Leißling

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Koordinaten: 51° 10′ 56″ N, 11° 54′ 33″ O

Leißling
Wappen von Leißling
Höhe: 104 m
Fläche: 7,47 km²
Einwohner: 1512 (31. Dez. 2009)
Bevölkerungsdichte: 202 Einwohner/km²
Postleitzahl: 06667
Vorwahl: 03443
Burgwerben Großkorbetha Langendorf Leißling Markwerben Schkortleben Storkau Tagewerben Uichteritz Wengelsdorf Reichardtswerben Weißenfels Borau BurgenlandkreisKarte
Über dieses Bild

Lage von Leißling in Weißenfels

Kirche Leißling

Leißling ist eine Ortschaft der Stadt Weißenfels im Burgenlandkreis in Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leißling liegt südwestlich von Weißenfels am rechten Ufer der Saale.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde wurde im Jahr 1232 erstmals urkundlich erwähnt. Am 1. September 2010 wurde der Ort in die Stadt Weißenfels eingemeindet.[1]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die bis zu ihrer Zwangseingemeindung im Jahr 2010 selbständige Gemeinde Leißling ist eine Ortschaft der Stadt Weißenfels im Sinne des § 86 GO LSA. Sie verfügt damit über einen Ortschaftsrat und einen Ortsbürgermeister.

Ortschaftsrat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortschaftsrat besteht aus 11 gewählten Ortschaftsräten. Der Ortsbürgermeister gehört dem Ortschaftsrat ex officio an und hat den Vorsitz inne.

Ortschaftsrat Leißling
Wahlvorschlag Sitze
CDU logo.svg CDU 8
BfL Bürger für Leißling 2
Die Linke logo.svg Die Linke 1
Stand: 16. Oktober 2011[2]

Ortsbürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ortsbürgermeister ist seit der Zwangseingemeindung 2010 Bernd Ringmayer (CDU). Er gehört ebenfalls dem Stadtrat der Stadt Weißenfels an und ist dort Mitglied der CDU-Fraktion.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 7. März 1995 durch das Regierungspräsidium Halle genehmigt.

Partnerschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Partnerschaft besteht mit der Gemeinde Carlsberg aus Rheinland-Pfalz.

Sehenswürdigkeiten und Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wegweiser am Saale-Radweg

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Marienkirche im Ort ist eine barocke Bilderkirche. Sie wurde 1716 geweiht.

Gedenkstätten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Gedenkstein Am Marktweg (zu DDR-Zeiten Otto-Müller-Straße) zur Erinnerung an den kommunistischen Arbeitersportler Otto Müller, der zu Zuchthaus verurteilt wurde und im Strafbataillon 999 ums Leben kam
  • Gedenktafel auf dem Karl-Marx-Platz 2 am Geburtshaus des kommunistischen Jugendfunktionärs Fritz Schellbach, der 1944 in einem NS-Straflager ums Leben kam.

Tourismus[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Saale-Radweg führt am Ort entlang.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitteldeutsche Erfrischungsgetränke GmbH & Co. KG

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Leißling ist bekannt für seine Mineralbrunnen, aus denen durch die Mitteldeutsche Erfrischungsgetränke GmbH & Co. KG Leißlinger Mineralwasser gewonnen wird. In Leißling befindet sich außerdem der größte Einkaufspark der Region, das Einkaufszentrum „Schöne Aussicht“.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Öblitzschleuse zwischen Schönburg und Leißling, im Hintergrund Schloss Goseck

In unmittelbarer Nähe des Ortsgebietes verläuft die Bundesstraße 87 von Weißenfels nach Naumburg.

Leißling ist Haltepunkt an der 1846 eröffneten Thüringer Bahn von Erfurt nach Halle.

Die Öblitzschleuse zwischen Schönburg und Leißling ist die oberste Saaleschleuse.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ansässige Fußballverein SG Fortuna Leißling wurde 1930 erstmals im Weissenfelser Tageblatt erwähnt. Gespielt wird auf dem Sportplatz Klosterwiese. In Leißling gab es in der Vergangenheit noch weitere Sportvereine: einen Radsport-, einen Kegel- und einen Turnverein, auch Akrobatengruppen waren im Ort aktiv.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
  2. Internetpräsenz der Stadt Weißenfels, < http://weissenfels.de/bas_b_stadtrat_ortschaftsrat_leissling.html >, abgerufen am 16. Oktober 2011

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Alexander Broich: Ortsfamilienbuch für Leißling und Rödgen. Halle (Saale): Selbstverlag 2012

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Leißling – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien