechte für die Weltmeisterschaft haben Fernsehsender aus 135 Staaten erworben.[29] In Deutschland teilten sich ARD und ZDF die Übertragungen im Free-TV sowie als Livestream im Internet; auch auf DAZN wurden zahlreiche Spiele gezeigt.[30] In Australien übertrug der Special Broadcasting Service.[31]

    Ende 2019 bilanzierten die französischen Organisatoren dieses Turniers, dass 1,08 Millionen Tickets verkauft wurden, vor 16 Spielen die Kassenschalter nicht mehr geöffnet werden mussten, die mittlere Stadienauslastung bei 80 % lag und nahezu ein Drittel der Besucher aus dem Ausland angereist war. Weltweit verfolgten 1,12 Milliarden Zuschauer die Fernsehübertragungen und in den Fan-Zonen an den Spielorten zählte man über 400.000 Menschen.[32]

    Spielbälle[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Conext19

    In den Gruppenspielen wurde der Ball namens „Conext19“ verwendet. Dieser wurde am 27. Februar 2019 von Adidas vorgestellt.[33] Bei den K.-o.-Spielen wird er durch den „Tricolore19“ ersetzt.[34] Dieser Ball wurde von der Tricolore inspiriert, die während der Weltmeisterschaft 1998 eingesetzt wurde. Er besteht aus blauen, weißen und roten Flammen, die an die Flagge Frankreichs erinnern.

    Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    1. Bidding process opened for eight FIFA competitions. In: fifa.com. FIFA, 6. Mai 2014, abgerufen am 18. Mai 2014 (englisch).
    2. Richard Conway: FA consider hosting 2019 women’s World Cup in England. In: bbc.co.uk. British Broadcasting Corporation, 9. Mai 2014, abgerufen am 18. Mai 2014 (englisch).
    3. La France candidate pour 2019! In: fff.fr. Fédération Française de Football, 25. April 2014, abgerufen am 18. Mai 2014 (französisch).
    4. New Zealand express interest in host role. (Nicht mehr online verfügbar.) In: oceaniafootball.com. Oceania Football Confederation, 12. Mai 2014, archiviert vom Original am 12. Mai 2014; abgerufen am 18. Mai 2014 (englisch).
    5. Mark Gleeson: South Africa will bid to host 2019 Women’s World Cup. In: bbc.co.uk. British Broadcasting Corporation, 13. März 2014, abgerufen am 18. Mai 2014 (englisch).
    6. Markus Juchem: WM 2019: Keine Bewerbung von England und Neuseeland. Womensoccer.de, 25. Juni 2014, abgerufen am 25. Juni 2014.
    7. La France dépose sa candidature. In: fff.fr. Fédération Française de Football, 20. Oktober 2014, abgerufen am 15. Oktober 2014 (französisch).
    8. Frankreich veranstaltet FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2019™. In: fifa.com. FIFA, 19. März 2015, abgerufen am 19. März 2015.
    9. France Football vom 1. April 2015, S. 12.
    10. „Coupe du Monde 2019 – Les onze villes candidates“ vom 31. Oktober 2014 bei footofeminin.fr (französisch).
    11. Die neun Stadien stehen fest“ vom 16. Juni 2017 bei footofeminin.fr (französisch).
    12. nach dem „offiziellen Turnierkalender“ vom 10. Februar 2018 bei footofeminin.fr (französisch).
    13. a b FIFA.com: Reglement FIFA Frauen-Weltmeisterschaft ™ (PDF) Artikel 13
    14. IFAB: Summary of main Law changes 2019/20
    15. Die Regeln galten noch nicht im Finale der UEFA Nations League, da der Gesamtwettbewerb vor dem 1. Juni 2019 begann.
    16. reuters.com: „Goalkeepers at World Cup to avoid bookings for stepping off line in shootouts: IFAB“
    17. telegraph.co: Fifa accused of sexism and causing referee chaos with VAR use in Women's World Cup
    18. fifa.com: Topfzuteilung für WM-Auslosung gemäß neuester Weltrangliste
    19. Modalitäten der WM-Auslosung“ vom 2. Oktober 2018 bei fff.fr
    20. Match schedule for FIFA Women’s World Cup France 2019 announced. FIFA.com. 8. Februar 2018.
    21. Torschützenliste auf fifa.com. fifa.com, 18. Juni 2019, abgerufen am 18. Juni 2019.
    22. WM-Auszeichnungen: Gwinn als beste junge Spielerin geehrt. In: Spiegel Online. 7. Juli 2019 (spiegel.de [abgerufen am 7. Juli 2019]).
    23. FIFA.com: FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Frankreich 2019™ - Nachrichten – Aufgebot der Spieloffiziellen für die FIFA Frauen-WM 2019™ - FIFA.com. Abgerufen am 18. Juni 2019 (deutsch).
    24. fifa.com: FIFA Women’s World Cup France 2019 List of match officials
    25. FIFA.com: FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Frankreich 2019™ - Nachrichten – Schiedsrichterinnen-Duo sagt für die FIFA Frauen-WM ab – FIFA.com. Abgerufen am 18. Juni 2019 (deutsch).
    26. Selected Referees/Support Referees, Assistent Referees & VARs. (PDF) Abgerufen am 9. Juni 2019 (englisch).
    27. Der Einzelkartenverkauf beginnt an diesem Donnerstag“ vom 7. März 2019 bei footofeminin.fr
    28. End- und Eröffnungsspiel mit geschlossenen Kassenhäuschen“ vom 8. März 2019 bei footofeminin.fr
    29. Es gibt ein vorher und ein nachher“ vom 6. Juni 2019 bei fff.fr
    30. Kicker vom 6. Juni 2019, Extrateil zur Frauen-WM, S. 3
    31. Here's how to watch the FIFA Women’s World Cup 2019™. Abgerufen am 11. Juni 2019 (englisch).
    32. Artikel „Le football féminin à l’honneur de l’Assemblée Fédérale“ vom 15. Dezember 2019 bei footofeminin.fr
    33. footpack.fr: Conext19, le ballon de la Coupe du Monde féminine 2019
    34. footpack.fr: Tricolore, le ballon de la phase finale de la Coupe du Monde féminine 2019

    Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Commons: FIFA Women's World Cup 2019 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien